
Meta öffnet die Tore für externe Entwickler bei der Meta Ray-Ban Display. Bisher beschränkte sich die Auswahl auf dem Display in der Brille auf Anwendungen aus eigenem Hause. Das ändert sich jetzt, da Entwickler Zugriff auf das Display und den Neural Band Controller erhalten. Voraussetzung für die Einbindung ist eine zugehörige App für iOS oder Android, wobei auch Web-Apps unterstützt werden.
Das Sichtfeld der Brille liegt bei 20 Grad, was keine vollständige Immersion bietet. Meta sieht den Einsatzzweck daher eher bei Informations-Overlays oder kleinen Anwendungen.
Bisher wirkte der Funktionsumfang der Brille trotz eigener Updates wie einem Teleprompter oder einer Handschrifterkennung etwas mager. Die Öffnung für Dritte könnte das ändern. Wann genau die ersten externen Apps eintrudeln, bleibt abzuwarten. Bei den Modellen ohne Display dauerte dieser Prozess bisher recht lange. Zudem bleibt die Frage offen, wie sehr diese Anwendungen an der Akkulaufzeit nagen.
Parallel dazu verteilt Meta sofort verfügbare Funktionen. Die Handschrifterkennung via Neural Band, mit der Buchstaben in die Luft gezeichnet werden, ist nun für alle Nutzer verfügbar. Neu ist zudem eine Aufnahme-Funktion für das Display-Geschehen, um anderen die Ansicht des Head-up-Displays zeigen zu können. Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Instagram erhalten zudem Live-Untertitel für Anrufe. Weitere Details dürfte Meta auf dem kommenden Connect-Event verraten.
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