Amazon öffnet seine Logistik jetzt auch für andere Unternehmen

Amazon macht aus der eigenen Infrastruktur das nächste Produkt. Mit den neuen Amazon Supply Chain Services öffnet das Unternehmen sein Logistiknetzwerk jetzt auch für Firmen, die gar nicht auf Amazon verkaufen.

Konkret bietet Amazon künftig Leistungen in den Bereichen Fracht, Lagerung, Fulfillment und Paketversand an. Unternehmen sollen also Waren per Luft, See, Schiene oder Straße transportieren, in Amazons Netzwerk lagern und anschließend über verschiedene Vertriebskanäle ausliefern können. Auch der Versand an Endkunden mit Lieferfenstern von zwei bis fünf Tagen ist Teil des Angebots.

Laut Amazon setzen erste große Namen wie Procter & Gamble, 3M, Lands’ End und American Eagle bereits auf die Dienste. Eigentlich ein nachvollziehbarer Schritt. Amazon hat seine Logistik über Jahre massiv ausgebaut, da lag es fast schon nahe, daraus ein eigenständiges Angebot für andere Unternehmen zu machen. Ob das langfristig auch außerhalb des Amazon-Kosmos zündet, wird man sehen.

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DHL: Die Deutsche Post verschwindet vom Parkett




Die Deutsche Post baut um und streicht laut WELT-Bericht ihren traditionsreichen Namen auf Konzernebene. Was sich vor zwei Jahren mit dem neuen Logo bereits abzeichnete, wird nun offiziell besiegelt. Auf der Hauptversammlung soll beschlossen werden, dass die Dachgesellschaft künftig als DHL AG firmiert. Der Name Deutsche Post bleibt zwar erhalten, rutscht aber eine Ebene tiefer und bezeichnet künftig nur noch die Tochtergesellschaft für das nationale Brief- und Paketgeschäft.

Dieser Schritt folgt wohl einer Logik, da das Auslandsgeschäft längst den Ton angibt. Nur noch etwa 20 Prozent des Umsatzes werden im klassischen Inlandsgeschäft erwirtschaftet. Der Rest entfällt auf das Express- und Frachtgeschäft unter der Flagge von DHL, jenem US-Logistiker, den die Bonner bereits im Jahr 2002 komplett übernahmen.

Die Abkürzung DHL geht dabei auf die Gründer Adrian Dalsey, Larry Hillblom und Robert Lynn zurück. International zieht der Name DHL schlicht besser. Die Eintragung ins Handelsregister ist für das zweite Halbjahr geplant. Für die Zusteller und Angestellten ändert sich laut Unternehmen nichts, es handelt sich primär um eine neue Rechtsstruktur für mehr Klarheit.

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EU-Parlament macht Druck gegen Cybermobbing




Das Thema Cybermobbing ist kein neues Phänomen, aber die Zahlen bleiben erschreckend hoch. Mittlerweile ist laut EU-Erhebungen jeder sechste Jugendliche davon betroffen, während jeder Achte zugibt, selbst schon einmal online gegen andere ausgeteilt zu haben.

Das EU-Parlament hat in der letzten Woche per Entschließung abgenickt, dass die bisherigen Ansätze auf nationaler und europäischer Ebene hinten und vorne nicht ausreichen. Die Abgeordneten fordern jetzt eine härtere Gangart und prüfen, ob Cybermobbing als eigenständiger Straftatbestand auf EU-Ebene verankert werden muss. Ziel sei es, rechtliche Lücken zu schließen und den Opfern den Weg zur Anzeige zu erleichtern.

Ein großer Kritikpunkt der Politiker richtet sich natürlich gegen die Betreiber der Plattformen. Diese stehen in der Pflicht, einen sicheren digitalen Raum zu schaffen, anstatt Geschäftsmodelle zu befeuern, die hasserfüllte Inhalte durch personalisierte Empfehlungsalgorithmen nach oben spülen.

Das Parlament pocht auf eine strikte Umsetzung des Gesetzes über digitale Dienste, kurz DSA. Vor allem der Schutz von Minderjährigen und die Bekämpfung von Deepfakes stehen im Fokus. Es wird gefordert, dass Anbieter die Kennzeichnungspflichten des KI-Gesetzes ernst nehmen und Systeme, die intime Bilder fälschen, verboten werden.

Neben der Bestrafung der Täter soll auch die Unterstützung der Betroffenen verbessert werden. Geplant ist, Organisationen finanziell besser auszustatten und das Thema fest in nationale Programme zur psychischen Gesundheit zu integrieren. Prävention und Aufklärung für Eltern und Erzieher sollen dabei Vorrang haben.

Zwar gibt es in Ländern wie Irland mit dem Cocos Law bereits erste gezielte Gesetze, doch das Parlament möchte Schluss machen mit dem aktuellen Flickenteppich an Regelungen in Europa.

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xAI: Custom Voices und Voice Library vorgestellt

xAI verbessert sein Audio-Angebot und für die Voice Library und Custom Voices ein. Nutzer sollen ihre eigene Stimme mit einer kurzen Aufnahme klonen und danach direkt in Text-to-Speech- sowie Voice-Agent-Anwendungen einsetzen können.

Laut xAI reicht dafür schon rund eine Minute natürliche Sprache. Die geklonte Stimme soll dann nicht nur für klassische Sprachausgabe taugen, sondern auch mehrsprachige Ausgaben, Speech Tags sowie REST- und WebSocket-Streaming unterstützen. Ergänzend gibt es mit der Voice Library einen zentralen Ort in der xAI-Konsole, um eigene und integrierte Stimmen zu verwalten.

Voice Cloning is now live via the xAI API!

Create a custom voice in less than 2 minutes or select from our library of 80 voices across 28 languages to personalize your voice agents, audiobooks, video game characters, and more.https://t.co/EjxjXssQtd pic.twitter.com/iR8AW2UOgo

— xAI (@xai) May 1, 2026

Interessant ist aus meiner Sicht vor allem der Sicherheitsansatz. xAI setzt hier auf eine zweistufige Verifikation mit gesprochenem Passphrase-Check und einem Abgleich der Sprecherähnlichkeit. Nach Angaben des Unternehmens soll es damit nicht möglich sein, einfach bestehende Aufnahmen oder fremde Stimmen zu missbrauchen.

Die integrierte Bibliothek umfasst laut xAI inzwischen mehr als 80 Stimmen in 28 Sprachen. Zusätzliche Kosten für die Nutzung von Custom Voices innerhalb der TTS- und Voice-Agent-APIs sollen nicht anfallen.

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invoiz ist jetzt Teil von WISO MeinBüro

Invoiz

Die Marke invoiz verschwindet vermutlich irgendwann vom Markt und geht in WISO MeinBüro auf. Der Hersteller buhl data bündelt seine Kräfte und migriert die cloudbasierte Plattform für Buchhaltung und Rechnungsstellung. Wer das Tool bisher für seine Finanzen genutzt hat, findet die bekannten Funktionen nun unter dem Dach der WISO-Softwarefamilie wieder. Das Ganze kommt mit einer überarbeiteten Oberfläche und erweiterten Möglichkeiten für den Büroalltag daher.

Ganz überraschend kommt das vielleicht nicht. invoiz startete vor vielen Jahren als onlinebasierte Lösung für Selbstständige, die damit Rechnungen und Angebote verwalten konnten. 2018 kamen neue Funktionen und höhere Preise hinzu. Schon damals vermutete ich, dass es da vielleicht nicht ganz so gut läuft wie erhofft.

Zwar ist das invoiz-Backend für Bestandskunden noch nutz- und erreichbar, doch getan hat sich da schon ewig nichts mehr. Da investiert man vermutlich keine großartigen Kräfte mehr. Eigentlich schade, denn damals startete man echt gut, aber anscheinend wurde das Angebot nicht so angenommen, wie gedacht – gibt ja auch noch genug anderes für Selbstständige, unter anderem sevdesk als Online-Tool sowie lokale Werkzeuge.

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