YouTube führt „Juwelen“ als neue Monetarisierungsoption für Livestreams ein

YouTube führt, zunächst allerdings nur in den USA, eine neue Monetarisierungsoption ein. Diese hält in vertikalen Livestreams Einzug und kann nur über die mobile YouTube-App verwendet werden. Die Rede ist von den „Juwelen“, welche im Grunde YouTubes Version der Twitch Bits sind. So könnten Zuschauer diese virtuelle Währung gegen Echtgeld kaufen und für digitale „Geschenke“ einlösen, um Livestreamer zu belohnen.

Die Videomacher bzw. Livestreamer können die digitalen Geschenke dann in Rubine umwandeln – jeder Rubin ist dabei einen US-Cent wert. Tja, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht, oder? Im ersten Schritt können YouTube-Partner in den USA diese Funktion in den kommenden Wochen aktivieren. Voraussetzung ist, dass sie im YouTube Studio das Virtual Items Module akzeptiert haben. Da die Funktion zunächst auf die Vereinigten Staaten beschränkt ist, können auch nur dortige Zuschauer Juwelen kaufen. Allerdings könnten euch die damit verbundenen Geschenke dennoch auch hierzulande in Livestreams von US-Videomachern begegnen.

YouTube sichert sich dabei auch seinen Anteil. Kauft man also Juwelen, geht direkt ein Teil an YouTube und nicht die ganze Summe über die Geschenke / Rubine an die Videomacher. Allerdings variiert der prozentuale Teil, den sich YouTube einverleibt. So hängt es von der Art der Juwelen-Pakete ab, wie hoch YouTubes Anteil ist. Wie die Preise für die Juwelen ausfallen sollen, hat man im Übrigen noch nicht offen kommuniziert.

Mal sehen, wie das Ganze in den USA angenommen wird und ob diese Monetarisierungsform dann auch noch nach Europa kommt.

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Postbank Jugend-Digitalstudie 2024: Influencer beeinflussen das Shopping-Verhalten zunehmend

Laut den Ergebnissen der Postbank Jugend-Digitalstudie 2024 lassen sich Jugendliche bei ihren Online-Einkäufen immer stärker von Influencern leiten. Obendrein nehme der Trend hin zum Social Shopping zu. 54 % der befragten Jugendlichen hatten etwa im vorherigen halben Jahr mindestens ein Produkt gekauft, das ihnen von einem Influencer als Markenbotschafter präsentiert worden war.

2020 lag dieser Wert noch bei 41 %, 2023 z. B. bei 50 %. Zumindest bei den Befragten der Postbank Jugend-Digitalstudie 2024 zeichnet sich also ein langfristiger Trend ab. Zu bedenken ist aber, dass es sich hier nicht unbedingt um eine streng wissenschaftliche Studie handelt, sodass man die Aussagekraft der Ergebnisse nicht überbewerten sollte.

Laut der Untersuchung steigen im Übrigen auch die monatlichen Ausgaben für Online-Käufe. Betrugen sie etwa 2019 noch 54 Euro, so liegen sie jetzt bei 167 Euro. Damit haben sie sich mehr als verdreifacht. Ob die Jugendlichen jetzt schlichtweg mehr Geld im Monat zur Verfügung haben, die Inflation zu den erhöhten Ausgaben beigetragen hat oder noch andere Faktoren eine Rolle spielen, ist unklar. Jungen investieren dabei mit durchschnittlich 217 Euro im Monat deutlich mehr als Mädchen mit im Schnitt 116 Euro.

Aber: Vor allem Mädchen lassen sich der Studie zufolge beim Einkaufen durch Produktvorschläge auf Blogs, Instagram und Co. beeinflussen. 62 Prozent von ihnen sind in den vergangenen sechs Monaten der Empfehlung von Influencern gefolgt. Hingegen sind es nur 47 % der befragten Jungen. Der Einfluss der Influencer ist dabei bei älteren Jugendlichen größer, als bei jüngeren. 59 Prozent der 18-Jährigen, aber „nur“ 49 Prozent der 16-Jährigen kauften Produkte, die sie bei Influencern gesehen hatten.

Social Shopping ist bei Jungen beliebter als bei Mädchen

Etwa jeder zweite Junge, aber nur rund jedes dritte Mädchen der Befragten, betreibt Social Shopping. Damit ist gemeint, dass Produkte direkt über ein soziales Netzwerk gekauft werden, weil etwa eine Werbeanzeige oder eben eine Influencer-Empfehlung bemerkt worden ist. Insgesamt haben das schon 44 Prozent aller befragten Jugendlichen mindestens einmal getan, weitere 30 Prozent können es sich in Zukunft vorstellen. Anreize sind da oft Rabattaktionen oder neuartige Produkte.

WhatsApp ist bei den befragten Jugendlichen noch der meistgenutzte Dienst, gefolgt von YouTube. Allerdings verzeichnen beide Plattformen ein Minus, wenn man mit den Vorjahren vergleicht. Hingegen konnten Instagram (69 Prozent), TikTok (66 Prozent), Snapchat (57 Prozent) und Pinterest (29 Prozent) alle im Vergleich zum Vorjahr leicht zulegen. Für Social Shopping wird dabei mit großem Abstand Instagram am häufigsten genutzt – gefolgt von TikTok. Bei WhatsApp ist das Ganze hingegen eher noch unüblich, was Ausbaupotenzial für Meta aufzeigt.

Die Daten der Postbank Jugend-Digitalstudie 2024 wurden im September 2024 durch eine Befragung unter 1.000 Jugendlichen erhoben. Solche Befragungen sind allerdings recht störungsanfällig, da sie auf das subjektive Erinnerungsvermögen der Befragten setzen und es viele konfundierende Variablen, wie etwa den Faktor der Sozialen Erwünschtheit, gibt.

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WhatsApp führt Nachrichtenentwürfe ein

Ab sofort bietet WhatsApp eine neue und einfache Möglichkeit, unfertige Nachrichten zu finden. Der neue “Entwurf”-Indikator wird nun vor unfertigen Nachrichten angezeigt und verschiebt diese an den Anfang der Chat-Liste, damit sie schnell gefunden werden können. Ob man beim Tippen unterbrochen wird oder einfach später zu einer Nachricht zurückkehren möchte, diese Funktion hilft, Zeit zu sparen und leicht zu den Nachrichtenentwürfen zurückzukehren.

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EU-Kommission: Fast 800 Millionen Euro Strafe gegen Meta

Die Europäische Kommission hat eine Entscheidung im Bereich der digitalen Marktregulierung getroffen. Der Konzern Meta, bekannt durch sein soziales Netzwerk Facebook, muss eine Geldbuße in Höhe von 797,72 Millionen Euro zahlen. Der Grund für diese Strafe liegt in der Verletzung europäischer Kartellvorschriften.

Die Untersuchung der EU-Kommission ergab, dass Meta seine marktbeherrschende Position im Bereich sozialer Netzwerke ausnutzt. Das Unternehmen verknüpft seinen Kleinanzeigendienst Facebook Marketplace systematisch mit dem sozialen Netzwerk Facebook. Diese Verbindung führt dazu, dass jeder Facebook-Nutzer automatisch Zugang zu Marketplace erhält und regelmäßig mit diesem Dienst konfrontiert wird – unabhängig davon, ob er dies wünscht oder nicht.

Ein weiterer Kritikpunkt der Kommission betrifft den Umgang mit Werbedaten. Meta nutzt Daten, die von anderen Werbetreibenden auf seinen Plattformen Facebook und Instagram generiert werden, exklusiv für seinen eigenen Kleinanzeigendienst. Diese Praxis schafft einen erheblichen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Anbietern von Online-Kleinanzeigen.

Die Höhe der Geldbuße wurde nach den offiziellen Leitlinien der Kommission aus dem Jahr 2006 festgelegt. Bei der Bemessung spielten mehrere Faktoren eine Rolle: die Dauer der Verstöße, deren Schwere sowie der direkt mit Facebook Marketplace verbundene Umsatz. Die Kommission berücksichtigte auch den Gesamtumsatz von Meta, um eine angemessene Abschreckungswirkung zu erzielen.

Die EU-Kommission hat Meta aufgefordert, diese wettbewerbswidrigen Praktiken einzustellen. Das Unternehmen muss künftig davon absehen, ähnliche Verhaltensweisen zu wiederholen oder vergleichbare Praktiken einzuführen. Diese Entscheidung unterstreicht das Bestreben der EU, faire Wettbewerbsbedingungen im digitalen Markt zu gewährleisten und dominante Marktpositionen zu regulieren. Meta will gegen die Entscheidung vorgehen.

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Werbung auf Threads: Monetarisierung ab 2025 geplant

Meta stellt Boni für erfolgreiche Posts bei Threads in Aussicht.

Wie man bei The Information berichtet, plant Meta, Anfang 2025 Werbung in seiner Social-Media-App Threads einzuführen. Damit soll die rasante Expansion der Plattform monetarisiert werden. Ein Team innerhalb der Werbeabteilung von Instagram leite das Ganze, aktuell stünde aber alles noch in einem sehr frühen Stadium. Geplant sei, zunächst einer kleinen Anzahl von Werbetreibenden die Möglichkeit zu geben, ab Januar Anzeigen auf Threads zu schalten. Abzusehen war es so oder so – schließlich muss jeder Social-Media-Dienst irgendwann profitabel sein – dennoch ist der Zeitpunkt der Meldung nicht sonderlich gut gewählt. X (ehemals Twitter) verzeichnet nach Elon Musks verstärkter politischer Präsenz einen noch stärkeren Verlust von Nutzern, von dem Bluesky und Threads profitieren. Es bleibt nun abzuwarten, wie sich die Einführung von Werbung auf die zukünftigen Nutzerzahlen von Threads auswirken wird.

Das Team bei Threads:

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