Firefox Nightly: Vertikale Tabs und neue Seitenleiste nun auch ohne Umwege zu erreichen

Im Juni berichtete Caschy darüber, dass die zu dem Zeitpunkt aktuelle Nightly-Version des Browsers es ermöglichte, auch ohne Erweiterung die vertikalen Tabs testen. Die musste man aber unter about:config erst noch scharf schalten, indem man die Werte sidebar.revamp und sidebar.verticalTabs per Doppelklick auf „true“ umstellt und den Browser anschließend neu startet.

Das Ganze entfällt ab sofort, da das Entwicklerteam jetzt mitteilt, dass die jüngst veröffentlichte Nightly nun auch ohne den Umweg über about:config Zugriff auf die vertikalen Tabs und die neue Seitenleiste bietet. Das Ganze ist in den Einstellungen unter „Firefox Labs“ zu finden. Die neue Seitenleiste ermöglicht es euch, schnell alle Lieblingstools zu referenzieren. Vertikale Tabs hingegen erleichtern das Scannen von Informationen und das Wechseln zwischen Aufgaben.

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Firefox 129.0 veröffentlicht, das ist neu

Firefox-Logo, KI-generiert

Mozilla hat die Version 129 von Firefox für die Systeme macOS, Windows und Linux veröffentlicht. Eine neue Funktion ist das automatische Einfügen von Adressen. Bislang war das Feature nicht in Deutschland verfügbar, nun ist es das aber. Die Funktion lässt sich auf Wunsch im Bereich „Datenschutz und Sicherheit“ – „Formulare und Automatisches Ausfüllen“ aktivieren oder deaktivieren. Dort lassen sich auch die gespeicherten Adressen verwalten.

Reader View hat jetzt ein verbessertes Text- und Layout-Menü mit neuen Optionen für Zeichenabstand, Wortabstand und Textausrichtung. Diese Änderungen bieten ein zugänglicheres Lesen.

Reader View hat jetzt ein Thememenü mit zusätzlichen Kontrast- und Grauoptionen. Nutzer können auch benutzerdefinierte Farben für Text, Hintergrund und Links aus dem Register „Benutzerdefiniert“ auswählen.

Eine Tab-Vorschau wird jetzt angezeigt, wenn Nutzer mit der Maus über Hintergrund-Tabs fahren, um den gewünschten Tab leichter zu finden, ohne zwischen Tabs wechseln zu müssen.

Was noch? HTTPS ersetzt HTTP als Standardprotokoll in der Adressleiste auf nicht lokalen Websites. Wenn eine Website nicht über HTTPS verfügbar ist, wird Firefox auf HTTP zurückgreifen. HTTPS-DNS-Einträge können jetzt auf bestimmten Plattformen (Windows 11, Linux, Android 10 ) mit dem DNS-Resolver des Betriebssystems aufgelöst werden. Zuvor war hierfür die Aktivierung von DNS über HTTPS erforderlich. Diese Funktion ermöglicht die Verwendung von HTTP/3, ohne den Alt-Svc-Header verwenden zu müssen, aktualisiert Anfragen auf HTTPS, wenn der DNS-Eintrag vorhanden ist, und ermöglicht eine breitere Verwendung von ECH.

Zu guter Letzt wurden einige Schwachstellen geschlossen.

Das Update erfolgt über die üblichen Möglichkeiten. Wer Firefox in Version 129.0 neu laden möchte, der findet den Download an dieser Stelle.

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Monopol-Urteil gegen Google könnte Firefox in Schwierigkeiten bringen

Schwere Schlappe für Google in den USA. Dort wurde nun vor Gericht entschieden, dass das Unternehmen ein Monopolist ist, der sein Monopol in der Suchbranche missbraucht hat. In der eingereichten Klage wurde Google vorgeworfen, illegale Methoden angewendet zu haben, um seine dominierende Position im Suchmaschinenmarkt zu sichern.

Unter anderem soll das Unternehmen jährlich Milliarden an Firmen wie Apple, Samsung und Mozilla gezahlt haben, um als Standard-Suchmaschine auf deren Geräten und in deren Webbrowsern festgelegt zu werden. Das dürfte vermutlich für die Mozilla schwierig werden, denn wenn die Google-Millionen wegbleiben, dürfte es schwer für das Unternehmen hinter Firefox und Co. werden. Laut Finanzbericht der Mozilla Foundation für 2021–2022, der zuletzt veröffentlicht wurde, stammten 510 Millionen Dollar von ihren 593 Millionen Dollar an Einnahmen von den Suchzahlungen von Google.

Dem Richter zufolge hat Google zugegeben, dass ein Verlust seiner Rolle als voreingestellte Suchmaschine auf unterschiedlichen Plattformen negative Auswirkungen auf seine Gewinne haben könnte. „Google hat beispielsweise vorausgesagt, dass ein Verlust der Standardeinstellung bei Safari eine signifikante Abnahme der Suchanfragen und damit verbundene Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe nach sich ziehen würde“, steht im Urteil.

Das Justizministerium machte geltend, Google führe nahezu 90 Prozent aller Internetsuchen durch und verhindere durch Zahlungen für seine Position als Standard-Suchmaschine, dass Wettbewerber die notwendige Größe für effektiven Konkurrenzkampf erreichen könnten. Es wird daher angenommen, dass Google sowohl finanziell als auch durch die Sammlung von Daten Vorteile genießt.

Noch wurde nicht mitgeteilt, wie Google sein Verhalten ändern soll, aber ein Statement des Unternehmens gibt es – man will in Berufung gehen.

Diese Entscheidung erkennt an, dass Google die beste Suchmaschine bietet, aber kommt zu dem Schluss, dass wir nicht erlaubt sein sollten, sie leicht verfügbar zu machen. Wir schätzen die Feststellung des Gerichts, dass Google „die qualitativ hochwertigste Suchmaschine der Branche ist, die das Vertrauen von Hunderten von Millionen täglichen Nutzern gewonnen hat“, dass Google „seit langem die beste Suchmaschine ist, insbesondere auf mobilen Geräten“, „in der Suche weiterhin innovativ ist“ und dass „Apple und Mozilla gelegentlich die Suchqualität von Google im Vergleich zu seinen Konkurrenten bewerten und Googles als überlegen empfinden.“ Angesichts dessen und der Tatsache, dass die Menschen zunehmend auf immer mehr Arten nach Informationen suchen, planen wir, Berufung einzulegen. Während dieser Prozess weitergeht, werden wir uns darauf konzentrieren, Produkte zu entwickeln, die die Menschen hilfreich und einfach zu bedienen finden.

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Firefox Labs: Neue Optionen bringen u. a. Bild-im-Bild beim Tab-Wechsel mit

Firefox-Logo, KI-generiert

Hin und wieder liebäugle ich mit dem Firefox, den ich viele Jahre hauptsächlich nutzte, direkt nach dem Start (damals als Phoenix, aufbauend auf dem Quellcode des Netscape Communicators). Mittlerweile ist man da bei Version 130 angekommen, zumindest in den Nightly-Builds. Wer diese noch nicht nutzt, der wird sich noch etwas gedulden müssen, bis neue Funktionen in die normale Version kommen.

Mittlerweile sind beispielsweise die Firefox Labs in die Einstellungen des Browsers eingebaut worden. Dort findet man mittlerweile die Möglichkeit, einen KI-Chatbot zu aktivieren, was aber letzten Endes „nur“ eine Sidebar ist. Ebenfalls neu ist „Bild-im-Bild: automatisch öffnen beim Tab-Wechsel“. Diese Funktion aktiviert automatisch den Bild-in-Bild-Modus, wenn ein Benutzer einen neuen Tab öffnet. Sprich: Seid ihr bei YouTube unterwegs und surft einen neuen Tab an, dann werdet ihr das Video Bild-in-Bild sehen.

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Thunderbird 128: Automatisches Update wird verteilt

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Die Entwickler des Mail-Programms Thunderbird haben die Update-Schleusen geöffnet. War Thunderbird 128 bisher nur verfügbar, wenn man aktiv diese Version installierte, so startet nun das automatische Update von den Vorversionen, wie uns auch mehrere Leser bestätigten. Solltet ihr Thunderbird einsetzen und nun aktiv nach Aktualisierungen suchen, solltet ihr die neue Version angeboten bekommen. Über die Neuerungen von Thunderbird 128 hatten wir ja bereits berichtet, vielleicht wollt ihr hier noch einmal nachschauen. Zur Veröffentlichungszeit dieses Beitrags ist Thunderbird 128.01 esr die aktuelle Version.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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