Meta will EU-Strafzahlung umgehen und WhatsApp wieder für KI-Chatbots der Konkurrenz freigeben

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Meta droht in der EU eine Strafzahlung. Stein des Anstoßes ist der Messenger WhatsApp bzw. das dortige Aussperren von KI-Chatbots von Drittanbietern. Das verstößt wahrscheinlich gegen das hiesige Wettbewerbsrecht. Später „besserte“ man nach und wollte externe KI-Chatbots gegen eine Gebühr wieder zulassen. Doch auch das werten die EU-Kartellwächter als möglichen Rechtsverstoß. Inzwischen sucht Meta nach Auswegen aus der Misere.

So gewährt Meta externen Chatbots aktuell für einen Monat kostenlosen Zugang zu WhatsApp (via Reuters). Dies will man als Brücke nutzen, während man mit der EU-Kommission Absprachen durchgeht. Letztere hat von einem „Schritt in die richtige Richtung“ gesprochen. Meta wird hier sicher intensive Bemühungen in die Verhandlungen stecken, denn eine Strafe könnte bis zu 10 % der weltweiten Jahresumsätze ausmachen.

Warum hatte Meta überhaupt Chatbots von Drittentwicklern bei WhatsApp ausgeschlossen? Nun, das Ziel dahinter ist es wohl, das eigene Tool Meta AI zu pushen. Zudem kann man so den Zugang zur API monetarisieren, wenn man im Zweifelsfall für den Zugriff einen Obolus erhebt.

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