Apple hat eine Schwachstelle in iCloud geschlossen. Konkret geht es um das Feature „E-Mail-Adresse verbergen“ (Hide My Email), das eigentlich dafür gedacht ist, die echte Mailadresse durch zufällig generierte Adressen zu verschleiern und so die Privatsphäre der Nutzer zu schützen.

Laut früherem Bericht gab es dabei allerdings ein Problem: Wurde eine Nachricht an eine solche anonymisierte Adresse geschickt und vom System als Spam abgelehnt, konnte der Absender wohl über das Bouncen der Mail plötzlich die echte E-Mail-Adresse des Nutzers im Klartext einsehen. Ein Sicherheitsforscher hatte Apple bereits im Juni 2025 auf diesen Fehler aufmerksam gemacht. Nach monatelanger Prüfung gab Apple zwar an, das Problem behoben zu haben, der Fehler ließ sich danach aber immer noch ausnutzen.
Anfang Juli gab es laut Apple ein serverseitiges Update, das die Lücke endgültig schließen soll. Entwarnung gibt es für betroffene Nutzer laut Experten aber nur bedingt. Da Mails auch ohne bösartige Absicht abgewiesen werden können und Server-Logs oft über längere Zeiträume gespeichert werden, muss man davon ausgehen, dass Adressen, die davor erstellt wurden, bereits in Protokollen Dritter gelandet sein könnten.
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