
Den Brave Browser kennen viele unserer Leser. Das Unternehmen stellt nun mit Brave Origin eine neue Variante des eigenen Browsers vor. Die Idee dahinter: ein schlankes Brave für Leute, die Wert auf Privatsphäre und Werbeblockade legen, aber keinen Bedarf für viele der Zusatzfunktionen haben, mit denen Brave sein Geschäftsmodell fährt (und da hat man schon in den vergangenen Jahren ordentlich getrickst, u. a. Werbung in Hintergrundbildern, automatisches Einfügen von Affiliate-Links an URLs).
Zurück zum „neuen Browser“. Origin bleibt technisch nah am normalen Brave. Der Browser setzt weiter auf Chromium, bekommt also regelmäßig Sicherheitsupdates und Patches. Die bekannten Shields bleiben drin und sorgen für Tracking-Schutz, Adblock und einen flotten Seitenaufbau. Auch die üblichen Sicherheits- und Privacy-Verbesserungen laufen im Hintergrund weiter ein, Origin hängt also nicht hinterher, sagt man.

Viele der Funktionen, die über den reinen Browser-Kern hinausgehen, fliegen dagegen raus (KI und Crypto-Gedöns). Brave will Origin klar als minimalistisches Setup positionieren: Oberfläche rund um die Shields, kein Feature-Zoo. Wer die ganzen Zusatzdienste und Integrationen aus der Standardversion nicht nutzt, soll hier eine aufgeräumtere Variante bekommen – wobei man das sicher auch in der normalen Brave-Version irgendwie rausgelöst bekommt.
Brave Origin wird einmal gekauft, es gibt keine laufenden Abo-Kosten. Der Kauf soll zugleich die Finanzierung der weiteren Entwicklung und der Open-Source-Arbeit von Brave unterstützen. 60 Dollar verlangt das Unternehmen für diesen Browser. Linux-Nutzer? Die bekommen den Browser kostenlos.
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