Gesundheitsminister beschließen flächendeckendes Impfangebot für Kinder zwischen 12 und 17 Jahren

Gesundheitsminister beschließen flächendeckendes Impfangebot für Kinder zwischen 12 und 17 Jahren

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picture alliance/dpa | Oliver Berg

Kinder zwischen 12 und 17 Jahren sollen nun  in allen Bundesländern geimpft werden können, wenn sie wollen.

Das entschieden die Gesundheitsminister von Bund und Länder am Montag.

Für Jugendliche und junge Erwachsene in Universitäten und Berufsschulen sind ebenfalls Impf-Angebote geplant.

Alle Bundesländer sollen nun Impfungen für 12- bis 17-Jährige auch in Impfzentren oder auf andere niedrigschwellige Weise anbieten. Das beschlossen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Montag. Als Corona-Schutz zum Schulstart nach den Sommerferien sollen zusätzliche Impfgelegenheiten für Kinder und Jugendliche kommen. Dabei sei entsprechende ärztliche Aufklärung erforderlich. Zudem sollten Kinder und Jugendliche auch durch Kinder- und Hausärzte sowie im Rahmen von Impfungen für Angehörige von Beschäftigten in Firmen geimpft werden können. Für Jugendliche und junge Erwachsene in Universitäten und Berufsschulen sind ebenfalls Impf-Angebote geplant.

Bundesminister Jens Spahn (CDU) sagte: „Jeder, der will, kann im Sommer geimpft werden. Wir haben genügend Impfstoff für alle Altersgruppen.“ Auch 12- bis 17-Jährige, die sich nach ärztlicher Aufklärung für eine Impfung entscheiden, könnten sich und andere schützen. Mit der Möglichkeit einer Auffrischimpfung im September sollten zudem besonders gefährdete Gruppen im Herbst und Winter bestmöglich geschützt werden. „Denn für sie ist das Risiko eines nachlassenden Impfschutzes am größten.“ Der Vorsitzende der Länder-Gesundheitsminister, Klaus Holetschek (CSU) aus Bayern, sagte: „Wir gehen vorbereitet in den Herbst.“

dpa

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Curevac-Impfstoff enttäuscht mit nur 48 Prozent Wirksamkeit – Bundesregierung plant mit anderen Lieferfirmen

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Curevac-Impfstoff enttäuscht mit nur 48 Prozent Wirksamkeit – Bundesregierung plant mit anderen Lieferfirmen

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Giovanni Cancemi/Shutterstock

Auch die finalen Daten zur Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten von Curevac aus Tübingen sind enttäuschend. Sie zeigen insgesamt eine deutlich geringere Wirksamkeit als andere Impfstoffe. Das Zulassungsverfahren läuft trotzdem weiter.

Die Daten für die über 60-Jährigen innerhalb der Studie waren nicht ausreichend, um eine Wirksamkeit bestimmen zu können, teilte eine Sprecherin des Unternehmens mit.

Die Bundesregierung hatte den Curevac-Impfstoff ursprünglich für die Impfkampagne eingeplant. Zuletzt rechnete das Gesundheitsministerium aber nicht mehr mit Lieferungen des Unternehmens.

Der Corona-Impfstoffkandidat des Tübinger Unternehmens Curevac zeigt laut den Ergebnissen der finalen Analyse eine Wirksamkeit von 48 Prozent gegen eine Covid-19-Erkrankung über alle Altersgruppen hinweg. Das teilte Curevac am späten Mittwochabend in Tübingen mit. In der Mitte Juni veröffentlichten Zwischenanalyse war von einer vorläufigen Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Covid-19-Erkrankung „jeglichen Schweregrades“ die Rede gewesen. Damit ist der Impfstoff insgesamt deutlich weniger wirksam als andere Impfstoffe. Die Daten der Zwischenanalyse hatten für einen deutlichen Rückgang des Börsenkurses und Enttäuschung bei Politikern gesorgt.

In der Altersgruppe zwischen 18 und 60 Jahren zeigte der Impfstoff laut der Mitteilung eine Wirksamkeit von 53 Prozent gegen eine Erkrankung jeglichen Schweregrades und eine Wirksamkeit von 77 Prozent gegen einen moderaten und schweren Krankheitsverlauf. Einen vollständigen Schutz gab es in dieser Altersgruppe vor einem Krankenhausaufenthalt oder Tod. „Die Daten für die über 60-Jährigen innerhalb der Studie waren nicht ausreichend, um eine Wirksamkeit bestimmen zu können“, sagte Curevac-Sprecherin Sarah Fakih.

Curevac wird an diesem Donnerstag um 10 Uhr in einer Pressekonferenz detailliert über die Ergebnisse der zulassungsrelevanten Studie berichten. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA in Amsterdam hatte im Februar ein schnelles Prüfverfahren für den Impfstoff der Tübinger Firma gestartet. „Wir haben die Daten mit der EMA geteilt. Das rollierende Verfahren wird fortgesetzt mit Hinblick auf eine Zulassung des Impfstoffs“, erklärte Fakih.

Bundesregierung rechnete bereits nicht mehr mit einer Lieferung des deutschen Unternehmens

In der finalen Analyse wurden insgesamt 228 bestätigte Covid-19-Fälle über 15 aufgetretene Virusstämme hinweg untersucht. Von den 228 Fällen wurden 204 sequenziert, um zu identifizieren, welche Variante die Infektion verursacht hatte. In rund 86 Prozent der Fälle waren dies sogenannte besorgniserregende Varianten (51 Prozent) und Varianten von besonderem Interesse (rund 35 Prozent). An der Studie hatten rund 40.000 Probanden in zehn Ländern in Lateinamerika und Europa teilgenommen.

Die Bundesregierung hatte den Curevac-Impfstoff ursprünglich für die Impfkampagne eingeplant. Zuletzt rechnete das Gesundheitsministerium aber nicht mehr mit Lieferungen des Unternehmens. An Curevac ist auch der Bund indirekt über die KfW zu 16 Prozent beteiligt. Auf diese Weise wollte Berlin das Unternehmen gegen eine mögliche Übernahme aus dem Ausland absichern. Den größten Anteil am Unternehmen hält der SAP-Mitbegründer und Investor Dietmar Hopp. Das Präparat des Tübinger Unternehmens Curevac ist ein sogenannter mRNA-Impfstoff – wie die von Biontech/Pfizer (Deutschland/USA) und Moderna (USA). cri/dpa

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Impfstoffe werden für alle freigegeben: Wie komme ich jetzt an einen Termin?

Auch jüngere Menschen dürfen sich Hoffnung auf eine baldige Corona-Impfung machen
Auch jüngere Menschen dürfen sich Hoffnung auf eine baldige Corona-Impfung machen

picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Die Priorisierung beim Impfen fällt, ab dem 7. Juni kann sich jeder gegen das Coronavirus impfen lassen.

Dabei gibt es unterschiedliche Orte, an denen man sich impfen lassen kann, vom Impfzentrum bis zur Hausarztpraxis – bald auch beim Betriebsarzt.

Business Insider erklärt, welche Impfstoffe verfügbar sind und wie man an einen Termin kommt.

Immer mehr Menschen in Deutschland werden geimpft. Bislang wurden über 41 Millionen Dosen verabreicht, im Schnitt bekommen mehr als 600.000 Menschen pro Tag einen Pieks.

Ab dem 7. Juni soll es keine Impfpriorisierung mehr geben. Wer will, kann sich impfen lassen, unabhängig von Vorerkrankung, Beruf oder Alter. Business Insider erklärt die Details dazu.

Mit welchem Impfstoff kann ich mich impfen lassen?

Die Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson sind bereits für alle Menschen freigegeben. Offiziell empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) diesen Impfstoff für Menschen ab 60 Jahren, jedoch kann man sich damit freiwillig impfen lassen, wenn ein Arzt nach einer Risikoeinschätzung zustimmt. Ab dem 7. Juni sollen auch die Impfstoffe von Biontech und Moderna generell freigegeben werden. In einigen Bundesländern ist die Freigabe bereits erfolgt.

Wie kann ich einen Termin buchen?

Je nach Bundesland läuft die Vergabe der Impftermine unterschiedlich. In Hessen registriert man sich beispielsweise in einem Online-Portal, gibt an zu welcher Priorisierungsgruppe man gehört. Auch telefonisch ist eine Terminvereinbarung möglich. In Berlin bekommt man eine Einladung per Brief zugeschickt. Wer sich in Niedersachsen und Bayern impfen lassen möchte, kann sich online registrieren und auf eine Warteliste eintragen lassen.

Wer wissen will, wie das Prozedere in seinem Bundesland ist, findet auf der Internetseite der Patientenservice-Hotline eine Antwort.

Wie kann ich über meinen Hausarzt geimpft werden?

Es ist auch ratsam, sich bei seinem Hausarzt zu melden. Wenn man dort nicht auf regulärem Wege an einen Impftermin kommt, besteht auch die Möglichkeit auf eine Warteliste aufgenommen zu werden. Viele Praxen führen diese für den Fall, dass einige Dosen übrig bleiben und zu verfallen drohen. Bevor es dazu kommt, kontaktiert die Praxis die Menschen auf der Warteliste. Um aufgenommen zu werden, kann es ratsam sein, Hausärzten in seiner Umgebung eine Mail zu schicken und darin um Aufnahme auf die Warteliste zu bitten.

Kann ich mich über meinen Arbeitgeber impfen lassen?

In Deutschland gibt es rund 12.000 Betriebsärzte. Mehrere große Unternehmen haben angekündigt, dass sie auch Corona-Impfungen durchführen sollen. Ab dem 7. Juni soll es offiziell losgehen. Je nach Unternehmen ist später auch denkbar, dass sich nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch deren Angehörigen dort impfen lassen können.

Wie schnell komme ich an einen Termin?

Auch wenn sich jetzt jeder und jede für eine Impfung anmelden kann, muss man mitunter noch warten. So können etwa Hausärzte weiterhin unter ihren Patienten festlegen, wer zuerst geimpft werden soll. Das bedeutet, dass ältere und durch Vorerkrankungen gefährdete Menschen womöglich schneller geimpft werden als gesunde, junge Menschen.

Welche anderen Möglichkeiten gibt es?

Mitunter gibt es auch lokale Aktionen, mit denen Bewohner eines bestimmten Stadtviertels geimpft werden sollen. Solche Aktionen gab es in einer Kölner Moschee und im Berliner Bezirk Neukölln. Auch in Dortmund wird über ein ähnliches Vorgehen nachgedacht. Im baden-württembergischen Göppingen gibt es mobile Impfbusse, in denen sich Menschen impfen lassen können, ohne vorher einen Termin zu buchen. Solche lokalen Aktionen werden oft über Aushänge und soziale Dienste vor Ort angekündigt.

Zudem gibt es die Möglichkeit, sich auf Portalen wie sofort-impfen.de zu registrieren. Dort kann man sich eintragen, um zu Impfärzten in seiner Nähe vermittelt zu werden.

toh

Labordaten zeigen: Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna wirken wohl gegen indische Varianten

Labordaten zeigen: Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna wirken wohl gegen indische Varianten


ARUN SANKAR/AFP via Getty Images

  • Einer neuen US-Studie zufolge sind die Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna wohl gegen die indischen Virusvarianten B.1.617 und B.1.618 wirksam, wie „ntv“ berichtet.
  • Die Virusvarianten breiteten sich zuletzt stark aus. B.1.617 wurde von der WHO als „besorgniserregend“ eingestuft.
  • Über die Wirksamkeit von AstraZeneca gegen die Varianten müssen allerdings noch weitere Daten gesammelt werden, heißt es.

Die indische Coronavirus-Variante B.1.617 wurde zuletzt von der WHO als „besorgniserregend“ eingestuft. In Indien sorgte die Mutation für rasant steigende Infektions- und Todeszahlen in der Bevölkerung. B.1.617 wurde auch bereits in Dutzenden weiteren Ländern nachgewiesen – darunter auch in Deutschland. Wirken die zugelassenen Vakzine gegen die Mutation? Eine neue US-Studie gibt wohl Entwarnung: Die Corona-Impfstoffe von Biontech und Moderna sind demnach auch gegen die indischen Varianten wirksam, wie „ntv“ berichtet.

Die Vakzine sind der Studie zufolge sowohl gegen B.1.617 als auch gegen die in Indien neu auftretende Variante B.1.618 wirksam. „Wir haben festgestellt, dass die Antikörper des Impfstoffs zwar ein wenig schwächer gegen die Varianten wirken, aber nicht so sehr, dass es unserer Auffassung nach große Auswirkungen auf die Schutzfähigkeit der Impfstoffe hätte“, sagte Nathaniel Landau, einer der Verfasser der Studie.

Die Ergebnisse der Studie von der New York University wurden als Preprint veröffentlicht – also noch nicht durch weitere Fachexperten begutachtet. Die Aussagekraft der Studienergebnisse ist daher noch nicht vollständig belegt.

Für AstraZeneca noch nicht genügend Daten

In der Untersuchung wurden bereits geimpften Menschen Blutproben entnommen. Die Proben wurden dann unter Laborbedingungen den künstlich hergestellten Viruspartikeln ausgesetzt. Die Zahl der Antikörper fiel demnach bei den indischen Varianten zwar geringer aus, die Vakzine sollen trotzdem ausreichend Schutz bieten, heißt es. Auch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA geht bisher davon aus, dass die Impfstoffe von Moderna und Biontech in der Lage sind, die Corona-Mutanten aus Indien zu neutralisieren.

Das Robert Koch-Institut äußerte sich zu den neuen Varianten aus Indien ebenfalls, wie die „Tagesschau“ berichtet: „B.1.617 zeichnet sich durch Mutationen aus, die mit einer reduzierten Wirksamkeit der Immunantwort in Verbindung gebracht werden, wobei erste laborexperimentelle Daten darauf hindeuten, dass die Impfstoffwirksamkeit nicht substanziell beeinträchtigt ist.“ Für eine sichere Einschätzung der Wirksamkeit des Imfpstoffes von AstraZeneca werden noch weitere Daten aus dem Einsatz des Impfstoffs in Indien benötigt, heißt es weiter.

Zuvor wurden von der WHO nur die britischen, südafrikanischen und brasilianischen Mutationen als „besorgniserregend“ eingestuft. „Es liegen Informationen vor, die auf eine erhöhte Übertragbarkeit hinweisen“, begründete die WHO-Expertin und Epidemiologin Maria Van Kerkhove kürzlich die Entscheidung, auch B.1.617 hier einzustufen.

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Warum Corona-Impfstoffe viel besser vor einer erneuten Infektion schützen als die natürliche Immunität

Anthony Fauci, US-Immunologe und Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases.
Anthony Fauci, US-Immunologe und Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases.

Patrick Semansky-Pool/Getty Images

Eine neue Studie zeigt, dass Corona-Impfungen besser wirken könnten als die natürlich Immunität. Die Auswertung der Daten präsentierte der US-Immunologe Anthony Fauci am Dienstag im Weißen Haus.

Bei Menschen, die bereits infiziert waren, verbesserte sich die Immunantwort auf Corona deutlich, nachdem sie einen mRNA-Impfstoff erhielten.

Bereits infizierte Menschen, die geimpft wurden, sollen zudem einen hohen Schutz gegen die verschiedenen Corona-Mutationen genießen.

Während eines Corona-Briefings im Weißen Haus am Dienstag verwies der US-Immunologe Anthony Fauci auf mehrere neue Studien, die allesamt darauf hindeuten, dass die mRNA-Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna einen großen Immunschutz auch gegen neue Virusvarianten böten. Den Daten zufolge verstärken die Impfstoffe den natürlichen Schutz, den Menschen durch frühere Infektionen aufgebaut haben, erheblich.

„Impfstoffe scheinen tatsächlich in Bezug auf SARS-CoV-2 besser als die Natur zu wirken“, sagte Fauci. Er ist Amerikas führender Experte für Infektionskrankheiten. „Eine Impfung bei Menschen, die bereits einmal infiziert waren, steigert die Immunantwort signifikant.“

Zwei der Studien, auf die sich Fauci während des Briefings bezog, wurden von anderen unabhängigen Wissenschaftlern begutachtet und bestätigt. Zwei weitere Studien warten noch auf die Bestätigung durch Fachexperten. Doch sie alle beschreiben sehr ähnliche Sachverhalte.

Vier Studien weisen darauf hin, dass Impfstoffe einen besseren Schutz gegen Varianten bieten

In einer der Studien wurde festgestellt, dass Menschen, die zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs erhalten hatten (entweder von Pfizer/Biontech oder von Moderna), Antikörperwerte aufwiesen, die „bis zu zehnmal höher“ seien als bei einer natürlichen Infektion, so Fauci.

Eine weitere kleine Studie ergab, dass zuvor infizierte Menschen, die sich impfen ließen, außergewöhnlich gut gegen drei der fünf wichtigsten Varianten geschützt waren, die derzeit Anlass zur Sorge geben. Dazu zählen die P1-Variante, die zuerst in Brasilien nachgewiesen wurde, die B.1.1.7-Variante aus Großbritannien, die jetzt auch in den USA vorherrscht und die B.1.351-Variante, die zuerst in Südafrika gefunden wurde.

In einer weiteren Studie, die Fauci erwähnte, zeigten Menschen, die zuvor mit Corona infiziert waren, auch eine bessere T-Zell-Immunität nach einer einzigen Dosis des mRNA-Impfstoffs von Pfizer. T-Zellen können helfen, Infektionen milder zu gestalten, falls sich die Betroffenen erneut infizieren. „Wir müssen aber bedenken, dass dies nur Labordaten sind, die noch nicht klinisch bewiesen wurden“, sagte Fauci. Er wies darauf hin, die neuen Studien würden auf Bluttests basieren. Wie sich die Viren bei realen Infektionen verhalten würden, könne man nicht mit Sicherheit sagen. „Dennoch sind diese Ergebnisse sehr interessant und sollten unbedingt weiterverfolgt werden.“

Die letzte von Fauci zitierte Studie deutet darauf hin, dass Menschen, die sich von einer Corona-Infektion erholt haben und dann geimpft wurden, auch einen hohen Schutz gegen andere Coronaviren wie SARS genießen. Bei Menschen, die bereits infiziert waren, aber nicht geimpft wurden, sei der Schutz nicht da. „Impfstoffe sind hochwirksam“, schloss Fauci. „Sie sind sogar besser als die natürliche Reaktion, die bei einer Infektion auftritt.“

Messenger-RNA-Impfstoffe (mRNA) halten den Varianten bisher sehr gut stand.
Messenger-RNA-Impfstoffe (mRNA) halten den Varianten bisher sehr gut stand.

White House COVID-19 Response Press Briefing

Dieser Artikel wurde von Ilona Tomić aus dem Englischen übersetzt und editiert. Das Original lest ihr hier.

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