Digitales Gold – die Bedeutung von Daten für Unternehmen und Bürger

Daten gelten als digitales Gold. Entsprechend herrscht bei deutschen Unternehmen aktuell eine Goldgräberstimmung vor. Achim Berg, der Präsident des Digitalverbands Bitkom, erläutert in einem Interview mit der deutschen Handwerkszeitung die Bedeutung von Daten in unserer Gesellschaft. Er beschreibt, dass ganz unterschiedliche Daten gesammelt werden, um Unternehmensprozesse zu optimieren und die Customer Experience zu verbessern. Der Erfolg der Datenauswertung hänge hierbei vom Digitalisierungsgrad der einzelnen Betriebe ab. Es sei wichtig, den Datenschutz nicht aus den Augen zu verlieren und den Bürgerinnen und Bürgern Vorteile durch die Digitalisierung zu verschaffen. Hierbei könnte eine dezentrale Datenspeicherung helfen. Berg geht davon aus, dass die Bedeutung von Daten in der Zukunft noch zunehmen wird. Wir stellen seine zentralen Thesen aus dem Interview vor.

Daten sind für Innovationen und optimierte Unternehmensprozesse unverzichtbar

Berg betont, dass Daten die Triebfeder sämtlicher Innovationen der heutigen Zeit seien. Unternehmen wären auf Daten angewiesen, um ihre Unternehmensprozesse zu optimieren oder ihre Angebote besonders kundenfreundlich und individuell zu gestalten. Ebenso könnten neue Geschäftsmodelle nur dann entwickelt und etabliert werden, wenn die hierfür notwendigen Daten zur Verfügung stünden.

Für Berg ist eine Weiterentwicklung der Wirtschaft ohne Daten nicht mehr vorstellbar. Das gelte für nahezu alle Wirtschaftsbereiche von der industrie über die Mobilität bis hin zur Landwirtschaft und dem Gesundheitswesen. Alle Betriebe versuchen, einen größtmöglichen Pool an Daten zusammenzustellen, auf den in der Alltagsarbeit zurückgegriffen werden kann. Das kann durch die Unternehmensführungen selbst oder durch einzelne Abteilungen innerhalb des Betriebs erfolgen.

Verschiedene Arten von Daten nutzen

Berg betont, dass Daten nicht gleich Daten seien. Unterschiedliche Betriebe könnten von jeweils anderen Daten besonders profitieren und diese für den Ausbau ihrer Geschäftsprozesse nutzen. So gebe es beispielsweise Kundendaten, die bei der Optimierung der eigenen Angebote hilfreich sind. Mit solchen Daten sei es möglich, die Funktionalität der Vertriebskanäle einzuschätzen und diese gegebenenfalls zu verbessern. Das Ziel hierbei müsse immer sein, die Zielgruppe passgenau anzusprechen und sie für die eigenen Angebote zu begeistern.

Ebenso wichtig sei jedoch, Daten unternehmensinterner Prozesse zu sammeln und auszuwerten. Anhand solcher Informationen lässt sich ablesen, wie gut die einzelnen Abteilungen des Betriebs arbeiten und ob beispielsweise eine Maschine in naher Zukunft ausfallen könnte. Auf diese Weise können Optimierungspotenziale ausgenutzt und wirtschaftlich schädigende Ausfälle vermieden werden. Wer Daten zur Verfügung hat, kann die Zukunft genauer vorhersagen und sich somit bestmöglich auf sie einstellen.

Erfolg bei der Datenauswertung hängt vom Digitalisierungsgrad der Betriebe ab

Wie erfolgreich die Unternehmen mit ihren Daten umgehen, hängt Berg zufolge nicht von der Unternehmensgröße ab. Vielmehr müsse der Digitalisierungsgrad der jeweiligen Betriebe in den Blick genommen werden. Wer sich von jeher auf die Digitalisierung fokussiert und die unternehmenseigenen Prozesse einer digitalen Transformation unterworfen hat, profitiere heute von den vorhandenen Daten besonders. Es gehe immer darum, die Datensammlung und -auswertung natürlich wachsen zu lassen und nicht von außen anzuordnen. Nur dann fände sie Akzeptanz bei der Belegschaft und die Daten würden tatsächlich angewendet und genutzt.

Wer sich hingegen mit der Digitalisierung noch nicht beschäftigt und sie auf einen nicht näher definierten Punkt in der Zukunft verschoben hat, habe aktuell bei der Nutzung von Daten das Nachsehen. So könne es beispielsweise passieren, das kostbare Daten zwar gesammelt werden und grundsätzlich zur Verfügung stehen, es aber an den nötigen Ressourcen und Kompetenzen für eine Auswertung fehlt. Betriebe, bei denen das der Fall ist, müssten dringend nachrüsten, um nicht gegen eine digitale Konkurrenz unterzugehen.

Diese Vorteile bringen Daten den Unternehmen

Bei der Frage nach der Relevanz von Daten für die Unternehmen verweist Berg auf eine Studie, die Anfang 2020 durchgeführt wurde. Hierbei zeigte sich, dass viele Unternehmen digitale Technologien für Ihre Unternehmensprozesse nutzen. 13% der Handwerksbetriebe arbeiten beispielsweise mit smarter software, um Arbeitszeiten an den jeweiligen Projektstatus anzugleichen. Zudem setzen 12% der befragten Betriebe Trackingsysteme ein, die bei der Kontrolle von Maschinen und Betriebsmitteln eine wichtige Rolle spielen. 10% vertrauen zudem auf digitale Technologien, wenn es um den Bereich vorausschauende Wartung geht.

Für Berg zeigt sich an solchen Entwicklungen, dass die Digitalisierung in den Unternehmen grundsätzlich angekommen ist. Sie helfe dabei, bei den einzelnen Prozessen Zeit zu sparen und die Betriebsabläufe zu vereinfachen. . Mittlerweile seien bereits 12% der deutschen Industrieunternehmen dazu übergegangen, KI für ihre Arbeiten zu nutzen. Hierdurch könnte eine verbesserte Produktivität erreicht werden und auch die Fehlererkennung ließe sich optimieren. Auf diese Weise würde es seltener zu Ausfallzeiten kommen, was die Produktion deutlich verbessern würde.

Den Datenschutz nicht aus den Augen verlieren

Laut Berg ist es wichtig, dass keine ungezügelte Datensammelwut ausbricht, sondern dass der Sammlung und Nutzung von Daten klare Grenzen gesetzt werden. Er verweist hierbei auf die Datenschutzgrundverordnung, die personenbezogene Daten vor einem Missbrauch bestmöglich schützen soll. Allerdings kritisiert er auch, dass die Umsetzung der DSGVO in den verschiedenen Mitgliedstaaten der EU noch nicht einheitlich erfolge. Hierdurch wäre ein umfassender Schutz der sensiblen Daten nicht immer möglich. Häufig gehe es in Betrieben jedoch gar nicht um die Nutzung personenbezogener Daten. Vielmehr würden Maschinen- und Sensordaten ausgenutzt, um die Prozesse der jeweiligen Betriebe zu optimieren.

So profitieren Bürger von der Digitalisierung

Berg zufolge profitieren aber nicht nur die Unternehmen, . So könnten beispielsweise digitale Kartendienste genutzt werden, um die Verkehrsführung in einer Stadt zu optimieren. Immer mehr Kundinnen und Kunden seien von digitalen Sprachassistenten angetan, die ihnen ihren Alltag zu Hause und bei der Arbeit erleichtern. Zudem könnte eine digitale Auswertung von Daten in der Medizin dabei helfen, Untersuchungen zu erleichtern und die Gesundheit von Patientinnen und Patienten zu fördern. Unter anderem erwähnt Berg die Auswertung von Röntgenbildern und CT-Scans als mögliche Einsatzgebiete digitaler Daten.

Mögliche Vorteile einer dezentralen Datenspeicherung

In den letzten Jahren hat das Cloud Computing in der Wirtschaft immer mehr an Bedeutung gewonnen. Hierbei werden alle Unternehmensdaten zentral in einer Cloud abgespeichert und stehen allen Berechtigten jederzeit zur Verfügung. Diese Lösung hat sich für zahlreiche Unternehmen jedoch nicht als funktional herausgestellt. Deswegen setzen immer mehr Firmen auf das Edge Computing. Hierbei werden Daten nicht zentral in der Cloud, sondern dezentral am Rand des Netzwerks abgespeichert. Sie befinden sich somit auf bestimmten Endgeräten oder innerhalb einer Firma, und können dort von allen Berechtigten genutzt werden.

Damit das Edge Computing optimal funktioniert, würden einheitliche Daten und Kundenschnittstellen benötigt. Mit diesen sei es möglich, die Daten unabhängig von bestimmten Geräten einsetzen und auswerten zu können. Solche Schnittstellen lassen sich Berg zufolge beispielsweise durch Standardisierungs- und Normungsprozesse erreichen. Er geht davon aus, dass sie sich nach und nach als Standard am Markt etablieren werden.

Die Relevanz von Daten wird in der Zukunft noch zunehmen

Schon heute spielen Daten in der Wirtschaft eine extrem wichtige Rolle. Berg geht davon aus, dass sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren noch verschärfen wird. Für ihn werden die Gesellschaft und die Wirtschaft der Zukunft digital sein, weswegen schon heute Maßnahmen für eine digitale Transformation ergriffen werden müssten. Er sieht in der Politik positive Entwicklungen, um diesen Trend zu unterstützen. Für ihn ist es nicht so entscheidend, einzelnen Playern wie Google Ketten bei der Datensammlung anzulegen, sondern es gehe um konkrete Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Gesellschaft im Umgang mit digitalen Daten. Das Ziel müsse es sein, einen größtmöglichen Nutzen für die Unternehmen und die Bürgerinnen und Bürger bei der Auswertung von Daten zu erreichen.

Produktmanagement im E-Commerce

Die Zukunft sieht vernetzt aus … und zwar in Form von E-Dienstleistungen. Alles muss elektronisch und digitalisiert sein. Das hat auch seine guten Gründe. Einer davon besteht in der wachsenden Wirtschaft, in der Prozesse immer schneller und effektiver ablaufen müssen. Wartezeiten waren gestern, Up-to-Date ist heute. Einzelne Prozesse müssen, besser aufeinander abgestimmt werden, damit es nicht zu Lieferengpässen oder ähnlichen Problemen kommt. Diese Bereiche lassen sich alle im E-Commerce zusammenfassen. Eine Person, die sich auf dieses Segment spezialisiert hat, wird als Produktmanager bezeichnet.

Aufgaben eines Produktmanagers

Worin besteht der Aufgabenbereich einer Person, die ihre Ausbildung in diesem Bereich absolviert hat? Wieso sind Menschen mit E-Commerce-Kenntnissen derzeit so gefragt? Viele Unternehmen rüsten in dieser Sparte auf, damit die Gewinne optimiert werden können. Ein Produktmanager befasst sich mich allem, was die Website des Unternehmens an Produkten und Dienstleistungen zu bieten hat. Er passt sie direkt an den Kunden an und kümmert sich gezielt um das Sortiment. Dazu gehört es auch, sich mit dem Markt näher zu befassen. Schließlich dürfen die Preise nicht zu hoch sein und mögliche Kunden abschrecken. In die andere Richtung spielt dieser Aspekt auch eine wichtige Rolle. Zu niedrige Preise locken viele Kunden an, aber minimieren wiederum die Gewinne. Genau dafür ist der Produktmanager da, um das E-Commerce perfekt an den Verbraucher und das Unternehmen anzupassen. Natürlich unter Berücksichtigung der jeweiligen Marktumstände.

Aufgabenbereich im ProduktManagement

Ein Produktmanager muss sich um alle Angelegenheiten kümmern können, die sich im E-Commerce ergeben.

Technisches Know-how für Online-Shops

Zunächst einmal muss er ein gewisses technisches Know-how mitbringen, da in seinem Aufgabenbereich der Online-Shop selbst enthalten ist. Es gibt viele verschiedene Online-Shop-Systeme, die es erstmal zu bedienen gilt. Ein Verständnis dafür, wie diese technisch aufgebaut sind und wie sie funktionieren, ist obligatorisch.

Mit Führungsaufgaben vertraut sein

Im Online Handel gilt es das Sortiment mit Fingerspitzengefühl auszuwählen. Wer einkaufen geht, freut sich immer über volle Regale. Doch irgendwo müssen diese Produkte herkommen. Deshalb sind für erfolgreiches ProduktManagement Führungsaufgaben von Vorteil. Der „Product Manager“ muss sich um die Einkäufe kümmern, wozu auch Verhandlungen mit Lieferanten zählen.

Dabei sollte er nicht nur einen guten Preis herausschlagen, sondern auch einen Überblick darüber haben, wie viel Einheiten der jeweiligen Ware überhaupt benötigt werden. Je nach Betrieb erledigen andere Mitarbeiter die Einkäufe, allerdings liegt die Auswahl des Sortiments immer beim Produktmanager.

Im Gegensatz zum begehbaren Laden liegen die Waren im elektronischen Handel nicht frei aus. Beim Online-Shop sieht der Verbraucher kleine Bilder, die er anklicken kann. Diese können vergrößert werden und präsentieren die Ware von ihrer besten Seite. Daraus resultiert dann die Kaufentscheidung.

Erfahrung in der Marktanalyse

Natürlich freut es das Unternehmen, wenn möglichst viele Waren verkauft werden und sich das Lager schnell leert. Ein Produkt verkauft sich kaum und das Lager platzt aus allen Nähten? Die Ware verkauft sich zu schnell und es kommt zu Lieferengpässen? Wenn das der Fall ist, trägt der Produktmanager die Schuld. Er hat falsch kalkuliert und den Markt schlecht eingeschätzt. Zu seinem Aufgabenfeld ist auch die Analyse des Marktes zu zählen. Dazu gehört nicht nur, mit verschiedenen Lieferanten zu verhandeln. Konkurrenz belebt das Geschäft. Leider kann sie auch zu einem schlechten Verkauf der eigenen Waren beitragen. Deshalb muss ein Produktmanager immer einen Blick darauf haben, was die Konkurrenz so macht. Bekanntlich schläft diese nie.

„Product Management“ muss kreativ sein

Klar ist, das der E-Commerce geprägt ist von vielen kreativen Ideen. Online-Shops gibt es viele, doch nur wenige sind zu echten Erfolgsgeschichten geworden. Manche konnten sich durch eine innovative Werbekampagne profilieren, während andere ein einzigartiges Website-Design vorweisen können. Ganz gleich, welche Strategie ein Unternehmen fährt: Das ProduktManagement ist dafür verantwortlich!

Es muss mit seinen eigenen kreativen Ideen dazu beitragen, dass möglichst viele Kunden den Weg zum Online-Shop finden. Zum Aufgabenbereich gehört nicht nur, neue Ideen zu entwickeln. Der Produktmanager muss für eine professionelle Umsetzung sorgen. Was bringt die beste Idee, wenn sie in einer Schublade versteckt bleibt? Deshalb muss sich dieser Unternehmensbereich um die gesamte Planung kümmern, was natürlich die Finanzierung nicht ausschließt.

ProduktManagement – jeden Tag eine neue Herausforderung

Das E-Commerce ist ein schnelles Geschäft und ändert täglich sein Gesicht. Kein Wunder, wenn für jeden einzelnen Aspekt ein bestimmter Mitarbeiter verantwortlich ist. Dabei muss der Produktmanager eine Vielzahl an Hürden nehmen und täglich neue Probleme aus dem Weg räumen.

Wenn ein Online-Shop fertiggestellt wurde, ist die Arbeit bei weitem noch nicht erledigt. Nur weil er online ist, heißt das nicht, dass er keine Wartung benötigt. Je nach Saison bieten Unternehmen ihren Kunden verschiedene Waren an. Wie bereits geklärt wurde, ist das ProduktManagement für die Auswahl der genauen Waren inklusive deren Stückzahl verantwortlich. Dabei darf man die Website nicht aus den Augen lassen.

Saisonalität beachten

Beispiel: Während im Sommer ein gelbes Design total im Trend war, schreckt es im Winter die Kunden eher ab. Ein Verbraucher kauft nur, wenn er sich beim Besuch des Online-Shops wie zu Hause fühlt. Deshalb muss der Produktmanager eine regelmäßige qualitative Prüfung durchführen, die nicht nur das Sortiment betrifft.

Jahreszeiten kommen und gehen, genauso verhält es sich auch mit Schlussverkäufen. Wenn ein Online-Shop den Winter verschläft, bleibt es vielleicht auf seinem Sortiment sitzen. Denn die Konkurrenz lässt nicht lange auf sich warten, was Winterschlussverkäufe betrifft. Manche Händler kündigen ihre Sales sogar per Countdown an. Genau dafür ist das ProduktManagement zuständig. Es betrachtet den Markt und passt die eigene Website der Konkurrenz an – ist dabei aber immer einen Tick besser. Sei es in Design-Fragen oder in preislicher Attraktivität. Wer zu teuer kauft, lässt sich höhere Gewinne entgehen.

Preisgestaltung für optimales Marketing und Vertrieb

Ein guter Produktmanager kümmert sich immer selbst um seine (Preis)-Verhandlungen mit Herstellern und industrie. Niedrige Einkaufspreise erhöhen den Gewinn und lassen den Vorstand strahlen.

Sprachkenntnisse von Vortei

Je nach Unternehmen ist es von wichtiger Bedeutung, sich mit dem Internationalen Markt bestens auszukennen. Dazu gehören auch sichere Sprachkenntnisse. Das E-Commerce spielt sich auf Internationaler Ebene ab. Wenn ein Produktmanager den Markt in Asien oder Südamerika außer Acht lässt, kann sich das am Umsatz bemerkbar machen. Wer später in diesem Bereich arbeiten will, wird von praktischer Erfahrung profitieren.

Kaufmännische Kenntnisse sind Pflicht

Ohne kaufmännische Kenntnisse geht nichts, dazu gehört auch eine mehrjährige Erfahrung im Online Handel, sowie mit anderen online Händlern. Da die Verhandlungen persönlich geführt werden, sind sprachliche Kenntnisse sowie Verhandlungsgeschick unabdingbar. Branchenkenner sind gerne gesehen, vor allem wenn sie das richtige Gespür für neue Trends mitbringen. Eigenschaften, die dem „junior Produktmanager“ meist noch fehlen.

Ein qualitativ hochwertiger Online Shop muss immer die richtigen Produkte listen. Keiner kauft, was gerade „out“ ist. Der Verbraucher von heute möchte trendig leben und „in“ sein. Deshalb benötigt jeder Produktmanager einen exzellenten Riecher dafür, wie das Sortiment gestaltet werden sollte.

Wenn die Geschäftsleitung zum Report ruft

E-Commerce hat seine klaren Regeln, doch das ProduktManagement hat breiten Handlungsspielraum. Es nimmt eine klare Führungsposition ein, indem es sich um den ganzen Online-Shop kümmert. Darin sind alle administrativen Aufgaben eingeschlossen, die in diesem Bereich anfallen.

Allerdings handelt nicht jeder Produktmanager wirtschaftlich korrekt. Manche von ihnen verzeichnen hohe Verluste, weil sie sich bei einigen Bestellungen verkalkuliert haben oder gegen den Trend gegangen sind. Damit das nicht zur Pleite eines Unternehmens führt, arbeitet das ProduktManagement eng mit der Geschäftsleitung zusammen. Dabei kommt die Einkaufsleitung nicht zu kurz, da sie für die direkte Kalkulation der benötigten Waren verantwortlich ist. Deshalb gehört es zum Aufgabenbereich des Produktmanagers, einen regelmäßigen Bericht über seine Aktivitäten abzustatten.

Integriertes Marketing: Jedes erfolgreiche Unternehmen kann eine enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen vorweisen. Dazu gehört auch das ProduktManagement. Nur wenn sich alle Abteilungen direkt absprechen und in den Kunden „hineindenken“ können, können gute Bedingungen für den Verkauf geschaffen werden.

Da das ProduktManagement für eine Vielzahl von Aufgaben verantwortlich ist, sollte es diese Hilfe auf jeden Fall in Anspruch nehmen. Allein im Bereich Trends und Fashion haben Marketingstrategen und Social Media Experten, die sich nur damit beschäftigen, einen großen Vorteil. Denn es ist ihr täglich Brot, effektive Strategien zu gestalten und sie in gezielter Werbung wiederzugeben.

Allerdings hängt es von der Größe des Unternehmens ab, wie E-Commerce gestaltet wird. Wenn es sich nur um einen Online-Shop eines einzigen Kaufhauses handelt, reicht ein einziger Produktmanager völlig aus. Sollte es sich dagegen um einen Handelsriesen drehen, der von seinem Onlinehandel lebt, sollte das ProduktManagement auf einem ähnlich hohen Niveau gestaltet sein.

Heutzutage kommt kein Unternehmen am ProduktManagement im E-Commerce vorbei. Die Zeiten, in denen sich eine Person um alle administrativen Tätigkeiten gekümmert hat, sind schon lange Geschichte.

LogiMAT 2014 in Stuttgart – Vorankündigung Rahmenprogramm

Vom 25. bis 27. Februar 2014 präsentiert die LogiMAT auf dem Stuttgarter Messegelände zum zwölften Mal eine umfassende Leistungsschau der IntraLogistik-Branche. Dem Messemotto „Intelligent vernetzen – Komplexität beherrschen“ wird an allen Veranstaltungstagen durch den Fokus auf den Aspekt „Industrie 4.0“ Rechnung getragen. 23 Fachforen mit über 100 Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft und Medien vermitteln Wissen für die tägliche Logistikpraxis. IFT-Tag „Intralogistics – Future – Technology“ widmet sich neuen Technologien in der IntraLogistik. Die Einbindung des Forums TradeWorld ergänzt das informative Rahmenprogramm und bietet dem Handel direkten Zugang zur logistik. Live-Events veranschaulichen hautnah Lösungen zu Ladungssicherung, Prozess-Steuerung mittels AutoID-Technologien, der Steuerung von Logistikprozessen im Lager und dem automatisierten Palettenhandling.

„Die LogiMAT bietet im Rahmenprogramm ein Wissens-Update, das in dieser Konzentration seinesgleichen sucht. Mit dem Forum TradeWorld erschließen wir darüber hinaus dem Handel einen direkten Zugang zur Logistik und sensibilisieren für die besonderen Anforderungen in dem hart umkämpften Internethandel“, so Messeleiter Peter Kazander

Rund 100 hochkarätige Referenten

Thematisch und zahlenmäßig deutlich erweitert zeigt sich das informative Rahmenprogramm der LogiMAT 2014. So richtet unter anderem das Institut für Fördertechnik und Logistik der Universität Stuttgart (IFT) am zweiten Messetag in Halle 8 den „Intralogistics –  Future  –Technology-Tag“ aus. In vier Live-Events haben die Fachbesucher überdies Gelegenheit, sich unter anderem mit den Themen „Was wirklich bei der Ladungssicherung zählt“ (Halle 8, Stand 170), „Automatisiertes Palettenhandling (Halle 6, Stand 541 A), „Intelligente Lagerführung mit dem System LFS“ (Halle 5, Stand 175) und last but not least „Prozess-Steuerung mit AutoID zur Unterstützung von industrie 4.0“ zu befassen. Letzteres wird im Rahmen des traditionellen Events „Tracking & Tracing Theatre“ (Halle 4, Stand 503) simuliert.

Unterstützt von Medienpartnern und führenden Fachinstituten wie u.a. AIM Deutschland, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Lörrach und dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), dem Institut für Distributions- und HandelsLogistik (IDH) des VVL e.V., dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) oder dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) bietet die LogiMAT 2014 darüber hinaus in den Hallen 1, 3, 4, 5 und 8 insgesamt 23 Fachforen. Mehr als 100 hochkarätige Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Internationalen Fachmedien behandeln auf sechs Forenflächen aktuelle Themen der IntraLogistik. Die jeweils eineinhalb-stündigen Sequenzen fokussieren sich auf Trendthemen wie Verpackungstechnologie, Energieeffizienz, VersandLogistik oder auch die Anforderungen an Technik und management für die Realisierung von Industrie 4.0. Sie vermitteln aktuelle Strategien und Lösungsansätze. Die Foren im Überblick:

  • Industrie 4.0 – Prozesse, Hard- und software in der Logistik harmonisieren
  • Innovationen in der VerpackungsLogistik im Fokus der Nachhaltigkeit. Beispiele für aktuelle Entwicklungen und Innovationen
  • Ausschreibung für Lager: So gehen Sie richtig vor. Wie Auftraggeber, Planer und Generalunternehmer Ärger vermeiden
  • Lageroptimierung und indirekter Einkauf in der Logistik
  • Mobile IT & AUTO-ID-Systeme in der Logistik. Automatisierung der Systeme, Spezialisierung auf Lösungskonzepte und eine stärkere globale Vernetzung
  • Neue Marktchancen für Fahrerlose Transportsysteme (FTS). Neue Konzepte und technische Innovationen
  • Supply Chain Factory: Netzwerkkompetenz als Wettbewerbsvorteil
  • Aus Forschung und Technologieentwicklung wird Realität. Neu entwickeltes Doppelkufensystem für Paletten wird in die ersten Anwendungen gebracht
  • Von der Vision hochfester Faserseile bis zur Anwendung. Produktdesign, Herstellung und Integration von hochfesten Faserseilen
  • Exzellenz in der manuellen Kommissionierung. Effizienz, Flexibilität und Lernen in der manuellen Kommissionierung
  • Energieeffizienter Betrieb intralogistischer Systeme und Anlagen. Ansätze für Förder- und Lagertechnik
  • Anlagenservice nach Maß. Experten diskutieren Trends und Lösungen
  • ProjektManagement und Projektcontrolling in der Logistik. Methoden und Instrumente
  • Echtzeit-Informationen für die Realisierung von Industrie 4.0
  • VDI-Richtlinie 3601: „Warehouse Management Systeme“. Vorstellung und Diskussion der neuen Richtlinie
  • Industrie 4.0 – Schon wieder ein Schlagwort. Wie die Anforderungen an Technik und Management wirklich sind
  • SAP-Produktionssysteme in der Praxis. Der Weg zu Industrie 4.0?
  • Flexible VersandLogistik. Wie das Internet und neue Technologien die internen Logistikabläufe verändern
  • Komplexität in Supply Chain und Logistik. Herausforderungen und Lösungsansätze
  • Paradigmenwechsel für Fahrerlose Flurförderzeuge. Plug & Play versus integriertes System
  • Produktivitätspotenziale von Lagermitarbeitern durch kluge Führung heben
  • LED-Hallenbeleuchtung. Ist das wirtschaftlich? Welche Vorteile hat der Kunde?
  • Plug & Play in der Materialflusstechnik – ein Technologiesprung wird real. Anstöpseln und los geht’s? Erfahrungsberichte aus der Praxis, Neues aus der Wissenschaft

TradeWorld – Vortragsreihe mit Handelsthemen

Zudem schlägt sich die Einbindung des Forums TradeWorld mit einer eigenen Vortragsreihe auch im begleitenden Informationsprogramm der LogiMAT nieder. Getragen wird diese durch namhafte Kooperationspartner wie: Bundesverband der Deutschen Versandbuchhändler e.V., Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste e.V. (BIEK), Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh), Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) und dem Institut des Interaktiven Handels GmbH (IDIH). Die Foren der Vortragsreihe behandeln explizit Themenkomplexe, die auf die Anforderungen des Handels vom stationären Handel, klassischen Versandhandel, E-Commerce- bis hin zum Multichannel-Handel zugeschnitten sind. Das Themenspektrum im Überblick:

  • KEP-Dienste – Treiber des E-Commerce. Innovationen auf der Ersten und Letzten Meile als Basis für weiteres Wachstum
  • Datenschutz im m-commerce. Wenn politischer Regulierungswille auf betriebliche Wirklichkeit trifft
  • Inkasso heißt Verantwortung. Inkassounternehmen sind Partner der Wirtschaft
  • RetourenManagement. Wie Online- und Versandhändler richtig mit Rücksendungen umgehen
  • Zukunftsforum Handel. Die Welt von morgen durch die Augen von heute
  • Fulfillment – das Rundum-Sorglos-Paket? Standardleistungen oder kundenindividuelle Services nutzen

„Trotz eines Rahmenprogramms auf Kongressniveau, das den Teilnehmern ohne Zusatzkosten angeboten wird, ist das Handelsforum seitens der LogiMAT als ergänzendes Informationsangebot zu betrachten“, erläutert Messeleiter Kazander. „Mit der entsprechenden Vortragsreihe kommen wir vor allem dem Informationsbedürfnis der in den vergangenen Jahren deutlich gewachsenen Besucherzielgruppen aus dem Handel nach.“

Last but not least erfolgt auf der LogiMAT 2014 traditionell die Verleihung des renommierten Preises „Bestes Produkt“ in den drei Kategorien: Software, Kommunikation, IT; Kommissionieren, Verpacken, Sichern sowie Beschaffen, Fördern, Lagern. Die Preisverleihung findet am ersten Messetag in einer offenen Veranstaltung direkt im Anschluss an den Impulsvortrag der feierlichen Eröffnung in Halle 1 statt.

„Mit ihren Aussteller- und Informationsangeboten bietet die LogiMAT 2014 einen Mehrwert, der zu diesem Eintrittspreis seinesgleichen sucht“, fasst Kazander zusammen. „Die LogiMAT gilt als Arbeitsmesse und deckt das gesamte Spektrum der gegenwärtig bestimmenden Trendthemen ab. Mit der Konzeption der LogiMAT 2014 ist uns erneut hervorragend gelungen, Ausstellern und Fachpublikum den optimalen Rahmen für einen kompletten Branchenüberblick zusammenzustellen. Wir freuen uns auf einen spannenden Auftakt für das Messejahr 2014.“

Weitere Informationen finden Sie unter: www.logimat-messe.de bzw.www.tradeworld.de

E-Commerce Web Hosting so erkennen Sie einen guten Abieter

Wer im Internet präsent sein will, ob jetzt mit einer privaten Homepage, einer Firmen-Website oder einem Onlineshop, braucht einen Hosting-Anbieter. Dieser stellt die Plattform dafür zur Verfügung mit jeweils unterschiedlichen Serviceleistungen. Solche Anbieter gibt es mittlerweile viele, und der Kunde fragt sich: Wir finde ich den guten Anbieter mit dem für meine Belange passenden Angebot? Ein Vergleich lohnt sich für den Kunden immer. Hier geht es nicht nur um die Abwägung von Kosten und Nutzen. Ein guter Support seitens des Hosting-Anbieters spart später auch Zeit und verhindert Ärger. Worauf ist also zu achten?

Schritt 1: Eigene Ansprüche klar definieren

Alle Hosting-Anbieter sind Betreiber großer Server und stellen Speichervolumen zur Verfügung. Auch Anforderungen wie Sicherheit, Präsenz und Verwaltung der für den Kunden ins Netz gestellten Produkte ist Aufgabe des Anbieters. Doch hier fächert sich der Aufwand, den der Hosting-Anbieter betreiben muss, je nach Anspruch des Kunden auf. Eine Homepage belegt weniger Speicher als ein Onlineshop. Letzterer ist auch von den technischen Anforderungen wesentlich anspruchsvoller.

Also sollte ein Interessent als Erstes für sich festlegen, welche Art von Produkt er braucht. Davon abhängig ist natürlich auch die Größe des benötigten Speichers, was für den späteren Vergleich der verschiedenen Anbieter eine Rolle spielt. Eine eigene Einschätzung der benötigten notwendigen Größe in MB ist hier schon hilfreich.

Auch die Unterscheidung zwischen einer privaten Homepage oder einer Firmenseite ist wegweisend: Eine Firmenseite, also die Visitenkarte im Netz, sollte zu allen Zeiten zuverlässig zur Verfügung gestellt werden können. An Schutzfunktionen, Datensicherung und Statistik wird man hier ebenfalls höhere Ansprüche stellen. Auch sollte eine solche Seite schnell geladen werden können.

Eine weitere wichtige Überlegung: Welche Fachkenntnisse habe ich als Kunde? Davon hängt ab, wie viel ich in Sachen Gestaltung, Umgang und Wartung später selber an meinem Produkt leisten kann. Ansonsten sind Pauschal- und Servicepakete interessant, bei denen der Hosting-Anbieter einem diese Dinge abnimmt. Mehr Service kostet natürlich auch mehr Geld.

Schritt 2: Produkte der Hosting-Anbieter sichten

Immer mehr Hosting-Anbieter drängen auf den Markt. Um sich hier einen Überblick zu verschaffen, bedarf es aber einer gewissen Zeit der Recherche. Praktisch für den Kunden ist, dass die meisten Anbieter im Internet Ihre Leistungen und Angebote nach Kategorien geordnet präsentieren. So hat es sich ja auch etwa bei den Telefonanbietern eingespielt. Vergleiche zwischen den unterschiedlichen Hosting-Anbietern sind so recht gut möglich. Dafür war ja die eigene Bedarfsklärung auch notwendig, da man sonst die Kategorien für die eigene Bedarfssituation gar nicht zuordnen kann.

Wichtig sind die folgenden Kategorien

  • Speicherplatz

    Eine Website mit einigen Unterseiten kommt mit etwa 3 bis 5 MB aus. Große Websites mit viel Grafik oder Onlineshops müssen allerdings deutlich größer dimensioniert werden. Lieber etwas zu viel als zu wenig, dies macht das Produkt nicht wesentlich teurer.

  • Datenverkehr

    Die Menge des zu erwartenden Datenverkehrs ist schon schwerer zu schätzen. Eine durchschnittliche Website kommt mit etwa 2-3 GB im Monat aus. Eine Faustregel lautet: Jeder Besucher einer Seite verursacht 50 KB Datenverkehr. 2 GB hieße also bis zu 40000 Besucher in einem Monat.

  • Unterstützung

    Hier kann man durch guten Abgleich des Angebots mit dem ermittelten Bedarf Geld einsparen. Wenn ein Anbieter in einem Servicepaket etwa eine Datenbank vorhält, man als Kunde diese aber gar nicht braucht, sollte man sich ein schlankeres (und sicher günstigeres Paket) ansehen.

Schritt 3: Weiße und Schwarze Schafe unterscheiden

Hier angekommen, hat man schon einiges erledigt. Schritt 1 und Schritt 2 setzen einen in die Lage, sich schon das eine oder andere Angebot genauer anzusehen und zu vergleichen. Für den Schritt der Entscheidungsfindung ist die Frage wichtig: Woran erkenne ich denn nun die guten und seriösen Hosting-Anbieter?

Wichtige Kriterien sind folgende:

  • Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) und Service

    Die AGB sollte immer leicht zu finden sein. Sonst hat der Anbieter vielleicht etwas zu verbergen. Hier können etwa versteckte Klauseln gefunden werden, die zu einem höheren Endpreis führen, als einem in einem Angebot vorher suggeriert wurde. Auch wenn es mühsam ist, sollten die AGB und die Informationen zum Angebotspaket genauestens gelesen werden.

  • Vertragsbedingungen

    Die Laufzeit sollte maximal 12 Monate betragen, eine Kündigungsfrist nicht 30 Tage überschreiten. Damit auch ein späterer Wechsel des Anbieters möglich ist, sollte eine im Paket enthaltene Domain auf den Kunden und nicht auf den Hosting-Anbieter angemeldet sein.

  • Service

    Ein guter Anbieter hält Hilfeseiten vor, in denen er sein Produkt gut erklärt. Sogenannte oft gestellte Fragen (FAQ) sollten dort ebenso benannt werden wie eine Onlinehilfe, E-Mailhilfe und Telefonhotline rund um die Uhr. Diese Hilfen sollten selbstverständlich kostenfrei sein.

Gute Anbieter halten Einführungspreise und Aktionen für Neukunden vor. So kann man einen Anbieter erst einmal testen, bevor man sich für höhere Investitionen entscheidet. Auch sollte ein Nachrüsten und Anpassen von Datenvolumen und -verkehr bei gestiegenem Bedarf problemlos und ohne hohe Kosten möglich sein.

Gute Anbieter sollten Datenformate wie PHP und Perl in den neusten Versionen unterstützen. Dies ist deshalb wichtig, weil dem Kunden hiermit auch ein einfacher eigener Zugriff auf das eigene Produkt möglich ist. Man möchte ja nicht wegen tagesaktueller Änderungen, etwa auf der Website, den Hosting-Anbieter beauftragen müssen.

Wer den benannten drei Schritten folgt, hat gute Chancen einen guten Hosting-Anbieter mit angemessenem Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Doch auch hier bietet es sich an, dass zu tun, was man im wirklichen Leben meist auch tut: Man hört sich um, wie zufrieden denn andere Kunden mit dem Anbieter und seinen Produkten sind. Dies ist jetzt zum hier besprochenen Thema leichter als gedacht: Die meisten Hosting-Anbieter halten eigene Internetforen vor. Hier tauschen sich Kunden, vor allem Anfänger aus. Es lohnt die Mühe, hier auch einmal ein wenig zu lesen unter Titeln wie „Habe da mal eine Frage …“. Meist wird hier gut sichtbar, wie schnell und kundenfreundlich der jeweilige Anbieter Probleme regelt und auf Servicewünsche eingeht.

Bedarfsorientiert: Der richtige Server für das Internet Business

Vom kleinen Einsteigerpaket bis hin zum umfangreichen Hochleistungsserver bieten sich zahlreiche Servermöglichkeiten. Um den richtigen Server für das Internet Business zu finden, ist es ratsam, die Bedürfnisse und Ansprüche eines Unternehmens im Vorfeld zu definieren, sodass eine optimale Serverlösung gefunden werden kann. Hierbei ist die Größe eines Unternehmens ebenso eine Kennzahl wie das Business, das im Internet präsentiert werden soll.

Bedarfsorientierte Auswahl


Zunächst ist der eigene Bedarf an einen Server für das Internet Business zu ermitteln. So ist es möglich, wichtige Parameter zu erfüllen und unwichtiges Beiwerk auszugrenzen. Die ausreichende Menge an Gigabyte zur Verfügung zu stellen ist in der Regel unproblematisch. Hier wird mittlerweile eine hohe Uptime angeboten. Trotzdem muss beachtet werden, dass diese durch Eventuelle Defekte und nötige Wartungsarbeiten nicht permanent erreicht werden kann. Viele moderne Internetauftritte sind mit einem CMS verbunden. Hier ist eine Unterstützung von PHP nötig. Hierbei ist darauf zu achten, dass die eingesetzte PHP-Version auch mit der aktuellen Software zusammenspielt. Das ermöglicht ein System, das nicht nur leistungsfähig ist, sondern auch sicher vor Datenverlusten und Angriffen geschützt ist. In der Regel implizieren Hostingpakete auch Datenbanken. Je nach dem System ist hier auch eine mysql-Datenbank nötig. Sicherer, einfacher und übersichtlicher sind Systeme, die eine separate Datenbank pro Softwarelösung bieten. Je umfangreicher oder größer ein Onlineshopsystem oder ein CMS wird, desto mehr Zeit fällt an, um BeRechnungen zu erstellen. Die CPU-Zeit und der Arbeitsspeicher (RAM) sind hier entscheidende Faktoren. Um einen sicheren und komfortablen Betrieb zu gewährleisten, sollten beide Faktoren ausreichend bemessen werden. Der Server für das Internet Business sollte Sicherheit, Anwenderfreundlichkeit und einen ausreichenden Speicherplatz beinhalten. Weiter ist ein erreichbarer Service wichtig, falls es zu Fragen oder Unregelmäßigkeiten kommen sollte.

Managed-Hosting-Pakete


Das Internet soll dazu dienen, das Unternehmen angemessen zu präsentieren, Kunden zu generieren und über einen Webshop Artikel zu vertreiben. Dieser Webshop soll Informationen zu dem Unternehmen und den einzelnen Produkten bereitstellen, sowie Detailbilder und Produktbeschreibungen liefern. Weiter sollen über die Homepage Pressemitteilungen veröffentlicht werden und ein newsletter Kunden über Unternehmensneuigkeiten und Angebote informieren. Bei dem Managed-Server ist nur ein User auf dem Server. Zudem existiert eine eigene Hardware, die mit keinem anderen zu teilen ist. Der Provider sorgt sich hier um den Service, den Support. Das ist neben der Geschwindigkeit und der Kompetenz entscheidend. Um diesen Anspruch zu bedienen, reichen ca. 10 Gigabyte Speicherplatz, 100 Gigabyte Traffic und 10 Gigabyte Mailspeicher. Zudem sollte die Option vorgegeben sein, bei Bedarf Bilder zukünftig durch Videos zu ergänzen und Nachfragen, die einen höheren Traffic verursachen, auch zu bedienen. Die Serverperformance und das Freikontingent beim Traffic sollte weiterhin ebenfalls partiell oder permanent erhöhbar sein. Um Kosten besser kalkulieren zu können und diese zu Beginn minimal zu halten, ist es ratsam darauf zu achten, dass potentere Lösungen und Upgrades auch zeitnah zu realisieren sind.

Große Händler


Multichannel-Versandhändler, die ein Produktkontingent von mehr als 20.000 Produkten in unterschiedlichen Variationen anbieten und dieses breite Angebot auch über das Internet verfügbar machen möchten, benötigen weitere Features. Bilder und Abbildungen sollen über Zoom-Funktionen verfügen. Weiter sollen umfangreiche Produktvideos zur Verfügung gestellt werden, die die Artikel detailliert beschreiben. Neben einer ausgereiften Webanalyselösung auf dem Server soll auch ein Verkaufschat eingebunden werden, bei dem die Käufer sich mit den Verkaufsberatern direkt austauschen können. Zudem soll der Einstieg in das Social Commerce möglich sein. Hier ist die Leistung des Servers entscheidend. Kunden sollen ein angenehmes und leichtes Einkaufserlebnis haben und vor allem schnell im Shop von dem einen Angebot zum nächsten kommen. Hier ist ein leistungsstarker Dual-Core-Prozessor wichtig. Mehr als 150 Gigabytes sind für den Festplattenspeicher nötig, denn dieser muss neben hochauflösenden Bildern, zahlreichen Produkten auch kundendaten und Produktdaten speichern. Zudem sorgt eine weitere Festplatte, die in einem Raid-Verbund integriert ist, dafür, dass die Daten der ersten Festplatte automatisch auf die weitere Festplatte gespielt werden. So werden die sensiblen und wertvollen Kundendaten nachhaltig geschützt. Zudem ist das System so auszulegen, dass es auch bei datenintensiven Diensten nicht an Grenzen stößt.

Industrieller Betrieb


Unternehmen, die zum einen eigene Produkte herstellen und diese auch in der ganzen Welt vertreiben, generieren einen gewissen Anteil des Umsatzes durch den Vertrieb über das Internet. Umfangreiche Produktbeschreibungen und Abbildungen werden ebenso im Internet präsentiert, wie umfassende Datenblätter, Fotostrecken, Videos und Portfolios. Die Produkte werden allerdings über Vertriebspartner und Verkaufspersonal verkauft. Die Homepage dient dazu, Kunden in Echtzeit zu beraten und Besuchern einen Chat bereitzustellen. Weiter ist die interne Kommunikation zwischen den einzelnen Abteilungen auszulagern. Mitarbeiter kommunizieren über Sharepoints und E-Mails. Wichtige Informationen müssen zudem online an alle Mitarbeiter verteilt werden. Unternehmensrelevante Daten sollen auch allen Mitarbeitern zugänglich sein. Hierzu zählen unter anderem Handbücher, Ersatzteiledatenbanken und Produktdaten. Servicemitarbeiter sollen ebenso wie die Entwicklungsabteilung und auch die Vertriebsmitarbeiter jederzeit die Möglichkeit haben, auf diese Daten online zuzugreifen. Hier muss ausreichend Speicherkapazität zur Verfügung gestellt werden.

Virtuelle Server


Virtuelle Server bieten einer Reihe von Webseiten Platz. Virtuelle Server sind umfassend konfiguriert und bieten ein hohes Maß an Sicherheit und Verfügbarkeit. Die Hoster gewähren den Betreibern auch einen virtuellen Spielraum für individuell programmierte Anwendungen. Dynamische Webseiten sind hier gut untergebracht.

Dezidierte Server


Die eindeutig zugeordneten Server sind aufwendiger und auch kostenintensiver. Die ganze Kapazität eines Servers wird hierbei einem Unternehmensauftritt zugeordnet. Steigende Anzahlen von CPU-Kernen, unterschiedliche Prozessor-Typen und redundante Mehrfachspeicherungen der Daten sowie unterschiedliche Prozessortypen kennzeichnen diesen Servertyp. Die Wartung und die Einrichtung wird hier bei Bedarf von einem Hoster übernommen.

Managed Server


Komplexe Auftritte bieten die Managed-Server. Dem Betreiber steht ein physischer und echter Rechner zur Verfügung. Der Anbieter ist dabei dafür verantwortlich, dass die einzelnen Komponenten auf dem Server zusammenspielen. Verfügbarkeit bei Problemen und eine permanente Erreichbarkeit sind in diesem Segment eingeschlossen. Auch die Aktualisierung der Server-Software ist in der Regel im Angebot enthalten.

Zahlreiche Komponenten, die zusammenfließen


Wichtig ist die Datenmenge, die pro Internetauftritt und per Monat auf dem Server fließen darf. Weiter muss die Leistung und die Schnelligkeit des Servers gewährleistet sein. Gerade im Online-Segment ist es wichtig, dass Daten zeitnah heruntergeladen werden können. Hier ist ein dezidierter Server eine gute Alternative, denn er garantiert die Sicherheit der Daten und auch eine hohe Datengeschwindigkeit. Bedarfsgerechte Angebote sind speziell auf die Ansprüche der einzelnen Business-Lösungen ausgelegt.


Der Markt bietet umfassende Pakete der Serverlösungen für das Business an. Hier reicht die Bandbreite von monatlichen Gebühren bis zu 300 EUR. Wichtig ist eine einfache und komfortable Administration. Zudem sollte der Server zeitnah erweiterbar sein, wenn sich der Traffic und die Anforderungen erhöhen. Upgrades sind zeitnah zu realisieren, sodass es nicht zu Ausfällen durch einen langen Seitenaufbau kommt.

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