
Die Google I/O hat begonnen, und es war klar: Künstliche Intelligenz ist das beherrschende Thema. Google hatte bereits in der Woche zuvor viele der kommenden Android-Neuerungen vorgestellt, da hatten wir ja berichtet. Neu vorgestellt wurde nun unter anderem Gemini Omni Flash, ein Modell zur Videogenerierung, das sich von ähnlichen Werkzeugen durch seine Eingabevielfalt abhebt. Wer ein Video erstellen möchte, muss keinen Text-Prompt eintippen, das Modell nimmt auch Fotos, bestehende Videos oder Audiodateien entgegen und generiert daraus neues Material.
Google spricht davon, dass die zugrundeliegende Architektur theoretisch jede Art von Output aus beliebigen Eingaben erzeugen kann, zum Start liegt der Fokus aber auf Videoinhalten. Was nach der ersten Generierung kommt, lässt sich per Text-Chat anpassen. Google betont zudem, dass das Modell ein räumliches und logisches Verständnis von Szenen mitbringen soll, durch eine verbesserte Physik-Berechnung soll es erahnen können, was in einem Clip als Nächstes passieren muss, was zu stimmigeren Abläufen führen soll.
Gemini Omni Flash steht für Abonnenten der Google-AI-Stufen Plus, Pro und Ultra zur Verfügung. Wer Inhalte für YouTube Shorts produziert oder die YouTube Create App nutzt, bekommt ebenfalls Zugang, ohne zusätzliche Kosten.
Daneben präsentierte Google Gemini 3.5 Flash, die neue Version des hauseigenen Basismodells. Das Modell soll den bisherigen internen Standard, Gemini 3.1 Pro, in allen gängigen Benchmarks übertreffen. Google gibt an, dass Gemini 3.5 Flash bis zu viermal schneller arbeite als vergleichbare Frontier-Modelle anderer Anbieter. Anders als Gemini Omni Flash ist dieses Update nicht auf zahlende Nutzer beschränkt. Gemini 3.5 Flash ist ab heute in der Gemini-App und im KI-Modus der Google-Suche für alle verfügbar.
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