Content-Ratgeber von der Online-Solutions-Group

Guter SEO Content ist neben einer überzeugenden Architektur der Seite das A und O für eine erfolgreiche Website. Dabei umfasst suchmaschinenoptimierter Content an Inhalten neben dem Text Bilder und Videos. Mit ein paar Tipps und Tricks lässt sich SEO Content optimieren (verbessern), um ein höheres Ranking (Einstufung) bei Suchmaschinen zu erzielen. Gleichzeitig sollten Betreiber von Webseiten darauf achten, ihren SEO Content mit Mehrwert für den Nutzer zu gestalten. Denn nach wie vor wird seo Content nicht von Maschinen, sondern von Menschen für Menschen erstellt.

SEO Content Texte für Suchmaschinen und Menschen schreiben


Gute Texte mit gezielt gesetzten Keywords und Inhalten mit Mehrwert ziehen gleichzeitig Suchmaschinen sowie Leser und zukünftige Kunden an. Keinesfalls solllten Seitenbetreiber den Fehler machen, Suchmaschinen wie Google austricksen zu wollen. Geklaute oder abgeschriebene Texte (duplicated content) oder Keyword-Stuffing (extreme Dichte) werden ebenso abgestraft wie massive Fehler bei Rechtschreibung und Grammatik. Auf aufdringliches Fettschreiben der Keywords ist besser zu verzichten, da sowohl Google als auch verärgerte User massives Keyword Spamming (Belästigen) gnadenlos abstrafen.

Suchmaschinenoptimierte Inhalte mit Keywords gestalten


Die Keywords sind neben dem Inhalt das Wesentliche an einem optimierten SEO Content Text. Sie sollten, um von Suchmaschinen gefunden zu werden, verdichtet im ersten Absatz des Textes und dann gleichmäßig verteilt gesetzt werden. Die Keywords, die auch aus Wortverbindungen oder wiederkehrenden Sätze (Phrasen) bestehen können, müssen zwingend zum Thema der Seite und der Unterseiten passen und eine empfohlene Dichte von 2 bis 4 Prozent haben. Wer ansonsten streng bei einem Thema pro Seite bleibt und mit Zwischenüberschriften für Übersichtlichkeit und Lesbarkeit sorgt, ist textlich bei seinem SEO Content auf der sicheren Seite.

Suchmaschinen und User mit Bildern und Videos anlocken


Bilder und Videos sind neben Keywords und Textinhalten die Dritten im Bunde von gut gemachtem SEO Content. Hier machen vor allem Originalität und hohe Qualität den Erfolg aus. Auf den ersten Blick Kleinigkeiten wie eine sprechende Bezeichnung der Bilddatei statt nichtssagender Buchstaben-Zahlen-Kombinationen und die Auswahl besonders Google-freundlicher Formate machen den kleinen aber feinen Unterschied aus. Dieses Whitepaper (Leitfaden) für optimierten SEO Content gibt es bei der Online-Solutions-Group und begleitet Seitenbetreiber Schritt für Schritt und leicht verständlich zu einem nachhaltig optimierten SEO Content.

Was es mit der Termgewichtung (WDF*IDF) auf sich hat


Täglich werden Texte im Internet veröffentlicht. Hierzu bedient man sich im Content-Marketing verschiedener SEO-Techniken. SEO bedeutet so viel wie „SEArch-engine-optimized“, also eine auf Suchmaschinen abgestimmte Textform, die hohe Rankings in den Suchmaschinen garantieren soll.

Was ist WDF / IDF?


Nach der Umstellung vieler Suchroutinen von „Search-Engines“ hat sich das Einbinden von SEO etwas verkompliziert. Früher war es möglich, Suchbegriffe in einem Meta-Tag auf der HTML-Seite zu verstecken, welcher Hinweise auf den Inhalt der Webseite gegeben hat und von Suchmaschinen direkt eingelesen wurde. Der Vorteil war eine sehr übersichtliche und gezielte Einbindung von spezifischen Suchbegriffen – der Nachteil, dass dieses System viele schwarze Schafe dazu aufgerufen hat, Suchbegriffe anzugeben, die mit dem eigentlichen Inhalt der Webseite nichts mehr zu tun hatten.

Abhilfe kam nach der Umstellung der Suchroutinen. Nun gilt der gesamte Text einer Webseite als „Suchwortliste“. Je nach Dichte bestimmter Worte und Wortkombinationen filtert der Search-Index den thematischen Inhalt einer Webseite. WDF (Within-document Frequency) definiert das Gewicht eines Wortes im Text und ordnet dies einem Suchbegriff zu. IDF (Inverse Document Frequency) beschreibt dabei die Dichte von „Keywords“ (Suchworten) innerhalb eines Textes. Beide Begriffe dienen der automatisierten Indexierung von Texten und stellen sehr theoretische Routinen dar, die sich im Praxisbezug nur schwer korrekt bestimmen lassen.

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OnPage.org mehr als nur ein SEO-Tool

Da hat man endlich eine neue tolle Internetpräsenz und diese läuft wirklich gut, jedenfalls vom eigenen Rechner im Büro aus. Aber läuft diese Seite auch vom Rechner des Kunden aus so gut und vor allem schnell und fehlerfrei. Das ist dem Seitenbetreiber meistens nicht bekannt, bekannt ist aber, dass etwa vierzig Prozent aller Kunden bereits nach vier Sekunden aufgeben, wenn die Seite sich dann noch nicht aufgebaut hat. Das wirklich Unangenehme daran ist, dass diese Kunden dann auch nicht morgen wiederkommen, um zu schauen, ob die Seite sich vielleicht erholt hat. Diese Kunden gehen meist unwiderruflich zu einem anderen Anbieter. Egal, ob es sich um die erste Seite eines neuen Shops handelt oder um mehrere umfangreiche Seiten eines professionellen Shopbetreibers, das Tool OnPage.de kann die betreffende Seite analysieren und prüfen. Dabei wird nicht nur eine komplette Fehlerdiagnose durchgeführt, sondern man bekommt sinnvolle Expertentipps, mit denen sich genau die gefundenen Fehler schnell und nachhaltig von jedermann beheben lassen.

Fehlerdiagnose und Überwachung von Internetseiten


OnPage ist ein Diagnosetool für Webseiten, das es dem Betreiber nicht nur erspart lange nach lästigen Fehlern zu suchen, die auf der Seite auftreten können, sondern auch genau aufzeigt, wie diese zu beseitigen sind. Die Verbesserungen oder Verschlechterungen der Performance werden bei jedem Besuch in Prozent angegeben, so hat man schnell einen Überblick, was die jeweiligen Veränderungen an der Seite gebracht haben. Auch die hintersten Winkel und Seiten der Internetpräsenz werden durchforstet und auf Fehleranfälligkeit untersucht. Wichtig sind aber die Hinweise und Tipps, die zum einen die Fehler beheben und die Seite so beschleunigen und zum anderen werden damit bisher verborgene Potenziale der Website aufgezeigt und nutzbar gemacht. Als Shopbetreiber muss, und kann man nicht alle Kniffe kennen, die zu einer erfolgreichen Seite für den eigenen Shop führen, dafür hat man schließlich das Tool von OnPage. Falls man sich fragt, wofür das gut ist, muss man nur einmal kurz nach einem Artikel, der auf der eigenen Seite angeboten wird bei Google suchen. Ist die eigene Seite dann nicht auf der ersten Seite in den Suchergebnissen, ist sie quasi unsichtbar und kann auf diese Weise keine Kunden anlocken. Durch grobe Fehler auf der Website verschenkt man Potenzial bei dem Ranking auf den Suchmaschinen. Diese schnelle Suche nach Fehlern durch das Tool bringt dem Betreiber mehr Zeit ein, die er besser nutzen kann, als mit langwieriger Fehlersuche.

Besseres Ranking – mehr Umsatz


Wird die Website direkt auf der ersten Seite in den Suchergebnissen angezeigt, bringt dies ganz logisch eine enorme Umsatzsteigerung für den Betreiber. OnPage Fehler verhindern jedoch die Platzierung in den oberen Rängen der Sucherergebnisse. Durch die Fehlerbehebung bleiben die Besucher auf der Shopseite bis sie ihren Einkauf wirklich abgeschlossen haben und geben nicht vorher auf. Wer sich selbst bei einem Einkauf im Internet einmal beobachtet und die Sekunden laut mitzählt, merkt schnell, wie ungeduldig man selbst mit Verzögerungen und fehlerbehafteten Inhalten umgeht. Wie gesagt etwa vierzig Prozent der Besucher sind nach nur vier Sekunden schon entnervt und nach spätestens sieben Sekunden sind alle Seitenbesucher bereits auf einer schnelleren Seite und kaufen dort ein. Die Fehlerbehebung bringt so durch das bessere Ranking deutlich mehr Besucher in den Shop und diese bleiben auch länger. Damit geht naturgemäß ein höherer Umsatz im Shop Hand in Hand, so macht sich die Nutzung des Tools schnell in vielfacher Hinsicht bezahlt.

Übersichtliche tools zur Optimierung


Das übersichtliche Dashboard des Tools liefert ständig aktuell alle Fakten der Website. Alle durchsuchten Unterseiten sowie Links und Bilder und eine Übersicht der vielleicht vorhandenen Fehler. Die Fehler werden in verschiedene Kategorien aufgeteilt, so sieht man sofort, was sofort und dringend repariert werden muss und was vielleicht völlig unwichtig ist. Damit hat man jederzeit einen guten Eindruck von allen etwaigen Baustellen der Seite. Der Nutzer kann dadurch sofort mit der Reparatur beginnen und die schwerwiegendsten Fehler beheben, um schnell wieder mit einer optimierten Fassung an den Start zu gehen und Geld zu verdienen. Nach der Reparatur zeigt die Optimierungsanzeige durch ausgeklügelte Algorithmen sofort den Erfolg der Maßnahmen an. Natürlich zeigt die Optimierungsanzeige ebenfalls an, welche Punkte oder Kategorien noch verbesserungswürdig sind und sozusagen noch Luft nach oben haben.

Expertentipps für Laien und Profis


Den Entwicklern des Tools von OnPage.org war es besonders wichtig, dass ihr Tool sofort von jedem Nutzer verstanden wird. Dadurch kann auch ein Laie sofort seine Website optimal überprüfen und verbessern. Überall auf dem Tool findet sich Professor Mario Serpino, der dem Nutzer erklärt, was warum getan werden sollte. Er liefert Tipps und Tricks, die sowohl von Anfängern als auch von Profis angewendet werden können. Zudem zeigt er den Weg zu weiteren Informationen, um bestimmte Themen wirkungsvoll zu vertiefen. Nach kurzer Zeit kann daher jeder seine eigene Shopseite verbessern und neben dem eigenen Erfolgserlebnis deutlich mehr zufriedene Besucher auf der Seite begrüßen. Bei jeder Analyse durch OnPage können neue Begriffe benutzt werden, die der User vielleicht noch nicht kennt. In einem ständig wachsenden Wiki werden diese gleich für jeden verständlich erklärt, denn im SEO-Bereich ändert sich stetig etwas, diese Formulierungen kann nicht jeder auf Anhieb kennen.

Keywords und einzigartige Inhalte


Das Tool von OnPage überwacht die Platzierungen der wichtigsten Keywords der Seite in den Suchmaschinen. Diese Liste von Keywords legt der Nutzer passend zu seiner Branche selbst an. Trends und Schwankungen werden in einem übersichtlichen Verlaufsdiagramm deutlich gemacht und der Webseitenbetreiber ist stets informiert, wie die Webseite im Ranking der Suchmaschinen dasteht. Wer möchte, wird per Mail von allen gravierenden Veränderungen in Kenntnis gesetzt. Neben den wichtigen Keywords gehört zu einer optimalen und erfolgreichen Webseite natürlich auch einzigartiger Inhalt. Wer lediglich kopierten Content für die Seite verwendet wird nicht nur in den Suchmaschinen herabgestuft, er kann durchaus völlig aus den Suchergebnissen gelöscht werden. Ein Tool von OnPage zeigt daher an, wie viele der Inhalte nicht original sind. Viele Webseitenbetreiber werden überrascht sein, wie stark ihre Seite anderen ähnelt. Daher werden ebenfalls Hinweise gegeben, wie man diese Ähnlichkeiten abstellen kann und interessanteren Content auf der Seite etabliert. Ein Beispiel sind da die Überschriften und Unterüberschriften der jeweiligen Seiten. Sie müssen klar und deutlich widerspiegeln, was der Besucher auf der betreffenden Seite findet und dürfen keinesfalls kopiert sein. Ebenfalls können die Mitbewerber durch ein spezielles Tool überwacht werden. Nach einigen Klicks bekommt der Nutzer von OnPage eine umfangreiche Statistik, die das Ranking der Mitbewerber in den Suchergebnissen im Verhältnis zum eigenen Ranking darstellt. Dadurch ist es möglich, die Stärken der Konkurrenten herauszufiltern und für sich selbst die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um sie bald selbst zu überflügeln.Daten exportieren und optimieren – auf der ganzen Welt


Listen und Daten, die man mit OnPage erstellt lassen sich leicht exportieren und an den entsprechenden Mitarbeiter verschicken, damit dieser unter Umständen sofort eingreifen kann. Dies wird zusätzlich erleichtert durch die unterschiedlichen Segmente in die eine Onlinepräsenz sich aufteilen lässt. So kann schließlich ein Mitarbeiter für den Blog zuständig sein und ein anderer zum Beispiel für den Shop an sich. Dann werden die entsprechenden Listen genau für die einzelnen Segmente aufgestellt und können so schnell und ohne lange Suchereien von den jeweiligen Kollegen bearbeitet werden. Ohne irgendeine software Installation lässt sich das Tool von überall auf der Welt nutzen und aufrufen. Egal, wo auf der Welt man sich gerade befindet, hat man eine Verbindung ins Internet, hat man auch eine Verbindung zu dem praktischen Tool und kann so von überall die Performance der Website im Blick behalten. Dies ermöglicht ein sofortiges Eingreifen bei jeder Art von Problemen auf der Seite.

Mobile Videos werden immer beliebter

Einer Studie von Adobe zufolge, werden Videoinhalte zunehmend auch auf mobilen Endgeräten beliebter – innerhalb einen Jahres verdreifachte sich die Anzahl der Views.

Smartphones und Tablets nehmen weiter drastisch an Bedeutung zu. Einen weiteren Beweis dafür lieferte zuletzt Adobe mit dem aktuellen „U.S. Digital Video Benchmark“, in dem das Nutzungsverhalten bei digitalen Videoinhalten analysiert wurde. Die Ergebnisse sind bezeichnend für den fortwährend Trend, dass mobile Endgeräte weiter in ihrer Bedeutung zunehmen – sowohl auf sozialer als auch auf wirtschaftlicher Ebene.

Laut Adobe ist die Anzahl der Views von Videoinhalten insgesamt um knapp 30 % im letzten Jahr gestiegen. Weitaus höher liegt jedoch das Wachstum bei Views auf mobilen Endgeräten. Vom vierten Quartal 2011 bis zum letzten Quartal letzten Jahres erfuhr die Anzahl diesen einen rasanten und für den Trend bezeichnenden Anstieg von 300 %. Nun entstehen knapp 10 % der gesamten Views auf mobilen Endgeräten, allen voran auf dem Tablet, welches den Computer in dieser Kategorie auf den Versen ist. Die Views auf Smartphones nehmen zwar auch weiter zu, Hauptantrieb dieses Wachstums ist in dieser Kategorie aber das Tablet.

Der Trend korrespondiert auch mit den Wachstumszahlen des mCommerce – klar ist, dass Unternehmen sich in Zukunft auch auf Mobile Marketing konzentrieren sollten, um den modernen Anforderungen gerecht zu bleiben.

Robert Klatt

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Umsetzung der Verbraucherrechte-Richtlinien nehmen Formen an

Die 2011 von der Europäischen Union abgesegneten Verbraucherrechte-Richtlinien, werden die Rechte von Verbrauchern und Händlern in Zukunft besser regeln. Die Umsetzung nimmt in den EU-Ländern zunehmend Form an.

Bis Dezember diesen Jahres haben die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union Zeit, die von der EU im Herbst 2011 beschlossenen Richtlinien zu den Verbraucherrechten umzusetzen. Im darauffolgenden Sommer sollen die Richtlinien dann europaweit in Kraft treten und die Rechte und Pflichten von Verbrauchern und Online-Händlern besser regeln.

In Deutschland nimmt die Umsetzung der Richtlinien allmählich Formen an. Nachdem im Dezember 2012 ein Gesetzesentwurf vorgelegt worden ist, wird der Bundestag diesen in Kürze absegnen. Auch die anderen Mitgliedsstaaten sind au einem guten Weg die Frist zur Umsetzung einzuhalten.

Die neuen Richtlinien werden von Experten als sehr sinnvoll erachtet. Infolge der zunehmenden Einkaufaktivität im Internet war s in der Vergangenheit oftmals zu Unstimmigkeiten und Rechtsstreit zwischen Käufer und Verkäufer gekommen. Die Richtlinien sollen nun klare Bedingungen schaffen. In Zukunft wird EU-weit eine einheitliche Widerrufsfrist von zwei Wochen geltend sein. Zudem bleiben die Kosten der Versendung bei dem Händler, die der Rücksendung allerdings beim Verbraucher. Des weiteren sehen die neuen Richtlinien auch vor, dass der Händler gesetzlich keine Kosten für Sonderwünsche tragen muss.

Robert Klatt

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Trendspotting und Monetarisierung im Free2Play

Im Gegensatz zu den klassischen Spieleentwicklern, die schon seit einiger Zeit mit Umsatzverlusten kämpfen, bewegt sich der Markt für Online- und Browsergames weiterhin auf Erfolgskurs. Neben den schon länger etablierten Abo-Modellen hat sich im Online-Bereich mittlerweile auch das einst belächelte „Free2Play“ zu einem akzeptierten Wirtschaftsmodell entwickelt.

Das Prinzip des Free2Play

Wer Computerspiele zu seinen Hobbys zählt, weiß, dass dieses Steckenpferd manchmal nicht ganz billig ist. Gerade Spieler, bei denen das Geld nicht so locker sitzt, horchen deshalb auf, wenn von Free2Play die Rede ist.

Ursprünglich kommt das Free2Play-Prinzip aus dem Bereich der Browserspiele. In den letzten Jahren hat sich um die kostenlosen Games eine große industrie entwickelt, die durch gezielte Werbung in den unterschiedlichsten Medien Millionen von Spielern anlockt. Beim Free2Play haben die Spieler die Möglichkeit, das Spiel in Ruhe so lange auszutesten, wie sie es wünschen und dann selbst zu entscheiden, ob sie für zusätzliche Inhalte Geld ausgeben wollen oder nicht. Damit unterscheidet sich dieses Prinzip vom Pay2Play, wo nach einer kurzen Testphase, die kaum genügt um sich in komplexe Spiele hineinzufinden, für das Weiterspielen Gebühren fällig werden.

Wer nun aber glaubt, beim Free2Play gäbe es alles problemlos umsonst, ist in den meisten Fällen einem Irrtum unterlegen. Schließlich verursacht das Entwickeln solcher Spiele immense Kosten, die wieder erwirtschaftet werden müssen. Im Gegensatz zu Pay2Play-Games, die darauf ausgelegt sind, ihre Gewinne hauptsächlich aus den monatlichen Gebühren der Spieler zu ziehen, finanzieren sich die Free2Play-Spiele über Sonderleistungen, beispielsweise den Verkauf von Spielgegenständen, die ein einfacheres und schnelleres Leveln ermöglichen oder dabei helfen, den Spielercharakter besser auszurüsten und dessen Werte zu optimieren.

Gerade in PvP-lastigen MMORPGs können solche erkauften Verbesserungen einen großen Vorteil im Kampf gegen die Gegner bieten. Spieler, welche versuchen, die gleichen Vorzüge mühsam zu erspielen, ohne dafür finanzielle Mittel einzusetzen, sind gezwungen, langweiligen Tätigkeiten wie dem Grinding nachzugehen. Darunter ist zu verstehen, dass monotone Spielroutinen unzählige Male durchlaufen werden müssen, um an das erwünschte Item zu erlangen oder bestimmte Skills zu entwickeln. Irgendwann kommen die meisten Spiele an einen Punkt, an dem auf kostenlosem Weg kaum noch ein Vorankommen möglich ist. Diejenigen, die weiterhin nichts zahlen wollen, verlassen mehr oder weniger frustriert das Spiel und versuchen Ihr Glück an anderer Stelle, die anderen wollen das lieb gewonnene Spiel nicht aufgeben und zahlen zukünftig für die virtuellen Güter, die in dem Spiel angeboten werden.

Im Jahr 2010 wurden Schätzungen des Marktforschers In-Stat zufolge weltweit mehr als sieben Milliarden US-Dollar mit virtuellen Gütern umgesetzt. Für 2014 prognostiziert In-Stat eine Verdopplung der Umsätze auf 14 Milliarden US-Dollar.

Marktforschung für virtuelle Güter

Free2Play zählt auf dem Gebiet der Online-Spiele zu den erfolgreichsten Vertriebsmodellen. Das kostenlose Spielangebot lockt weltweit Millionen Internetnutzer an. Auch User, die kein Abo abschließen und kein Retail-Game kaufen wollen, sind gern bereit, Free2Play-Angebote auszutesten. Spiele, ob gebührenpflichtig oder kostenlos, machen jedoch nur so lange Spaß, wie es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Sowohl die Anbieter von Free2Play- als auch von Pay2Play-Spielen sind gezwungen, ihren Spielern ständig neuen Input zu bieten und die Spiele auf diese Weise attraktiv zu halten. Werden die im Spiel erhältlichen virtuellen Güter langweilig, so wird niemand mehr echtes Geld dafür ausgeben.

Spieler motiviert halten

Hier gilt es, herauszufinden, mit welchen Angeboten die User möglichst lange am Ball gehalten werden können, um die Spiele auch weiterhin zu finanzieren und einen möglichst großen Gewinn erwirtschaften zu können. Die Spieler haben unterschiedliche Bedürfnisse. Während die einen sich ab und an eine kleine Spielerleichterung wünschen, ist es für andere Ehrensache, sämtliche Spielaufgaben komplett ohne gekaufte Hilfe zu bewältigen.

Andere würden es wiederum begrüßen, wenn der Spielercharakter sich von ganz allein hochlevelt, damit sie sich dann quasi ohne großen Aufwand im Endcontent tummeln können. Den goldenen Mittelweg zu finden, dürfte für die Anbieter nicht ganz einfach sein. In keinem Fall dürfen käufliche Gegenstände das Gleichgewicht der Spielkräfte in zu hohem Maße beeinflussen. Anderenfalls verliert das Spiel schnell an Unterhaltungswert.

Auswertung von Nutzerdaten

Die zeitnahe Auswertung von Nutzerdaten spielt bei der Weiterentwicklung der Spiele eine entscheidende Rolle. Indem die Spieleanbieter Userdaten analysieren, können sie ermitteln, wie die Spiele von der Community aufgenommen werden, welche Features besonders beliebt sind und in welchen Bereichen der Usergewinnung bzw. -bindung oder der Monetarisierung die Spieler dem Game den Rücken kehren. Bedeutende Phasen hierbei sind der Spieleinstieg und das Entdecken des Spiels, das Engagement im Spielfortschritt und abschließend die Entmutigung und das dauerhafte Verlassen des Spiels. In jeder einzelnen dieser Phasen können die Entwickler sich am Verhalten der Spieler orientieren und auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse das Spiel optimieren und die Inhalte verkaufsfördernd an die Wünsche der Spieler anpassen.

Reales Geld für virtuelle Waren

Die Zahl der Free2Play-Games, in denen zur Monetarisierung virtuelle Güter eingesetzt werden, steigt ständig. Hierbei haben sich verschiedene Vertriebskonzepte bewährt. Die meisten Anbieter finanzieren sich über den Verkauf virtueller Güter in Form von Mikrotransaktionen („Item-Selling“). Das Erfolgskonzept der Item-Seller liegt dabei in den geringen Preisen der Pixel-Waren. Neben den günstigen Preisen wird der Absatz dieser Güter auch durch den Community-Effekt, der sich beispielsweise bei zeitintensiven Online-Rollenspielen entwickelt, angekurbelt. Ein weiterer Faktor ist der Spaß an den kostenlosen Games, die einen Spieler nicht so schnell wieder los lassen, wenn er erst einmal Feuer gefangen hat. Um die Scheu der User vor dem Einstieg möglichst gering zu halten, ist die Nutzung der grundlegenden Spielinhalte in der Regel kostenlos.

Free2Play-Angebote rechnen sich hauptsächlich dadurch, dass ein verhältnismäßig geringer Teil der Spieler relativ hohe Summen aufwendet. Die in Hamburg ansässige project vrtcl GmbH, die zu den führenden Distributoren für Online-Spiele gehört und Betreiber Internationaler Portale wie online-games.com und gamercharts.com ist, gibt in ihrem Gamercharts Free2Play-Report 2012 einen Durchschnittsumsatz pro Spieler von 7,25 Euro pro Monat an. Jedoch sind nur 13 % dieser Spieler bereit, mehr als 60 Euro pro Monat auszugeben, was in etwa den Kosten für ein Retail-Game entspricht. Die übrigen 87 % investieren durchschnittlich 11,25 Euro monatlich. Somit trägt eine geringe Anzahl von Spielern den Löwenanteil des Gesamtumsatzes am Markt.

Grundsätzlich bereit, Geld in ein Online-Game zu investieren sind 44,9 % der Spieler. Dabei sind hauptsächlich die Zielgruppen der 16- bis 21-jährigen (10,91 Euro) sowie der 31- bis 40-jährigen (12,58 Euro) dazu geneigt, zur Verbesserung des Spielerlebnisses Geld auszugeben. Diese Zahlen liegen weit über denen älterer Statistiken und bestätigen die Entwicklung weg von den Retail-Spielen und hin zu den Online- und Free2Play-Games. Die Hauptgründe für die Spieler, sich für Free2Play-Angebote zu entscheiden, liegen vor allem darin, mit anderen Usern interagieren und die verschiedensten Spiele kostenlos testen zu können. Ausschlaggebend für eine Monetarisierung ist letztendlich jedoch die ausgewogene Mischung von spielerischem Können und den käuflichen Zusatzinhalten wie Items und Premiumfeatures.

Vom Pay2Play zum Free2Play

Dass sich mit dem Free2Play-Modell viel Geld verdienen lässt, haben inzwischen auch die Betreiber ursprünglich reiner Pay2Play-Online-Games für sich entdeckt. Immer mehr einst kostenpflichtige Spiele bieten, oftmals infolge sinkender Spielerzahlen, neben den Abonnements mittlerweile auch kostenlose Spielmodelle an, z. B. „Herr der Ringe Online“, „Dungeons & Dragons Online“, „Everquest“ oder „Star Wars: The Old Republic“. Oft stehen langjährige Spieler der von einer solchen Umstellung betroffenen Games dieser Veränderung recht kritisch gegenüber. Diese negative Einstellung ist gerade in Rollenspielen verständlich, fallen doch gerade in Zeiten größerer Werbeaktionen Free2Play-Spieler oftmals heuschreckenartig in ein solches Spiel ein, um so schnell wie möglich durchzurushen, ohne sich wirklich auf den Spielinhalt einzulassen oder auf Mitspieler, die nicht nur einfach spielen, sondern ihre Rolle im Spiel wirklich leben wollen, Rücksicht zu nehmen.

Gleichzeitig mit dem Übergang auf Free2Play wird in immer mehr Spielen die Möglichkeit des Erwerbs zusätzlicher virtueller Güter auch für bereits zahlende Abonnenten implementiert. Häufig handelt es sich dabei um rein kosmetische Dinge, die für das Gameplay nicht relevant sind wie Zierwerke, Zeit ersparende Fortbewegungsmittel oder der Wechsel des Charakternamens. Durch „Geschenke“ oder bestimmte Questbelohnungen im Spiel wird versucht, die Spieler auf den Geschmack zu bringen und sie so zum Kauf zu animieren. So können beispielsweise in „Herr der Ringe Online“ auf der Suche nach Rohstoffen für das Handwerk schon mal Reisekarten in der Erzader gefunden werden, die es sonst nur im Ingame-Shop gibt. In fast jedem wichtigen Ort, den der Spieler durchreist, stehen Zierwerkspuppen, die im Shop erhältliche Kleidung tragen.

Auch in Belohnungskisten, die im Spiel Gegnern abgerungen oder bei Festivitäten gewonnen werden können, steckt der eine oder andere Shopartikel. Ein Schelm, der Böses dabei denkt, dass der Schlüssel, der für das Öffnen einiger Kisten notwendig ist, im Shop gekauft werden muss, wenn der Spieler nicht das Glück hatte, zufällig einen im Spiel zu finden oder zu gewinnen. Bezahlt wird im Ingame-Shop mit einer gamespezifischen Währung, den Turbine Points, die mühsam erspielt oder für reales Geld gekauft werden können. Der Fairness halber ist zu sagen, dass Abonnenten und Lifetime-Player monatlich 500 Turbine Points auf ihr Konto gebucht bekommen, um das Spiel in vollem Umfang nutzen zu können und somit einen Vorteil gegenüber den Free2Play-Spielern zu behalten. Jedoch sind diese Punkte unter Umständen sehr schnell ausgegeben und so ist der Reiz groß, weitere dazu zu kaufen.

Fazit

Das Free2Play-Modell wirbt mit kostenlosem Spielspaß. Wer ein Spiel jedoch ohne den Einsatz von Geldmitteln spielen will, muss viel Geduld mitbringen und jede Menge Zeit investieren. Der Übergang vom Free2Play zum Pay2Win, bei dem Spieler, die nichts investieren, den zahlenden Kunden gegenüber deutlich im Nachteil sind, ist schleichend. Ist zu Beginn eines Spiels die Lücke zwischen nicht-zahlenden und zahlenden Kunden zumeist noch nicht allzu groß, kann sich das im weiteren Verlauf signifikant ändern. Sind zunächst nur wenige Cent nötig, um diese Kluft zu überbrücken, können es bald schon mehrere Euro sein. Durch die Umrechnung in eine Spielwährung sind die Kosten zudem häufig schwer zu kalkulieren und der Spieler zahlt, wenn er nicht aufpasst, am Ende mehr, als wenn er gleich ein Abonnement abschließt. Hier muss letzten Endes jeder selbst entscheiden, wie weit er finanziell gehen will und ob das geltende Bezahlmodell in seinen Augen fair ist oder nicht.

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