Roku mit neuer Oberfläche für den Homebildschirm

Roku hat einen neuen Startbildschirm für seine Streaming-Gerätschaften vorgestellt. Diese soll dynamischer die Inhalte in den Vordergrund stellen und auch (personalisierte) Empfehlungen für Nutzer anzeigen. Der Rollout soll sämtliche Geräte mit dem Roku-System erreichen. Während der Rollout in den USA startet, sollen andere Länder in den kommenden Monaten folgen.

Zu den Neuerungen zählt der Schnellzugriff. „Mittels KI“ werden die wichtigsten Apps gemäß den Nutzungsgewohnheiten prominent platziert. Weiter kann man aber selbst die Kontrolle übernehmen und beliebige Apps zu den Favoriten hinzufügen oder entfernen.

Oben auf dem Startbildschirm werden jetzt Empfehlungen platziert, ohne dass man sich durch diverse Streaming-Apps wühlen muss. Diese sollen auf eigene Interessen zugeschnitten sein.

Die sogenannten Destinations sollen das Durchstöbern von Genres und verschiedenen Stimmungen erlauben. Jede Destination vereint Inhalte aus der gesamten Plattform, etwa Comedy, Filme oder auch Sport.

Neu ist auch „Your Daily Scoop“, ein Echtzeit-Bereich, der kuratierte Zusammenfassungen von Serien und Trends auflistet. Hierzu können auch Premieren oder der Geburtstag eines Prominenten gehören.

Zudem lässt sich das Menü des Startbildschirms jetzt ausblenden. Die Oberfläche lässt sich in den Einstellungen entsprechend personalisieren. Außerdem neu: Shortcuts für alltägliche Features, wie die Suche, den Sleep-Timer oder auch das Fortsetzen von Filmen und Serien:

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LG Electronics weist Berichte über einen Verkauf der TV-Sparte zurück

In der Gerüchteküche brodelt es gewaltig um LG. Berichte machten die Runde, nach denen das Unternehmen mit dem chinesischen Riesen Hisense über einen Verkauf seines TV-Geschäfts verhandelt haben soll. LG selbst hat diese Spekulationen inzwischen als unbegründet zurückgewiesen.

Der Hintergrund für solche Meldungen? Die Koreaner kämpfen angeblich mit einer sinkenden Rentabilität und einem Marktanteil bei den Auslieferungen, der seit Jahren bei etwa 10 Prozent stagniert. Währenddessen rücken chinesische Konkurrenten wie TCL mit 14 Prozent und Hisense mit 12,5 Prozent immer dichter auf oder ziehen vorbei. Gemeinsam mit Xiaomi haben die chinesischen Hersteller bei den Stückzahlen Samsung und LG bereits überholt.

Das Fernsehgeschäft hat bei LG eine lange Tradition und begann 1966 mit dem ersten Schwarz-Weiß-Gerät des Vorgängers GoldStar. Ein Ausstieg nach 60 Jahren wäre ein harter Schnitt, passt aber zur Strategie der Konzentration auf profitable Bereiche. Schon 2021 hat man sich vom Smartphone-Geschäft verabschiedet. Die Zahlen im TV-Sektor sehen eher mau aus.

Die operativen Gewinnmargen liegen oft nur zwischen 1 und 2 Prozent. Im ersten Quartal erwirtschaftete die zuständige Sparte bei einem Umsatz von 5,1694 Billionen Won (etwa 2,96 Milliarden Euro) einen operativen Gewinn von 371,8 Milliarden Won (etwa 213 Millionen Euro). Davon entfällt nur ein Teil auf die reine TV-Hardware, die zudem mit hohen Fixkosten für die OLED-Produktion und Logistik belastet ist.

Analysten sehen laut Bericht das Problem auch darin, dass LG Display keine eigenen LCD-Panels mehr in Korea fertigt und dadurch die Verhandlungsmacht bei der Beschaffung sank. Intern wird wohl darüber nachgedacht, das Hardware-Geschäft eher als Basis für die eigene Software zu sehen. Der Fokus verschiebt sich immer mehr Richtung webOS. Das Ziel ist die Wandlung vom reinen Gerätehersteller zum Plattformbetreiber, um Dienste auf Monitoren, Werbedisplays und in Autos zu vermarkten. Ob der Verkauf der TV-Sparte also nur ein dementiertes Gerücht bleibt oder irgendwann Realität wird, hängt davon ab, wie schnell dieser Umbau gelingt. Wäre echt schade, bin großer Fan von LG-OLED-Geräte…

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Last.fm wird unabhängig




Kurze Meldung für alle, die noch fleißig ihre Musik tracken. Last.fm schlägt ein neues Kapitel auf und agiert ab sofort als eigenständiges Unternehmen. Nach einem Besitzerwechsel verlässt der Dienst die alten Strukturen, bleibt aber im Kern identisch. Für die Nutzer ändert sich im Alltag erst einmal gar nichts. Das Team hinter der Plattform bleibt an Bord und auch bei der Technik gibt es keine Umbrüche.

Sämtliche Nutzerkonten, der Verlauf der gehörten Lieder und die persönlichen Einstellungen bleiben erhalten. Wer ein Pro-Abonnement nutzt, muss sich weder um die Abrechnung noch um die Preise Gedanken machen, da hier alles beim Alten bleibt. Auch Entwickler, die auf die Schnittstellen zugreifen, können ihre Tools weiterhin wie gewohnt betreiben. Die Verantwortlichen betonen, dass der Datenschutz unverändert bleibt und keine Nutzerdaten verkauft werden.

Das Ziel der Unabhängigkeit ist eine stärkere Konzentration auf neue Funktionen für die Musik-Community und bessere Einblicke in die Hörgewohnheiten. In den kommenden Wochen sollen weitere Informationen zur künftigen Strategie folgen. Wer den Dienst unterstützen möchte, kann dies weiterhin über die kostenpflichtige Mitgliedschaft tun, die den Betrieb der Plattform finanziert. Unterm Strich bleibt das Erlebnis für den Musikfan also identisch, nur die Firma dahinter steht nun auf eigenen Beinen – fraglich ist halt, wie es wirklich weitergeht.

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Sony Bravia 2026: Neue True-RGB-Flaggschiffe vorgestellt

Sony hatte schon vor einer Weile seine ersten TVs für 2026 vorgestellt – dabei handelte es sich jedoch um Einstiegsmodelle. Nun folgen die beiden Reihen Bravia 9 II und Bravia 7 II. Die Flaggschiffe nutzen dabei eine RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Was bei LG und Samsung als Micro RGB vermarktet wird, präsentiert Sony als „True RGB“. Der Hersteller wirbt mit einem deutlich erhöhten Farbvolumen sowie einer breiteren Farbraumabdeckung.

Zu beachten ist, dass diese beiden Aspekte bei den LCD-TVs mit RGB Mini LED nur wirklich unter spezifischen Bedingungen zutreffen. Imposant sind dabei die Diagonalen. So kommen die Sony Bravia 9 II mit bis zu 115 Zoll Diagonale auf den Markt. Die Sony Bravia 7 II wird es mit 50 bis 98 Zoll geben. Anderen Fernsehern mit RGB Mini LED sieht sich Sony durch seine proprietäre Ansteuerung via RGB Backlight Master Drive Pro überlegen. Die unabhängige RGB-Ansteuerung kombiniert man mit der Technik X-Wide Angle Pro Technologie für große Betrachtungswinkel.

Der Sony Bravia 9 II verwendet Google TV als Plattform und setzt zudem auf eine Beschichtung gegen Reflexionen. Zudem nutzt Sony Acoustic Multi-Audio für den Ton. So sind auch nach oben gerichtete Beam-Hochtöner für immersiven Klang verbaut. Google Cast, Apple AirPlay 2 und Unterstützung für HDMI 2.1 mit 4K bei 120 Hz, ALLM und VRR dürfen ebenfalls nicht fehlen.

Bedauerlicherweise unterstützen jedoch nur zwei der vier Ports vollwertiges HDMI 2.1, einer davon ist für eARC gedacht. Neben HDR10 und HLG beherrschen die Smart-TVs auch Dolby Vision.

Die Sony Bravia 7 II specken bei den Dimming-Zonen und der Bildverarbeitung etwas ab. Zudem setzt man auf ein schwächeres Audiosystem. Bietet jenes des Bravia 9 II 80 Watt, so sind es bei den Bravia 7 II nur noch 40 Watt. Beide Smart-TVs unterstützen für den Ton Dolby Atmos und DTS:X bzw. haben die Zertifizierung für IMAX Enhanced erhalten. Mit der Direct-Connect-Funktion lassen sich kompatible Bravia-Fernseher zudem direkt mit optionalen kabellosen Subwoofern und Rücklautsprechern verbinden. So benötigt ihr vielleicht nicht unbedingt eine Soundbar.

Unverbindliche Preisempfehlungen und Verfügbarkeit

Sony bringt die neuen Bravia 7 II und Bravia 9 II mit einem Launch-Angebot in den Handel. Beim Kauf erhalten Kunden eine Bravia Theatre Bar 7 Sub 7 im Kit gratis dazu. Diese Aktion läuft bis 31. Juli 2026. Lohnt sich aus meiner Sicht aber so gar nicht, denn es ist für Kaufinteressenten lukrativer, etwas länger den Preisverfall und Deals abzuwarten. Zumal Sony im direkten Vergleich mit der Konkurrenz ohnehin relativ teuer ist.

Die unverbindlichen Preisempfehlungen des Sony Bravia 9 II:

  • BRAVIA 9 II 65“: 3.499€
  • BRAVIA 9 II 75“: 3.999€
  • BRAVIA 9 II 85“: 5.099€
  • BRAVIA 9 II 115“: 24.999€

Die unverbindlichen Preisempfehlungen des Sony Bravia 7 II:

  • BRAVIA 7 II 50“: 1.999€
  • BRAVIA 7 II 55“: 2.149€
  • BRAVIA 7 II 65“: 2.499€
  • BRAVIA 7 II 75“: 3.049€
  • BRAVIA 7 II 85“: 3.599€
  • BRAVIA 7 II 98“: 6.299€

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Fire TV: Amazon arbeitet bereits an der Umstellung auf Android 16

Bei Amazon wird es spannend. So hat der Hersteller bekanntermaßen für seine Streaming-Player die Umstellung auf Vega OS vollzogen. Zumindest neue Fire TV Sticks werden nur noch jene Plattform nutzen. Das hat Vor- und Nachteile. Gegenüber dem vorherigen Android-Fundament erhöht sich die Performance, dafür fallen aber viele Apps und auch das Sideloading weg. Doch für Smart-TVs bleibt Amazon bis auf Weiteres bei Android. Tatsächlich arbeitet man bereits am beschleunigten Wechsel auf Android 16.

Das ist durchaus überraschend, denn es ist nur rund zwei Monate her, dass Amazon die ersten Smart-TVs mit Fire TV bzw. Fire OS 14 auf Basis von Android 14 veröffentlicht hat. In der Vergangenheit hat Amazon in der Regel mehrere Jahre für einen Wechsel zu einer neueren Android-Version benötigt. In einem Dokument für Entwickler bereitet man diese jedoch schon auf die Umstellung auf Android 16 vor. Der Zeitplan scheint sich also zu verändern.

Interessant ist daran auch, dass Amazon offenbar dauerhaft zweigleisig fahren will. Fire TV für Streaming-Sticks wird nur noch auf Vega basieren, während die Version für Smart-TVs bis auf Weiteres bei Android verbleibt. Das ist eine eher ungewöhnliche Herangehensweise, die sowohl Amazon selbst als auch App-Entwicklern mehr Aufwand beschert. Dass der Hersteller dennoch diesen Kurs einschlägt, dürfte verschiedene Gründe haben.

Ich selbst nehme an, dass der Knackpunkt ist, dass nicht nur Amazon selbst für Smart-TVs seiner Reihe Ember einsetzt, sondern eben auch Partner wie Panasonic damit hantieren. Man kontrolliert hier also nicht die gesamte Hardware-Kette. Deswegen bleibt Android als Software-Fundament vermutlich die flexiblere Lösung. Die ersten Fernseher mit Fire TV auf Basis von Android 16 dürften aber so oder so noch etwas Zeit benötigen. Vor 2027 dürften wir da am Markt sicherlich nichts zu sehen bekommen.

Im Übrigen gibt es auch noch vage Hoffnungen auf einen neuen Streaming-Player mit Fire TV auf Android-Basis. Zwar sollen alle kommenden Fire TV Sticks Vega nutzen, offen ist aber noch, wie es um einen möglichen Fire TV Cube der nächsten Generation steht. Eventuell könnte Amazon für seinen Premium-Player doch bei Android bleiben.

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