Telegram entfernt die Funktion „Personen in der Nähe“

Der Messengeranbieter Telegram hat eine Funktion aus seiner App entfernt, nämlich das Auffinden von Personen in der Nähe. Nutzer, die selbst ihren Standort freigeben, konnten so andere Telegram-Nutzer sehen – inklusive der ungefähren Entfernung. Da sah man nicht nur „normale“ Nutzer, sondern eben auch Bots, irgendwelche Drogentaxen, Prostitution und Gruppen in der Nähe. Der Punkt ist nun weggefallen, andere Nutzer in der Nähe also nicht mehr auffindbar. Verifizieren konnte ich das Ganze mit Nutzern aus Deutschland, wie es in anderen Ländern ist, weiß ich derzeit nicht. Dass die Benutzer in der Nähe weggefallen sind, ist vielleicht für viele egal, aber die Gruppenfunktion war für den einen oder anderen ganz nett – wobei zumindest in meinem Umfeld keine einzige gepflegte Gruppe zu finden war.

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Snapchat: Werbung bald in den Chats

Snapchat hat über die Jahre hinweg etliche Versuche unternommen, das Unternehmen so profitabel wie möglich zu machen. So wirklich erfolgreich war man damit bisher jedoch nicht. In einem Memo, die der CEO Evan Spiegel auf der Webseite veröffentlicht hat, kündigt man nun an, dass man mehr Werbung ausspielen möchte.

Konkret werden gesponserte Nachrichten als ungelesene Nachrichten in den Chat-Threads auftauchen – zumindest möchte man damit experimentieren. Diese Nachrichten werden laut Spiegel aber ohne Push-Benachrichtigung erscheinen und man muss die Nachrichten auch nicht öffnen. Ob es leicht sein wird, sich von den Quälgeistern zu befreien, ist jedoch nicht ganz klar.

Gesponserte Snaps ermöglichen es Werbetreibenden, visuell mit der Snapchat-Community zu kommunizieren, und machen ihnen die Kernfunktionen von Snapchat zugänglich. Gesponserte Snaps erscheinen im Chat-Posteingang als neuer Snap ohne Push-Benachrichtigung und das Öffnen der Nachricht ist optional. Auf diese Weise können Werbetreibende potenzielle Kunden mit einer einzigen Anzeigeneinheit über den gesamten Funnel hinweg ansprechen, durch eine große Reichweite im Chat-Posteingang Aufmerksamkeit erregen, die Kaufbereitschaft bei Personen verbessern, die sich für das Ansehen des Snaps entscheiden, und die Konversion mit einem Call-to-Action in der Nachricht steigern.

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YouTube will Künstler besser über KI-Imitationen informieren

Wer sich auf YouTube umsieht, findet dort KI-generierte Inhalte en masse. Das betrifft KI-Stimmimitationen, bei denen dann etwa Johnny Cash „Barbie Girl“ trällert oder Freddie Mercury „Wonderwall“ schmettert, genauso wie z. B. KI-Filmtrailer. Laut einer Mitteilung der Videoplattform will man da nun Künstlern etwas entgegenkommen. Man entwickle eine neue „Likeness Management“-Technologie. Diese soll KI-Imitationen erkennen und die Künstler darüber informieren.

So habe man bereits im Rahmen seiner Content ID eine Technik entwickelt, die synthetische Stimmenimitate erkenne. Plattenfirmen, Künstler oder andere Rechteinhaber können somit Stimmimitationen automatisch erkennen und sich benachrichtigen lassen. An Optimierungen der Technik arbeite man intern, um Anfang 2025 eine Pilotphase mit Partnern zu starten. Die Rechteinhaber könnten dann entsprechend solche KI-Stimmimitationen entfernen lassen oder sich die Monetarisierung der entsprechenden Videos sichern.

Doch man arbeite parallel auch daran, KI-generierte Gesichts-Ebenbilder zu erkennen, die z. B. Schauspieler, Sportler oder andere Prominente imitieren. Folgerichtig soll es auch da möglich werden, einzuschreiten. Ebenfalls erinnert YouTube daran, dass es untersagt sei, Inhalte von YouTube per Scraping für das KI-Training zu verwenden. Ob sich die Firmen daran halten, ist aber eine andere Frage. Gerüchten zufolge soll Nvidia da etwa ein schwarzes Schaf sein.

YouTube gibt an, auch an neuen Wegen zu arbeiten, die es Videomachern erlauben, enger zu erfassen, wie Dritte ihre Videos auf der Plattform verwenden dürfen. Mehr dazu will man im weiteren Jahresverlauf verraten. Eigene KI-Tools werde man stets mit den notwendigen Sicherheitsmechanismen ausstatten, um Missbrauch so weit wie möglich zu unterbinden.

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WhatsApp und Messenger: Meta stellt Drittanbieter-Chat-Funktion für EU-Nutzer vor

Im Rahmen des Digital Markets Act (DMA) können Nutzer in Europa laut Meta wohl bald über WhatsApp und Messenger mit Personen kommunizieren, die Drittanbieter-Nachrichtendienste nutzen. Diese „Drittanbieter-Chats“ sollen eine bessere Verbindung zwischen verschiedenen Apps ermöglichen.

Der Digital Markets Act (DMA) ist ein Gesetz der Europäischen Union, das darauf abzielt, faire und offene digitale Märkte zu gewährleisten. Es wurde entwickelt, um die Macht großer Online-Plattformen, die als sogenannte „Gatekeeper“ fungieren, zu regulieren und sicherzustellen, dass diese ihre Marktmacht nicht missbrauchen.

Die Entwickler haben demnach darauf geachtet, dass Nutzer diese neuen Funktionen leicht finden können. WhatsApp und Messenger werden Benachrichtigungen zeigen, wenn neue Drittanbieter-Apps verfügbar sind. Zudem verspricht man einen einfachen Onboarding-Prozess, der erklärt, wie man Drittanbieter-Chats aktiviert. Nutzer können auswählen, von welchen Apps sie Nachrichten empfangen möchten.

Zudem können Nachrichten von Drittanbietern in einem separaten Ordner gespeichert oder in einem gemeinsamen Posteingang angezeigt werden. Diese Einstellungen sollen jederzeit änderbar sein. Ab 2025 soll es auch Gruppenchats und ab 2027 dann auch Sprach- und Videoanrufe geben.

Telegram: Illegale Inhalte in privaten Chats können gemeldet werden

Vermutlich habt ihr es mitbekommen: Telegram-CEO Pavel Durov wurde in Frankreich festgesetzt. Dort will man ihn für Verfehlungen bei Telegram haftbar machen. Nun hat er sich erstmals geäußert und macht unter anderem das Wachstum der Plattform dafür verantwortlich, dass dort auch Kriminelle zu finden sind. Logo, darunter leidet jede Plattform.

Es sei nicht einfach, das richtige Gleichgewicht zwischen Datenschutz und Sicherheit herzustellen. Man muss Datenschutzgesetze mit den Anforderungen der Strafverfolgungsbehörden und lokale Gesetze mit EU-Gesetzen in Einklang bringen, ebenso technologische Einschränkungen berücksichtigen. Als Plattform möchte man, dass die Prozesse weltweit einheitlich sind, aber gleichzeitig sicherstellen, dass sie in Ländern mit schwacher Rechtsstaatlichkeit nicht missbraucht werden, so Durov.

Telegram hat mittlerweile übrigens die Aussage aus der US-FAQ-Seite entfernt, die besagte, dass private Chats vor Moderationsanfragen geschützt seien. Dort heißt es derzeit: „Alle Telegram-Apps verfügen über Schaltflächen zum Melden von illegalen Inhalten, mit denen Sie unsere Moderatoren mit nur wenigen Fingertipps auf illegale Inhalte aufmerksam machen können“. In Deutschland heißt es zur Stunde noch: „Die Einzel- und Gruppenchats sind Privatsache der jeweiligen Nutzer. Wir bearbeiten keine diesbezüglichen Anfragen.“

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