Ravensburger steigt mit Mehrheitsbeteiligung bei Steiff ein




Eben noch ein Brettspiel gekauft, 10 Minuten später folgende Pressemitteilung auf dem Bildschirm: Ravensburger steigt bei Steiff ein. Zwei Schwergewichte der deutschen Spielwarenbranche machen also gemeinsame Sache. Die Ravensburger AG beteiligt sich als strategischer Investor mit wohl 60 % an der Margarete Steiff GmbH. Trotz des Einstiegs bleibt Steiff als Marke eigenständig und behält den Firmensitz in Giengen an der Brenz bei.

Der Deal sieht vor, dass die bisherigen Eigentümer, die Nachfahren von Margarete Steiff, weiterhin einen wesentlichen Anteil am Unternehmen halten. Die Motivation hinter der Partnerschaft liegt in der langfristigen Sicherung des Traditionsunternehmens.

Ravensburger bringt seine Erfahrung als globaler Konzern ein, während Steiff seine Position im Premiumsegment für Plüschtiere behaupten soll. Die Verantwortlichen betonen, dass die Werte und die Geschichte der Marke gewahrt bleiben.

Aktuell wartet das Vorhaben noch auf die Freigabe durch die Kartellbehörden, die jedoch zeitnah erwartet wird. Damit rücken zwei der bekanntesten Namen im Kinderzimmer enger zusammen.

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Apples Zukunftsplan bis 2028: KI-AirPods, Smart Glasses und neue iPhone-Generation

Mit dem Führungswechsel bei Apple im September 2026 – John Ternus übernimmt dann den CEO-Posten – zeichnet sich gleichzeitig auch ab, wie das Produktportfolio des Konzerns in den nächsten Jahren aussehen soll. Aus Entwicklerkreisen sind inzwischen recht konkrete Details durchgesickert, die einen Blick auf kommende Wearables, veränderte iPhone-Zyklen und die nächsten Chip-Generationen erlauben.

Für Ende 2027 arbeitet Apple an neuen AirPods mit dem internen Codenamen B798. Die Ohrhörer sollen Kameramodule in den Stielen bekommen – allerdings keine klassischen Kameras für Fotos oder Videos, sondern visuelle Sensoren, die dann Apples „Visual Intelligence“-System mit Kontextinformationen versorgen. Siri soll damit ein besseres Verständnis der Umgebung bekommen:

Das System könnte etwa Zutaten erkennen und entsprechende Rezepte vorschlagen oder bei der Navigation zu Fuß helfen. Optisch lehnen sich die neuen AirPods stark an die aktuellen AirPods Pro an. Neu ist eine externe LED, die anzeigt, wann die Ohrhörer Umgebungsdaten in die Cloud übertragen. Ursprünglich war der Launch für 2026 geplant, die aufwendige Entwicklung passender KI-Modelle zur Objekterkennung hat den Zeitplan aber nach hinten geschoben.

Ebenfalls für Ende 2027 steht eine smarte Brille (Codename N50) im Raum, die Metas Brillen Konkurrenz machen soll und mit Sensoren für Foto- und Videoaufnahmen ausgestattet wird. Daneben plant Apple offenbar auch einen KI-gestützten Kamera-Anhänger für die Kleidung.

Beim iPhone verschieben sich die Releasezyklen merklich. iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und Apples erstes faltbares iPhone kommen planmäßig im Herbst dieses Jahres, doch das reguläre Basismodell des iPhone 18 soll erst 2027 folgen. Zwischen den Updates des Standardmodells entsteht damit eine Lücke von anderthalb Jahren.

Ebenfalls für Ende 2027 ist zudem ein Jubiläums-iPhone geplant, das die 20-jährige Geschichte des Geräts markiert. Die Modelle mit den Codenamen V73 und V74 werden die Nachfolger der iPhone 18 Pro-Reihe und sollen ein nahezu rahmenloses Display bekommen, dessen Glas sich um die Gehäuseseiten wölbt. Gleichzeitig wird die zweite Generation des faltbaren iPhones (V78) erwartet.

Zur Hardware gehört eine klare Chip-Roadmap. Die diesjährigen Pro-iPhones und das erste Foldable setzen auf den A20 Pro (Codename „Borneo“), das verschobene Standard-iPhone 18 bekommt 2027 den einfacheren A20 („Banda“). Die Jubiläumsmodelle und das zweite Foldable sollen Ende 2027 dann bereits den A21 („Naxos“) im 2-Nanometer-Verfahren nutzen, der Nachfolger des Standard-iPhone 18 den Basis-A21 („Nimos“). Für die Pro-iPhones 2028 plant Apple den nächsten Schritt: Der A22 Pro soll im 1,4-Nanometer-Verfahren gefertigt werden, hauptsächlich bei TSMC – Apple prüft aber auch, ob ein Teil der Produktion an Intel ausgelagert werden kann.

Laut Insidern laufen die Software-Tests für die 2027er-Geräte bereits. Die Hardware wird intern mit iOS 28 (Codename „Bell“) erprobt, während iOS 27 noch in diesem Jahr für alle Nutzer erscheinen soll.

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Qualcomm Snapdragon Start: Baukasten für persönliche KI-Wearables

Qualcomm hat mit Snapdragon Start eine White-Label-Lösung für Personal-AI-Geräte vorgestellt. OEMs sollen dank Baukastenprinzip schneller und mit weniger Aufwand in der Lage sein, neue Produkte auf den Markt zu bringen. Marken sollen sich auf Design und Nutzererlebnis fokussieren. Den Anfang machen smarte Brillen. Weitere Formfaktoren sollen noch im Laufe des Jahres folgen.

Herzstück und Rechenpower von Snapdragon Start sind freilich Chipsätze der Snapdragon-Plattform. Gedacht ist das Ganze für tragbare Geräte, bei denen jeder Millimeter zählt. Ein Smartphone mit Companion-App stellt die Verbindung zu Cloud-Diensten sowie zu einer breiten Auswahl an führenden KI-Modellen her.

Als ersten Partner ließ man den Brillenhersteller Inspecs (bekannt durch die Marken Barbour, CAT, Superdry und O’Neill sowie TitanFlex) verlauten. Wann erste Produkte tatsächlich in den Handel kommen und ob oder wann ein Marktstart in Deutschland geplant ist, bleibt vorerst offen.

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Qualcomm bringt mit Snapdragon Reality Elite ein neues Gehirn für XR-Hardware

Qualcomm hat mit dem Snapdragon Reality Elite einen neuen Chipsatz für Mixed-Reality-Erlebnisse vorgestellt. Im Kern geht es Qualcomm darum, Geräte schlanker, kühler und ausdauernder zu machen – und gleichzeitig deutlich mehr KI-Leistung direkt auf das Headset zu bringen, statt sie in die Cloud auszulagern.

Bis zu 48 TOPS an KI-Rechenleistung sollen große Sprach- und Vision-Modelle (LLMs und LVMs) direkt auf dem Gerät ausführen. Damit werden laut Qualcomm Anwendungen möglich, die bislang an der Rechenlast scheiterten – etwa fotorealistische Avatare, Agenten oder Objekte, die in Echtzeit per Vision-Modell in die Umgebung des Nutzers generiert werden. Auch Hand- und Head-Tracking sowie die See-through-Funktionen profitieren von der zusätzlichen Rechenpower.

Bei den klassischen Leistungswerten legt Qualcomm im Vergleich zum Vorgänger Snapdragon XR2 Gen 2 ordentlich nach: Bis zu 60 Prozent mehr GPU-Leistung, bis zu 30 Prozent mehr CPU-Leistung und bis zu 160 Prozent mehr NPU-Leistung stehen auf dem Datenblatt. Die Plattform unterstützt Anzeigen von bis zu 4,4K pro Auge bei 90 Bildern pro Sekunde.

Trotz der Mehrleistung verspricht Qualcomm bessere Effizienz: bis zu 20 Prozent längere Akkulaufzeit bei gleicher Last und einen unter Volllast bis zu 12 Grad Celsius kühleren Chip. Das wiederum erlaubt leichtere, kühlere Headsets, um Brillen auch über längere Zeit angenehm zu tragen.

Gemacht ist der Chip etwa für Android-XR-Hardware. Bei den Partnern setzt Qualcomm zunächst auf XREAL: Das Project Aura soll noch in diesem Jahr, als erstes Gerät mit Snapdragon Reality Elite, erscheinen. Auch Play for Dream hat den Einsatz für seine kommende Generation bereits bestätigt, weitere Produkte sollen folgen.

Snapdragon Reality Elite Spezifikation
CPU Qualcomm Kryo, 4 2 Performance-Kerne, bis zu 2,9 GHz
GPU Qualcomm Adreno, bis zu 11 % höhere maximale GPU-Frequenz, 12 MB High-Performance-Speicher
NPU / KI Qualcomm Hexagon Processor, bis zu 48 TOPS
Display bis zu 4,4K x 4,4K pro Auge bei 90 Hz; 4x DSI, 2x eDP, 1x DP1.4 über USB
Kamera / ISP Qualcomm Spectra ISP, bis zu 12 gleichzeitige Kameras, 2x IFE für 12 MP @ 90 FPS (VST), 10x IFE-Lite für 720p @ 120 FPS (Perception)
Computer Vision Engine for Visual Analytics (EVA) mit dedizierter CV-Hardware: SLAM, 3DR, Optical Flow, Triangulation
Video 8K60 Decode, 8K30 Encode; AVC, HEVC, VP9, AV1 Decode
Arbeitsspeicher 4×16 LP-DDR5, bis zu 4,2 GHz; 8 MB System-Cache (LLC)
Speicher UFS 4.0, SD 3.0 / SDExpress 7.0
Konnektivität Qualcomm FastConnect 7800, Wi-Fi 7 (bis zu 5,8 Gbps), Bluetooth 6.0 (Dual-Antenne)
Peripherie 2x USB 3.1, 3x PCIe
Sicherheit Secure Boot, Secure Debug, TrustZone, Hardware Root of Trust, Full DDR Encryption
Effizienz bis zu 20 % längere Akkulaufzeit, bis zu 12 °C kühler unter Last (ggü. XR2 Gen 2)

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Logitech G3-Serie: Neue Hardware vorgestellt (G305 X Superlight & G316 X 98)

Logitech baut die G3-Serie aus und bringt neue Hardware an den Start, die Leistung für faires Geld verspricht. Im Fokus stehen die G305 X Superlight Maus und die G316 X 98 Tastatur. Die G305 X Superlight wiegt schlanke 59 Gramm und setzt auf den Hero 44K Sensor, der laut Logitech eine extrem hohe Präzision bietet.

Wer mag, kann die Maus per Lightspeed-Empfänger auf eine Signalrate von 8 kHz hochschrauben. Der Akku hält über 130 Stunden durch und wird via USB-C geladen, wobei schon zwei Minuten am Kabel für mehrere Stunden Spielzeit reichen sollen. Neben Funk und Kabel ist auch Bluetooth an Bord. Das Gehäuse besteht zu über 50 Prozent aus recyceltem Kunststoff und lässt sich dank sichtbarer Schrauben leichter reparieren. Preislich liegt der Nager bei 79,99 US-Dollar, deutsche Preise sollten zeitnah folgen.

Bei der G316 X 98 handelt es sich um eine kabelgebundene mechanische Tastatur im fast vollständigen Layout. Logitech setzt hier auf ein spezielles Gehäusedesign ohne Schrauben, das für einen satten Klang beim Tippen sorgen soll (muss man wohl mögen). Die Switches sind Hot-Swap-fähig, lassen sich also ohne Löten austauschen.

Oben findet man ein Punktmatrix-Display und ein Drehrad für die Mediensteuerung oder Helligkeit. Technisch ist das Brett ebenfalls mit 8 kHz Abfragerate unterwegs. Zusammen mit dem bereits erhältlichen G325 Headset will Logitech ein komplettes Ökosystem für Spieler anbieten, die keine Unmengen ausgeben wollen. Die Tastatur kostet 119,99 US-Dollar. Beide Geräte kommen Ende Juni in Schwarz und Weiß auf den Markt. Die Steuerung läuft wie gewohnt über die G Hub Software (die ich ganz schlimm finde).

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