
Es gibt neue Warnmeldungen, die Exchange-Admins aufhorchen lassen sollten. Das Notfallteam des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) informierte über Twitter über den Umstand, dass rund 12.000 (bzw. 30 %) der ihnen bekannten Exchange-Server (2013, 2016 und 2019) mit offenem Outlook Web Access aktuell für mindestens eine kritische Schwachstelle verwundbar sind, da sie mit einem veralteten Cumulative-Update-Stand laufen, für den keine Patches verfügbar sind.
Rund 12.000 bzw. 30% der uns bekannten #Exchange-Server 2013/2016/2019 mit offenem #OWA in Deutschland sind aktuell für mindestens eine kritische #Schwachstelle verwundbar, da sie mit einem veralteten Cumulative-Update-Stand laufen, für den keine Patches verfügbar sind. ?? pic.twitter.com/94Yf7B7E5p
— CERT-Bund (@certbund) November 30, 2021
Hinzu komme eine Dunkelziffer von Systemen, die zwar mit einem aktuellen CU-Stand laufen, auf denen aber nicht alle verfügbaren Patches zur Behebung der kritischen Schwachstellen eingespielt wurden. Angreifer könnten die Schwachstellen ausnutzen, um Schadcode auf den Exchange-Servern auszuführen und darüber ggf. interne Netzwerke inkl. des Active Directory vollständig zu kompromittieren, Daten auszuspähen oder Ransomware zur Verschlüsselung von Daten auszurollen.
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