Umfrage November 2021: Das ID Wallet wird zurückkehren, aber werdet ihr es nutzen?

Quelle: BMVI

Eigentlich eine ganz schöne Räuberpistole, die Geschichte um das ID Wallet, welches der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, da forcieren wollte. So wurde die App, welche zunächst als digitale Verwahrungsstelle des Führerscheins fungieren sollte, direkt nach dem Launch wieder zurückgezogen. Seitdem gibt es unter Politikern und Sicherheitsforschern eifrige Diskussionen über die technischen Qualitäten der App. Aber interessanter ist vielleicht die Frage: Was sagt denn ihr als potenzielle Nutzer dazu?

Zur Rekapitulation: Die App namens ID Wallet sollte langfristig nicht nur einen digitalen Führerscheinnachweis speichern, sondern auch potenziell andere digitale Dokumente. Auch sollte es über die App z. B. möglich sein, bei Veranstaltungen oder in Hotels Check-ins durchzuführen. Doch da ging es dann los mit den Skandalen, denn Sicherheitsforscher fanden eklatante Schwachstellen, die zu Identitätsdiebstahl eingeladen hätten. Später kamen noch weitere Blamagen ans Tageslicht und es wurde sogar bekannt, dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Bundesregierung im Vorfeld auf die Unzulänglichkeiten des ID Wallets aufmerksam gemacht hatte.

Das alles wirft kein gutes Licht auf die scheidende Bundesregierung und die Digitalisierung des Staats in Deutschland. Trotzdem heißt es, dass das ID Wallet mit Optimierungen zurückkehren solle. Allerdings eröffnet das die Frage: Ist das Vertrauen nun verspielt? Oder würdet ihr dem ID Wallet noch eine zweite Chance geben? Genau das könnt ihr in unserer monatlichen Umfrage angeben, in der wir mal die Stimmung erfassen möchten. Schließlich ist das ID Wallet ein Thema, das potenziell jeden betrifft.

Ich bin da insbesondere gespannt, ob es Unterschiede zu unserer Umfrage aus dem August 2020 geben wird – damals stieß zumindest eine eID auf Akzeptanz.

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Corona-Warn-App: Version 2.13 wird wieder für Android verteilt

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Gesichtserkennung an Schulen in Großbritannien soll Kantinenkäufe beschleunigen

In Großbritannien werden nun an einigen Schulen Kameras zur Gesichtserkennung in Kantinen getestet, wie die Financial Times berichtet. Dadurch möchte man das Bezahlen beschleunigen und lange Warteschlangen vermeiden. Allerdings wird das Ganze zum Teil auch kritisch gesehen. Laut den Test-Schulen in North Ayrshir hätten allerdings 97 % der Eltern ihre Zustimmung zu dem System gegeben.

Ein Pilotprojekt gab es auch schon 2020 in der Kingsmeadow Community School in Gateshead. Neun Schulen in North Ayrshire testen das System zur Bezahlung via Gesichtserkennung nun nochmals aus. Das System sei auch hygienischer, als mit Kartenzahlungen oder Fingerabdruckscannern zu arbeiten. Zudem erreiche man durch die reine Gesichtserkennung eben ein höheres Tempo. Auf letzteres komme es an, denn man müsse in 25 Minuten ca. 1.000 Schüler mit einer Mahlzeit versorgen. Durch das neue System brauche man pro Schüler / Transaktion nun nur noch 5 Sekunden.

Das System gleiche verschlüsselte Faceprint-Vorlagen, die lokal auf Servern in den Schulen gespeichert seien, ab. Dadurch sei die Missbrauchsgefahr für die Daten minimiert. Zudem sei es zuvor oft vorgekommen, dass die Schüler z. B. ihre PIN zum Bezahlen des Essens vergessen hätten. Teilweise sei es auch zu PIN-Diebstählen gekommen. Das werde ebenfalls mit dem neuen System vermieden.

Ob so ein System nun außerhalb des Testballons breiter etabliert werden könnte, ist derzeit offen. Kritiker wünschen sich eine breitere Debatte um das Thema und gesetzliche Regelungen, welche den Einsatz der Gesichtserkennung verbindlich beschränken. Sie sind der Meinung, dass es nicht notwendig sei, so ein System wie an Flughäfen nun an Schulen zu implementieren. Die Suche nach weniger kritischen Bezahlungsmethoden sei geboten.

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Synology DSM 6.2.4-25556 Update 2 veröffentlicht: Verbesserungen und Sicherheitsupdates

Wer ein Synology NAS sein Eigen nennt und aus irgendwelchen Gründen noch nicht auf DSM 7 aktualisiert hat, der bekommt gerade ein Update auf den DiskStation Manager 6.2.4-25556 Update 2 zum Download angeboten. Ein recht umfangreiches Update, welches laut Synology auch die kürzlich bekannt gewordene Sicherheitslücke beheben soll. Mehrere Verwundbarkeiten erlauben es lokalen Benutzern, beliebige Befehle über eine anfällige Version von DiskStation Manager (DSM) auszuführen, schreibt Synology. Die mittelschwere Lücke betrifft sowohl DSM 6.2 als auch DSM 7.0. Für DSM 7 gibt es aber noch kein Update. „Witziger“ Part im Changelog: Es wurde ein Problem behoben, bei dem sich der Administratorbenutzer nicht am DSM anmelden konnte, nachdem das Kennwort durch Drücken der RESET-Taste zurückgesetzt wurde. Schaut gerne selbst ins Changelog, da kann man sicher mal bald aktualisieren.

  1. DSM 6.2.4-25556-2 wird am 1. September aktualisiert, um die folgenden Probleme zu beheben.
    • Es wurde ein Problem behoben, bei dem der Anmeldestatus des Synology-Kontos unter Systemsteuerung > QuickConnect fälschlicherweise als nicht angemeldet angezeigt wurde.
    • Es wurde ein Problem behoben, bei dem die Installation des exFAT Access-Pakets möglicherweise fehlschlägt.
    • Es wurde ein Problem behoben, bei dem Benutzer die SSH-Übertragungsverschlüsselung für Synchronisierungsaufgaben für freigegebene Ordner nicht verwenden konnten.
    • Es wurde ein Problem behoben, bei dem Active Insight möglicherweise nicht automatisch Diagnosedaten sammeln und übertragen kann, wenn Benutzer Formulare für den technischen Support einreichen.
  2. Deaktiviert standardmäßig die Option „USV herunterfahren, wenn das System in den abgesicherten Modus wechselt“.
  3. Audio Station muss auf Version 6.5.6-3377 oder höher aktualisiert werden, um mit diesem Update kompatibel zu sein.
  4. Der Medienserver muss auf Version 1.8.1-2876 oder höher aktualisiert werden, um mit diesem Update kompatibel zu sein.
  5. Surveillance Station muss auf Version 8.2.9-6459 oder höher aktualisiert werden, um mit diesem Update kompatibel zu sein.
  6. Virtual Machine Manager muss auf Version 2.4.1-9259 aktualisiert werden.

Fixed multiple security vulnerabilities regarding Samba (CVE-2020-14318, CVE-2020-14323, CVE-2020-14383, CVE-2020-27840, CVE-2021-20277).

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Humble Software Bundle veröffentlicht: Sound Forge Pro – Hit Record Production

Fast 800 Euro Wert hat das neue Softwarepaket, das euch das Humble-Bundle-Team da geschnürt hat. Das Bundle mit dem Namen „Sound Forge Pro – Hit Record Production“ (Partnerlink) richtet sich an all diejenigen unter euch, die sich mit dem Erstellen von Musik schon ein wenig auskennen und ihre Software dafür sinnvoll erweitern möchten. Sicherlich ist auch das eine oder andere Programm dabei, mit dem sich neu ins Thema herein finden lässt. Im Paket erhaltet ihr die nachfolgenden Programme:

  • SOUND FORGE Pro 13
  • coreFX Suite
  • Samplitude Music Studio
  • wizardFX Suite
  • ACID Music Studio 11

Der aktuelle Durchschnittspreis, als ich gerade diesen Artikel getippt habe zumindest, liegt bei 21,24 Euro. Kann natürlich bei der Veröffentlichung dieses Posts mittlerweile leicht abweichen. Viel Spaß mit den Programmen!

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