Wann lohnt sich eine SEO Agentur?

Das Internet hat sich als zusätzlicher Informationskanal und Vertriebsweg längst etabliert, weshalb sich Unternehmen mit Recht um eine intensive Vermarktung im Web bemühen. Dabei bietet das Internet vielschichtige Vermarktungsmöglichkeiten und ein wesentlich facettenreicheres Marketing als andere Kanäle und Werbeträger. Ein Fakt bleibt jedoch immer erhalten: die Suchmaschinenoptimierung gilt als eine der effizientesten und nützlichsten Methoden, um die eigene Sichtbarkeit (und damit auch den Erfolg) im Netz zu erhöhen.

Die Frage, wann sich eine SEO Agentur auch wirklich lohnt, stellen sich viele Unternehmen, wobei sie tendenziell sehr einfach beantwortet werden kann: fast immer! Ich bin auf das Thema durch die Internetagentur Löwenstark aufmerksam geworden und wollte dazu kurz meine Meinung darstellen. Das Internet untersteht einem ständigen Wandel, immer wieder etablieren sich neue Trends, Methoden und Strategien, um Kunden zu erreichen und die eigene Wahrnehmung innerhalb der relevanten Zielgruppe zu erhöhen. Auch die Suchmaschinenoptimierung macht in diesem Fall keine Ausnahme, denn wer die eigene Seite bei Google hervorragend platziert wissen möchte, muss sich auf ständige Anpassungen, Verbesserungen und Veränderungen im Algorithmus der großen Suchmaschinen, allen voran Google, einstellen. Ohne eigene Marketingabteilung und fachliche Expertise kann das eigene Potential kaum ausgeschöpft werden, weshalb eine SEO-Agentur in diesem Fall eine schnelle, erfahrungsbasierte und effiziente Unterstützung darstellt. Zudem lohnt sich seo für Webseiten verschiedener Art. Unabhängig davon ob ein Online Shop betrieben wird, eine Branding-Page optimiert werden soll oder ob Informationen der breiten Masse zugänglich gemacht werden sollen, eine Webseite kann nur dann gut besucht werden, wenn sie die User, die nach relevanten Suchbegriffen suchen, auch tatsächlich bei Google und Co finden können.

Eine SEO-Agentur lohnt sich für Unternehmen aber auch langfristig. Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung ist im Regelfall immer mittel- beziehungsweise langfristig ausgerichtet. Die Webseite soll auf natürliche Art und Weise und vor allem authentisch gestärkt werden, damit sie langsam ihre Rankings verbessert und ein kontinuierlicher Anstieg des Traffics verbucht werden kann. Jedoch können, wie immer im Marketing, natürlich auch bei der Suchmaschinenoptimierung Fehler begangen werden, die möglicherweise noch lange Zeit negative Folgen mit sich bringen werden. Um Fehler, sei es durch mangelnde Erfahrung oder fehlendes Know-How zu vermeiden und der Seite nicht nachhaltig zu schaden, sollte die Suchmaschinenoptimierung von Anfang an in die Hände einer kompetenten Agentur gegeben werden. Diese kennt sich mit dem aktuellen Algorithmus, den Tipps und Tricks und natürlich auch möglichen Fehlerquellen bestens aus und weiß diese zu vermeiden. So wird nicht nur sichergestellt, dass die Seite authentisch und „natürlich“ optimiert wird, sondern auch dass die passende Vor- und Nachbereitung die notwendige Beachtung erhält. Denn zu einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung gehört unter anderem auch, dass die relevanten Keywörter herausgesucht werden, das Suchverhalten der Zielgruppe analysiert wird und die Erfolge später überprüft werden. Durch ständige Analysen können Schwachstellen der Webseite ausfindig gemacht und schnell behoben werden.

Die kontinuierlichen Analysen haben für Unternehmen aber auch wirtschaftliche Erfolge. Während sich Unternehmen bei Print- oder TV Kampagnen auf ungefähre Schätzungen des Erfolgs (oder Misserfolgs) verlassen müssen, können die Erfolge der Suchmaschinenoptimierung genau gemessen werden. Nicht nur lassen sich die aktuellen Rankings und mögliche Verbesserung feststellen, auch kann über diverse tools nachvollzogen werden, welche Suchbegriffe besonders gut laufen und wie viel Besucher tatsächlich über Suchmaschinen akquiriert werden. Im späteren Verlauf lassen sich natürlich noch weitere Rückschlüsse auf das eigene SEO ziehen, beispielsweise wie viele der Besucher aus Suchmaschinen tatsächlich Umsatz generieren und wie sich diese auf der Webseite verhalten. All diese Analysen stellen für eine erfahrene SEO-Agentur mit dem entsprechenden Know-How keinerlei Probleme dar und werden genutzt, um das SEO der Seite noch zu vertiefen und die Seite intensiver zu optimieren. Weiterhin profitieren Unternehmen auch von Kontakten der SEO-Agentur. Denn SEO-Agenturen sind im Internet gut vernetzt, kennen Multiplikatoren und können so Aspekte der Optimierung ausschöpfen, die herkömmlichen Unternehmen beziehungsweise Laien nicht zur Verfügung stehen. Um die Wirtschaftlichkeit stets zu wahren, kann natürlich jederzeit ein Reporting erstellt werden, um über den Fortschritt und die Erfolge der Optimierung zu informieren. So können Unternehmen später auch feststellen, wie viel Erfolg mit dem eingesetzten Werbe-Etat erzielt wurde und welchen Anteil die Suchmaschinenoptimierung daran hat.

Eine gute SEO-Agentur ist für Unternehmen also Gold wert, weil sie den Markt perfekt kennt und über ergiebige Erfahrungswerte verfügt, die sich Unternehmen indirekt zu Nutze machen können. Statt auf eine Optimierung durch Laien zu vertrauen, die zwangsweise mehr schlecht als recht enden wird, sollte der Werbe-Etat sinnvoll und gewissenhaft genutzt werden – zum Beispiel durch die Beauftragung einer SEO-Agentur.

Second Screen, SmartTV & Co – E-Commerce der Zukunft in Verbindung mit TV

Der Umgang mit Medien ist in den letzten Jahren stark durch das Internet geprägt worden. Das weltweite Netz zeigte sich als eine sehr große eigenständige Quelle für Informationen, Geschäftsmöglichkeiten und vieles mehr. Das hat sich stellenweise auch in Konkurrenz zu klassischen Kommunikationsformen wie Printmedien oder Fernsehen entwickelt. Vor allem die Entwicklung von kleinen internetfähigen Geräten wie Smartphone, Laptop oder Tablet hat wieder zu einer Vernetzung verschiedener Kanäle geführt. So entstand der Begriff „Second Screen“. Damit ist gemeint, dass neben dem Fernsehen immer häufiger ein Gerät mit eben dem „zweiten Bildschirm“ genutzt wird. Es soll hier der Frage nachgegangen werden, wie sich das im Bereich des E-Commerce-shopSoftware-finden/“>E-Commerce auswirkt oder auch nutzen lässt.

Ein Auge im Internet – der neue Fernsehtrend


Das Nutzen von Internet während dem Fernsehen ist durchaus keine Randerscheinung mehr: 56 Prozent der deutschen Internetbenutzer nutzen das Internet während dem Fernsehen. Bei den 14 – 29-Jährigen sind es sogar 65 Prozent.

Noch sind die Motive hierfür unterschiedlich sehr verteilt:


Laut ARD/ZDF-Onlinestudie von 2012 ist es bei immerhin 20 Prozent der „Parallelnutzer“ ab einem Lebensalter von 14 Jahren so, dass sie häufig, während das Fernsehgerät läuft, im Internet mit einem anderen Thema befasst sind. Eine Nutzung des Internets zum Thema der Fernsehsendung oder zur Kommunikation mit einer Onlinecommunity über die laufende Fernsehsendung wird bisher nur von jeweils 3 Prozent als häufig genannt. Dass die laufende Fernsehsendung häufig direkt beim ausstrahlenden Sender kommentiert wird ist laut Studie nur bei einem Prozent der Parallelnutzer der Fall.

Interessant ist nun aber, dass die durchschnittliche Zeit vor dem Fernseher steigt und 2012 bei 242 Minuten täglich lag. Dies ist durch den steigenden Parallelkonsum erklärbar. Eine solche Entwicklung ist, auch wenn sie erst ganz am Anfang steht, nun auch für E-Commerce interessant.

Second Screen verändert das Werbefernsehen


Dass es eine zunehmende Parallelnutzung auch thematisch gibt, ist länger bekannt oder zufällig publik geworden. Bei den sehr beliebten Quizsendungen oder Gewinnspielen mit Ratefrage etwa wird schon lange von Fernsehzuschauern das Internet als Lösungsquelle parallel genutzt. Die per E-Commerce tätige Onlineoptikerfirma Mister Spex etwa wies einen Zusammenhang zwischen Internetaktivität und TV-Konsum konkret nach: Die Traffics, also die Zugriffszahlen auf die eigene Website nimmt nach Ausstrahlung eines entsprechenden Werbespots im Fernsehen rapide zu.

Ein ähnliches Beispiel: Bei einer Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ trug der Chef-Juror Dieter Bohlen während der Sendung ein Hemd mit einem Markenlogo von „Camp David“. Auf Google konnte zeitgleich festgestellt werden, dass eine hohe signifikante Steigerung bei der Eingabe des Markenbegriffs Camp David erfolgte. Die USA sind hier schon deutlich weiter: Bereits 2001 lief auf NBC eine Folge „Will and Grace“. Nachdem am Schluss die Bestellmöglichkeit per Internet über NBC.com genannt wurde für das T-Shirt der Hauptdarstellerin – immerhin für 52 US-Dollar-, lagen nach 18 Stunden über 3000 Bestellungen vor.

Noch ausgeprägter als bei erwähnter Firma Mr. Spex hat Zalando, sehr erfolgreicher E-Commerce Trendsetter, sich auf diese Situation eingestellt. Die von Zalando produzierten charakteristischen und witzigen Werbespots nehmen die Kaufprozedur per Internet in einzigartiger Weise in ihre TV-Werbespots auf: Bunte Wäsche strömt aus einem Telefonkabel, der Postbote bringt ein bestelltes Paket, der legendäre Freudenschrei des Kunden ertönt. Es ist anzunehmen, dass diese Art der Produktpräsentation in TV-Werbespots zunehmen wird.

Fernsehen: Nicht nur smart, auch sozial


Fernsehen ist auf jeden Fall auf dem Weg, smart zu werden: Die Verbindungen von TV mit dem Internet durch Web, Apps und Onlinedienste sind schon gegeben. Für den E-Commerce bekam an einem gewissen Punkt das Phänomen der Sozialen Medien im Internet eine wichtige Bedeutung. Das könnte sich jetzt wiederholen für das Fernsehen. Das Bedürfnis scheint zu wachsen, dass Fernsehzuschauer sich etwa über Facebook oder Twitter vernetzen und austauschen. Jetzt auch bei Facebook – das ist ein Informationsbutton, der im Fernsehen einem Produkt immer häufiger „aufgeklebt“ wird. Spezielle Communitys, in denen sich zum TV Programm, vor allem zu sogenannten Kultserien oder -sendungen ausgetauscht wird, nehmen zu. Ein Startup wie Couchfunk oder ein interaktives iPad App Watch with eBay, angeboten während der Olympiade 2012 in London, sind erste Anfänge, diesen Trend kommerziell zu nutzen, im wahrsten Sinne des Wortes zu kanalisieren. Auch deutet sich eine Entwicklung an, die es in der Technik-Geschichte auch bereits gab: Die Verschmelzung verschiedener Funktionen unterschiedlicher Geräte in einem Gerät. Mit Smart TV ist dies grundsätzlich möglich. Es soll bereits Patente geben, dass gezeigte Objekte im Fernsehen direkt angesteuert, ausgewählt und bestellt werden können. Doch der Trend geht auch in die andere Richtung: So wie das Internet sich im Fernsehen verbreitet, drängen auch die Unternehmen der Medienbranche in den Bereich des E-Commerce.

Der Burda Verlag bietet für seine langjährig erfolgreiche Zeitschrift „Mein schöner Garten“ seit 2011 ein Online-Gartencenter an. Axel Springer ist mit dem Bild.de-Shop auch auf der gleichen Spur.

Versuch eines Ausblicks


Es können hier derzeit nur Trends aufgezeigt werden. Die Entwicklung ist noch neu und in ihrer Eigendynamik schwer zu prognostizieren. Ob die Nachfrage eine eigene Smart-TV-Technik rechtfertigen kann oder ob der „Second Screen“, in diesem Fall der TV-Bildschirm, ein Trigger bleibt für das folgende Nutzen eines Internetdienstes – es bleibt offen. Auch ob sich aus einem Trend eine stabile und belastbare Entwicklung ergibt, ist nicht vorhersagbar. Die Bewegungen der Geldströme am Markt könnten Indiz, aber auch Taktgeber sein. Die Onlinewelt ist noch gar nicht ausreichend mit den Verwaltern von TV-Budgets vernetzt. Diese Feststellung stammt von Thorben Fasching, Director Marketing der Digitalagentur HMMH, und er ergänzt: Wie gering Interaktivität hergestellt wird angesichts der hohen Kosten für Werbespots ist eigentlich unglaublich. Er könnte Gehör finden: Sebastian Schömann, Medienexperte der Beratungsagentur A.T. Kearney, sieht bereits eine Umschichtung der Werbebudgets vom TV ins Internet voraus.

Wie es weitergehen wird, wird man sehen: Auf dem einen Schirm, oder auf dem anderen.

Neuromarketing im E-Commerce

Neuromarketing wird auch online immer wichtiger, wenn sich Unternehmen tatsächlich dauerhaft von ihrer Konkurrenz abheben möchten und zugleich die eigene Position am Markt zu festigen wünschen. Neuromarketing basiert, wie der Name bereits vermuten lässt, auf Erkenntnisse aus der Neurologie, also der Hirnforschung. Dem Grundsatz des Neuromarketing liegt immer zu Grunde, dass Entscheidungen von Käufern nur bedingt rational getroffen werden. Viel mehr sorgen verschiedene kognitive Prozesse, die automatisch vom Gehirn ausgelöst werden, für eine positive oder negative Entscheidung zum Kauf. Die kognitiven Prozesse stehen immer in direktem Konträr zu rationalen Aspekten, also beispielsweise Preis und Nutzen eines Produkts oder einer Dienstleistung. Indem jedoch gezielt kognitive Prozesse genutzt werden, um verkaufsfördernde Emotionen in Gang zu setzen, würde sich dieser Umstand auch positiv auf die Conversions und den erzielten Umsatz auswirken. Unter diesem Aspekt versucht Neuromarketing eine Brücke zwischen gängiger Verhaltensmuster, etablierter Marketingtechniken und wissenschaftlichen/medizinischen Erkenntnissen zu ziehen, welche langfristig dabei helfen sollen, dass Kunden besser vom Kauf überzeugt werden können.

Wie funktioniert Neuromarketing im Internet?


Neuromarketing kann als Marketingform natürlich auch digital im Netz umgesetzt werden. Auch vor dem PC können gezielte Prozesse im Gehirn des Menschen (und potentiellen Käufers) diverse Emotionen freisetzen, die wahlweise die Eintrittsschwelle zum Kauf reduzieren oder diese anheben – letzterer Fall soll natürlich vermieden werden. Die Erkenntnisse im Neuromarketing basieren auf wissenschaftliche Studien, die unter anderem eine intensivere Aktivität im Präfrontal-Cortex des Menschen untersuchen und diese in Beziehung zu einer Handlung setzen. Daher sind diese Erkenntnisse und Strategien auch nicht nachzubilden oder eigenständig zu erforschen. Dennoch kann anhand der eigenen Erfahrungen eine Aussage getroffen werden, ob sich Neuromarketing bei dem eigenen Angebot lohnt und wie stark sich die neue Form des Marketings auf die eigenen Umsätze auswirkt. Das Feld vom Neuromarketing, bezüglich der Kaufentscheidungen, wird immer in limitierte, extensive, impulsive und habitualisierte Entscheidungen unterteilt. Jeder Käufer, der ein Produkt kauft oder den Kauf überhaupt in Erwägung zieht, nutzt auch mindestens einen dieser Sektoren. Zusätzlich werden diese durch die kognitive Abschätzung des Kaufes ergänzt. Das sind all die Informationen, die der Mensch automatisch bei einem Kauf nutzt und bei denen er versucht, Rückschlüsse auf Nutzen und zum Beispiel Preis-/Leistungsverhältnis zu treffen. Die kognitive Abschätzung ist der Effekt, der vom Käufer bewusst genutzt wird, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Dieser Effekt steht aber, wie bereits eingangs erwähnt, im Konträr zu den vier Sektoren einer Entscheidung. Neuromarketing, auch im Internet, beansprucht vor allem den limitierten, impulsiven und extensive Sektor.  Unternehmen wie E-Commerce-consulting/“>Tradeers integrieren diese Maßnahmen bereits in ihr E-Commerce Consulting Programm, doch steht die effektive Anwendung des Neuromarketings noch in den Startlöchern und hat noch viel Luft nach oben. Wichtig ist dabei immer, dass das Produkt absolut in den Vordergrund rücken muss. Um die neurowissenschaftlichen Impulse tatsächlich auszulösen beziehungsweise anzuregen, muss dem Gehirn, umgangssprachlich ausgedrückt, genug Freiraum zum Denken gewährt werden. Die Präsentation des Produktes setzt voraus, dass dieses Produkt direkt einen inneren Wunsch befriedigt oder einen verstecken Impuls auslöst. Vor allem Artikel im hochpreisigen Segment sollten alleingestellt in das Design eingebunden werden. Bei Untersuchungen mittels MRT wurde festgestellt, dass das Hirn am meisten auf Produkte reagiert, die elegant und „einzigartig“ präsentiert werden. Die besten Conversions konnten immer dann erzielt werden, wenn das Produkt komplett in den Vordergrund rückte. Dazu gehört ein schlichter, unauffälliger Hintergrund genauso wie der Verzicht auf unnütze Navigationselemente oder Cross-Selling-Versuche. Gerade Cross Selling, beispielsweise über Elemente wie „..das könnte Sie auch interessieren“ werden vom Gehirn eher als störend empfunden. Während sie eigentlich zum weiteren Kaufen anregen sollen, überladen sie den eigentlichen Kaufimpuls beim bereits geöffneten Produkt so stark, dass der neurowissenschaftliche Impuls vom Gehirn komplett im Keim erstickt wird. Zusätzlich schüren Cross-Selling-Elemente auch die Angst im Gehirn. Mehrere Preise auf einer Seite rufen finanzielle Bedenken und niedere Überlebensinstinkte hervor. Plötzlich realisiert der (potentielle) Kunde also, dass er sich bei einem Kauf eines oder mehrere Produkte unter Umständen finanziell übernimmt. Aus Sicht des Neuromarketings sollte daher auch auf Cross-Selling verzichtet werden. Stattdessen gehört das eigentlich angeklickte Produkt wie eine Trophäe in den Vordergrund gedrängt.

Das Sicherheitsbedürfnis der Menschen nutzen


Neuromarketing wird selbstverständlich nicht nur in Form von Bildern wahrgenommen. Auch inhaltlich können verkaufsfördernde Impulse gestärkt werden. Löst eine Produktbeschreibung oder ein Produktvideo positive Emotionen aus und weckt ein Gefühl der Sicherheit im Kunden, reduziert dies wiederum die Hemmschwelle zum Kauf. Auch ein ansprechendes Design der Webseiten weckt in den Köpfen der Menschen, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Der identische Fall trifft auch auf Gütesiegel zu, welche gewissermaßen auch ein Teil des Neuromarketings, wenn auch in abgewandelter Form, darstellen. Um die einzelnen Reize des menschlichen Gehirns in eine positive Richtung zu drängen, muss Onlineshopping zu einem Erlebnis werden, bei dem sich der Käufer wohlfühlt und zugleich Geborgenheit schätzt. Auch muss der niedere Instinkt des Sicherheitsgefühls und entsprechender Bedürfnisse befriedigt werden, indem dieser Shop weder in seiner Gestaltung, noch Aufmachung oder inhaltlicher Konzeption Zweifel zulässt. Im Neuromarketing nennt man diese Faktoren auch Stimulanz, Dominanz und Balance. Alle drei Kategorien enthalten einzelne Bestandteile, die sich zwischen jeweils zwei Kategorien vermischen. Stimulanz und Dominanz umfassen beispielsweise Macht, Kampf, Freiheit, Autonomie oder auch Risikofreude und Kreativität. Alle Menschen verfügen über Teile dieser Bedürfnisse, welche der Online Shop versuchen muss zu stillen. Daher spielt beim Neuromarketing auch die Zielgruppe eine gewichtige Rolle. Nicht nur reagiert das Gehirn im Alter anders auf einzelne Komponenten, auch verändern sich die moralischen Gepflogenheiten und Wertansichten des Menschen und damit auch seine versteckten neurologischen Bedürfnisse. Sind einem aufstrebenden Unternehmer Mitte 20 noch Elite, Status und Leistung wichtig, kann der gleiche Mensch im Alter von 70 Jahren eher auf Genuss, Offenheit und Familie reagieren.

Fazit: Zielgruppe beachten ist Pflicht!


Neuromarketing funktioniert daher auch nur dann, wenn es passend zur Zielgruppe eingebunden wird. Allgemeine Spielregeln, wie die separate Darstellung des Produktes ohne Ablenkung, gelten jedoch immer. Auch große, hochauflösende und sehr hochwertig dargestellte Produktbilder haben einen positiven Neuro-Effekt für den Online-Kauf. Eine Modelinie, die sich im hochpreisigen Segment befindet, kann beispielsweise durch abenteuerliche Landschaften und typische Statussymbole von Luxus und kosmopolitischer Lebensweise überzeugen – und damit auch neurowissenschaftlich die Zielgruppe und deren Bedürfnisse aus Stimulanz, Dominanz und Balance erreichen.

5 online Start-Ups aus dem Gesundheitsmarkt vorgestellt

Der Gesundheitsmarkt boomt und so finden sich auch immer mehr Health-Startups im Gesundheitswesen, die in erster Linie -natürlich- auf die Patienten ausgerichtet sind. In den USA gilt der Gesundheitsmarkt bereits seit einigen Jahren als ausgesprochen florierend, so dass sich mittlerweile auch in Deutschland viele Unternehmer auf ein eigenes Start-Up in der ausgesprochen lukrativen Branche konzentrieren. 5 der innovativsten und aktuell angesagtesten Start-Ups im Gesundheitswesen sollen im Folgenden einmal genauer betrachtet werden.

Der Onlinedoktor – WeightDoc


WeightDoc’s Zielgruppe sind in erster Linie übergewichtige Kinder und Jugendliche, die mit dem Onlinedoktor vor allem ihre Ess- und Bewegungsgewohnheiten verändern sollen. Das Start-Up wurde vom Gründer Samuel Scheer entwickelt, welcher sich schlagkräftige Hilfe von Spezialisten ins Boot geholt hat. Zusammen mit einem abgesteckten Ärzteteam entwickelt das Start-Up Modelle und neue Ansätze, um den übergewichtigen Jugendlichen zu mehr Bewusstsein bei Sport und Ernährung zu verhelfen. Das Coaching zielt weniger auf leicht übergewichtige Kinder ab, sondern soll Menschen mit starker Adipositas helfen. Sport- und Ernährungspläne werden zusammen mit dem Ärzteteam entwickelt, wöchentlich überprüft und gegebenenfalls neu ausgerichtet. Immer werden verschiedene Ziele festgelegt, die die Patienten durch das Start-Up genauer verfolgen und schließlich erreichen können. Das Ärzteteam, was an WeightDoc arbeitet, kommt von der Universitätsklinik Graz. Das management wird aus St.Gallen betrieben. Beide Parteien waren bereits 2010 mit NoTube am Unternehmermarkt tätig gewesen und erhoffen sich, durch das Start-Up Patienten und Ärzte einfacher zusammenzubringen und dabei von den modernen Kommunikationswegen zu profitieren.

Sport und Fitness im Vordergrund – Fitonic


Das Schweizer Start-Up legt seinen Schwerpunkt, anders als viele Kollegen, auf den deutschen Markt. Gegründet wurde das Start-Up vom Inkubator Mark Berger (bekannt für sein Mitwirken am „Partyguide Schweiz“) und dem Gründer Stefan Verling. Fitonic soll eine riesige Datenbank werden, die Anlaufstellen für Fitnessstudios, Ernährungsberater und Coaches in der Nähe des Users bietet. Um die fachliche Kompetenz zu vertiefen, gesellen sich zu Verling und dem Inkubator Berger auch noch der BWLer Sandro Streitenbürger und Personal Coach Dave Baucamp. Fitonic ging Ende 2012 live und versucht sich über ein AdWords-ähnliches Finanzierungsmodell zu finanzieren. Um dem User mehr Transparenz bei der Wahl des Fitnessstudios oder des Ernährungsberaters zu bieten, haben User auch die Möglichkeit die einzelnen Anlaufstellen zu bewerten. So soll sich langfristig eine große Plattform entwickeln, auf der User ihre Meinungen zur jeweiligen Institution kundgeben können und zugleich neue Anlaufstellen für Fitness, Ernährung und verschiedene Health-Manager finden. Neben der allgemeinen Datenbank werden auch Trainingspläne und allgemeine Themen rund um Fitness und Health auf dem Portal behandelt. Das Start-Up soll sich sowohl an erfahrene Sportler und Fitnessbegeisterte aber auch an absolute Neulinge richten. Über eine Smartphone-App wird auch der mobile Zugang zum Projekt gewährleistet.

CancerIQ – die intelligente Plattform für Krebspatienten

CancerIQ wurde von Wissenschaftlern der Universität Chicago entwickelt und richtet sich an Patienten mit Krebserkrankungen. Die Plattform soll die relevanten Daten des Patienten stärker individualisieren und so eine kompetentere und zielgenauere Behandlung gewährleisten. Dafür werden alle Daten vom Patienten, welcher CancerIQ nutzt, in Echtzeit erfasst und über einen eigens integrierten Algorithmus zugleich ausgewertet. Genomische Informationen werden für behandelnde Ärzte, potentielle Ärzte, Forscher und Onkologen auf Wunsch des Users hin bereitgestellt. Durch das umfassende Krankheitsbild und die Masse an relevanten Daten, die sich durch die Echtzeit-Auswertung ergibt, sollen Patienten mit Krebs gezielt Spezialisten und behandelnde Ärzte finden können. Zugleich können anhand der Daten Muster erkannt werden, die den Patienten unter Umständen für Behandlungen entlang der Genetik als geeignet darstellen. Auch mögliche Behandlungsverfahren werden mit Hilfe des Algorithmus kategorisiert. So kann der Patient durch das Start-Up auf neue Erkenntnisse zurückgreifen und wird zugleich auf verschiedene alternative Behandlungsmethoden hingewiesen, jedoch nur, wenn der Algorithmus anhand der Krankheits- und Gesundheitsdaten diese auch für sinnvoll erachtet. Das Start-Up wird komplett in Eigenregie der Universität von Chicago entwickelt und vereint ein großes Team verschiedener Forscher und Wissenschaftler in sich.

ThriveOn – Psychotherapie nach eigenem Ermessen


ThriveOn ist eines der wenigsten existenten Start-Ups überhaupt, die sich vorwiegend im Bereich Psychologie bewegen. Das Start-Up aus dem amerikanischen Markt zielt auf Methoden zur Eigenbehandlung ab. Der Gedanke dahinter ist, dass viele Personen, die nicht aktiv durch die Gesundheitsversorgung erfasst werden oder sich diese nicht leichten können, mit ThriveOn eine Alternative zur Eigenbehandlung erhalten. Verschiedene Symptome wie Stress, Angst, Schlafstörungen oder gar Depressionen werden in der App erfasst, können näher definiert werden und werden dann um einen Behandlungsplan von erfahrenen Fachmännern ergänzt. Das Start-Up wird von verschiedenen Psychologen unterstützt und soll vor allem geringfügigere psychologische Krankheiten angehen. Statt Ärzte zu konsultieren, die häufig aufgrund mangelnden Versicherungsschutzes aus eigener Tasche bezahlt werden müssen, soll ThriveOn einen Wegweiser in die „richtige Richtung“ darstellen. Die Selbsthilfe wird auf den Nutzer und seine vorhandenen Leiden hin personalisiert und soll so mittel- und langfristige Linderung hervorrufen. Während in Deutschland ein Mindestmaß an psychologischen Sitzungen, nach Genehmigung der Kassen, abgedeckt wird, ist das Angebot vor allem für US-Bürger interessant, die auf dieses soziale Gesundheitswesen nicht vertrauen können. Aber auch wer den Gang zum Psychologen scheut, bekommt mit ThriveOn eine erste Hilfe zur Eigenhilfe.

Box – die Cloud für Ärzte, Forscher und weitere Akteure im Gesundheitswesen


Krankenakten werden auch in Deutschland immer noch vorwiegend auf Papier geführt und mit Stift geschrieben. Gerade wenn mehrere Ärzte konsultiert werden müssen, kann es daher schnell zu Verzögerungen kommen, wenn der behandelnde Arzt erst die benötigten Unterlagen vom anderen Arzt anfordern muss. Box ist eine Cloud, die speziell auf Ärzte ausgerichtet wurde. Über einen Zugang, der vom anderen Arzt erteilt werden muss, kann der neue Arzt dann bequem auf die digitale Cloud des Patienten zugreifen. Hier finden sich idealerweise alle Daten und Diagnosen, die der Patient in seiner Krankheitsakte bisher schriftlich vorweisen musste. Die Cloud ermöglicht aber nicht nur einen leichteren Übergang von einem Arzt zu einem behandelnden Facharzt. Auch können, wenn alle Ärzte teilnehmen, umfassendere Diagnosen zur Gesundheit des Patienten getroffen werden, wenn der Arzt auch Zugriff auf eine größere Masse von Informationen erhält. Sinnvoll ist das auch, wenn ein neuer Arzt spontan konsultiert wird. Mit Einverständnis des Patienten können neue Ärzte dann binnen weniger Sekunden einen Zugriff auf den kompletten gesundheitlichen Werdegang des Patienten erhalten und damit eine fundierte Behandlung durchführen.

Social Seeding mit themenrelevanten Inhalten

Social Seeding (oder auch Social Media Seeding) ist eine Strategie des Content Marketings. Doch wie funktioniert sie und wem nutzt sie? Das „Aussäen“ und Verbreiten von Inhalten in sozialen Netzwerken bietet Werbetreibenden und Unternehmen die Möglichkeit, einen großen Personenkreis anzusprechen. Botschaften und Inhalte können zielgerichtet in themenrelevanten Foren, Communities und Netzwerken platziert werden.

Auch das Potenzial des Social Seedings für branchenspezifische Inhalte und die B2B-Kommunikation wird immer mehr erkannt. Firmenkunden, Fachhändler, Fachblogger und andere Experten sind auf branchenspezifischen Foren und in speziellen Gruppen aktiv. Dort kann sich ein Unternehmen mit Expertenmeinungen oder Fachbeiträgen einen guten Ruf erarbeiten und sich online und offline ins Gespräch bringen.

Social Seeding ist die digitale Form der Mundpropaganda. Eine gute Nachricht spricht sich im Web schnell herum. Die User liken, teilen und kommentieren die Nachricht. Besonders Themen mit Gesprächsstoff eignen sich sehr gut, um eine Diskussion zu starten. Ein Post muss es Wert sein, geteilt zu werden. Dann wird das Unternehmen oder die Marke zum Thema im Web und hinterlässt digitale Fußspuren. Je mehr soziale Signale und natürliche Links ein Unternehmen einsammeln kann, umso besser für seine Platzierung im Suchmaschinenranking und damit für seine Bekanntheit im Internet.

Virtuelle Treffpunkte im Internet helfen Unternehmen bei der Recherche nach relevanten Gruppen in den sozialen Netzwerken. Branchengruppen bei Facebook und Google , themenrelevante Tweeds bei Twitter oder passende Fotos bei Pinterest – für jedes Thema und jede Zielgruppe gibt es mittlerweile das richtige soziale Netzwerk.

Hinter den beiden Branchenführern Facebook und Twitter wird sich der Markt weiter aufspalten. Die Bedeutung von Google wird zunehmen und der Nutzen virtueller Fotodienste wird auch im deutschsprachigen Raum immer deutlicher. Eine Präsenz in diesen Kanälen tut der Reputation eines Unternehmens daher gut. Dadurch wird signalisiert, dass man sich neuen Medien nicht verschließt und die Möglichkeiten des Internets erkannt hat. Dann fehlen nur noch gute Inhalte, die zielgruppengerecht in den themenrelevanten Gruppen und Netzwerken verbreitet werden.

Gute Inhalte sind auch in sozialen Netzwerken eine Frage des persönlichen Geschmacks. Aber durch ein strategisches und gut geplantes Social Seeding können Texte und Videos genau an die Zielgruppe herangetragen werden. Privat- und Geschäftskunden sowie Meinungsmacher und Multiplikatoren sind bereits in den einschlägigen sozialen Netzwerken aktiv und können hier mit Themen, die sie interessieren, direkt angesprochen werden.

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