
Klarna schiebt das eigene Angebot tiefer in den Reisesektor und geht eine Partnerschaft mit Aven Hospitality ein. Aven betreibt eine Buchungsplattform, über die nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Hotels angebunden sind. Genau dort landen jetzt die bekannten Klarna-Zahloptionen. Heißt im Alltag: Bei der Hotelbuchung stehen neben der üblichen Kreditkarte auch Sofortzahlung, Ratenkauf ohne Zinsen und eine längere Finanzierung zur Auswahl.
Klarna sieht Reisen als eine der dickeren Kategorien im Handel. Hotelübernachtungen schlagen oft direkt mit größeren Beträgen in einer einzelnen Transaktion zu Buche. Mit der Integration verspricht sich Klarna mehr Volumen, Hotels sollen mehr Buchungen einsammeln können, weil die Zahlungsoptionen breiter werden.
Aven selbst verkauft das Thema so, dass flexible Bezahlung inzwischen fester Teil der Erwartung an die Buchung ist und nicht mehr als Extra wahrgenommen wird. Flexibilität soll also schon beim Checkout anfangen, nicht erst beim Check-in. Über die technische Umsetzung verliert die Ankündigung kaum Worte, die Integration läuft direkt in der Buchungsplattform, ohne Umweg über externe Seiten.
Gestartet wird in den USA, Schweden, Deutschland, Österreich, Norwegen und Finnland. Weitere Märkte stehen laut Unternehmen auf der Liste und sollen im Laufe des Jahres dazukommen. Konkrete Termine gibt es dafür noch nicht. Preise oder Gebührenmodelle für die Finanzierung werden in der Mitteilung ebenfalls nicht aufgedröselt, hier gelten die bekannten Klarna-Konditionen, die bei der Buchung angezeigt werden.
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