Online Shopping auf Erfolgskurs – auch in NRW

Tendenziell kaufen immer mehr Menschen über das Internet ein. Diesen Trend erlebt auch das einwohnerstärkste Bundesland Nordrhein-Westfalen, welches laut einer Umfrage einen deutlichen Zuwachs auf diesem Gebiet verzeichnen kann.

Wie in den USA und GB ist Online Shopping binnen weniger Jahre zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor herangewachsen und die Zahl der Online-Käufer steigt von Jahr zu Jahr an. Diesen Trend erlebt besonders auch das einwohnerreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen, welches laut einer umfassenden Umfrage von 5.100 Menschen im vergangenen Jahr auf einen satten Zuwachs in diesem Bereich stolz sein darf.

Laut der Umfrage liegt der Anteil der Online-Käufer von allen Internet-Usern, welche innerhalb eines Jahres online käuflich aktiv wurden, bei knapp 73 %. Dieser Wert ist beachtlich, wenn man zum Vergleich das Jahr 2007 betrachtet, wo es noch unter 63 % gewesen sind.

NRW folgt allgemeinen Trends

Auch in Nordrhein-Westfalen ist Online Shopping besonders bei jungen Menschen populär, auch wenn immer mehr ältere Menschen das Internet nutzen. Knapp 90 % der 25 – bis 44 – jährigen haben laut der Umfrage online eingekauft. Bei den Menschen über 65 sind es knapp 53 %, was auch einen deutlichen Anstieg bedeutet. Auch die nachgefragten Artikel korrespondieren mit dem allgemeinen Trend. Mit Abstand am meisten werden online Klamotten gekauft (61 %). Darauf folgen Bücher, sowie Zeitschriften, Zeitungen und Spielzeug.

Robert Klatt 

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Internetkriminalität nimmt bedrohliche Entwicklung

Wie das Bundeskriminalamt (BKA) kürzlich mitteilte, liegt die Dunkelziffer bei der Internetkriminalität weitaus höher, als man es zu glauben vermag. Zudem entwickele sich diese Schattenbranche überdurchschnittlich schnell.

Die Verbreitung des Internets und vor allem auch die zunehmende Bedeutung des E-Commerce wird von der negativen Entwicklung und Größe des eCrime, Internetkriminalität, begleitet. Diese Schattenseite der modernen Möglichkeiten, beispielsweise online shoppen zu können oder zu chatten, entwickelte sich laut Informationen des BKA in den letzten Jahren bedrohlich schnell. Demnach zählte man im Jahre 2006 unter 30.000 Fälle von Cyber-Kriminalität. Diese Zahl hat sich bis heute mehr als verdoppelt und die Gefahr stark verschärft. Trotz des anhaltenden Trends, dass Verbraucher tendenziell immer vorsichtiger werden, nimmt der geschätzte Umsatz der Schattenbranche stetig zu – Betrüger finden immer wieder und immer bessere Wege.

Dunkelfeld nicht erahnbar

Zwar wird die zunehmend bedrohliche Entwicklung der Internetkriminalität auch aus den verzeichneten Fällen ersichtlich, doch nach Einschätzungen des Bundeskriminalamts sei das Dunkelfeld „noch nicht mal erahnbar“, wie es Jürgen Maurer, Vizepräsident des BKA treffend formulierte. Man schätzt das Ausmaß dieses an Bedeutung zunehmenden Problems weitaus größer ein. Kriminalität im Web ist nicht nur ein beachtliches Problem für Verbraucher, sondern auch für Unternehmen

Robert Klatt

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E-Commerce Wachstumsbranche 2012

Wie der Bundesverband des Deutschen Versandhandels mitteilte, ist E-Commerce Hauptantreiber der hervorragenden Entwicklung im Versandhandel Deutschlandes. Die Zukunftsbranche schlecht hin legte um mehr als 27 % zu.

Online Shopping verändert den Einzelhandel – Experten sprechen von einem Wandel, welchen das Versandgeschäft und der Einzelhandel fortwährend erfahren. Laut dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels sei das Umsatzvolumen des Interaktiven Handels im vergangenen Jahr insgesamt um ungefähr 15,6 % auf nun 39,3 Milliarden Euro gestiegen. Den Hauptanteil mit über 70 % daran trägt der E-Commerce mit einem satten Plus von knapp 27 %.

Multichannel vorn

Laut des Bundesverbandes sind die Gewinner der Entwicklung vor allem Multichannel-Versender, welche beim Umsatz mit Waren deutlich dominieren und einmal mehr beweisen, wie essentiell und effektiv Multichannel-Aktivitäten in der Moderne geworden sind. Einen großen Zuwachs auf nun knapp 11,4 Milliarden Euro Umsatz konnten auch die Internet-Pure-Player im Geschäftsjahr 2012 verzeichnen.

Absatz digitaler Güter legt deutlich zu

Aus den Ergebnissen des BVH wird zudem auch deutlich, dass immer mehr digitale Güter abgesetzt werden können – der mit solchen Gütern erzielte Umsatz konnte im Vergleich zu 2011 deutlich auf knapp 9,7 Milliarden Euro gesteigert werden.

Robert Klatt

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Amazon am häufigsten angezeigt

Laut einer Studie von Searchmetrics ist Amazon das bei einer Google Suche mit großem Abstand am häufigsten angezeigte Unternehmen.

Google ist die größte und weltweit am meisten genutzte Suchmaschine. Der Einfluss, den sie usübt ist daher riesig. Eine neue Studie des Analyseunternehmens „Searchmetrics“ brachte ein eindeutiges Ergebnis hervor, wer bei einer Google Suche am meisten profitiert. Das US-amerikanische E-Commerce Versandhaus Amazon, taucht mit große Abstand am häufigsten auf.

Amazon weit vor OTTO und eBay

Laut der Studie von Searchmetrics tauchten 2012 knapp dreimal so viele Anzeigen von Amazon auf den Werbeflächen wie vom zweitplatzierten OTTO. Den dritten Platz belegte eBay, Zalando schafte es nur auf den sechsten Rang mit Tendenz nach unten.

Amazon auch bei organischer Sucher vorne

Zudem sei, der Studie nach, Amazon auch das Unternehmen, das am häufigsten in den Trefferlisten der organischen, normalen Google-Suche gezeigt werde. Lediglich Wikipedia stand vor dem Global Player in dieser Kategorie. Hinter Amazon folgen Facebook, eBay und Youtube. Die Präsenz von Amazon zeichnet sich nicht nur in den Ergebnissen der Studie von Searchmetrics ab – das Unternehmen baute seinen Umsatz weiter aus und gewinnt fortwährend an Bedeutung.

Robert Klatt

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Interview mit Alexandra Koch

Seit 2009 ist Alexandra Koch bei der beUnity. Anfang Februar 2013 übernahm die 30-Jährige die Geschäftsführung bei der Full Service Agentur für Content Marketing. E-Commerce-Blog spricht mit ihr über die Bedeutung der Blogger-Szene und das neue Produkt der beUnity, einem Online-Marktplatz für Blogger – Blogger Crowd.

Bei der beUnity steht ihr unter anderem in engem Kontakt mit den verschiedensten Protagonisten der Blogger-Szene. Wie hat sich die Szene deiner Meinung nach in den letzten Jahren entwickelt?

Alexandra Koch: Wir können von einem regelrechten Blog-Boom in Deutschland sprechen. Blogs genießen mittlerweile nicht nur bei den Lesern ein enorm großes Ansehen. Auch die Medienlandschaft hat inzwischen die Bedeutung der Weblogs erkannt und kennt auch das Potential dieses Mediums. Die Blogs bieten den verschiedenen Medien-Akteuren und Dienstleistern der Branche die optimale Möglichkeit direkt mit ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten.

Sind sich die Blogger ihrer zunehmenden Bedeutung bewusst und wie haben sich deiner Erfahrung nach die Ansprüche der Blogger dementsprechend entwickelt?

Alexandra: Ich bin mir recht sicher, dass sich die Blogger ihrer gewachsenen Bedeutung und derer ihrer Blogs durchaus bewusst sind. Nur so kann ich mir den immer größer werdenden Drang hin zur Professionalisierung der Szene erklären. Viele Blogger verzichten schon seit langem auf vorgegebene eintönige Design-Templates und wollen sich verstärkt individuell präsentieren. Der Wiedererkennungswert soll möglichst hoch sein. Die meisten Weblog-Betreiber haben natürlich längst auch den Einfluss einer guten Suchmaschinen-Optimierung für ihre Blogs erkannt und wissen wie sie von einem guten Ranking profitieren können.

Ist die neue Plattform Blogger Crowd, welche die beUnity seit Anfang Februar anbietet, auch als eine Art Reaktion auf diesen Wandel und den Boom in der Blogger-Szene zusehen?

Alexandra: Die Blogger wissen zwar größtenteils über die vielseitigen Anforderungen bescheid, die ein professionell geführtes Blog mit sich bringen; vielen fehlt jedoch oft die Zeit, den hohen Ansprüchen in vollem Maße gerecht zu werden. Die eigentliche Hauptaufgabe der Blogger, das Recherchieren und Schreiben von Texten, gerät dabei zu oft in den Hintergrund. Unser Ziel als Dienstleister im Blog-Bereich ist es daher, den Bloggern so viel Arbeit wie möglich abzunehmen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich voll und ganz auf das Texten zu konzentrieren. Mit der Plattform Blogger Crowd wollen wir die Suche nach den passenden Partnern für einen professionellen Blogbetrieb erleichtern.

Welche Vorteile und Möglichkeiten bietet die Blogger Crowd?

Alexandra: Die Möglichkeiten sind vielfältig. Sucht ein Blogger nach neuen Text-Aufträgen, ist er bei der Blogger Crowd auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Wer Hilfe beim Aufbau eines völlig neuen Blogs benötigt, wird hier ebenso fündig, wie Dienstleister, die auf der Suche nach Aufträgen sind. Die Liste der Möglichkeiten lässt sich fast endlos weiterführen. Ein großer Vorteil ist ganz klar, dass sich für jedes Projekt mit wenigen Klicks immer die passenden Leute finden lassen. Außerdem sind die Inserate vollkommen kostenfrei, ganz egal ob es sich um den Kauf beziehungsweise Verkauf eines Blogs handelt oder Texter, Designer oder WordPress-Experten gefragt sind.

Die Blogger Crowd ist also sozusagen ein Marktplatz in der Welt der Blogosphäre?

Alexandra: So ist es! Die stark gewachsene Blogger-Szene streckt ihre Arme hier in alle Richtungen aus. Daher auch der Oktopus in unserem Logo. Aufträge und Jobs aus allen Bereichen der Blogosphäre können auf der Plattform gepostet werden. Die Bandbreite der Angebote ist wie gesagt enorm groß.

Wie schnell lässt sich auf der Plattform ein Inserat schalten? Müssen sich die User vorher in der Blogger Crowd registrieren?

Alexandra: Eine Registrierung ist nicht notwendig. Die User müssen lediglich eine E-Mail-Adresse angeben, die dann beim ersten Inserat von uns geprüft wird, bevor wir die Anzeige freischalten. Wer ein Inserat schalten möchte, gibt seinem Angebot oder Gesuch zu aller erst einen passenden Titel. Je nachdem was angeboten beziehungsweise gesucht wird, erfolgt eine kurze Beschreibung. Die Blogger geben dann ihren Namen und eine E-Mail-Adresse an, unter der sie zu erreichen sind. Da die E-Mail-Adresse von den anderen Nutzern der Plattform nicht einsehbar ist, erfolgt die Kontaktaufnahme ganz unverbindlich über ein integriertes Kontaktformular. Wie viel Zeit man im einzelnen für sein Inserat benötigt, hängt in erster Linie vom Umfang des jeweiligen Angebots oder Gesuchs ab.

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