
Die Entwickler hinter dem quelloffenen Medienserver Jellyfin haben die Version 10.11.9 veröffentlicht. Es handelt sich um ein klassisches Wartungsupdate, das den aktuellen 10.11.x-Zweig weiter stabilisiert. Im Fokus stehen Fehlerbehebungen unter der Haube, die den Serverbetrieb und die Wiedergabe zuverlässiger machen.
Vielleicht ein nettes Wochenendprojekt für Menschen, die Plex ins Auge fassten, nach den letzten Preiserhöhungen dazu aber keinen Bock mehr haben. Plex will bekanntlich keine Lifetime-Abos mehr verkaufen, anders lässt sich der Preis nicht erklären. Da will man zukünftig wohl nur noch auf Abos setzen – und ich bin gespannt, was später noch aus der Free-Version kastriert wird. Doch nun zu den Jellyfin-Neuerungen.
Bei der Hardware-Beschleunigung gibt es Anpassungen für den AV1-Encoder von AMD sowie Optimierungen für schwächere H.264-Decoder über Intel QSV. Wer HDR10-Inhalte nutzt, profitiert von Verbesserungen beim Tonemapping via VPP. Auch das Rechtemanagement nach einem Datenbank-Umbau und das Logging bei Sitzungsproblemen wurden korrigiert. Die Web-Oberfläche schließt zudem eine Sicherheitslücke bei Kontrollkästchen, die für Cross-Site-Scripting anfällig war. Nutzer sollten vor der Installation ein Backup ihrer Datenbank anlegen und die offiziellen Hinweise prüfen, damit beim Einspielen der neuen Version nichts schiefgeht. Das Update steht ab sofort über die bekannten Kanäle zum Download bereit.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.


