Bluesky: 700.000 neue Nutzer innerhalb einer Woche

Das dezentrale soziale Netzwerk Bluesky konnte innerhalb einer Woche mehr als 700.000 neue Nutzer gewinnen und erreicht nun eine Gesamtnutzerzahl von 14,5 Millionen. Diese Information wurde von Bluesky-COO Rose Wang gegenüber The Verge bestätigt. Der Großteil der Neuanmeldungen stammt aus den Vereinigten Staaten.

Im US-amerikanischen App-Store-Ranking hat sich Bluesky mittlerweile auf den zweiten Platz der kostenlosen Social-Networking-Apps vorgearbeitet. Nur Metas Threads liegt noch vor der Plattform. Der Aufstieg von Bluesky zeigt sich auch in den Wachstumszahlen der vergangenen Wochen. Am 24. Oktober meldete das Unternehmen 13 Millionen Nutzer. Nach einer Ankündigung von X, die das Blocken von Nutzern betraf, verzeichnete Bluesky an einem einzigen Tag 500.000 neue Anmeldungen.

Threads, das von Instagram unterstützte Netzwerk, bleibt mit 275 Millionen monatlich aktiven Nutzern zwar der größere Dienst, sieht sich jedoch mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Nutzer berichten von Problemen mit engagement-getriebenen Inhalten, Moderationsschwierigkeiten und der Verbreitung von Fehlinformationen. Ein weiterer Kritikpunkt ist der algorithmische „For You“ Feed, der sich nicht dauerhaft deaktivieren lässt. Zumindest newstechnisch kann ich für mich festhalten, dass Threads leider noch keine Alternative zu X ist.

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Meta entschärft personalisierte Werbung in der EU und senkt den Preis fürs werbefreie Abo

Meta geht auf die Europäische Union zu und wird Nutzern in dieser Region die Möglichkeit geben „weniger personalisierte Anzeigen“ zu erhalten. Aus Altruismus geht das Unternehmen, das hinter WhatsApp, Instagram und Facebook steckt, natürlich nicht so vor. Vielmehr will man so den Kartellwächtern weniger Anlass für einen harten Durchgriff liefern.

Anwender in der EU sollten entsprechend innerhalb der nächsten Tage eine neue Option erhalten: Auf Wunsch kann die Personalisierung der Werbung reduziert werden. Im Ergebnis werden stattdessen kontextbasierte Anzeigen ausgespielt, die auf den jeweiligen Inhalten basieren, die ihr gerade betrachtet. Vernachlässigt wird dann aber eure zurückliegende Browsing-History. Die neuen Werbeanzeigen sollen aber dennoch das Alter, Geschlecht und den Standort des Benutzers einbeziehen. Manche Anzeigen sollen zudem den ganzen Screen einnehmen und für einige Sekunden unüberspringbar bleiben.

Meta geht dennoch davon aus, dass das neue Werbeformat mit weniger Personalisierung den Umsätzen in der EU schaden könnte. Das wird aber im Detail davon abhängen, wie viele Menschen sich dafür entscheiden. Aktuell erwirtschaftet Meta ca. 23 % seines Gesamtumsatzes in der EU. Der Markt bleibt also für das Unternehmen sehr wichtig.

Meta liegt mit der EU im Clinch

Gleichzeitig liegt Meta immer wieder mit den EU-Behörden im Clinch. Etwa ist man unzufrieden damit, dass man zur Verwendung der EU-Nutzerdaten für das KI-Training eine Widerspruchslösung einrichten musste. Kurz nach der Etablierung strich man das Ganze dann schon wieder gänzlich. Deswegen ist der hauseigene KI-Chatbot hierzulande bisher nicht verfügbar. So wirft man den EU-Verantwortlichen vor, den digitalen Werbemarkt ineffizient zu machen, wodurch viele Unternehmen leiden würden.

Im Übrigen bietet Meta ja auch ein Abo an, bei dem ihr Facebook und Instagram gegen einen Obolus werbefrei nutzen könnt. Hier sinkt der Preis für das Monats-Abo nun von 9,99 auf 5,99 Euro (Web) bzw. von 12,99 auf 7,99 Euro im Monat für die Apps (Android / iOS). Für jedes weitere Konto neben dem Haupt-Account, das werbefrei genutzt werden soll, fallen jeweils zusätzliche 4 Euro (Web) bzw. 5 Euro (Apps) an. Für Bestandskunden passt Meta die Preise automatisch an, sie müssen nicht eingreifen

Das Ganze hat im Übrigen aber natürlich immer zwei Seiten. So gibt es anhaltende Kritik an Metas Umgang mit Nutzerdaten, die in der Vergangenheit wohl auch nicht immer adäquat geschützt worden sind. Meta argumentiert zudem, personalisierte Werbung sei auch für die User von Vorteil, weil sie relevantere Werbung erhielten. Man kann sich aber sicherlich darüber streiten, ob es von den Nutzern wirklich gewünscht ist, dass ihre privaten Informationen an den Meistbietenden verscherbelt werden.

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Grok: Kostenloser Zugriff wird getestet

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

Bei X, dem sozialen Netzwerk, bereitet man sich darauf vor, den KI-Chatbot Grok einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Der von Musks Unternehmen xAI entwickelte Chatbot war bisher ausschließlich zahlenden Premium-Nutzern vorbehalten. Nun deutet sich eine Änderung dieser Strategie an.

Erste Tests der kostenlosen Version von Grok laufen bereits in Neuseeland. Die Nutzung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft: Nutzerkonten müssen mindestens sieben Tage alt sein und mit einer Telefonnummer verknüpft werden. Für die kostenlose Nutzung gelten zudem zeitliche Beschränkungen. Das Grok-2-Modell erlaubt 10 Anfragen innerhalb von zwei Stunden, während die abgespeckte Version Grok-2 mini 20 Anfragen im gleichen Zeitraum ermöglicht. Für die Bildanalyse-Funktion sind drei Anfragen pro Tag vorgesehen.

Vermutlich strebt man eine Vergrößerung der Nutzerbasis an, um schneller Feedback zu erhalten und die Entwicklung des Systems zu beschleunigen. Auch könnte das übliche „Anfixen“ ein Grund für das Öffnen für Kostenlos-Nutzer sein.

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Spotify mit neuen Integrationen für TikTok und Instagram

Spotify rollt ab sofort neue Funktionen aus, die das Teilen von Musik in sozialen Medien noch einfacher machen. Über das „…“ Menü oder das Share-Icon können Nutzer ihre Lieblingssongs, Podcasts und Hörbücher direkt in TikTok-Feeds oder Stories posten. Auch das Teilen über TikTok Messages ist möglich.

Auf Instagram gibt es ebenfalls eine nützliche Neuerung: Entdeckt man beim Scrollen einen interessanten Song, lässt sich dieser nach einmaliger Account-Verknüpfung direkt in der Spotify „Liked Songs“-Playlist speichern. So ganz neu wie Spotify tut, ist das Ganze gar nicht, denn die Funktion wurde bereits Mitte Oktober ausgerollt.

Die Funktionen sind ab sofort für alle iOS- und Android-Nutzer verfügbar, vorausgesetzt die Apps sind auf dem aktuellen Stand.

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Telegram nun auch als ARM-Version unter Windows

Die Messaging-App Telegram ist seit einigen Jahren im Microsoft Store verfügbar. Bislang gab es die App als 32- und 64-Bit-Variante. Die Anwendung lief bisher nicht nativ auf der ARM64-Architektur, sondern wird über Microsofts Prism-Emulationsschicht ausgeführt. Diese übersetzt die x86-64-Anweisungen der App in ARM-kompatible Befehle. Mit der Einführung von Windows 11 24H2 hat Microsoft die Leistungsfähigkeit der Prism-Emulation verbessert. Dies kommt auch Telegram-Nutzern zugute, die die App auf ARM-Geräten verwenden. Mittlerweile ist es aber so, dass über die GitHub-Seite sowohl die portable als auch die installierbare ARM-Version von Telegram heruntergeladen werden kann. Eine nativ programmierte Anwendung erreicht sicherlich die beste Performance auf der jeweiligen Hardware-Plattform, auch wenn man das als Anwender vielleicht gar nicht direkt selbst merkt. Die aktuelle Version von Telegram ist 5.7.2 und ihr könnt sie hier bekommen – auch für die anderen Betriebssysteme.

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