Jabra Elite 8 Active Gen 2 angehört 

Jabra hat mal wieder neue In-Ear-Kopfhörer vorgestellt und dabei die Elite 10 Active und Elite 8 Active einer Evolution unterzogen. Kurz darauf dann aber die Information, dass man das Portfolio in dem Bereich und auch die Talk-Reihe komplett einstellen möchte. Ich habe dennoch mal in das Modell reingehört. Die erste Generation der Elite 8 Active hatte mir damals schon gut gefallen. Doch inwiefern ist die zweite Generation denn nun besser?

Schauen wir erst einmal auf die technischen Daten:

Technische Daten der Jabra Elite 8 Active

  • TWS-Kopfhörer (In-Ear)
  • Treibergröße: 6 mm
  • Lautsprecher-Bandbreite (Musik): 20 Hz bis 20.000 Hz
  • Lautsprecher-Bandbreite (Sprachmodus): 100 Hz bis 8.000 Hz
  • Bluetooth-Version: 5.3
  • Codecs: SBC, AAC
  • Mikrofone: 6 (MEMS)
  • Mikrofon-Bandbreite: 100 Hz bis 8.000 Hz
  • Funktionen: Google Fast Pair, HearThrough, ANC (personalisierbar), Druckausgleich im Ohr, Spotify Tap, Apple Siri oder Google Assistant, Mono-Modus
  • Begleit-App: Jabra Sound
  • Schutzart: IP68, Case IP54, – Schweiß-, Wasser-, Stoß- und Staub-resistent
  • Akkulaufzeit: bis zu 14 Stunden ohne ANC (56 Stunden mit Case ohne ANC)
  • Ladedauer: 180 Min. bis zur vollen Aufladung; 5 Minuten für 1 Stunde Wiedergabe
  • Maße / Gewicht (Kopfhörer): 19,7 x 19,7 x 29 mm / 5 g
  • Maße / Gewicht (Ladecase): 24,4 x 46,9 x 65,4 mm / 47,5 g
  • Lieferumfang: Kopfhörer, Ladeschale, drei EarGels, USB-C-auf-USB-Kabel, Merkblatt, Garantieerklärung
  • Preis: 229,99 Euro

Schaut man auf die technischen Daten und auch auf das Design, dann macht man hier quasi nahezu keine Sprünge. Die Kopfhörer sind in dem identischen Case, das lediglich ein Gramm schwerer geworden ist, da es jetzt eine Smart-Case-Funktionalität gibt. Dazu später mehr. Ansonsten sehen auch die Kopfhörer exakt identisch aus und besitzen ebenfalls beide immer noch eine echte Taste anstatt eines Touch-Feldes. Ansonsten sind es auch exakt dieselben technischen Daten. Selbe Treiber, selber Frequenzbereich, selbe Akkulaufzeit und so weiter. Für eine volle Ladung benötigt man nach wie vor knapp 3 Stunden, in 5 Minuten bekommt man immerhin eine Stunde Spielzeit in die Buds gepumpt.

Irgendwas mit Spider-Man Meme

Auch die Elite 8 Active Gen 2 verfügen über die spezielle Beschichtung namens Jabra ShakeGrip, die hochwertig ist und beim Sport für besseren Halt und Schweiß-Resistenz sorgt. Ein mal per Bluetooth verbunden, können insgesamt 9 andere Geräte damit verbunden werden. Ein zügiger Wechsel zwischen Tablet, Smartphone oder Mac / PC ist damit gut umsetzbar. Auch Multipoint wird unterstützt. Damit wird ein noch schnellerer Wechsel zwischen den Geräten gewährleistet. Seid ihr gleichzeitig beispielsweise mit eurem PC/Mac und eurem Smartphone verbunden und hört am PC/Mac Musik, springen die Buds direkt zum Smartphone, sollte dort ein Anruf eingehen.

Auch bei diesem Modell begleitet euch die Jabra Sound -App. Die kennt ihr auch von anderen Modellen. Damit könnt ihr beispielsweise die Firmware aktualisieren, die Tasten an den Buds anders belegen oder auch den Sound-Modus festlegen. Über den eingebauten Equalizer habt ihr die Möglichkeit, den Sound an euren eigenen Geschmack anzupassen. Das ist übersichtlich gebaut und ohne Bugs.

Der Tragekomfort der Gen 2 ist wie auch bei der ersten Generation sehr gut. Sie sitzen bequem und rutschen auch bei schnelleren Workouts nicht aus dem Ohr. Mit den verschiedenen Größen der sogenannten Eargels könnt ihr die für euch passende Variante heraussuchen. Auch längeres Tragen ist kein Problem. 

In puncto Klang hat sich meiner Meinung nach nichts im Vergleich zum Vorgänger getan. Jabra liefert hier nach wie vor einen Kopfhörer mit einem sehr ausgeglichenen Sound, der in nahezu allen Frequenzbereichen mit einer ordentlichen Menge an Details punkten kann. Weder Höhen, Mitten noch Bässe setzen sich hier in den Vordergrund. Wer Fan eines Bass-belasteten Klangs ist, kann das mit den Buds durchaus abbilden, doch ein Volumen-Wunder wird das nicht. 

Verbesserungen konnte man meiner Meinung nach im Bereich der Geräuschunterdrückung erzielen. Die ist nicht auf einem sehr guten Niveau, macht im direkten Vergleich mit dem Vorgänger aber eine bessere Figur. Mit Kandidaten von Apple, Sony oder Bose kann man jedoch nicht konkurrieren. Für den Sport ist das aber ausreichend und sollte im Gym für mehr Ruhe sorgen. Ebenfalls ein HearThrough-Modus ist dabei, der die Umwelt an euer Ohr lässt und gewissermaßen das Pendant zum Transparenzmodus anderer Modelle ist. Auch hier sind die Konkurrenten besser. Die Telefonie funktioniert weiterhin tadellos. Die sechs verbauten Mikrofone machen einen sehr guten Job.

Lasst mich noch ein Wort zum Smart Case verlieren. Jabra legt euch ein neues Adapter-Kabel ins Paket, mit dem ihr ein Gerät kabellos machen kann, das nicht über Bluetooth verfügt. Ihr schließt das Klinkenkabel an einen „dummen“ Zuspieler an und steckt das USB-C-Ende in das Case. Nun könnt ihr den Button am Case drücken und die Kopfhörer stellen automatisch die Verbindung her. Jetzt sollte der Ton direkt in eurem Ohr ankommen. Vom Zuspieler per Kabel zum Case und von da drahtlos zu den Buds. Wirklich gute Sache.

Mein Fazit zu den Jabra Elite 8 Gen 2

Jabra hat die ohnehin schon technisch guten Kopfhörer mit dem Smart Case und kleineren Verbesserungen beim ANC-Tuning noch ein wenig besser gemacht. Ich denke jedoch nicht, dass man deshalb zwangsläufig das neue Modell nehmen muss, wenn man mit dem Vorgänger ein paar Euro sparen kann. Generell ist man mit 229 Euro meiner Meinung nach viel zu teuer und hat gegen billiger oder gleich teure Modelle wie den Beats Fit Pro (meine Lieblingsohrhörer für Sport), AirPods Pro, Sony WF-1000XM5 oder Bose QuietComfort Ultra keine realistische Chance. Wahrscheinlich hat man daher auch den Sport-Bereich eingestellt.

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Nelko P21: Etikettendrucker für den Alltag im Test

Ich bin großer Fan von Ordnung. Das betrifft auch Beschriftungen und so. Wie vermutlich bei vielen anderen auch, hat sich in den Jahren alles Mögliche an Kabeln etc. angesammelt, obwohl man ja eigentlich alle x Jahre so etwas säckeweise entsorgt. Für spezielle Kabel (also nicht die klassischen, wie USB-C auf irgendwas) habe ich mir seinerzeit Aufkleber für die Kabelbeschriftung gekauft. Da gibt es verschiedene Anbieter und das reicht in den meisten Fällen auch.

Da nun das neue Schuljahr für meinen Sohn anbricht, müssen wieder zig Sachen beschriftet werden. Muss man ja nicht über Hand machen, also habe ich mir für einen schmalen Taler seinerzeit den Nelko P21 gekauft. Vorteil: Die Ausdrucke des Thermotransferdruckers kann ich nicht nur für das Bedrucken von Mappen nutzen, sondern auch von Hardware. Das können, wie in meinem Fall daheim, Orte und Bezeichnungen für Steckdosen sein, MAC- oder IP-Adressen oder anderer technischer Mumpitz (ich besitze ca. 30 Netzteile, deren Watt-Aufdrucke so unverschämt klein sind, dass ich bisher einen Edding nahm).  Und ja, auch meine Gewürzsammlung kann so perfekt beschriftet werden.

Der Nelko P21 ist super einfach zu bedienen und recht handlich. Wird per Bluetooth angebunden, hat eine leicht verständliche App und schnitt bisher immer gut bei mir ab. Die App bietet verschiedene Funktionen und Vorlagen, sodass Nutzer verschiedene Design-Etikettenaufkleber von der App mit Text, QR-Code, Barcode, Materialien, Bildern, Zeit und Rändern usw. ganz einfach erstellen können. Grundsätzlich zu beachten gibt es wenig. Die jeweiligen Etiketten gibt es in unterschiedlichen Farben, der Ausdruck selbst ist Schwarz bei maximal 203 dpi. Der Akku hält angeblich vier Stunden, so lange habe ich bisher nicht gedruckt. Aufgeladen wird er per USB-C. Das Schriftbild empfinde ich als gut.

Wer jetzt auf meine Aussagen vertraut: Aufgepasst. Der Drucker wird mit einer UVP von über 50 Euro angeboten, ist aber meistens so für um 25 Euro zu haben, teilweise auch günstiger – je nachdem, wo man bestellt. Grundsätzlich sind da anscheinend auch nicht die wilden Unterschiede zwischen Nimbot und Nelko, ebenso beim Verbrauchsmaterial, welches man unbedingt bei Aliexpress oder alternativ No-Name bestellen sollte, da es bei Amazon im Vergleich teilweise unverschämt teuer ist. Die Drucke selber, die im Thermotransferverfahren gefertigt wurden, sollte man auch lediglich drinnen, nicht aber draußen bei Wind und Wetter einsetzen.

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Magic: The Gathering: „Bloomburrow“ angeschaut

Wizards of the Coast veröffentlicht, nur rund einen Monat nach dem Launch des Sets „Jenseits des Multiversums: Assassin’s Creed“ bereits die nächste Erweiterung für das Trading Card Game (TCG) Magic: The Gathering (MTG). Mit „Bloomburrow“ bringt man einen besonderen Dreh in die Welt von MTG. Denn in der Welt von Bloomburrow gibt es keine Menschen. Stattdessen stehen Tiere wie Kaninchen, Mäuse und Otter im Mittelpunkt. Ich habe mir die Erweiterung einmal kurz für euch angeschaut.

Dabei blicke ich als Gelegenheitsspieler ganz subjektiv auf „Bloomburrow“. Den Turnierwert einzelner Karten zu analysieren, das können andere definitiv besser. So zocke ich selbst seit meinem 15. Lebensjahr immer mal wieder Magic: The Gathering und habe sogar kürzlich endlich mal alle meine seltenen Karten nach Editionen sortiert in Ordnern untergebracht. Das hat zwar etwas von einem Briefmarkensammler, ist aber auch eine nerdige Abwechslung von allen digitalen Tätigkeiten.

Doch zurück zu „Bloomburrow“. Natürlich gibt es da im Handel wieder verschiedene Produkte und Einstiegsmöglichkeiten. Wer etwa gar keine Lust auf physische Karten hat, kann auch schlichtweg in MTG Arena sein Glück versuchen. Alle anderen haben die Wahl aus Play und Collector Boostern sowie entsprechenden Displays, einem Einstiegs-Kit, einem Bundle mit 9 Play Boostern plus kleinen Extras und mehreren Commander Decks. Wer einfach die „Bloomburrow“-Welt niedlich findet und mal lose bei Magic: The Gathering hineinschnuppern will, der kauft sich vielleicht schlichtweg das Einstiegs-Set mit zwei spielfertigen Decks und probiert sich aus.

Die neuen Mechaniken von „Bloomburrow“

Ohne anzüglich zu werden, hat Wizards of the Coast die Lieblingstätigkeit der Kaninchen eingewoben: Nachwuchs zu bekommen. Die Fähigkeit „Nachwuchs“ ist aber nicht nur auf die Hoppler beschränkt. Karten mit diesem Schlüsselwort geben euch die Option, beim Ausspielen zusätzliche Spruchkosten zu bezahlen, um mehrere Kreaturen-Spielsteine zu erhalten – ihren Nachwuchs eben. Diese Spielsteine sind in allen Aspekten Kopien der Mutter / des Vaters, haben aber nur Power und Toughness von 1/1.

Obendrein gibt es jetzt die Fähigkeit des „Verschenkens“ bzw. des „Geschenks“. Dabei wechselt die jeweilige Karte natürlich nicht dauerhaft den Besitzer, wandert aber unter die Kontrolle eures Gegners. Was durch das Verschenken passiert, ist je nach Karte unterschiedlich. Beim „Welpenraub“ darf der Gegner beispielsweise eine Karte ziehen. Geschenke sind immer optional, wenn ihr sie aber nicht versprecht bzw. herausrückt, entsteht euch beim Aussprechen der jeweiligen Zaubersprüche ein Nachteil. Es ist also ein Geben und Nehmen, was euch taktischen Spielraum eröffnet.

Das „Hamstern“ erlaubt es euch für zusätzliche Kosten oft sehr mächtige Effekte auszulösen. Etwa könnt ihr so mit dem Ostreomagier-Adept Kreaturenzauber aus dem Friedhof wirken. Damit das klappt, müsst ihr aber jeweils auch eine Speise opfern oder drei Karten aus dem Friedhof ins Exil schicken.

Dann hätten wir noch „Tapfer“ als neues Schlüsselwort.  Tapfer wird immer ausgelöst, wenn eine Kreatur zum ersten Mal in einem Zug das Ziel eines Zauberspruchs oder einer Fähigkeit wird, den ihr kontrolliert. Was dann genau passiert, ist je nach Kreatur verschieden. Der Wachmaus-Veteran etwa erhält in diesem Fall 1/ 0 und Erstschlag und löst Hellsicht 1 aus.

Auch das sogenannte „Aufbieten“ ist neu. Diese Fähigkeit wird ausgelöst, wenn ihr in einem Zug eine bestimmte Menge an Mana ausgegeben habt. Etwa erhält die Schrottklingen-Schergin, nachdem ihr das insgesamt vierte Mana in einem Zug für das Wirken von Zaubersprüchen ausgegeben habt, erhält sie 2/ 1.

Recht ungewöhnlich sind dann einige Karten, die sich an den Jahreszeiten orientieren – wie die Zeit des Webens. Diese führen das neue Symbol der Pfotenabdrücke ein, das ausschließlich auf diesen Karten verwendet wird. Diese können nicht angespart werden, sondern sind mehr ein Gimmick, denn ihr könnt hier im Wesentlich entscheiden, welche Aspekte des entsprechenden Zauberspruchs ihr kombiniert – und auch Effekte mehrmals auslösen. Im Falle der Zeit des Webens etwa könntet ihr auch fünfmal eine Karte ziehen, wenn ihr das wünscht. Auch hier geht es also vor allem um taktische Flexibilität.

Mein Ersteindruck von „Bloomburrow“

Im Design und Flavor finde ich „Bloomburrow“ als neue Erweiterung für Magic: The Gathering extrem gelungen. Dadurch, dass man hier eine weitgehend isolierte Welt geschaffen hat, bietet sich das Set natürlich auch für Neueinsteiger an. Auch die Mechaniken, wie etwa Nachwuchs, passen dabei wunderbar zu der Idee. Dafür sehen langjährige Fans eben kaum Charaktere aus anderen Sets wieder, sieht man von einigen abgewandelten Planeswalkern ab.

Und ob einem das niedlich-putzige Design von „Bloomburrow“ zusagt, ist natürlich Geschmackssache. Ist aber vielleicht für Familien auch ganz nett, wenn ihr es denn wagen wollt, diesen Geldmagneten Kindern und Jugendlichen aus dem eigenen Haushalt näherzubringen. Allerdings ist Magic: The Gathering so komplex, dass das Spiel ohnehin erst ab einem gewissen Alter Reiz ausübt.

Gut gefällt mir, dass man bis auf der „Verschenken“, welches manchmal andere Karten aus „Bloomburrow“ mehr oder minder voraussetzt, keine wirklich isolierten Mechaniken eingewoben hat. Das erlaubt es in Modern- und Legacy-Spielen ebenfalls viel mit dem Set anzufangen. Selbst meine Frau (ja, ich bin seit kurzem verheiratet), fand einige Zeichnungen auf den „Bloomburrow“-Karten unheimlich putzig – vom eigentlichen Spielen bekam sie dann allerdings eher Kopfschmerzen.

Mein Ergebnis: Was meinen subjektiven Eindruck von der Spielstärke der Karten ergibt, scheint „Bloomburrow“ eher im unteren Mittelfeld angesiedelt zu sein. Das Flavor ist aber großartig und es gibt viele taktische Optionen. Somit ist die Edition aus meiner Sicht eine spaßige Sache geworden

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Audio-Technica ATH-CKS30TW+ im Kurztest

Audio-Technica hat Anfang Juli seine neuen Einstiegs-TWS-Kopfhörer ATH-CKS30TW vorgestellt. Sie kosten 99 Euro, warten aber bereits mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) auf. Als technische Basis verwenden sie 9-mm-Treiber. Im Kurztest habe ich mir die neuen Earbuds einmal für euch angehört.

Im Handel bekommt ihr die Audio-Technica ATH-CKS30TW in den Farben Schwarz, Beige, Grün und in transluzentem Schwarz. Für meinen Test habe ich vom Hersteller die beigefarbene Variante erhalten. Technisch ist natürlich jeweils alles identisch.

Technische Eckdaten der Audio-Technica ATH-CKS30TW

  • TWS-Kopfhörer
  • Treibergröße: 9 mm
  • Bluetooth-Version: 5.1
  • Bluetooth-Codecs: SBC, AAC
  • Frequenzbereich: 5 – 20.000 Hz
  • Mikrofon-Typ: MEMS
  • Mikrofon-Frequenzbereich: 100 – 8.000 Hz
  • Laufzeit: bis zu 7,5 Stunden ohne und 6,5 Stunden mit ANC
  • Ladedauer: ca. 3 Stunden
  • Gewicht (Earbuds): ca. 4,5 g
  • Schutz vor Staub und Wasser: IP55
  • Lieferumfang: Kopfhörer, Ladeschale, USB-Kabel, Ohraufsätze (XS, S, M, L)
  • Preis: 99 Euro

Wie bei Audio-Technica üblich, so ist die Bezeichnung „ATH-CKS30TW “ wenig einprägsam, das Produkt, das sich dahinter verbirgt, hat aber durchaus etwas zu bieten. Als Begleit-App dient hier Audio-Technica Connect. Kommen wir direkt zur Ausstattung und Verarbeitung.

Ausstattung und Verarbeitung der Audio-Technica ATH-CKS30TW

Die Audio-Technica ATH-CKS30TW werden in einer matten Plastikschale geliefert, die sich durchaus hochwertig anfühlt. Auch die Earbuds an sich hinterlassen keineswegs optisch oder haptisch den Eindruck, aus dem Einstiegssegment zu stammen. Der Hersteller nutzt dabei zur Bedienung im Übrigen kapazitive Touch-Oberflächen an den Earbuds. Ihr könnt aber auch in der App reichlich nachregeln. Dort könnt ihr etwa für Spiele und Videos auch einen Low-Latency-Modus aktivieren oder einen Equalizer mit mehreren Voreinstellungen bemühen. Es gibt auch einen Talk-Through-Modus, der dafür gedacht ist, temporär die Lautstärke der Musikwiedergabe zu senken und z. B. Stimmen durchzulassen, damit ihr euch unterhalten könnt.

Hear-Through meint wiederum einen Transparenzmodus, bei dem also etwa am Flughafen oder Bahnhof Durchsagen gut hörbar sind. Im Übrigen bieten die ATH-CKS30TW für Telefonate auch eine Sidetone-Funktion, über die ihr dann eure eigene Stimme mithört – in wahlweise niedriger oder hoher Lautstärke. Mir gefällt die App von Audio-Technica dabei richtig gut, denn sie bündelt sehr schlicht und übersichtlich alle wichtigen Features.

Generell mag ich zu Verarbeitung und Design der Earbuds sonst keine großen Reden schwingen, denn da passt alles, ohne groß aufzufallen. Daher kurz zur Akkulaufzeit: Die Herstellerangaben kommen sehr gut hin, eher bin ich etwas länger mit einer Ladung ausgekommen, höre aber auch nicht auf sehr hohen Lautstärken. Rechnet ihr das Case ein, dann sind es übrigens jeweils bis zu 17,5 (mit ANC) bzw. bis zu 20 Stunden (ohne ANC) bis ihr Netzstrom benötigt.

Praxistest der TWS-Kopfhörer

Die TWS-Earbuds sollen laut dem Hersteller mit speziellen Akustikkanälen punkten, die für eine kontrollierte Luftführung sorgen. Im Ergebnis will man ein Klangbild erzielen, das an Live-Auftritte erinnere. Ob ihr es glaubt oder nicht: Der Sound ist tatsächlich ziemlich „luftig“ und hat mich total überrascht. Ich will es nicht zu laut sagen, aber da habe ich schon doppelt so teure TWS-Kopfhörer mit einem deutlich matschigeren Klangbild in den Ohren gehabt. Im Modus „Clear“ ergibt sich ein extrem ausgewogener Sound, der perfekt zu klassischer Musik, Folk, Rock und Indie passt – also genau meinem Geschmack.

Zuletzt habe ich ja die CMF Buds Pro 2 angehört, die im Bassbereich für mich persönlich viel zu dick aufgetragen haben, ganz gleich welchen Modus man verwendet hat. In gewisser Weise sind die Audio-Technica ATH-CKS30TW die exakte Antithese, da sie einen recht neutralen Klang liefern. Wer mag, kann die Bässe über den Equalizer, etwa im Modus „Deep Bass“, allerdings ebenfalls stark pushen. Ab und an sind die Höhen mir etwas zu spitz, aber ansonsten bin ich ziemlich beeindruckt, was für einen dynamischen und vielschichtigen Klang Audio-Technica zum verhältnismäßig günstigen Preis hier zaubert.

Abstriche müsst ihr dann bei den Telefonaten machen – da ist die Qualität in Ordnung, das können andere Hersteller wie z. B. Jabra aber besser. Auch die Geräuschunterdrückung ist solide, da gibt es aber eben deutlich bessere TWS-Kopfhörer – für die ihr allerdings auch mehr zahlen müsst. Ebenso solltet ihr bei den Audio-Technica ATH-CKS30TW keine höherwertigen Bluetooth-Codecs wie LDAC oder aptX erwarten – man begnügt sich mit SBC und AAC.

Mein Fazit zu den Audio-Technica ATH-CKS30TW

Ich bin vom Klang, das ist für mich persönlich das Wichtigste bei einem TWS-Kopfhörer, der Audio-Technica ATH-CKS30TW extrem angetan. Der Hersteller liefert einen dynamischen und neutralen Sound ab, den man bei anderen Earbuds im gleichen Preissegment vergeblich suchen wird. In Kombination mit der aufgeräumten App fällt es mir also leicht dieses Modell wärmstens zu empfehlen, wenn denn die Musikwiedergabe für euch das Hauptaugenmerk ist.

Klar aber, dass für 99 Euro nicht alles auf höchstem Niveau spielen kann: Wo die Musikwiedergabe mühelos mit doppelt so teuren TWS-Kopfhörern konkurrieren kann, sind ANC und Anrufqualität dann eher solide und eben nicht mit teureren Modellen vergleichbar. Dennoch haben mich die Audio-Technica ATH-CKS30TW richtig positiv überrascht, sodass ich rate, einen Blick auf diese TWS-Earbuds zum fairen Preis zu werfen bzw. einmal ein Ohr zu riskieren. Das gilt besonders dann, wenn ihr wie ich eher dynamische und melodiebetonte Musik hört.

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WHOOP SportFlex Band: Ein Blick auf das neue Armband

Leser des Blogs wissen, dass ich seit einigen Jahren WHOOP-Nutzer und auch zufrieden mit der Plattform bin. Das Ganze ist nicht unbedingt preiswert, doch die Einblicke und Empfehlungen bezogen auf Training und Gesundheit überzeugen mich nach wie vor. Auch die Verbesserungen, die das Unternehmen immer wieder einbaut, sind bemerkenswert. Vor kurzem hat man neue Armbänder vorgestellt – man nennt diese SportFlex Bands.

Dabei handelt es sich um Silikonarmbänder, die über die vordefinierten Löcher im Band an den Arm angepasst werden können, so wie man es von Uhren oder den Armbändern von etwa der Apple Watch gewöhnt ist. Wie alle anderen Bänder von WHOOP auch kommt das SportFlex in einer Pappverpackung, die für meinen Geschmack auch gut und gerne nur halb so groß ausfallen könnte. Drin ist nämlich nur das Band und ein Blatt mit der Beschreibung zur Installation.

Schon beim Auspacken fällt auf, dass das genutzte Silikon wie viele andere Bänder aus dem Material auch Staub und Haare anzieht. Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick sauber und es gibt keinerlei Fehlstellen. Im Vergleich zu dem Silikon-Band der Apple Watch wird hier etwas weicheres Silikon verwendet und die einzelnen Löcher der Perforierung wechseln sich mit kleinen Erhöhungen ab. Diese sind generell auch über das ganze Band verteilt und sollen dem Produkt wohl einen sportlicheren Look verleihen. Design gefällt oder eben nicht.

Installiert ist das Band ziemlich schnell. Die silbernen Aufnahmen aus Metall werden einfach auf den Tracker geschoben, dann kann das Band auch schon angelegt werden. Etwas fiddelig ist das Einstellen des Bands an den Arm, da die Aufnahme aus Metall nicht immer einfach in die Perforierung geschoben werden kann. Nach etwas Übung geht das aber. Im Internet gibt es diverse Berichte darüber, dass sich das Band genau an dieser Stelle auflöst, wenn man den Tracker oft in der Position wechselt. Da ich das Band aber generell immer über den Öffner direkt am Tracker abnehme, ist mir derartiges noch nicht aufgefallen.

Ich habe sowohl das Band in Orange als auch das in Grau hier. Bisher nutze ich nur erstgenanntes und muss sagen, dass das Silikon im Gegensatz zu dem bei der Apple Watch keine Farbe der Jeans aufnimmt. Mein gelbes Ocean-Band der Watch hat mittlerweile einen blauen Touch, was unschön ist. Das ist hier bisher nicht der Fall. Was jedoch auffällt: Das Silikon nutzt sich an den Kanten und an den Erhebungen – eben genau an den Stellen, die bspw. beim Arbeiten auf dem Tisch liegen – sehr stark ab. Das Band ist dort nicht mehr matt, sondern glänzt. Das gefällt mir nicht und nach 4 Wochen Nutzung sollte das nicht sein. Die Zeit wird zeigen, ob es noch mehr Auflösungserscheinungen gibt.

Das Tragegefühl ist jedoch gut und im Vergleich zu anderen Bändern aus Silikon reizt dieses meine Haut auch nicht. Im Vergleich zu den SuperKnit- oder den echt guten HydroKnit-Bändern ist das qualitativ jedoch ein Rückschritt. Daher kann ich das Band aktuell nicht wirklich empfehlen. WHOOP sollte nachbessern, da das Band mit mehr als 50 Euro auch kein Schnäppchen ist. Greift lieber auf die exzellenten SuperKnit- oder HydroKnit-Bänder zurück, die es in allen möglichen Farbkombinationen gibt.

Wer WHOOP mal ausprobieren möchte, bekommt über DIESEN LINK einen Monat gratis (Affiliate-Link).

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