E-Book-Marketing

Das E-Book im Blickpunkt des Marketing

Wer sein erstes eigenes E-Book geschrieben hat, möchte dieses auch vermarkten: Mit diesem E-Book präsentieren Sie sich als Experte auf Ihrem Gebiet und stellen entsprechend Ihre Kenntnisse unter Beweis. So können Sie von der Wertschätzung profitieren, die einem Autor entgegengebracht werden. Aus diesem Grund ist ein E-Book als Instrument für kluges Marketing ebenso geeignet, wie zur Akquise neuer Kunden. In den meisten Betrieben und Unternehmen ist eine Menge Fachwissen vorhanden, welches auch für andere Menschen in der Öffentlichkeit interessant sein könnte: Hierzu zählt neben verständlichen Erläuterungen technischer Verfahren auch die Bewertung von aktuellen Sachverhalten. Solche Inhalte, die zudem leicht aufbereitet werden können, besitzen ein beträchtliches Marketingpotenzial, welches oft ungenutzt bleibt. Selbst geschriebene Bücher sind unterschätzte Imageträger und stellen einen wichtigen Teil des Marketings und der Unternehmenskommunikation dar. Selbst kleine Firmen können auf diese Weise ihre Wahrnehmung als Experten in der Öffentlichkeit wirkungsvoll unterstützen und mit E-Books ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit entscheidend verbessern.

Was schwarz auf weiß geschrieben steht …

Es ist immer noch ein positives Vorurteil, welches Büchern und deren Autoren entgegengebracht wird. Das führt noch auf die Zeiten zurück, in der neue Bücher nur nach einem kritischen Lektorat veröffentlicht wurden – zumal ein neues Buch auch ein Kostenrisiko darstellte, wenn es keine Leser fand. Fand ein Manuskript keinen Verleger, dann blieb es entweder in der Schublade oder wurde im Selbstverlag veröffentlicht – das war auch für Unternehmen teuer. Diese Zeiten sind dank E-Books glücklicherweise seit einigen Jahren vorbei, und glücklicherweise blieb dabei auch der gute Ruf des Autors erhalten, der sich mit dem eigenen Buch als Experte auf seinem Gebiet ausweisen kann und auch bei Interviews im Rundfunk, bei Vorträgen oder Podiumsdiskussionen angefragt werden kann.

Der erfolgreiche Weg zum eigenen E-Book führt über mehrere Stufen. Wer das nicht alles alleine bewältigen kann oder will, kann sich von externen Dienstleistern helfen lassen. Neben Ghostwritern ist auch der Einsatz eines Lektors üblich, viele Verlage und Druckereien helfen ebenfalls, wenn es darum geht, ein professionelles E-Book herauszubringen.

Dienstleister und Berater als Autoren

Gerade wer in der Berater- und Dienstleisterbranche seine Brötchen verdient, kann erstaunliche Wirkungen erzielen, wenn er in Akquise-Gesprächen seine eigenen E-Books erwähnt. Besonders diejenigen, die ihre Fachkompetenz mit ihrem persönlichen Auftreten verbinden müssen, erreichen hiermit Glaubwürdigkeit und Reputation.

Wer sagen kann:

„Unseren speziellen Ansatz zur Beratung habe ich gerade in meinem Buch veröffentlicht. Dort finden sich auch viele Beispiele aus meiner langjährigen Praxis. Darf ich es Ihnen zusenden?“

… punktet mit seiner Kompetenz auf eine sehr charmante Weise. In einem E-Book lassen sich neben zahlreichen Tipps und hilfreichen Tricks aus der jeweiligen Branche auch die entsprechenden Verordnungen und Gesetze ebenso darstellen, wie theoretische Hintergründe einfach erklären. So können sich E-Books in Nischen zu heimlichen Bestsellern entwickeln: Bessere Instrumente zum Marketing, gerade für freiberuflich Tätige, gibt es kaum. Auch wenn das Buch nicht zu wesentlich mehr Einnahmen führt – alleine durch die Reputation macht sich jede einzelne Stunde, die an dem Buch gearbeitet wurde, mehr als bezahlt.

Ein E-Book als gutes Instrument für Marketing

Weil sich ein E-Book – je nach Umfang – verhältnismäßig schnell schreiben lässt, eignet es sich aus diesem Grund besonders gut, die eigene Sach- und Fachkenntnis nicht nur korrekt, sondern auch möglichst leicht und flüssig lesbar, für die künftigen Kunden darzustellen. Wer selbst nicht schreiben kann oder keine Zeit dafür hat, beauftragt einen Ghostwriter, der die Arbeit übernimmt. In Gesprächen wird das entsprechende Konzept für das E-Book erarbeitet und der Text nach der Verschriftlichung überarbeitet, bis alles in Ordnung ist. Das ist in einem ganz normalen Verlag nicht anders. Ist das E-Book fertig, dann wird es als pdf-Datei auf den Server der Firmenwebsite hochgeladen. Auf der Seite selbst wird es gut sichtbar verlinkt und kann von dort heruntergeladen werden. Es ist wichtig, dass nicht zu viele Bilder das E-Book zu voluminös machen: Noch nicht überall in Deutschland gibt es schnelle Internetverbindungen, die den Download eines großen Datenvolumens problemlos zulassen. Ebenso sollte das eigene E-Book in der Signatur der E-Mail und im newsletter erwähnt werden. Die Verbreitung über soziale Medien gehört selbstverständlich auch zum E-Book-Marketing.

E-Books für mobiles Marketing

Mit einem Tablet oder einem Android-Handy lässt sich das E-Book genau so lesen, wie auf iPhone und iPad. Der Adobe Reader wie auch andere Anbieter bieten hierfür kostenlose Versionen einer Reader-App. Mit der integrierten Suchfunktion lassen sich einzelne Textstellen direkt ansteuern, Textpassagen auswählen und Notizen anzeigen. Reader Apps wurde an die Touch-Bedienung ebenso wie an die kleineren Displays angepasst. So werden E-Books mobil und lassen sich auch für das mobile Marketing ideal nutzen.

Google als Timeline in Jahren

Google ist in Deutschland die mit großem Abstand am häufigsten verwendete Suchmaschine; über 90% aller Suchanfragen laufen über Google. Zahlreiche Services, wie etwa Gmail oder der Google Calendar gehören darüber hinaus zum Alltag für Nutzer und sind aus dem Online-Leben nicht mehr wegzudenken. Mit Blogger und Youtube gelangen dem Konzern darüber hinaus wichtige Übernahmen.

Auch in den USA ist die Suchmaschine Spitzenreiter. Hier ist die Konkurrenz aber etwas stärker, sodass nur knapp über 60% der Suchanfragen über Google realisiert werden. Der Branchenriese blickt also auf eine beachtliche Entwicklung zurück, hat aber selbst einmal klein angefangen.1995 – Die Idee einer Suchmaschine ist noch nicht geboren, aber die beiden Hauptakteure und späteren Gründer, Larry Page und Sergey Brin, lernen sich im US-amerikanischen Stanford kennen. Larry hat mit 22 Jahren sein Grundstudium an der Hochschule in Michigan abgeschlossen. Sergey ist gerade einmal 21 Jahre alt und zeigt seinem Mitstudenten den Campus in Stanford. Beide werden später eines der weltweit bedeutendsten Internetunternehmen gründen.

Die 90er Google-Jahre

1996 – Larry Page und Sergey Brin arbeiten an der Stanford University gemeinsam an einer Suchmaschine – „BackRub“. Der Web Crawler kann als ein Vorläufer von Google betrachtet werden, hat aber nur einen geringen Funktionsumfang. Da der Hochschule aber nur eine begrenzte Bandbreite zur Verfügung stand, wurde die Suchmaschine nur ein Jahr lang auf den Servern der Hochschule betrieben. Noch immer kann man das damalige Webprojekt aber online finden; es wurde als Zeitzeugnis erhalten.

1997 – Die beiden Informatikdoktoranden arbeiten weiter an BackRub und geben ihrem Projekt einen neuen Namen. Da beide das Ziel haben, möglichst viele Informationen im Internet zu registrieren und zu durchsuchen, fällt die Wahl auf „Google“, was in der mathematischen Fachsprache für eine Eins mit 100 Nullen steht. Dieser Name zeigt den Anspruch, eine allumfassende Suche aufzubauen und da Google in den Folgejahren immer weiter wächst, kommen die Gründer ihrem Ziel auch sehr nahe.

1998 – Im eigentlichen Gründungsjahr des Unternehmens hat Google gleich mehrere Fortschritte gemacht. Das Start-up wurde von Andy Bechtolsheim – einem Mitbegründer des Software-Riesen Sun – mit 100.000 Dollar unterstützt. Diese finanzielle Hilfe trägt dazu bei, dass sich Google schnell entwickeln konnte. Offiziell gegründet wird Google Inc. am 4. September 1998 und wird bald darauf für seine guten Suchergebnisse im berühmte PC Magazine gelobt. Dies steigert die Popularität der jungen Firma enorm.

1999 – Google wächst und bezieht sein erstes offizielles Büro. Vorher arbeiteten die Informatiker in einer Garage, der sie nun aber bald entwachsen waren. Im Februar des Jahres zählt das Unternehmen acht Mitarbeiter, im November sind es bereits 40. Mit der Zahl der indexierten Seiten steigt also auch die Zahl der Angestellten, sodass aus der kleinen Garagenfirma schnell ein Konzern wird.

Die 2000er Google-Jahre

2000 – Der Konzern wird auch International aktiv und bietet seinen Dienst in anderen Sprachen an, u.a. Dänisch, Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Zudem, entsteht eine Kooperation mit Yahoo! – die Suchergebnisse des Informationsportals werden also zukünftig von Googles Suchalgorithmus bereitgestellt. Einer der heute bekanntesten Dienste geht ebenfalls 2000 an den Start: Google AdWords. Kunden haben hier die Möglichkeit, zu den Suchanfragen passende Anzeigen zu schalten und diese automatisiert darbieten zu lassen. Parallel wird die Toolbar eingeführt, mit der Nutzer im oberen teil des Browsers ein kleines Google-Suchfenster erhalten und daher nach Begriffen recherchieren können, ohne die Google-Startseite aufrufen zu müssen. Der Bedienkomfort steigert die Nutzerzahlen schnell.

2011 – Im Februar werden die Google Groups – eine Sammlung von Artikeln und ein Usenet-Webinterface – hinzugefügt. Diese Diskussionsgruppen können per Mail, über einen RSS-Feed oder mithilfe der implementierten Onlineschnittstelle genutzt werden. Der Dienst gehörte zuvor zu Deja.com, einem Archiv für Diskussionsforen. Im Juli wird zudem die Google Bildersuche online geschaltet. Nutzer haben so die Möglichkeit, nicht nur Webpages, sondern ganz gezielt Bilder zu finden. Statt einer schriftlichen Ergebnisliste werden die Bilder je nach Relevanz angezeigt und sortiert. Fotos können dabei nach Größe oder anderen Kriterien gefiltert werden.

2002 – Im Februar bietet Google Unternehmen die Möglichkeit, firmeninterne Dokumente mit einem ähnlichen Algorithmus zu durchsuchen, wie ihn Google für seinen Webcrawler nutzt. Diese Option wurde unter dem Namen Google Search Appliance herausgebracht und ähnelte einer kleinen gelben Box. Zugleich war diese Innovation die erste Hardware der Google Inc. Ebenso wurde der Anzeigendienst AdWords überarbeitet, sodass Kunden nur noch für tatsächlich erfolgte Klicks auf ihre Anzeigen zahlen mussten (Cost per Click). Dieses Konzept gibt es noch heute. Im Mai 2002 wird eine Kooperation mit AOL geschlossen, um die Anzeigen und Suchfunktionen von Google auch für AOL-Kunden nutzbar zu machen. Im September startet Google News, eine Nachrichtensammlung, die Schlagzeiten verschiedener News-Quellen zusammenfasst und so einen Überblick über aktuelle Ereignisse liefert. Selbst Produkte und Angebote können nun mit der Suchmaschine gefunden werden, denn im Dezember können Nutzer den zugehörigen Dienst Froogle verwenden. Dieser liefert Suchergebnisse zu aktuellen Schnäppchen und Rabatten.

2003 – Google hat auch die Sprache verändert, denn anstatt etwas zu suchen, spricht man oft von „googlen“, wenn man Informationen im Web recherchiert. Die American Dialect Society gab der Bezeichnung „to google“ daher den Titel des nützlichsten Wortes im Jahr 2003. Im Februar erfolgte eine weitere Übernahme – der Dienst Blogger, eine Plattform für private und Firmenblogs – wurde Teil der Google-Familie. Passend gehört nun AdSense zum Angebot. Webseitenbetreiber und Blogger können dadurch Anzeigen auf Ihren Pages schalten und so Einnahmen generieren. Viele Blogger machen heute davon Gebrauch, aber auch Foren und zahlreiche andere Websites. Zudem können selbst gemeinnützige Organisationen mit kostenlosen Anzeigen und Kampagnen auf sich aufmerksam machen. Die Grundlage dafür ist Google Garants – eine Abwandlung von AdWords. Im Dezember 2003 veröffentlicht Google Auszüge aus Printmedien. Dies ist der Vorläufer des späteren Dienstes Google Books, bei dem nicht mehr nur Auszüge, sondern ganze Bücher oder Kapitel online einsehbar sind.

2004 – Im Januar stellt der Konzern ein neues Tool vor – Google Orkut. Hierbei handelt es sich um ein soziales Netzwerk, das noch heute populär ist, gerade in Asien. Zugleich ist das Projekt Vorläufer des späteren Google . Am 19. August geht Google an die Börse und feiert diesen Tag an der New Yorker Wall Street. Da das mobile Internet noch nicht verbreitet ist, können Nutzer Google-Anfragen per SMS senden und somit via Kurznachricht nach Online-Themen recherchieren. Zudem wird das, was bisher Unternehmen mit firmeninternen Dokumenten vorbehalten war, nun auch für Privatnutzer möglich, denn Google implementiert die Destop-Suche, mit der Nutzer ihren PC mithilfe der Google-Algorithmen durchsuchen können. Sogar der Zugriff auf Wissenschaftsdatenbanken gehört nun zum Portfolio – mit Google Scholar. Zeitschriftenartikel, wissenschaftliche Arbeiten und Veröffentlichungen von Universitäten werden dadurch gezielt durchsuchbar. Im Dezember wird dann der Vorläufer von Google Books weiter ausgebaut

2005 – Im Februar 2005 geht ein besonders beliebter Google Dienst online – Google Maps. Hier haben Nutzer die Möglichkeit, sich Adressen in einer Karte anzeigen zu lassen, die später alternativ durch Satellitenaufnahmen dargestellt werden kann. Auch lokale Firmen können gesucht werden und sogar RoutenbeRechnungen sind möglich. Zudem kann code.google.com nun genutzt werden. Diese Anwendung stellt Hilfen für Softwareentwickler zur Verfügung, etwa Programmschnittstellen für Youtube oder Google Maps. Damit können beispielsweise Karten einfach in die eigene Website integriert werden. Ebenso wird ein wesentlicher Grundstein für Google Analytics gesetzte, denn der Konzern übernimmt Urchin, eine Firma, die sich mit Webanalysen beschäftigt. Mit dem Tool „Mein Suchervlauf“ können Nutzer ab April 2005 Suchergebnisse und Webseiten einsehen, die sie bereits besucht haben. Die früheren Anfragen werden dazu gespeichert. Mit dem Webseiten-Targeting können AdWords-Kunden nun beispielsweise auswählen, auf welchen Pages ihre Anzeigen dargestellt werden sollen. Ab Mai 2005 wird die Google Startseite für jeden individuell verzierbar, sodass eigene Module hinzugefügt werden können. Nutzer können also aus vorgegebenen Designs wählen oder selbst kreativ werden und ihre Startseite gestalten. Der Dienst erhält den Namen iGoogle. Da sich das mobile Internet zunehmend verbreitet, wird im Juni die Websuche für Handys möglich. Auch Google Earth ist nun Teil des Angebots. Mit diesem Dienst können sich Nutzer Gebäude und Landschaften dreidimensional anzeigen lassen. Im August 2005 entsteht mit Google Talk die Möglichkeit, ohne Telefon, sondern nur über Mikrofon und Lautsprecher des PCs zu telefonieren und zu chatten. Mit einer speziellen Blogsuche ist zudem das Recherchieren von Themen in Blogs möglich. Im November 2005 wird Google Analytics dann veröffentlicht und erlaubt es Webseitenbetreibern, Besucherzahlen und viele andere Daten zur Werbewirksamkeit einer Seite auszuwerten. Analytics wird damit zur Basis eine effektiven Suchmaschinenmarketings und der Verbesserung der eigenen Platzierung in der Ergebnisliste.

2006 – Im Februar wird Google Talk weiterentwickelt und in den Maildienst des Konzerns integriert, sodass nun Mailnutzer miteinander chatten können. Zudem wird eine wesentliche Grundlage für das spätere Google Docs geschaffen, denn der Webcrawler übernimmt Writely, eine software zur Online-Textverarbeitung. Diese ermöglicht es, Texte nicht erst auf den PC herunterladen zu müssen, sondern direkt im Web zu verändern. Mit Google Finanzen können zudem News aus der Finanzwelt schneller und effektiver gefunden werden. Im April geht ebenso Google Calendar – ein Terminverwaltungsprogramm – online. Nutzer können hier Termine und Pläne eintragen, sich erinnern lassen und den Kalender mit anderen synchronisieren. Mit Google Trends kann ab Mai 2006 nachvollzogen werden, welche Suchanfragen besonders beliebt sind und wie sich diese Häufigkeiten in den Anfragen über die Zeit ändern, wann welche Themen besonders nachgefragt werden und wann diese Trends wieder abebben. Firmen können ab August Google Apps nutzen und damit verschiedene Anwendungen, die für Unternehmen zusammengestellt wurden. Dazu gehört beispielsweise ein Kalender für Firmen mit speziellen Business-Funktionen. Google News wird zudem ausgebaut und bietet nun auch historische Artikel, die bis zu 200 Jahre alt sind. Im Oktober 2006 übernimmt der Konzern die Plattform Youtube und damit eines der bedeutendsten Videoportale weltweit. Google Docs, eine Anwendung die es erlaubt, Dokumente online zu bearbeiten, wird im Oktober gestartet und auch das nächste Projekt – Google Sites – steht in den Startlöchern. Dafür wurde JotSpot übernommen, eine offene Wiki-Struktur, in der Nutzer Seiten anlegen und gemeinsam verwalten können. Im November wird die Patentsuche in den USA eingeführt, die eine Recherche bis in das Jahr 1970 zurück erlaubt.

2007 – Ab Februar 2007 steht der Dienst Google Mail für alle frei zur Verfügung, die vorherige Notwendigkeit einer Einladung entfällt. Damit bietet Google ein eigenes Free-Mailprogramm, das sich durch seine Übersichtlichkeit und einfache Handhabung auszeichnet. Auch Cloud Computing, also die Ablage von Daten auf einem virtuellen Speicher, wird mit Google Apps for Business nun möglich. Dokumente können in der Cloud bearbeitet und von mehreren Personen zeitgleich verwendet werden. Auch die Unabhängigkeit von einem PC ist damit gegeben, denn die Cloud ist überall abrufbar. Ab Mai können „Hot Trends“, also sehr beliebte Suchanfragen eingesehen werden. Presently, ein Tool für Präsentationen, wird im September zu Googl Docs hinzugefügt und Open Social stellt Programmschnittstellen für Soziale Netzwerke bereit, etwa um Daten aus Google Maps in die Netzwerke und Postings einzubinden. Im November wird dann das heute weit verbreitete Betriebssystem für mobile Endgeräte – Android – der Welt präsentiert.

2008 – Im Februar 2008 geht Google Sites online; mit diesem Service können Nutzer Webseiten mit Dokumenten, Kalendern und Videos für gemeinsames Arbeiten erstellen; Hintergrund ist eine Wiki-Struktur. Im März übernimmt Google den Online-Werbedienst DoubleClick und im April ergänzt Street View den Dienst Google Earth um Detailansichten von Straßen und Gebäuden. Bekanntheit erlangt Street View vor allem durch die mit Kameras ausgestatteten Autos, die durch Städte fahren und die benötigten Aufnahmen erstellen. Ein eigenständiges Optimierungstool für Webseiten entsteht, mit dem Anwender testen können, welche Inhalte und welche Gestaltungsformen einer Webseite etwa zu den meisten Verkäufen führen würden. Parallel haben viele Künstler daran mitgearbeitet, neue Designs für iGoogle zu erstellen, sodass Nutzer noch mehr Individualisierungsmöglichkeiten haben. Im Mai startet Google Gesundheit; hier können Nutzer medizinische Daten sicher verwalten und online speichern. Ab Juni 2008 enthält Google Finance auch Aktienkurse in Echtzeit und ab August hilft Google Nutzern, die sich gern einmal vertippen, denn Google Suggest unterstützt Suchende bei der Formulierung von Suchanfragen, damit auch das, was wirklich gemeint ist, gefunden wird. Am 2. September erscheint Google Chrome, ein eigener Browser des Konzerns, der wegen seiner Schnelligkeit und Übersichtlichkeit geschätzt wird. Mit dem G1 von T-Mobile wird das erste Handy verkauft, welches das Android-Betriebssystem nutzt – ein großer Fortschritt für den Konzern. Für das iPhone wird nun eine spezielle Version von Google Earth erhältlich, die eine optimierte Darstellung der Karten garantiert. Die Ansichten sind dabei um Fotos, Wikipedia-Artikel und Ortsangaben erweitert. Das Such-Wiki ermöglicht das Kommentieren von Suchergebnissen oder Verändern der Trefferliste bei einer Online-Recherche.

2009 – Google Ocean wird in Google Earth integriert und erlaubt nun Ansichten des Meeresgrundes sowie bekannter Lagerstätten, etwa von Bodenschätzen. Am März wurde erstmals interessenbezogene Werbung auf Youtube eingeblendet, die genau auf die Anfragen von Nutzern abgestimmt werden konnte. So sehen Besucher der Plattform vor allen die Anzeigen, die sie auch interessieren könnten, was den Werbeerfolg erhöht. Mit Google Ventures entsteht ein Fonds für neue Technologiefimen, der dazu beitragen soll, Innovationen zu unterstützen. Im Juni steht Nutzern ein neues Dashboard für Google Places zur Verfügung. Hier erfahren Firmeninhaber beispielsweise, welche Suchanfragen einen Besucher der Homepage zu dieser geführt haben. Mit dem Google Translator Toolkit können Texte schnell und effektiv übersetzt werden können; das System merkt sich Korrekturen und beachtet diese bei zukünftigen Übersetzungen. Im Juli 2009 wird Google Chrome mobil, mit einer Version für Netbooks, die auf einem Open Source System basiert. Im August übernimmt Google eine Firma, die Technik zur Videokomprimierung herstellt (On2 Technologies). Ein neues Partnerprogramm für Youtube gibt Nutzern die Möglichkeit, erfolgreiche Videos mit Werbung auszustatten und so Einnahmen damit zu generieren. Im September erfolgt zudem eine weitere Übernahme: reCAPTCHA, eine Firma, die sich auf das Auslesen eingescannter Texte und Bilder spezialisiert hat, wird Teil der Google-Familie. Diese Technologie wird später bei Google Books angewendet. Ab Oktober gehören auch Twitter-Updates zu den Suchergebnissen und die soziale Suche ermöglicht das Finden von Neuigkeiten aus den sozialen Netzwerken. Musikfans erhalten die Chance, mit einem Textauszug oder dem Titel eines Songs auch weitere Informationen, etwa zum Interpreten oder gleich das passende Musikvideo, zu finden. Im Dezember bekommt Google ein neues Gesicht; die Startseite wurde überarbeitet, sieht nun schlichter aus und weitere Links werden erst bei Bewegen der Maus angezeigt. Ab Dezember garantiert die Echtzeitsuche, dass auch aktuelle Einträge bei Twitter neue Blog-EInträge gefunden werde können. Zum Jahresende erhalten Youtube-Fans zum ersten Mal eine Liste der meistgesehensten Videos.

2010 – Im Januar kommt das Nexus One auf den Markt, ein Smartphone mit Android-Betriebssystem; im neu eröffneten Google Webstore können Kunden dieses und andere Mobiltelefone erwerben. Google Docs erlaubt nun das Hochladen beliebiger Dateiformate und ab Februar können Nutzer auf Youtube einen gesicherten Modus verwenden, etwa um einen Kinderschutz einzurichten oder unerwünschte Videos zu sperren. Im März übernimmt Google Picnik, eine Anwendung, mit der Bilder online – in einer Cloud – bearbeitet werden können. Die Technologie wird dann für Google Docs übernommen. Nutzer können Webinhalte kennzeichnen, um diese später leichter zu finden und der Apps Marketplace erlaubt das Bereitstellen und Verwalten von Apps für Geschäftsanwendungen. Um potentielle Follower bei Twitter auf sich aufmerksam zu machen, hilft der Follow Finder, mögliche Interessenten zu identifizieren und das Branchencenter (Google Places) wird um die Anzeige von Einzugsgebieten erweitert. Im Mai präsentiert der Konzern Google TV; der Service basiert auf Chrome und erlaubt eine besonders einfache Navigation der Kanäle sowie das Einbinden von Websites und Apps in die Fernsehsendungen. Im Juni wird ein neues Indexierungssystem verwendet, was um 50 % aktuellere Ergebnisse liefert und im Juli wird das Unternehmen ITA von Google übernommen; dieses stellt Flugliniendaten zur Verfügung und bietet Softwarelösungen zur Organisation von Abflugzeiten und Preisen von Flügen an. Auch Metaweb, eine Firma, die offene Datenbanken betreibt, wird übernommen, ebenso wie Slide, ein Unternehmen, dass Software für soziale Netzwerke und die netzwerküberschreitende Kommunikation bereitstellt. Ab September zeigt die Suche mit Google Instant schon während der Eingabe Suchergebnisse zu den bisher getippten Worten an. So gelangen Nutzer schneller an Informationen. Im Oktober testet Google selbstfahrende Autos; die Technologie nutzt verschiedenen Sensoren zum Lenken; aus rechtlichen Gründen muss aber immer noch ein menschlicher Fahrer anwesend sein. Am November zeigt die Vorschau schon vor dem ersten Klick einen Auszug aus den gefundenen Treffern und Modebewusste können mit Boutiques.com eigene Online-Shops eröffnen oder in den Boutiquen von Designern und Stars Passendes finden. Im Dezember kommt der Nachfolger von Andriod auf den Markt – Gingerbread.

2011 – Im Januar wird Larry Page, einer der Gründer von Google, CEO und übernimmt daher wieder zentrale Leitungsaufgaben. Auch die soziale Suche wird ausgebaut, so werden etwa Postings von Kontakten in die Suche einbezogen und nach Relevanz geordnet. Im März geht die 1-Schaltfläche an den Start. Nutzer können unerwünschte Domains auch blocken und am April kann Gmail mithilfe von Gmail Motion per Körperbewegungen gesteuert werden. Mit dem Google Map Maker können Karten mit privaten Einträgen ergänzt werden und mit einem kostenlosen Telefonsuppoert erhalten AdWords-Kunden Hilfe bei Problemen. Im Mai wird Google Wallet vorgestellt – damit können Smartphones zum Bezahlen verwendet werden. Ab Juni ist die Schaltfläche 1 bei allen Websites zu finden, sodass jeder Webinhalt auf Google gepostet und kommentiert sowie mit Kontakten geteilt werden kann. Auch Spiele sind nun für das soziale Netzwerk verfügbar, sodass neben dem Chatten und Teilen von Informationen auch Spielerisches auf Google Platz findet. Zudem wird Admeld Teil der Google-Familie. Das Unternehmen konzentriert sich auf Display-Werbung. Auch der Mobiltelefonhersteller Motorola Mobility wird von Google übernommen. Im September kauft Google die Plattform Zagat, die Reviews zu Restaurants und Bars anbietet. Hierdurch soll der lokale Branchendienst ausgebaut werden. Im Oktober wird Google Docs um weitere Funktionen erweitert und gemeinsam mit Samsung stellt Google das Galaxy Nexus vor, welches mit Android 4.0 betrieben wird. Im November können auch Unternehmen Firmenseiten auf Google nutzen, sich und ihr Unternehmen vorstellen und mit Google Music kann Musik gekauft, geteilt oder online gespeichert werden.

2013 – am 21. Februar stellt der Konzern das Chromebook Pixel vor, welches über einen hochauflösenden Touchscreen verfügt. Im März erscheint Google Keep, mit dem Nutzer Notizen verwalten können und sich selbst an Aufgaben erinnern lassen können. Im März 2013 stellt der Konzern den Kontoinaktivität-Manager vor. Dieser ermöglicht es, festzulegen, was mit den Daten auf Google passieren soll, wenn ein Google-Konto nicht mehr genutzt wird. So kann beispielsweise eingestellt werden, dass alle Informationen im Falle sehr langer Inaktivität gelöscht werden. Wann diese Inaktivität vorliegt, wird etwa anhand der letzten Logins oder des Webprotokolls festgestellt.

Bis heute hat Google sich also immer wieder weiterentwickelt, neue Dienste aufgegriffen, Innovationen übernommen und Firmen in das eigene Netzwerk integriert. Dies hat dazu beigetragen, dass der Konzern heute zahlreiche Büros und Vertretungen weltweit besitzt und zu den großen, International agierenden Medienunternehmen zählt.

Wie Sie die richtige E-Commerce Shopsoftware finden

Der IT-Markt bietet zahlreiche Lösungen für E-Commerce ShopSoftware. Als Unternehmer gilt es das richtige Produkt zu wählen. Mittelstand oder kleines Unternehmen, für jedes Business bietet der Markt unterschiedliche Softwarepakete. Dieser Artikel hilft dem Unternehmer, sich für das richtige Softwarepaket zu entscheiden. Mit den folgenden Richtlinien soll die Auswahl einer bestimmten Lösung erleichtert werden.

Oberfläche der E-Commerce ShopSoftware


Der erste Eindruck zählt. Diese alte Weisheit gilt auch für die ShopSoftware. Wenn ein Kunde den Onlineshop betritt, muss alles stimmen. Erscheint eine Website unübersichtlich oder nicht seriös, verlässt er sie wieder. Daher sollte die Oberfläche übersichtlich gestaltet sein und über eine solide Navigation verfügen. Niemand möchte mehrere Stunden nach einem Produkt suchen. Apropos Produkt: Die Darstellung der einzelnen Waren ist kaufentscheidend. Gefällt dem Kunden was er sieht, kauft er es eher. Der anschließende Bestellprozess sollte ohne Mühen vonstattengehen.

So selbstverständlich sich diese Punkte auch anhören, in der Praxis werden sie oft vernachlässigt. Gerade bei der Suchfunktion und der Produktbeschreibung ergeben sich Probleme. Die meisten Onlineshops sind auf Experten ausgerichtet. Als Beispiel soll ein Notebook-Verkauf dienen. Viele Verkäufer können mit Begriffen wie RAM, SSD und Flash nichts anfangen. Ein Experte würde die Suchfunktion nach diesen komplizierten Begriffen durchforsten, während der Neuling eher mit Stichwörtern wie „großes Display“ oder „schnelles Notebook“ hantiert. In einem realen Kaufgespräch würde sich der Verkäufer um die Beratung kümmern, die beim eBusiness meistens komplett entfällt. Die Kaufentscheidung wird von einigen komplexen Daten und Zahlen beeinflusst, mit denen die meisten Käufer nichts anfangen können. An diesem Beispiel wird klar, wie wichtig Beratungsgespräche und Kaufempfehlungen sind. Damit lassen neue und vor allem zufriedene Kunden generieren. Die E-Commerce ShopSoftware sollte nicht nur Raum für harte Fakten bieten. Sie muss den Kunden von ihrer Oberfläche überzeugen und ihn zum Kauf animieren – ganz so wie im echten Ladengeschäft.

Customizing und individuelle Anpassungsmöglichkeiten


Jedes Unternehmen möchte seine eigenen Ideen verwirklichen. Daher muss die ShopSoftware über eine gewisse technische Basis verfügen. Sie sollte sich den individuellen Bedürfnissen anpassen und notfalls auch erweitert werden können. Der Hersteller sollte neben einer Standard-Version auch über Systeme mit erweiterter Funktionalität verfügen. Regelmäßige Updates sprechen für eine hochwertige software, vor allem wenn diese neue Funktionen beinhalten. Wer es auf eigene Faust versuchen möchte, kann die Software nach eigenen Bedürfnissen umprogrammieren. Allerdings kann es zu juristischen Komplikationen kommen, ganz zu schweigen von der Schwierigkeit dieses Unterfangens. Die Zukunft gehört dem Onlineshop. Immer mehr Ladengeschäfte werden in das Internet verlagert, Kostengründe und weltweite Erreichbarkeit sprechen dafür. Wer einen Onlineshop gründet, geht von einem wachsenden Kundenstamm aus. Was passiert, wenn sich immer mehr Kunden auf dem Shop einfinden? Bei steigenden Zugriffszahlen ist eine erhöhte Rechnerkapazität notwendig. Gegenseitige Lastverteilung lautet das Sprichwort: Die E-Commerce ShopSoftware sollte über die Funktion verfügen, mehrere Rechner parallel arbeiten zu lassen. Sie sollte auf Java beruhen und einem Application Server zugrunde liegen. Ansonsten könnte der Kunde eine leere Website zu sehen bekommen und das möchte wirklich niemand.

Bevor man sich für eine E-Commerce ShopSoftware entscheidet, sollte die Fähigkeit der Mitarbeiter geprüft werden. Beherrschen sie Programmiersprachen wie beispielsweise C oder Java? Die meisten Hersteller greifen auf Java zurück und das mit gutem Grund. Onlineshops, die auf dieser Sprache beruhen, genießen einen hohen Ruf. Verfügen die Mitarbeiter über das Know-how, um das Customizing durchzuführen? Sollte es daran mangeln, kann ein externen Dienstleister zurate gezogen werden. Hierbei ist eine Webagentur zu empfehlen, da sich die Einstellung von neuen Mitarbeitern meistens als teurer erwiesen hat. Wer die vorhandenen Kräfte für solche Aufgaben nutzen möchte, sollte mit Kapazitätsengpässen rechnen. Eine gute ShopSoftware hat ihren Preis und ist entsprechend teuer.

Verwaltung der Produkte und kundendaten


Die ShopSoftware sieht gut aus und scheint über einen vernünftigen Funktionsumfang zu verfügen. Viele Unternehmer lassen sich von einem edlen Design blenden. Ein E-Commerce System kann unnötige Arbeit verursachen, die sich leicht vermeiden lässt. Beim Kauf gilt es auf eine breite Auswahl an Verwaltungsfunktionalitäten zu achten, wie zum Beispiel das Ändern und Löschen einzelner Produkt- und Kundendaten. Hierbei ist das Freigabe-Workflow nicht zu ersetzen. Wenn der Sachbearbeiter einige Daten einreicht, sollten sie sofort beim Abteilungsleiter landen. Ansonsten zieht die Administration den Verkaufsprozess unnötig in die Länge. Mit der richtigen Shopfunktion werden die einzelnen Dokumente direkt zum gewünschten Ansprechpartner weitergeleitet, das eine enorme Zeitersparnis darstellt. Leider sind manche Shopsysteme in dieser Hinsicht mangelhaft ausgestattet. Die Administrationsprozesse laufen nur schwer oder äußerst kompliziert ab. Eine gute E-Commerce Software bietet umfangreiche Admin-Einstellungen: Benutzer erstellen, neue Mitarbeiter hinzufügen und verschiedene Rollen definieren. Während der Geschäftsführer Zugriff auf alle Daten hat, kann der Sachbearbeiter nur die einzelnen Kaufverträge überarbeiten und sie zum Abteilungsleiter schicken. Je einfacher, desto besser. Dafür sollten die benötigten Funktionen umso leichter gestaltet sein. Viele Software-Hersteller werben mit hübschen Systemen, doch es zählt nur die praktische Verwendbarkeit. Als Unternehmen sollte man sich nicht von einem mangelhaften Angebot blenden lassen.

Die Verwaltung lässt sich mit den richtigen Schnittstellen enorm erleichtern. Ein Unternehmen besteht aus mehreren Abteilungen und nutzt verschiedene Systeme. Es ist von Vorteil, wenn die verschiedenen Abteilungen direkt miteinander kommunizieren und ihre Daten austauschen können. Dabei sind die Daten-Schnittstelle behilflich, über die die E-Commerce ShopSoftware nach Möglichkeit verfügen sollte. Damit lassen sich Bestellinformationen und Kundendaten bequem austauschen. Gerade große Onlineshops sollten auf diesen Punkt achtgeben, da sie sonst unnötige Ressourcen verschwenden. Größere Unternehmen sollten mit dem XML-Format arbeiten, während Mittelständler ruhig zum CSV-Format greifen können. Kleinere Händler können ihre Daten manuell eingeben. Eine Faustregel besagt: Spätestens beim 1000. Kunden sollte mit elektronischen Schnittstellen gearbeitet werden.

ShopSoftware: ein langfristiges Konzept


Neue Unternehmen kommen und gehen. Gerade im IT-Bereich werden Start-Ups gegründet, die mehrere Monate später pleite sind. Daher sollte man sich für eine E-Commerce Software entscheiden, die Zukunft hat. Sie sollte von einem seriösen Anbieter stammen, der auf dem Markt einen gewissen Ruf genießt. Dazu zählen Support und Kundenzufriedenheit. Eine Software nützt wenig, wenn sie nicht weiterentwickelt wird. Es kann immer etwas schiefgehen. Ein guter Support zahlt sich aus, denn ein Onlineshop ist 24 Stunden am Tag erreichbar. Mehrere Stunden Systemausfall können hohe Verluste bedeuten, vor allem wenn diese in der Maintime stattfinden. Hierbei ist ein deutscher Anbieter zu empfehlen, da ein Mitarbeiter sofort vorbeischauen kann. Ein Unternehmen aus den USA müsste den Techniker erst einschicken, was entsprechend viel Zeit in Anspruch nimmt. Weitere Probleme wie unterschiedliche Sprache und Zeitzone kommen hinzu und erschweren eine schnelle Reparatur.

Mietmodelle für kleinere Unternehmen


Große Unternehmen kommen an einer E-Commerce ShopSoftware nicht vorbei. Der Mittelstand muss es sich genau überlegen, ob er von einer solchen Lösung Gebrauch machen will. Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern hängt vom Einzelfall ab. Das mittelständische Unternehmen sollte vor allem auf die richtige Kundenberatung achten. Je besser das Produkt durch die ShopSoftware beschrieben wird, desto weniger Fragen kommen beim Vertrieb an. Die ShopSoftware wird rentabel, wenn die Kundenberatung direkt in den Onlineshop verlegt wird.

Gilt das auch für den kleinen Onlinehändler? Gerade bei ihm zählt der persönliche Kontakt, damit er seine Kunden halten kann. Für einen solche Anbieter hat sich schon oft ein Mietmodell als rentabel erwiesen. Hierbei handelt es sich um einen Shop, der nur über wenige Produkte verfügt. Der Verwaltungsaufwand ist verschwindend gering. Entscheidet sich der Unternehmer zu expandieren, muss er zu einer besseren Lösung greifen. Solche Mietmodelle stoßen bei wachsenden Onlineshops schnell an ihre Grenzen.

Tipp: Ein Onlineshop muss 24 Stunden am Tag erreichbar sein – und das täglich! Ansonsten drohen enorme Umsatzeinbußen und negative Kundenbewertungen. Niemand sollte sich von einer Verfügbarkeit in Höhe von 99 Prozent blenden lassen. Ein solcher Shop ist 3-4 Tage im Jahr nicht erreichbar.

E-Commerce Web Hosting so erkennen Sie einen guten Abieter

Wer im Internet präsent sein will, ob jetzt mit einer privaten Homepage, einer Firmen-Website oder einem Onlineshop, braucht einen Hosting-Anbieter. Dieser stellt die Plattform dafür zur Verfügung mit jeweils unterschiedlichen Serviceleistungen. Solche Anbieter gibt es mittlerweile viele, und der Kunde fragt sich: Wir finde ich den guten Anbieter mit dem für meine Belange passenden Angebot? Ein Vergleich lohnt sich für den Kunden immer. Hier geht es nicht nur um die Abwägung von Kosten und Nutzen. Ein guter Support seitens des Hosting-Anbieters spart später auch Zeit und verhindert Ärger. Worauf ist also zu achten?

Schritt 1: Eigene Ansprüche klar definieren

Alle Hosting-Anbieter sind Betreiber großer Server und stellen Speichervolumen zur Verfügung. Auch Anforderungen wie Sicherheit, Präsenz und Verwaltung der für den Kunden ins Netz gestellten Produkte ist Aufgabe des Anbieters. Doch hier fächert sich der Aufwand, den der Hosting-Anbieter betreiben muss, je nach Anspruch des Kunden auf. Eine Homepage belegt weniger Speicher als ein Onlineshop. Letzterer ist auch von den technischen Anforderungen wesentlich anspruchsvoller.

Also sollte ein Interessent als Erstes für sich festlegen, welche Art von Produkt er braucht. Davon abhängig ist natürlich auch die Größe des benötigten Speichers, was für den späteren Vergleich der verschiedenen Anbieter eine Rolle spielt. Eine eigene Einschätzung der benötigten notwendigen Größe in MB ist hier schon hilfreich.

Auch die Unterscheidung zwischen einer privaten Homepage oder einer Firmenseite ist wegweisend: Eine Firmenseite, also die Visitenkarte im Netz, sollte zu allen Zeiten zuverlässig zur Verfügung gestellt werden können. An Schutzfunktionen, Datensicherung und Statistik wird man hier ebenfalls höhere Ansprüche stellen. Auch sollte eine solche Seite schnell geladen werden können.

Eine weitere wichtige Überlegung: Welche Fachkenntnisse habe ich als Kunde? Davon hängt ab, wie viel ich in Sachen Gestaltung, Umgang und Wartung später selber an meinem Produkt leisten kann. Ansonsten sind Pauschal- und Servicepakete interessant, bei denen der Hosting-Anbieter einem diese Dinge abnimmt. Mehr Service kostet natürlich auch mehr Geld.

Schritt 2: Produkte der Hosting-Anbieter sichten

Immer mehr Hosting-Anbieter drängen auf den Markt. Um sich hier einen Überblick zu verschaffen, bedarf es aber einer gewissen Zeit der Recherche. Praktisch für den Kunden ist, dass die meisten Anbieter im Internet Ihre Leistungen und Angebote nach Kategorien geordnet präsentieren. So hat es sich ja auch etwa bei den Telefonanbietern eingespielt. Vergleiche zwischen den unterschiedlichen Hosting-Anbietern sind so recht gut möglich. Dafür war ja die eigene Bedarfsklärung auch notwendig, da man sonst die Kategorien für die eigene Bedarfssituation gar nicht zuordnen kann.

Wichtig sind die folgenden Kategorien

  • Speicherplatz

    Eine Website mit einigen Unterseiten kommt mit etwa 3 bis 5 MB aus. Große Websites mit viel Grafik oder Onlineshops müssen allerdings deutlich größer dimensioniert werden. Lieber etwas zu viel als zu wenig, dies macht das Produkt nicht wesentlich teurer.

  • Datenverkehr

    Die Menge des zu erwartenden Datenverkehrs ist schon schwerer zu schätzen. Eine durchschnittliche Website kommt mit etwa 2-3 GB im Monat aus. Eine Faustregel lautet: Jeder Besucher einer Seite verursacht 50 KB Datenverkehr. 2 GB hieße also bis zu 40000 Besucher in einem Monat.

  • Unterstützung

    Hier kann man durch guten Abgleich des Angebots mit dem ermittelten Bedarf Geld einsparen. Wenn ein Anbieter in einem Servicepaket etwa eine Datenbank vorhält, man als Kunde diese aber gar nicht braucht, sollte man sich ein schlankeres (und sicher günstigeres Paket) ansehen.

Schritt 3: Weiße und Schwarze Schafe unterscheiden

Hier angekommen, hat man schon einiges erledigt. Schritt 1 und Schritt 2 setzen einen in die Lage, sich schon das eine oder andere Angebot genauer anzusehen und zu vergleichen. Für den Schritt der Entscheidungsfindung ist die Frage wichtig: Woran erkenne ich denn nun die guten und seriösen Hosting-Anbieter?

Wichtige Kriterien sind folgende:

  • Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) und Service

    Die AGB sollte immer leicht zu finden sein. Sonst hat der Anbieter vielleicht etwas zu verbergen. Hier können etwa versteckte Klauseln gefunden werden, die zu einem höheren Endpreis führen, als einem in einem Angebot vorher suggeriert wurde. Auch wenn es mühsam ist, sollten die AGB und die Informationen zum Angebotspaket genauestens gelesen werden.

  • Vertragsbedingungen

    Die Laufzeit sollte maximal 12 Monate betragen, eine Kündigungsfrist nicht 30 Tage überschreiten. Damit auch ein späterer Wechsel des Anbieters möglich ist, sollte eine im Paket enthaltene Domain auf den Kunden und nicht auf den Hosting-Anbieter angemeldet sein.

  • Service

    Ein guter Anbieter hält Hilfeseiten vor, in denen er sein Produkt gut erklärt. Sogenannte oft gestellte Fragen (FAQ) sollten dort ebenso benannt werden wie eine Onlinehilfe, E-Mailhilfe und Telefonhotline rund um die Uhr. Diese Hilfen sollten selbstverständlich kostenfrei sein.

Gute Anbieter halten Einführungspreise und Aktionen für Neukunden vor. So kann man einen Anbieter erst einmal testen, bevor man sich für höhere Investitionen entscheidet. Auch sollte ein Nachrüsten und Anpassen von Datenvolumen und -verkehr bei gestiegenem Bedarf problemlos und ohne hohe Kosten möglich sein.

Gute Anbieter sollten Datenformate wie PHP und Perl in den neusten Versionen unterstützen. Dies ist deshalb wichtig, weil dem Kunden hiermit auch ein einfacher eigener Zugriff auf das eigene Produkt möglich ist. Man möchte ja nicht wegen tagesaktueller Änderungen, etwa auf der Website, den Hosting-Anbieter beauftragen müssen.

Wer den benannten drei Schritten folgt, hat gute Chancen einen guten Hosting-Anbieter mit angemessenem Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Doch auch hier bietet es sich an, dass zu tun, was man im wirklichen Leben meist auch tut: Man hört sich um, wie zufrieden denn andere Kunden mit dem Anbieter und seinen Produkten sind. Dies ist jetzt zum hier besprochenen Thema leichter als gedacht: Die meisten Hosting-Anbieter halten eigene Internetforen vor. Hier tauschen sich Kunden, vor allem Anfänger aus. Es lohnt die Mühe, hier auch einmal ein wenig zu lesen unter Titeln wie „Habe da mal eine Frage …“. Meist wird hier gut sichtbar, wie schnell und kundenfreundlich der jeweilige Anbieter Probleme regelt und auf Servicewünsche eingeht.

Kurz erklärt – Attributionsmodelle

Mit dem Begriff Attribution wird im Online-Marketing die Zuordnung von conversion oder erzieltem Umsatz auf spezielle Touchpoints innerhalb der einzelnen Werbekanäle realisiert, um eine effektive Auswertung vornehmen zu können. Dazu werden spezielle Attributionsmodelle entwickelt, um aus den so gewonnenen Ergebnissen wiederum Schlussfolgerungen für weitere Marketingmaßnahmen gewinnen zu können. Allerdings ist die Auswahl eines geeigneten Attributionsmodells sehr schwierig und von zahlreichen subjektiven Faktoren abhängig.

[easy-tweet tweet=“Kurz gesagt Attributionsmodelle dienen dazu, aus den gewonnenen Ergebnissen, Schlussfolgerungen für weitere Marketingmaßnahmen gewinnen“ via=“no“ user=“MirkoPeters8″ template=“user“ URL=“https://bit.ly/2U2riZq“]

Attributionsmodelle im Online-Marketing – sehr komplexes Zusammenspiel

Ein herausragender Pluspunkt des Online-Marketings ist eben gerade die Tatsache, dass verschiedenste Kanäle parallel und gut abgestimmt genutzt werden können, um Werbebotschaften zu vermitteln. Beispielsweise gehören in dieses Portfolio neben der Homepage die Suchmaschinen und kostenpflichtige Anzeigen, um die Suchergebnisse zu optimieren, Newsletter-Versand zum aktuellen Thema, Schaltung von Banner-Werbung, die Einbeziehung sozialer Netzwerke, wie zum Beispiel Twitter oder Facebook, sowie der gesamte Offline-Bereich mit Plakaten, TV-, Radio- oder Zeitungswerbung. Wird nun nach einer ausgeklügelten und mehrschichtigen Kampagne ein Umsatzplus generiert, stellt sich die berechtigte Frage: Auf welche Komponente oder Komponenten ist der Erfolg zurückzuführen? Welche anderen Komponenten könnten optimiert werden, um den Erfolg zu steigern? Für diese Auswertung müssen Attributionsmodelle entwickelt werden, denn die Standard-Modelle sind meist unzulänglich und müssen um subjektive Faktoren erweitert werden.

Gängige Standard-Modelle

Zu den beliebtesten Modellen zählt Last-Click-Wins, das allerdings durchaus seine Schwachpunkte hat. Es ermittelt nämlich den letzten Touchpoint vor der Umsetzung (Englisch: Conversion) und vernachlässigt daher alle anderen Komponenten der Kampagne. Entgegengesetzt dazu verfolgt das Modell First-Click-Wins den ersten Punkt eines Nutzerweges vom ersten Kontakt bis zum Umsetzen und rechnet ihm den Erfolg zu. Diese einfachen Attributionsmodelle können naturgemäß die Gesamtheit der verschiedenen Werbe-Impulse, die auf einen Kunden einwirken, nicht untersuchen. Die Fractional-Attribution oder das lineare Modell verteilt hingegen den Anteil am Erfolg gleichmäßig auf alle eingesetzten Komponenten. Werden also beispielsweise bis zur Entscheidungsfindung verschiedene Keywords genutzt, um zu einem bestimmten Ziel, nämlich dem Kauf eines Produktes zu kommen, verteilt sich der Anteil gleichmäßig – aber eine qualitative Auswertung zu den einzelnen Keywords ist noch nicht möglich.

Attributionsmodelle nach Bedarf modifizieren

Im positionsabhängigen Modell können die Prioritäten unterschiedlich verteilt werden etwa:

  • Die zeitliche Komponente kann durch die unterschiedliche Wichtung der einzelnen Klicks als Reihenfolge dargestellt werden.
  • Der Schwerpunkt kann auf den letzten Klick gelegt und der Vorlauf linear gestaltet werden.
  • Der erste Klick erhält eine besondere Bedeutung, so dass nachfolgenden Komponenten niedriger bewertet werden.

Des Weiteren lassen sich Offline-Kanäle ein- oder ausschließen, Klicks und Views unterschiedlich wichten oder eigene, sehr komplizierte Algorithmen entwickeln. Grundsätzlich ist aber zu konstatieren, dass das Thema Attribution noch viel Potential enthält. Erfahrungsgemäß schrecken die Komplexität und die erforderlichen technischen Voraussetzungen noch viele Marketing-Fachleute ab, obwohl sie die Notwendigkeit durchaus sehen. Ohne effektive Auswertung der eingesetzten Komponenten im Online-Marketing verpuffen nämlich Effekte oder können Umsatzpotentiale nicht ausgeschöpft werden.

Fazit – Attributionsmodelle

Anhand von Auswertungsmodellen für Kampagnen im Bereich Online-Marketing, das seine größten Effekte durch die parallele und gut abgestimmte Nutzung unterschiedlichster Werbekanäle erzielt, sollen die Erfolge der einzelnen Komponenten untersucht werden. Dies dient um einen dazu, um mit einer Feinabstimmung oder Nachjustierung den Effekt zu optimieren, zum anderen können nur auf diesem Weg Aufwand und Nutzen realistisch ins Verhältnis gesetzt werden.

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