
Kennt man ja – man greift zum Handy, scrollt eine Weile durch irgendwelche Feeds und merkt irgendwann, dass man eigentlich gar keinen konkreten Grund hatte, das Gerät überhaupt in die Hand zu nehmen. Dabei kann schon allerhand Zeit einfach so vergehen, ohne dass dabei irgendetwas Sinnvolles rausgekommen wäre.
App-Timer gibt es zwar schon eine Weile, aber die lassen sich meist mit einem Tipp wegdrücken. Komplette Sperren wiederum sind im Alltag oft unpraktisch, weil man manche Apps eben doch manchmal braucht. Das kommende Feature Pause Point von Google versucht, genau diesen Mittelweg zu finden.
Wer eine ablenkende App öffnet, bekommt zunächst zehn Sekunden Pause – quasi als eine Art kurzen Moment der Besinnung, warum man die App gerade öffnet. In dieser Zeit lässt sich eine kurze Atemübung machen oder ein Timer setzen, damit das Scrollen nicht ausufert. Wer mag, kann sich auch Lieblingsfotos anzeigen lassen oder zu Alternativvorschlägen wechseln, etwa einem Hörbuch.
Wer das Feature deaktivieren will, kommt nicht einfach durch einen schnellen Toggle in den Einstellungen davon. Pause Point verlangt dafür einen Neustart des Telefons – das soll verhindern, dass man die Funktion im schwachen Moment mal eben abschaltet.
Ob das im Alltag wirklich funktioniert, hängt natürlich von der eigenen Disziplin ab. Aber der Ansatz, nicht mit harten Sperren zu arbeiten, sondern mit einem kleinen bewussten Moment vor der Nutzung, klingt zumindest realistischer als totale Verbote.
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