Google spendiert der Suche ein KI-Upgrade

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Google bohrt die Suche massiv auf und bringt Gemini 3.5 Flash als neuen Standard in den KI-Modus. Das Modell soll weltweit für alle Nutzer bereitstehen und deutlich flotter agieren. Auffälligste Neuerung im Browser ist das Suchfeld, das Google nach über 25 Jahren grundlegend umgestaltet hat. Das Feld passt sich nun dynamisch an, bietet mehr Platz für komplexe Beschreibungen und schlägt KI-gestützte Formulierungen vor. Dabei lassen sich Texte, Bilder, Dateien, Videos oder Chrome-Tabs als Eingabe kombinieren. Wer tiefer in ein Thema einsteigen will, kann direkt aus den KI-Übersichten Rückfragen stellen und einen Dialog führen, wobei der Kontext erhalten bleibt.

Ein großer Fokus liegt auf den sogenannten Such-Agenten. Diese digitalen Helfer laufen rund um die Uhr im Hintergrund und beobachten das Netz nach spezifischen Vorgaben. Das kann die Suche nach einer Wohnung mit exakten Kriterien sein oder die Benachrichtigung über neue Sneaker-Kollektionen. Die Agenten fassen die Fundstücke zusammen und informieren proaktiv. Diese Funktion startet im Sommer zunächst für Abonnenten von Google AI Pro und Ultra. Zudem weitet Google die Buchungsfunktionen aus. Nutzer können Kriterien für Dienstleistungen oder lokale Erlebnisse nennen und erhalten passende Links oder lassen Google bei Betrieben wie Handwerkern oder Friseuren direkt anrufen. Letzteres bleibt vorerst auf die USA beschränkt.

Technisch wird es mit der Integration von Google Antigravity und den Coding-Fähigkeiten von Gemini 3.5 Flash interessant. Die Suche kann künftig in Echtzeit eigene Oberflächen, Simulationen oder Diagramme programmieren, um komplexe Themen zu visualisieren. Das Ganze soll diesen Sommer für alle kostenlos kommen. Wer größere Projekte wie einen Umzug plant, kann sich von der KI eigene Dashboards oder kleine Apps erstellen lassen, die Daten aus Google Maps oder dem Wetterbericht einbeziehen. Diese Mini-Apps landen in den kommenden Monaten zuerst bei den zahlenden Pro-Nutzern in den USA.

Abschließend rollt Google die persönliche Intelligenz für den KI-Modus breiter aus. In fast 200 Ländern und 98 Sprachen können Nutzer ohne Abo Dienste wie Gmail oder Google Fotos verknüpfen, bald folgt der Kalender. Damit versteht die Suche den persönlichen Kontext besser, wobei die Kontrolle über die Datenfreigabe beim Anwender bleibt. Und easy Prognose: Das wird für Webseitenbetreiber noch schwieriger zukünftig.

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