Amazon Alexa: Android-Smartphone suchen lassen

In vielen Haushalten ist mittlerweile ein smarter Assistent zu finden. Aus der eigenen, subjektiven Beobachtung heraus: Amazon Alexa liegt vorne, gefolgt von Apples Siri in HomePods – und dann folgen Google-Assistant-Geräte. Jede Plattform hat so ihre Möglichkeiten, Stärken und Schwächen. Doch um jene soll es nun nicht gehen, sondern um die Auffrischung einer alten Anleitung, weil ich erst jüngst nach diesem Thema gefragt wurde. Suche ich mein iPhone, dann lasse ich es über meine Apple Watch klingeln. Funktioniert 1a. Doch wie sieht es aus, bei der Konstellation aus Amazon Alexa auf einem Amazon Echo und einem Android-Smartphone? Ganz easy, da kann eine einfache Routine helfen, die ihr auf eurem Android-Smartphone erstellen könnt.

Einzurichten ist das Ganze im Menüpunkt Routinen in der Alexa-App. Legt ihr eine neue Alexa-Routine an, werdet ihr nach dem „Auslöser“ der Routine befragt. Wählt ihr hier „Stimme“ könnt ihr einen personalisierten Befehl eingeben, bei dem Alexa eure „Smartphone-Suche“-Routine auslöst. Im nächsten Schritt gilt es dafür zu sorgen, dass euer Smartphone, auch wenn es auf lautlos gestellt ist, den Alarm von sich gibt. Die Aktion „Lautstärke“ versteckt sich unter der Option „Geräteeinstellungen“.

Achtet auch darauf, dass bei „von“ „Dieses Gerät“ ausgewählt ist – ihr wollt ja, dass das zu findende Gerät auf „laut“ gestellt wird, nicht der Echo oder Lautsprecher, den ihr fragt. Des Weiteren solltet ihr natürlich auch eine weitere Aktion auswählen, nämlich das Abspielen eines Tons, damit ihr das Smartphone auch hören bzw. finden könnt.

Zu bedenken ist: Es kann ein paar Sekunden dauern, bis die Routine nach eurem Sprachbefehl auslöst und auf eurem Handy der Ton bimmelt. Natürlich kann die Alexa-App eine geringe Lautstärke auch hochregeln, doch dies hilft nichts, wenn euer Android-Smartphone im Modus „nicht stören“ ist. Je nach Modell müsst ihr da einmal nachschauen, ob ein Hinzufügen einer Ausnahme möglich ist. Das Google Pixel mit Android 12 würde beispielsweise den Alarm der Alexa-App dennoch durchlassen, selbst wenn „Nicht stören“ aktiv ist, da Geräusche der Kategorie Wecker und Medien diesen unterbrechen können. App-Ausnahmen können ansonsten in den Einstellungen von „Nicht stören“ hinterlegt werden.

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Android: Diese Hersteller liefern Sicherheitsupdates am schnellsten aus

Dieses Titelbild zeigt zwei Samsung Galaxy Note 20-Smartphones, welche nebeneinander auf einem Tisch stehen.

Es wird wieder Zeit über den Tellerrand zu schauen. Android ist das prominenteste Betriebssystem auf dem Smartphone-Markt, vor allem durch seine Vielfältigkeit. Trotzdem besteht weiterhin das alte Problem mit den (Sicherheits)-Updates. Smartphone-Hersteller müssen diese selbst verteilen, wodurch es zu Verzögerungen und kurzen Support-Zeiträumen kommen kann.

Da es sich um ein wichtiges Thema handelt, weil man heutzutage mit dem Smartphone sogar Überweisungen abwickelt, beschäftigt sich AndroidPolice mit der Frage, welcher Hersteller am schnellsten die monatlichen Sicherheitsupdates bereitstellt. Dazu überwachen sie diverse Geräte seit deren Erscheinungsdatum und notieren sich jeden Monat, wie viele Tage es gedauert hat, bis ein Patch ankam. Anschließend berechnet AndroidPolice einen Durchschnitt, den sie in einem Säulendiagramm optisch aufbereiten.

So lange brauchen Android-Hersteller für Sicherheitsupdates

Diagramm, welches zeigt, wie schnell Smartphone-Hersteller die Android Sicherheitsupdates ausrollen.

niedrigster Wert = bester Wert

Auf diesem Säulendiagramm sind auf der Y-Achse die Gerätenamen notiert, während sich auf der X-Achse die Anzahl der Tage befinden.

Die Google Pixel-Geräte schneiden allesamt hervorragend ab, mit einer durchschnittlichen Verzögerung von 0 Tagen. Dies sollte niemanden überraschen, da das Android-Betriebssystem aus eigener Hand kommt. Zudem legt Google keine aufwendige Oberfläche über das System, wodurch die Update-Verteilung besonders leicht ist.

Ebenfalls hervorragend schneiden Samsung-Geräte ab. Der beliebteste Smartphone-Hersteller in Deutschland hat sich in letzter Zeit stark darum bemüht, seine Softwarequalität zu verbessern. Neben einer aufgeräumten und performanten Oberfläche, gehört zur Fortentwicklung ebenfalls die schnelle Verteilung von (Sicherheits-)Updates. Doch nicht nur schnell kommen die Aktualisierungen an, sondern auch für eine längere Zeit. Während Google aktuell drei Jahre Sicherheitsupdates verspricht, sind es bei Samsung vier. Aus diesem Grund schneidete das Galaxy S21 in unserem Test auch so gut ab.

Bisher trug OnePlus den Ruf, alle Aktualisierungen schnell und zuverlässig auszuliefern. Mittlerweile hat sich die ehemalige Enthusiasten-Marke in diesem Aspekt leider stark ins Negative entwickelt. Wie auf dem Diagramm zu erkennen ist, erhält das OnePlus 8T die Updates mit über 40 Tagen-Verzögerungen von allen beobachteten Geräten am langsamsten. Aber auch die ehemaligen Flaggschiffe 7 Pro und 8 Pro schneiden mit knapp einem Monat sehr ernüchternd ab. Dies liegt unter anderem daran, dass OnePlus ein Bi-Monthly-Prinzip verfolgt. Somit setzen sie immer einen Monat aus, wodurch man nur alle 2 Monate ein Update erhält. Häufig ist es auch so, dass man z.B. erst am Ende des Monats Juli den Juli-Sicherheitspatch bekommt. Gegen kürzlich geschlossene Zero-Day-Lücken ist man bei OnePlus somit nicht gut geschützt.

Einen durchwachsenen Eindruck macht ansonsten noch Sony. Kein gutes Ergebnis, aber auch kein allzu schlechtes.

Es ist etwas schade, dass AndroidPolice keine Xiaomi, Nokia oder Huawei-Geräte verfolgt. Besonders Xiaomi ist ein interessanter Kandidat, da der Hersteller ihre Hardware zu einem vergleichsweise günstigen Preis verkauft. Aber dafür ebenfalls ein stark modifiziertes Android ausliefert.

Fazit: Samsung und Google sind die beste Wahl für schnelle Updates

Diagramm, welches den finalen Score zeigt. Die Smartphones mit dem höchsten Score erhalten am zuverlässigsten Android Sicherheitsupdates.

Höchster Wert = bester Wert

Abschließend lässt sich anhand dieser Zahlen feststellen, dass Samsung und Google die erste Wahl sind, wenn man eine gute Software-Erfahrung mit schnellen Aktualisierungen bevorzugt. Samsung bietet vier Jahre Sicherheitsaktualisierungen für ein stark modifizertes Android mit vielen Alternativ-Lösungen zu Google-Diensten. Während Google ihre Geräte drei Jahre lang aktualisiert, aber dafür ein kaum modifizertes System pflegt, welches mit einigen zusätzlichen Google-Diensten abgerundet wird.

Gerüchten zufolge soll die nächste Pixel-Generation dank Samsung-Prozessoren das Update-Versprechen sogar auf fünf Jahre anheben, was den Android-Markt definitiv aufmischen würde. Denn mittlerweile haben auch viele Android-Hersteller verstanden, dass alle Smartphones sich ähneln. Den Unterschied macht am Ende die Software.

Wer etwas tiefer in der Marterie steckt und kein Problem damit hat, sein Handy zu modifizieren, für den sind die Zahlen von keiner großen Bedeutung. Denn mit LineageOS erhält man alle Sicherheitsupdates pünktlich zur Fertigstellung. In dem Custom-Rom-Bereich sind Google, OnePlus und Xiaomi-Smartphones weiterhin die beste Wahl.


(Bild-)Quelle: AndroidPolice

Android: Google beschränkt alte Geräte stark (sicher betrifft es euch eh nicht)

Google hat bekannt gegeben, dass alten Android-Geräten der Hahn abgedreht wird. Im Rahmen der ständigen Bemühungen um die Sicherheit der Nutzer – so die Aussage von Google –  werde man ab dem 27. September 2021 keine Anmeldung auf Android-Geräten mit Android 2.3.7 oder niedriger mehr zulassen. Wenn Nutzer sich nach dem 27. September an ihrem Gerät anmelden, erhalten sie möglicherweise Fehlermeldungen zu Nutzernamen oder Passwort, wenn sie versuchen, Google-Produkte und -Dienste wie Google Mail, YouTube und Maps zu nutzen. Nutzer, die noch eine so alte Kiste haben und nicht aktualisieren können, können versuchen, sich über den Webbrowser ihres Geräts bei ihrem Google-Konto anzumelden. Sie können weiterhin einige Google-Dienste nutzen, wenn sie sich über den Webbrowser ihres Geräts bei Google anmelden. Es dürfte sicher sein zu behaupten, dass mittlerweile kaum jemand mehr solch ein altes Gerät benutzt – vielleicht nutzen Sammler ja noch ab und an diese „historische“ Technik.

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OnePlus Nord CE: OxygenOS 11.1.5.5 wird verteilt

OnePlus hat seine Nord-Reihe bereits seit längerem in tiefere Preisgefilde vordringen lassen. Drei weitere Modelle gibt es inzwischen, die dem klassischen Nord-Smartphone unterzuordnen sind. Kürzlich schob man das Nord CE (Core Edition) dem Nord 2 vorneweg. Mit dem Update auf OxygenOS 11.1.5.5 erhält das Nord CE nun ein kleineres Update. Für das OnePlus Nord N10 5G verteilt man derzeit mit Android 11 den voraussichtlich „letzten großen Versionssprung“. Neben der Kontrolle über das Wärmemanagement und allgemeinen Verbesserungen in Sachen Stabilität und dem Ausräumen kleinerer Fehler hat man da auch mal wieder etwas an der Kamera geschraubt.

Nach eigenen Angaben habe man da die Bildschärfe sowie die Stabilität verbessert. Außerdem soll der Weißabgleich nun konsistenter arbeiten und somit für eine einheitlichere Darstellung sorgen. Verbesserungen sollen zudem der Bildqualität von Nightscape, dem Nachtmodus von OnePlus, zuteilwerden. Das Update wird ab sofort – auch hierzulande – verteilt. Wie üblich geht man dabei aber „in Wellen“ vor, sodass es etwas dauern könnte bis das Update auch bei euch eintrifft. Wer da etwas vorschnell ist, der kann zur inoffiziellen Oxygen-Updater-App greifen und das Update damit manuell anschieben.

Changelog

  • System
    • Optimized overheating control management
    • Improved the stability and fixed known issues
  • Camera
    • Improved the image clarity and stability
    • Improved the white balance consistency for better imaging uniformity
    • Improved the imaging quality of Nightscape

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Google Home: Verbesserte Einstellungen für Nest-Lautsprecher und Chromecasts

Nest Hub und Hub Max hatten bereits Ende des letzten Jahres eine überarbeitete Ansicht für ihre Einstellungen in der Google-Home-App erhalten. Nun folgen laut 9to5Google auch Nest-Lautsprecher und Chromecast-Geräte. So werden nun auch dort sämtliche Unterpunkte in den beiden Abschnitten „Allgemein“ und „Gerätefunktionen“ aufgelistet. Auch soll nun der Menüpunkt „Gerät entfernen“ ganz unten in der Auflistung eines jeden Geräts besser hervorgehoben werden. Solltet ihr Chromecast-Gerätschaften verwenden, dürft ihr in der App nun per Schnellzugriff den Ambient Mode nutzen. Ältere Chromecast-Versionen bieten zudem unter „Video“ noch eine Funktion, um einen 50-Hz-HDMI-Modus zu verwenden.

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