Google bringt mit dem Fitbit Air einen neuen Fitness-Tracker auf den Markt, der bewusst auf ein Display verzichtet – quasi wie bei den Mitbewerbern von Whoop. Stattdessen übernimmt das gekoppelte Smartphone die komplette Auswertung – der Tracker sammelt still seine Daten. Der Vorteil ist hierbei: Das Gehäuse fällt deutlich schlanker aus als bei klassischen Smartwatches, was laut Google vor allem auch nachts spürbar sein soll. Der Air ist dafür ausgelegt, rund um die Uhr am Handgelenk zu bleiben, also auch nachts.
Google Fitbit Air – Technische Spezifikationen laut Hersteller
| Kategorie | Details |
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| Speicher |
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| Akku und Leistung |
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| Materialien |
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| Sensoren & Komponenten |
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| Armbandgröße |
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| Wasserbeständigkeit |
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| Herzfrequenz |
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| Pflege |
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| Abmessungen (ohne Armband) |
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| Gewicht |
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| Special Edition Stephen Curry (nur Armband) |
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| Kompatibilität |
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| Farben |
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Bei den Armbändern gibt es dann wieder einmal nicht nur die langweiligen Silikonlösungen, welche quasi den Standard darstellen – auch hier. Das „Performance Loop Band“ aus recycelten Materialien ist dann die Stoffalternative und lässt sich stufenlos anpassen. Beide Bandvarianten gibt es in den Farben Obsidian, Fog, Berry und Lavender. Wer etwas Dezenteres sucht, greift zum „Elevated Modern Band“, das eher an Schmuck erinnert und in drei Farben erhältlich ist. Außerdem hat Google gemeinsam mit Basketballprofi Stephen Curry eine Sonderedition entwickelt, die wasserabweisend ist und durch ein erhöhtes Profil auf der Innenseite die Luftzirkulation verbessern soll.
Technisch steckt im Air das, was man von aktuellen Wearables kennt: kontinuierliche Herzfrequenzmessung, Herzratenvariabilität, Warnhinweise bei auffälligem Puls oder möglichem Vorhofflimmern sowie Schritte, Distanzen und die wöchentliche Kardiobelastung. Aktivitäten erkennt der Tracker ebenfalls automatisch. Beim Schlaftracking wertet der Air Schlafphasen und Atemregelmäßigkeit aus. Google spricht von neuen Machine-Learning-Modellen, die eine um 15 Prozent höhere Genauigkeit erreichen sollen als die bisherigen Algorithmen. Dazu gibt es einen „Smart Wake“-Alarm, der in einer leichten Schlafphase weckt.
Alle gesammelten Daten landen im „Health Coach„, einer KI-gestützten Software auf Basis von Gemini – Fitbit und Google Fit sind damit quasi passé. Das System erstellt dynamische Trainingspläne, bewertet die tagesaktuelle Leistungsbereitschaft und gibt Empfehlungen zu Training und Erholung. Auch Zyklusdaten fließen auf Wunsch in die Auswertung ein. Der Fitbit Air funktioniert sowohl mit Android als auch mit iOS. Wenn ihr bereits eine Pixel Watch nutzt, könnt ihr beide Geräte in der Google Health App kombinieren und die Daten geräteweise filtern.
Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu einer Woche. Aufgeladen wird über einen magnetischen Puck, der sich bidirektional anschließen lässt – die Ausrichtung ist also egal. Vollständig lädt sich der Tracker in rund 90 Minuten, und fünf Minuten sollen reichen, um ihn für einen weiteren Tag fit zu machen.
Der Fitbit Air startet zu einem Preis von 99,99 Euro, inklusive drei Monaten kostenlosem Zugang zu „Google Health Premium“. Die Ersatz- und Wechselarmbänder beginnen bei 34,99 Euro.
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