Heute hat Sony offenbar ein Embargo aufgehoben, denn online häufen sich erste Unboxings und auch Teardowns der PlayStation 5 Pro. Mir persönlich liegt die Konsole noch nicht vor, ich habe aber für euch einen Blick in das neue Material geworfen. Spannend, aber auch etwas Besorgnis erregend ist etwa, dass die Teardowns einen kleineren Lüfter als bei der PlayStation 5 zeigen.
So arbeitet der Lüfter der PlayStation 5 Pro mit einem geringeren Durchmesser als bei der regulären PS5, ist dafür aber etwas dicker. Wie sich das auf die Lautstärke auswirkt, wissen wir aber noch nicht. Ich befürchte, die PS5 Pro könnte dadurch durchaus lauter werden als das Standardmodell – so lief es nämlich anno dazumal auch schon bei der PS4 Pro.
Obendrein kursiert inzwischen online ein vollständiges Datenblatt der PlayStation 5 Pro. Dieses weist auch darauf hin, dass die Pro-Konsole offenbar doch über mehr RAM verfügt als das Standardmodell. Und zwar sind für das Betriebssystem jetzt dem Spec-Sheet nach 2 GByte zusätzlicher DDR5-RAM verbaut. Das heißt, für Spiele sollten damit die vollen 16 GByte GDDR6-RAM zur Verfügung stehen. Als Stromverbrauch gehen daraus im Übrigen bis zu 390 Watt hervor.
Ansonsten ist inzwischen klar, dass die PlayStation 5 Pro rund 3,1 kg wiegt und damit sogar etwas leichter ist, als die PS5 in der Digital Edition. Vor allem Anpassungen an der Kühllösung dürften für das reduzierte Gewicht verantwortlich sein. Ähnlich lief es ja auch schon bei der PS5 Slim im Vergleich mit dem Launchmodell.
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Das Entwicklerstudio Red Barrels sowie das Filmstudio Lionsgate arbeiten gemeinsam an einer Verfilmung der Marke „Outlast“. Letztere steht für Survival-Horror-Spiele, der erste Teil ist bereits 2013 auf den Markt gekommen. Das Drehbuch soll von JT Petty stammen, der auch schon an den Geschichten der Spiele mitgeschrieben hat.
Roy Lee soll wiederum produzieren. Er hat hinter den Kulissen etwa auch schon als Produzent bzw. ausführender Produzent an „The Stand“, „The Grudge“ oder „It“ mitgearbeitet. Ansonsten ist zu dem Projekt noch nicht wirklich etwas bekannt. Derzeit befindet sich das Ganze also noch in einem frühen Stadium.
Lionsgate hievte zuletzt auch die Videospielverfilmung „Borderlands“ ins Kino – mit überschaubarem Erfolg. Da sollte man hoffen, dass es mit „Outlast“ besser läuft.
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Schon in wenigen Tagen erscheint sie, die Sony PlayStation 5 Pro. Der Mid-Generation-Refresh kostet 799 Euro. Wer ein Disc-Laufwerk und den vertikalen Ständer zur Aufstellung benötigt, wird nochmals mit jeweils rund 120 bzw. 30 Euro separat zur Kasse gebeten. Da kommt also eine ganze Stange Geld zusammen. Deswegen habe ich euch dann auch im Oktober 2024 gefragt: „Kaufst du die PlayStation 5 Pro?“ Zumindest bei den Lesern, die abgestimmt haben, ist das Interesse verhalten.
Inzwischen ist übrigens auch klar, dass die Seitenflügel der PlayStation 5 Slim nicht auf die Pro-Konsole passen. Da müsst ihr euch bei Bedarf also auch neu eindecken. Die PS5 Pro steigert dabei die CPU-Leistung nur marginal und auch die RAM-Kapazität ist identisch geblieben. Der Arbeitsspeicher läuft allerdings etwas schneller. Immerhin steigt jedoch der Speicherplatz auf 2 TByte an. Primär ist ansonsten die GPU deutlich leistungsfähiger, vor allem im Bereich Ray-Tracing. Sony selbst stellt generell in Aussicht, dass die PS5 Pro quasi die Bildqualität, die wir sonst aus dem Qualitätsmodus der PS5 kennen, mit den Bildraten des Performance-Modus vereint.
Ob sich die PlayStation 5 Pro nun lohnt, ist subjektiv. Zumal es da auch je nach Spiel zu Abweichungen kommen wird. Einige Entwickler werden vermutlich nur das Mindestmaß an Optimierungen vornehmen, andere dürften sich deutlich mehr Mühe geben. Doch wie sehen das denn die Leser, welche sich an der Umfrage beteiligt haben? Erst einmal vielen Dank an alle Teilnehmer – 7.072 Blog-Leser haben abgestimmt. Kommen wir zu den Ergebnissen.
Gros der Umfrage-Teilnehmer will die PS5 Pro nicht kaufen
75 % (5.330 Votes) der Leser, die ihre Stimme abgegeben haben, wollen die PS5 Pro nicht kaufen. Immerhin: 311 haben angegeben, sie seien noch unsicher. Vielleicht entscheiden sich da also auch noch ein paar Wackelkandidaten spontan zum Kauf. Nur 9 % (629 Votes) haben angegeben, dass sie die PlayStation 5 Pro bereits vorbestellt haben. An mangelnder Verfügbarkeit kann dies übrigens nicht liegen, denn die Konsole ist weder bei PlayStation Direct noch im Handel ausverkauft.
Weitere 11 % (802 Votes) haben zumindest vor, die PlayStation 5 Pro später zu kaufen bzw. sobald der Preis gesunken ist. Ich denke Sonys Ansage von 799 Euro für einen Mid-Generation-Refresh hat dann doch einige ursprüngliche Interessenten abgehalten. Mehrfachantworten sind logischerweise bei dieser Umfrage nicht möglich gewesen. Habt ihr in dieser Form mit den Ergebnissen in etwa gerechnet?
Kaufst du die PlayStation 5 Pro?
Nein, keinen Bedarf. (75%, 5.330 Votes)
Ja, später / sobald der Preis sinkt. (11%, 802 Votes)
In dieser Woche haben Square Enix und das Entwicklerstudio Deck Nine die restlichen drei Episoden des Spiels „Life is Strange: Double Exposure“ veröffentlicht. Zumindest konnten Vorbesteller der Ultimate Edition schon vorab die ersten beiden Kapitel komplett spielen. Über jene hatte ich dann auch schon einen Bericht veröffentlicht. Inzwischen konnte ich auch in das Gesamtspiel hereinschauen und darf euch meine Eindrücke mitteilen.
Zur Technik habe ich mich ja schon im letzten Post geäußert, daher will ich das nicht erneut durchkauen. Allen Interessierten empfehle ich daher einen Blick in meinen vorherigen Beitrag zu „Life is Strange: Double Exposure“. So habe ich den Titel am PC via Steam genutzt und per Controller gesteuert. Hier sieht die Rückkehr von Max Caulfield optisch wirklich ansprechend aus. Mir persönlich gefallen auch die neuen Designs der Charaktere, welche etwas realistischer und weniger comichaft anmuten. Daran werden sich aber die Geister scheiden.
Es gibt da auch mal wieder die inzwischen fast schon üblichen Diskussionen um krampfhaftes DEI in diesem Titel, an denen ich mich nicht aktiv beteiligen möchte. Meine allgemeine Meinung: Inklusion und Diversität können gerne in ein Spiel einfließen, solange es thematisch passt und weder Charakterdarstellungen noch den Plot beeinträchtigt. Es gibt in „Life is Strange: Double Exposure“ in der Tat einige aufgesetzte Aspekte, wie die nervige Nebenfigur Amanda, im Großen und Ganzen handelt es sich hier aber nicht um ein „Dustborn“.
„Life is Strange: Double Exposure“ ohne Chloe
Fans von Chloe, die sich eine Fortsetzung ihrer Beziehung zu Max gewünscht haben, bekommen auch im Gesamtspiel „Life uf Strange: Double Exposure“ nicht das, was sie sich erhoffen. Deck Nine hat versucht, beide möglichen Enden des Erstlings zu berücksichtigen, was gezwungenermaßen dafür sorgt, dass die Ereignisse aus Arcadia Bay nur am Rande eine Rolle spielen. Dadurch wäre es relativ leicht, Max als Protagonistin gegen eine neue Figur auszuwechseln, zumal sich ja auch ihre übernatürlichen Fähigkeiten gewandelt haben. Statt durch die Zeit zu reisen, wechselt Max zwischen zwei Parallelwelten.
In einer Dimension wurde ihre beste Freundin Safi ermordet, in der anderen ist sie (noch) am Leben. Die Handlung ist also von Max Bestreben geprägt, herauszufinden, was es mit Safis Tod auf sich hat und ihn zu verhindern. Dabei gibt es natürlich einen gewaltigen Twist, den ich nicht vorwegnehmen möchte. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass dieser Wendepunkt einige Gamer zum Jubeln und andere zum Fluchen bringen wird. Mir persönlich hat er gut gefallen und stellt auch einen Twist dar, der nicht wieder direkt in die Klischeekiste greift, um nur auf die Tränendrüse zu drücken.
Als Spielzeit könnt ihr im Übrigen für „Life is Strange: Double Exposure“ rund zwei Stunden pro Episode einrechnen – also insgesamt ca. 10 Stunden. Das stimmt ziemlich gut mit den Vorgängerspielen überein. Wollt ihr noch alle Sammeleien am Rande abschließen, etwa um Fotos zu knipsen / zu finden, dann könnt ihr noch ein bis zwei Stunden draufrechnen. 49,99 Euro kostet dieser Titel, was ich für die moderne Technik, spannende und nicht gestreckte Geschichte sowie die allgemeine Qualität auch für in Ordnung halte.
Mein Fazit
„Life is Strange: Double Exposure“ liefert das, wofür die Reihe bekannt ist: ein gut geschriebenes, narratives Abenteuer mit einem übernatürlichen Twist. An das erste Spiel reicht man (wieder einmal) nicht heran, dafür sind einige Nebenfiguren zu anstrengend (Amanda) und die zentrale Freundschaft zwischen Max und Safi eben nicht tief genug, wenn man sie mit dem Verhältnis von Max und Chloe vergleicht. Zumal die Entwickler vielleicht besser damit bedient gewesen wären, ein einziges Ende aus dem ersten Spiel zum Kanon zu erklären, also lose beide möglichen Abspanne zu berücksichtigen, dadurch aber die Vergangenheit weitgehend aufgeben zu müssen.
Sei es drum, „Life is Strange: Double Exposure“ ist immer noch ein emotionales Abenteuer, das auch einige Überraschungen für den Spieler parat hat. Mir hat es z. B. besser gefallen als „Life is Strange 2“ oder „Life is Strange: True Colors„. In der Rangliste rangiert es dabei bei mir persönlich also direkt nach dem Erstling und nach „Life is Strange: Before the Storm“. Hoffentlich bleibt Deck Nine auf Kurs und liefert uns noch weitere Sequels – vielleicht mit mehr Revolutionen im Gameplay.
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Sony hat in dieser Woche das Remaster zu „Horizon Zero Dawn“ für den PC und die PlayStation 5 veröffentlicht. Freilich ist das Spiel auch für die PS5 Pro optimiert worden. Mir liegt die Mid-Generation-Konsole allerdings noch nicht vor, sodass ich euch da keine Eindrücke schildern kann. Schließlich erscheint das Pro-Modell erst am 7. November 2024 und wie alle anderen auch, habe ich es ganz regulär im Handel vorbestellt. Dafür hatte ich dank eines Codes von Sony etwas früher Zugriff auf „Horizon Zero Dawn Remastered“ für die PlayStation 5 und kann euch meine Eindrücke schildern.
Wie sicherlich viele andere auch habe ich mir bei der Ankündigung der Neuauflage gedacht: „Muss das sein?“ Denn das Original ist zwar bereits 2017 auf den Markt gekommen, sieht für meine Begriffe aber auch heute noch recht ansehnlich aus. Zumal das Game an der PS5 dank Abwärtskompatibilität ebenfalls spielbar ist. Am Inhalt hat sich natürlich auch nichts geändert. In diesem Bezug entspricht „Horizon Zero Dawn Remastered“ der Complete Edition, enthält also bereits den DLC „The Frozen Wilds.
Lohnt es sich also nochmals, mit Aloy in die Postapokalypse einzutauchen und gegen Roboter-Dinos, verfeindete Stämme und mehr ins Feld zu ziehen? Vielleicht erleichtert euch die Entscheidung, dass ihr eure alten Spielstände importieren könnt. So dürft ihr beispielsweise im Falle des Falles direkt in ein New Game eintauchen oder könnt „Horizon Zero Dawn“ endlich abschließen, solltet ihr es anno dazumal vielleicht abgebrochen haben.
„Horizon Zero Dawn Remastered“: Für Neueinsteiger die beste Version des Spiels
Bei manchen Remastern kann man sich darüber streiten, ob sie wirklich besser sind als die Originalversion. Beispielsweise ist die aufgepeppte „The Outer Worlds: Spacer’s Choice Edition“ sehr kontrovers aufgenommen worden. Jüngst enttäuschte auch das Remaster „Lollipop Chainsaw RePOP“ durch Performance-Probleme. Eine sichere Sache sind solche Neuauflagen also nicht. Sony hat da aus meiner Sicht aber ein ganz gutes Händchen, wenn ich da z. B. an „The Last of Us: Part I“ denke. Und auch „Horizon Zero Dawn Remastered“ dürfte den meisten Fans gefallen.
Strittige Neuerung: „Horizon Zero Dawn Remastered“ nutzt für Charaktere nun das gleiche „Scheinwerferlicht“, das auch in der Fortsetzung „Horizon Forbidden West“ zum Einsatz kommt. Mir persönlich gefällt das ganz gut, da sich Aloy so besser vom Hintergrund abhebt und stets gut erkennbar ist. Ich kann aber verstehen, dass manchen Spielern diese unnatürliche Beleuchtung weniger zusagt. Die Portierung hat übrigens Nixxes gestemmt, die sich bei Sony zu Experten für PC-Versionen und Neuauflagen gemausert haben. Besitzt ihr übrigens die PS4-Version oder die alte Complete-Edition am PC, könnt ihr für 10 Euro ein Upgrade auf das Remaster durchführen.
An der PlayStation 5 verfügt „Horizon Zero Dawn Remastered“ über Darstellungsmodi mit 30, 40 (nur an VRR-Displays mit 120 Hz) und 60 fps. Bei 30 fps visiert das Game native 4K an, nutzt aber eine dynamische Auflösung zur Absicherung. In diesem Modus habe ich den Titel gespielt, da mir zugegebenermaßen aufgrund meines geringen Sitzabstandes von ca. 1,50 m von einem LG OLED C9 mit 55 Zoll Diagonale die Bildqualität wichtiger ist als eine hohe Framerate. Das ist aber Geschmackssache.
Grafisch kommt „Horizon Zero Dawn Remastered“ zwar nicht an den Nachfolger heran, allerdings hat man viele technische Verbesserungen des Sequels übernommen. Etwa wirkt die Vegetation nun deutlich natürlicher und die Wasserdarstellung hat sich massiv verbessert. Viele Texturen sind jetzt hochauflösender und auch die Wettereffekte ähneln jetzt „Horizon Forbidden West“ in der Qualität. Auch die Wolkendarstellung wurde an den neueren Titel angepasst. Da kommen also viele, für sich genommen kleine Anpassungen hinzu, die für ein aufgewertetes Gesamtbild sorgen.
Neues Beleuchtungssystem
„Horizon Zero Dawn Remastered“ nutzt auch ein neues Beleuchtungssystem, das teilweise die Lichtstimmungen dynamischer macht und gegenüber dem Original stark verändert. Eine weitere Anpassung, die besonders auffällt, sind die überarbeiteten Cutscenes und Gespräche. Die waren im Originalspiel schon etwas altbacken, in „Horizon Forbidden West“ dann aber auf einem sehr hohen Niveau. Das Remaster ordnet sich im Grunde in der Mitte ein und wirkt dadurch nun etwas moderner. Freilich gehört auch zu den Optimierungen, dass das Spiel jetzt den DualSense-Controller mit haptischem Feedback und den adaptiven Triggern voll unterstützt.
Am Ende ist „Horizon Zero Dawn Remastered“ ein gewaltiger Sprung, aber eine willkommene Evolution und eindeutig die bisher beste Version des Spiels. Für Neulinge bietet es sich also an, direkt bei diesem Komplettpaket mit aufgewerteter Präsentation einzusteigen. Wer den Titel schon an der PS4 in- und auswendig kennt, sollte abwägen, ob er Lust auf ein New Game hat. Vor allem, wenn man nicht den direkten Vergleicht hat, bemerkt man viele der Neuerungen eventuell nicht direkt. So kann die Erinnerung hier trügen und man hat das Spiel vielleicht rosiger in Erinnerung, als es in Wirklichkeit ist.
Mir hat eine erneute Runde mit Aloy jedenfalls viel Spaß gemacht und für 10 Euro als Upgrade macht man hier sowieso nichts falsch. Zum Neupreis von 49,99 Euro solltet ihr eben abwägen: Habt ihr das Original nie gespielt, lohnt sich „Horizon Zero Dawn Remastered“ auch zu jenem Preis auf jeden Fall. Ihr wollt nur eine Ehrenrunde drehen? Dann wartet vielleicht auf eine Preissenkung.
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