Massenweise Bilder sollen Galaxy S8 und Galaxy S8+ zeigen

Die chinesische Seite Weibo ist seit Jahren ein verlässlicher Lieferant für Bilder kommender Smartphones. Häufig gibt es hier auch schlicht manipulierte Bilder, immer wieder aber auch „echte“ Leaks.

Für das Galaxy S8 und/oder Galaxy S8+ ist nun direkt ein ganzer Schwung an Bildern aufgetaucht, die das neue Flaggschiff in freier Laufbahn zeigen sollen.

Skepsis ist allerdings absolut angebracht: bei Samsung ist es wie bei allen anderen großen Herstellern üblich, Prototypen zu maskieren und nur unter schärfsten Sicherheitsmaßnahmen vorab Partnern wie etwa Providern und Großhändlern zu zeigen. Dass Prototypen dagegen im Alltag genutzt werden wäre sehr ungewöhnlich. Klar, es soll auch schon mal ein kommendes iPhone in einer Bar vergessen worden sein, die Anzahl der Leak-Bilder und deren Umgebung sollte aber zumindest zu einer gesunden Portion Skepsis führen.








Auf einigen Bildern scheint es, als wäre bereits ein Schutzglas im Einsatz, die Quelle dürften hier also chinesische Zubehörhersteller sein, welche bereits entsprechende Gläser herstellen. (Bilder via MobiFlip und Slashgear) Diverse CAD-Darstellungen und Render hatten in der Vergangenheit bereits ein solches Design gezeigt. Die Geräte auf den Bildern dürften insofern dem späteren Galaxy S8 und Galaxy S8+ stark ähneln, ob es sich hier wirklich um echte Geräte handelt, darf jeder selbst überlegen. Interessant finde ich, dass auf einem Galaxy S8 auf der Rückseite ein „Galaxy S8 6“ zu finden ist. Die Zahl ergibt insofern keinen Sinn, als dass es eigentlich kein Galaxy S8 mit sechs Zoll geben wird. Die Displaygrößen werden bei 5,8 und 6,2 Zoll im Seitenverhältnis von 18,5:9 liegen. Die Ziffer sechs kann man sich ohnehin sparen, laut @evleaks wird der Name des großen Gerätes „Galaxy S8+“ lauten. Interessant ist auch ein anderer Leak, welcher angeblich das Galaxy S8 neben dem Galaxy S8+ zeigen soll. Hier bekommt man eine Idee über die Größe, sieht allerdings auch auf dem Always on Display einen Homebutton – eventuell lässt es sich hierüber irgendwie auch aktivieren, insofern wäre ein Kritikpunkt am auf die Rückseite verschobenen physischen Homebutton auch behoben oder gemildert.

Das Problem bei allen Leaks ist die inzwischen bemerkenswerte Qualität dieser. Teilweise dürften die Bilder authentisch sein, aber als Gegenbeispiel mal hier einige Bilder:




Diese sehen erstaunlich gut aus – tatsächlich handelt es sich aber schlicht um Renderbilder, welche über Weibo verteilt werden. Eine Quelle für Render ist Benjamin Geskin. Das Problem ist hier, dass seine Render teils erstaunlich gut aussehen, er jedoch in den Tweets die Bilder als „echte Leaks“ bezeichnet und die Renderbilder dann schnell für bare Münze genommen werden. Etwa hier mit einem Bild, welches ursprünglich nur ein Schutzglas zeigte, von Geskin dann aber entsprechend mit Photoshop oder ähnlichen Tools bearbeitet wurde:

Das wiederum täuscht natürlich schnell, der Eindruck, der so allerdings schon von dem Galaxy S8 gewonnen werden kann – etwa auch mittels aufgetauchter Wallpaper des kommenden Flaggschiffs – ist ordentlich:

Interessant finde ich einen anderen Leak über Weibo: hier gibt es die Schutzgläser für das Galaxy S8 in fünf Farben und einer transparenten Version. Geht es danach, würde es eine schwarze, eine weiße, eine goldene, eine violette und eine blaue Version des Galaxy S8 geben..

Unter dem Strich: Render als solche erkennen, auch wenn genügend Seiten den Blödsinn als bare Münze verkaufen für ein paar Klicks. Die Leak-Dichte jedenfalls ist auch erstaunlich hoch. Zwar wird Samsung das Galaxy S8 und Galaxy S8+ nicht auf dem MWC vorstellen, ein erster Teaser und das Präsentationsdatum vom 29. März soll jedoch angeblich dort gezeigt werden. Schaut man sich dabei die Menge an Leaks an, dürfte bis Ende März kaum noch etwas ungezeigt und unbekannt sein – das übliche Problem der Branche.

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Samsung Galaxy Tab S3 auf erstem Bild mit S-Pen zu sehen

Auf dem MWC 2017 erwartet uns endlich wieder eine Reihe von Tablets. Wobei „endlich“ relativ ist, der Markt ist deutlich schwieriger geworden, wohl auch deshalb haben neue Tablets von Samsung auf sich warten lassen.

Zum MWC 2017 ist es aber dann so weit und das Galaxy Tab S3 wird voraussichtlich ebenso offiziell enthüllt wie ein Galaxy TabPro S2 womöglich mit Intel U unter der Haube. 

Für das Galaxy Tab S3 hat Kollege Roland von Winfuture nun ein erstes Bild aufgetan, welches das Tablet und den dazugehörigen S-Pen zeigt. Interessant ist hier, dass das Tab S3 diesen unterstützen wird, obwohl es nicht zur Note-Reihe gehört. Vielleicht aber auch, da der S-Pen im Fall des Galaxy Tab S3 nicht im Gerät selber verstaut werden kann. Die Tablets selber werden wohl nur knapp über fünf Millimeter dünn sein, ein so dicker Stift wie abgebildet würde hier keinen Platz im Inneren finden.

Ab dem 27. Februar sollte alles klar sein, ich werde in Barcelona vor Ort sein und euch alles von Samsung vor die Kamera zerren ? ihr verpasst hier sicher nichts, besonders nicht mit unserer AllAboutSamsung-App.

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Samsung HW-K950: die Soundbar mit Dolby Atmos ausprobiert 4k

Nachdem ich mich dem Heimkinotraum KS9590 gewidmet habe, wollte ich mir auch mal was in Richtung entsprechendem Sound auf die Ohren geben. Das Problem: Der KS9590 ist nach dem Test zurück an Samsung gegangen und mein Wohnzimmer ist auch partout nicht für Samsungs Sound-Prunkstück geeignet, die Samsung HW-K950 Soundbar mit Dolby Atmos.

Perfekt also, dass Samsung ein kleines Presse-Stelldichein zu der Soundbar im Kölner Hyatt veranstaltet hat – die Gelegenheit für mich, Atmos mal in Ruhe und nicht im üblichen Messe-Zirkus zu genießen.

Die erste Frage ist natürlich, was Dolby Atmos überhaupt ist. Dem ein oder anderen wird Dolby Atmos vielleicht schon mal im Kino aufgefallen sein. Statt herkömmlichen Surround-Sound wird der Ton nicht nur von den Seiten, sondern auch der kompletten Decke abgespielt, sodass man je nach Inhalt einen „3D-Sound“ erreicht. Im Gespräch mit Maria Mahler von Samsung Electronics Deutschland,  Stefan Kramper, Sales Director GSA bei Dolby Laboratories und dort verantwortlich für DACH, Nordics und Osteuropa, Holger Lehmann, Mischtonmeister – Gründer & Geschäftsführer u.a. von Rotor Film Babelsberg, Europas größtem Dolby Atmos Studio und Sascha Köllnreitner, Regisseur – u.a. bekannt für den ersten Dokumentarfilm mit Dolby Atmos wurden dann die technischen Details erläutert und es gab eine Blick hinter die Soundkulisse, denn: einfach den Sound aufnehmen ist für das Kino bei Dolby Atmos eher nicht der Fall.

Maria MahlerStefan Kramper, Holger Lehmann, und Sascha Köllnreitner (von rechts aus)

Zwar kann man sich etwa in der Premier League schon ein Spiel pro Spieltag in Dolby Atmos anschauen, in der Regel müssen aber Toningenieure ran, die hier viel nach vertonen und inszenieren. Die Idee ist, dass zum einen der Ton eine neue Ebene bekommt, zum anderen aber auch Objekte innerhalb des Tons x-,y- und z-Koordinaten bekommen und so für das menschliche Ohr lokalisiert werden können. Im Kino wird das gerne über Systeme mit 64 Lautsprechern und mehr realisiert – das wiederum wird in den heimischen vier Wänden schwierig, dazu käme neben der Installation ein entsprechender AV-Receiver, die Anschaffungs- und Installationskosten sind hierfür entsprechend hoch. Außerdem: Wenn ich zu meiner Freundin gehen und vorschlagen würde, doch jetzt mal die Wände für ein paar Boxen aufzureißen, würde das – unabhängig ob Mietwohnung oder nicht – schwierig ?

Der Ansatz Samsungs mit der HW-K950 ist daher ein anderer: Dolby Atmos ohne Probleme bei der Installation einfach in das Heimkino bringen. Hierfür setzt die Soundbar selber auf neun nach vorne gerichtete Lautsprecher (für jeweils Höhen, Mitten und Tiefen nach links, rechts und mitte) plus zwei zusätzliche Lautsprecher die in einem gewissen Winkel nach oben gerichtet sind.

Dazu kommen zwei Satelliten hinter den Zuhörer, die ebenfalls direkt und nach oben den Sound abspielen. Ein Subwoofer vervollständigt das System.

Das hat so mehrere Vorteile: auf der Hand liegt, dass über die 500 Watt RMS insgesamt der Ton sehr ordentlich ist. Die nach oben gerichteten Lautsprecher schicken den Ton dann an die Decke, welche diesen wiederum an den Zuhörer von oben abstrahlt. Hierfür wäre es jetzt bei mir mit den Dachschrägen absolut suboptimal gewesen, bei herkömmlichen Decken zwischen 2,9 und 4 Metern Höhe aber optimal. Das Soundergebnis ist ein absolutes Erlebnis. In verschiedenen Demos kann man die Regentropfen um sich herum hören, den Helikopter am Himmel mit den Ohren orten und die Boeing 747 bei der Landung dicht über dem Kopf verfolgen.

In Aktion konnte man sich bei Samsung „Everest“ und „Mad Max – Fury Road“ anschauen. Die Unterschiede liegen hier an den Filmen selber. Bei Everest kam besonders zu tragen, was Sascha Köllnreitner für die eigene Dokumentation vorher bereits erklärt hatte: Dolby Atmos bietet hier eine sehr gute Möglichkeit, die Szenerie und Atmosphäre so auch über den Ton zu kreieren und definieren, dass der Zuschauer noch mehr in den Film eintauchen kann. Wie sehr dabei der Ton entscheidend ist, habe ich allerdings erst gemerkt, als dieser bei manchen Szenen von Everest komplett verstummt ist. Dann merkt man erstmal wie viel man hört und wie sehr dies einen in den Film eintauchen lässt. Bei Mad Max wiederum ist besonders in den Action-Szenen der Ton auf Dolby Atmos gemischt, sodass man hier Explosionen und Schrapnelle mit dem Ohr orten kann. Was mich dabei freute: Es ist nicht aufdringlich und künstlich, wie dies bei dem ganzen 3D-Kino sonst gerne der Fall war. Dolby Atmos unterstreicht vielmehr den Film als solches. Wenn man die kleinen Glöckchen im Himalaja bei „Everest“ im Rücken über einem hört, dann baut dies eine Kulisse weiter auf und wirkt nicht gekünstelt.

Videolink

Fazit: es funktioniert erstaunlich gut und einfach. Die Samsung HW-K950 kommuniziert drahtlos mit den Satelliten und dem Subwoofer, einfach alles aufgestellt, an den Strom angeschlossen – fertig. Für das Video hatte ich ein wenig umgeräumt und war erstaunt, dass nur der Stecker wieder in die Steckdose musste und quasi sofort alles fertig verbunden war. Receiver oder Blu-Ray-Player müssen den Weg noch über die Soundbar via HDMI gehen, ansonsten funktioniert alles herrlich einfach und kabellos. Das Sounderlebnis ist natürlich abhängig vom Material. Im Fernseh-Alltag wird man Dolby Atmos dabei wohl kaum finden, viel mehr wird man hierfür auf entsprechende Blu-Rays oder Streaming-Angebote setzen müssen. Bei bestimmten Demos (Helikopter, Boeing 747) ist das Ergebnis absolut beeindruckend, bei Filmen sorgt es dagegen nicht ganz so pointiert für den Wow-Effekt, sondern zieht einen mehr in die Handlung und Atmosphäre des Films. Für 1.499 Euro UVP (mit den beiden Satelliten, 1.299 Euro ohne) sicherlich keine günstige Anschaffung – das ist Dolby Atmos aber derzeit nie und gemessen an der Qualität dürften Audiophile hier sicherlich hellhörig werden.

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Note7-Debakel: Samsung macht klar Schiff und erklärt die Ursache im Detail

Wenn sich ein Flaggschiff so spektakulär in Rauch auflöst, wie es Samsungs Galaxy Note7 getan hat, ist das Interesse an der Ursache natürlich hoch. Gleichzeitig musste Samsung aber Vertrauen schaffen, um nicht das nächste Gerät, also das Galaxy S8, in Mitleidenschaft zu ziehen. Heute Nacht hat Samsung in einer eigens anberaumten und fast einstündigen Pressekonferenz komplett blank gezogen und ungewohnt offen die Details zu den Ursachen des Note7-Debakels erklärt.

Eine derartige Offenheit Samsungs was interne Ermittlungen und Fehler im Herstellungsprozess und anderen Abläufen im Unternehmen angeht ist die absolute Ausnahme und zeigt umso mehr, wie sehr der Elektronikgigant Samsung Electronics die Angelegenheit abhaken möchte. Die rund einstündige Pressekonferenz ist leider nicht online abrufbar, war allerdings äußerst interessant, weshalb hier eine kurze Zusammenfassung folgt (mit einem Fazit am Ende).

DJ Koh über Samsungs Untersuchung

Der Präsident der Mobile-Sparte von Samsung Electronics, DJ Koh, führte zunächst in die Untersuchung Samsungs ein, indem er erklärte, dass 700 Ingenieure Samsungs in eigenen Testlaboren rund 200.000 Samsung Galaxy Note 7 und 30.000 Akkus untersuchten.

 DJ Koh erklärte dabei (auf koreanisch, mit englischen Simultanübersetzer übertragen) zunächst, wie Samsung einzelne Teile des Galaxy Note7 darauf untersuchte, ob hier die Ursache liegen könnte. So teste man, ob Iris-Scanner, USB Type-C, Wireless Charging, Fast Charging, die Software oder die Herstellung oder der Transport die Ursache für ein Überhitzen des Galaxy Note7 gewesen sein könnten.

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POWERbot VR7000: Samsungs neuer Sauger versteht Amazon Echo und kommt zur CES 2017

In zwei Tagen ist es so weit und ich pack‘ meine sieben Tech-Sachen in Richtung Las Vegas. Die CES 2017 ruft und die Welt schaut, welchen Technik-Start das Jahr 2017 erwischt.

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Eines der absoluten Highlights waren 2016 für mich tatsächlich Saugroboter. Bisher hatte ich das Thema ziemlich ignoriert und nicht im Alltag ausprobiert, der Samsung Powerbot VR9200 und der Vorwerk VR200 waren für mich aber eine absolute Offenbarung: Ich will NIE wieder ohne einen Saugroboter.

Im Vorfeld der CES hat Samsung nun für Vegas schon das nächste Flaggschiff angekündigt. Es hört auf den Namen POWERbot VR7000 und bietet einige Neuerungen, die interessant sind. Dünner ist der neue Saugroboter geworden, mit 97 Millimetern unterbietet man den Vorgänger um 28 Prozent. Die 28,8cm breite Bürste ist dabei extrem weit vorne platziert, sodass der VR 7000 auf 15mm Nähe an Wänden reinigt. Hinzu kommt die Saugleistung von 20 Watt, ordentlich Power für ein so flaches Gerät.

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Die Bürste soll sich selber reinigen. Keine Haar-Wälle mehr in der Bürste, die man dann rausfummeln muss. Überhaupt soll der POWERbot VR 7000 deutlich intelligenter geworden sein: Hindernisse sollen bis zu einer Größe von 10 Millimetern erkannt werden und dank Visionary Mapping™ Plus und dem neuen FullView Sensor™ 2.0 soll die Saug-Umgebung besten erkannt und auch gemerkt werden. IoT bleibt ein großes Thema, der POWERbot VR 7000 kann daher etwa mit Amazon Echo kommunizieren. Das bräuchte ich zwar nicht (aber eine App, die mir sagt, dass die Reinigung beendet wurde, finde ich super), aber alles in allem klingt der VR 7000 … sauber ? ohne Mist, ich hätte nicht gedacht, dass ich mal gespannt auf einen Staubsauger wäre, aber in Vegas werde ich mir das Ding sicher nicht entgehen lassen. Hoffentlich setzt Samsung den Preis in Deutschland dieses Mal vernünftiger an.

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