LinkedIn trainiert die KI-Modelle mit euren Daten

Ihr seid auf LinkedIn angemeldet? Dann ist es sicher erwähnenswert, dass das Soziale Netzwerk von Microsoft auch ungefragt eure Daten nutzt, um KI-Modelle zu trainieren (via 404media). Mittlerweile hat man seine AGB diesbezüglich angepasst. 

Wir können Ihre personenbezogenen Daten verwenden, um Produkte und Dienstleistungen zu verbessern, zu entwickeln und bereitzustellen, Modelle der künstlichen Intelligenz (KI) zu entwickeln und zu trainieren, unsere Dienstleistungen zu entwickeln, bereitzustellen und zu personalisieren und mit Hilfe von KI, automatisierten Systemen und Rückschlüssen Erkenntnisse zu gewinnen, damit unsere Dienstleistungen für Sie und andere relevanter und nützlicher werden können. Sie können die LinkedIn-Grundsätze für verantwortungsvolle KI hier einsehen und mehr über unseren Ansatz für generative KI hier erfahren. Erfahren Sie mehr über die Rückschlüsse, die wir ziehen können, einschließlich Ihres Alters und Geschlechts, und wie wir sie verwenden.

Es gibt eine Hilfe-Seite, auf der man beschreibt, dass man die Daten beispielsweise nutzt, um diverse Features wie den Schreibassistent zu verbessern. Wenn ihr das nicht möchtet, müsst ihr aktiv werden und den Opt-Out über die Datenschutz-Einstellungen in eurem Account erledigen. Witzigerweise ist diese Einstellung bei mir gar nicht verfügbar. Es gibt noch einen anderen Weg, indem ihr das Formular zum Widerspruch nutzt.

Leider hat sich das automatische Opt-In zum Trainieren der KI-Modelle mittlerweile zur Gewohnheit gemacht. Wird sich sicher auch nicht ändern.

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TOR: Projektteam meldet sich zu Wort – „immer noch eine sichere Lösung“

Wir berichteten jüngst darüber, dass im August dieses Jahres Ermittler des Cybercrime-Zentrums der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe und des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg einen Server lokalisieren, den die Ransomware-Gruppe „Vanir Locker“ innerhalb des TOR-Netzwerks benutzte, um gestohlene Unternehmensdaten zu stehlen und zu veröffentlichen. Aktuell hat das Landeskriminalamt die Kontrolle über die TOR-Seite der Angreifer übernommen, auf Anweisung des Cybercrime-Zentrums. Sie wurde auf eine Sperrseite umgeleitet, was die Veröffentlichung der entwendeten Daten verhindert. Die Ermittlungen zur Feststellung der Identität der Tätergruppe sind noch im Gange.

Selbstredend melden sich die Köpfe hinterm TOR-Project hierzu auch umfangreich zu Wort, da man davon ausgehen kann, dass der Glaube an die Anonymität in diesem dezentralen Netz durch die Meldungen gelitten haben wird. Da wird unter anderem davon gesprochen, dass Tor-Browser-Nutzer und Relay-Betreiber ihre Software jederzeit auf einem aktuellen Stand halten müssten, um sich auch weiterhin möglichst sicher mit geschützter Privatsphäre durchs Netz zu bewegen. Zudem sei von den Behörden wohl vor allem ein Angriff auf einen Nutzer der veralteten Anwendung Ricochet durchgeführt worden, jener durch den gezielten Angriff deanonymisiert worden.

Dies war möglich, da die verwendete Softwareversion weder Vanguards-lite noch das Vanguards-Addon unterstützte, die genau vor solchen Angriffen schützen sollte. Aktuelle Versionen von Ricochet-Refresh, einem Fork des ursprünglichen Projekts, verfügen über entsprechende Schutzmechanismen.

Onion Services seien nur innerhalb des Tor-Netzwerks erreichbar. Die Diskussion über Exit-Nodes sei daher in diesem Fall irrelevant. Am Ende nutzt man den aktuellen Beitrag aber auch, um noch einmal dazu aufzurufen, sich als Freiwillige zu melden und Bandbreite sowie Relays bereitzustellen, damit man solchen Angriffen noch besser entgegenwirken kann.

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Schleswig-Holstein erteilt erste Lizenzen für Online-Casinos an private Anbieter

Foto: Micha Parzuchowski auf Unsplash.com

In einem ersten Schritt hat die Landesregierung von Schleswig-Holstein vier privaten Glücksspielunternehmen die Erlaubnis erteilt, Online-Casinospiele anzubieten. Damit ist Schleswig-Holstein das erste Bundesland in Deutschland, das privaten Anbietern eine Lizenz für diese Spielform gewährt. Anträge hierfür konnten seit Mai 2022 gestellt werden, die Lizenzen sollten demnach maximal 15 Jahre lang gültig bleiben.

„Die Erlaubnisbehörde beabsichtigt, vier Erlaubnisse für die Veranstaltung und den Eigenvertrieb von Online Casinospielen in Schleswig-Holstein mit einer Laufzeit von maximal 15 Jahren zu erteilen.“ hieß es da.

Die Glücksspielunternehmen BluBet Operations Limited, Cashpoint Limited, Skill On Net Limited und Tipico Karlsruhe Limited haben jene Lizenzen erhalten. Das Innenministerium betonte, dass diese Entscheidung im Einklang mit dem Glücksspielstaatsvertrag steht, der darauf abzielt, illegales Glücksspiel in legale Bahnen zu lenken.

Durch die Zulassung eines attraktiven Online-Angebots wollen wir Spielende davon abhalten, illegale Angebote wahrzunehmen, wenn sie beispielsweise die aus Spielbanken bekannten Spiele auch online spielen möchten – Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU)

Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Wandel in der deutschen Glücksspiellandschaft und könnte den Weg für weitere Bundesländer ebnen, Online-Casinos zu legalisieren. Es bleibt aber natürlich abzuwarten, wie sich dieser Markt entwickeln wird und welche Auswirkungen er auf das Spielverhalten und den Spielerschutz haben wird.

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Discord führt End-to-End-Verschlüsselung für Anrufe ein

Discord ist beliebt bei Communities und Gamern, wenn es um den Austausch oder die Verteilung von Informationen geht. Größere Server werden auch gern mal gehackt und Discord hat die Sache immer noch nicht einhundertprozentig in den Griff bekommen. Dennoch macht man jetzt den nächsten Schritt, um die User mehr vor Angriffen und dem Absaugen von Daten zu sichern. So hat man jetzt die End-to-End-Verschlüsselung für Sprach- und Videoanrufe eingeführt.

Die Clients für den Desktop, Android und iOS unterstützen das Ganze bereits. Alle anderen Versionen sollen im nächsten Jahr nachgezogen werden. Die Nachrichten werden weiterhin offen bleiben, da sie immer noch Teil der Moderationsregeln sein können.

Wer sich für die Technik dahinter interessiert, kann im Blog bei Discord nachlesen. 

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Laborrunde vor FRITZ!OS 8: FRITZ!Box 7590, 7530, 4060, 4050 und 4040 werden versorgt

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Das erste Modell der FRITZ!Box hat schon das neue FRITZ!OS 8 mit vielen Neuerungen spendiert bekommen. Doch das System ist noch nicht für alle Modelle fertig, einige von ihnen müssen noch in die vermutlich letzte Runde, Feinschliff ist angesagt. So bekommen aktuell die Modelle FRITZ!Box 7590, 7530, 4060, 4050 und 4040 eine neue Laborversion in Vorbereitung auf FRITZ!OS 8. Das Update behebt eine fehlerhafte Update-Funktion für ein FRITZ!Powerline-Produkt in den Gerätedetails unter „Netzwerkverbindungen“.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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