Raspberry Pi: Neue Version vorgestellt

Die Modellreihe des Raspberry Pi 5 hat Zuwachs bekommen. Hierbei handelt es sich um eine Variante mit 2 GB Arbeitsspeicher. Der Raspberry Pi 5 ist in etwa 150 Mal leistungsstärker als der originale Raspberry Pi, den das Unternehmen 2012 eingeführt hat. Während man weiterhin nach mehr Leistung strebt, sind einige Komponenten des Designs zwangsläufig teurer geworden. Bisher war die günstigste Variante des Raspberry Pi 5 das Modell mit 4 GB, das zum Preis von 60 US-Dollar angeboten wurde. Deswegen gibt es nun den Raspberry Pi 5 mit 2 GB, basierend auf einem kostengünstigen D0-Stepping des BCM2712-Anwendungsprozessors für 50 Dollar.

Die 4-GB- und 8-GB-Varianten des Raspberry Pi 5 sind laut der Entwickler um zwei Schlüsselchips herum aufgebaut: den RP1 I/O-Controller, der bei Raspberry Pi entwickelt wurde und die Schnittstellenfähigkeiten der Plattform bereitstellt; und BCM2712C1, ein 16-nm-Applikationsprozessor, der von Broadcom entwickelt wurde.

Der BCM2712C1 ist ein leistungsstarker Chip mit einem Quad-Core Arm Cortex-A76 Applikationsprozessor, der mit 2,4 GHz Taktrate läuft. Neben den Funktionen, die erforderlich sind, um einen Raspberry Pi zu betreiben, enthält er auch Funktionalitäten, die für andere Märkte gedacht sind. Dieses ‚dunkle Silizium‘ ist in den verwendeten Chips dauerhaft deaktiviert, nimmt jedoch Die-Fläche ein und erhöht daher die Kosten. Die neuen Chips lassen das weg und sollen daher günstiger sein. Funktional soll alles identisch sein.


Raspberry Pi 5 4GB


Raspberry Pi 5 4GB

  • Ändern : Neue Eigenschaften : EIN/AUS-Taste ¤ PCIe 2.0-Anschluss Integrierter RTC-Anschluss

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RQuickShare: Dateiaustausch zwischen Android, Linux und macOS

Wer ab und an mal Software ausprobiert, der kann einen Blick auf RQuickShare werfen. RQuickShare ist eine Rust-Implementierung von NearbyShare, bzw. mittlerweile QuickShare aus Android für Linux und macOS. Diese Software ermöglichte zuerst das Teilen von Dateien zwischen Linux-Systemen und Android-Geräten über Googles Quick Share (ehemals Nearby Share), wurde dann aber auch für macOS umgesetzt. Das Projekt ist Open Source, gilt aber derzeit noch als WIP (work in progress), weshalb ein Blick in die FAQ auf der Seite angeraten ist. Ansonsten verweise ich hier natürlich auch noch auf snapdrop.net und localsend.org, um Inhalte von Gerät A nach B zu bringen.

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PiVPN: Totgesagte leben länger

PiVPN ist eine Open-Source-Software, die es ermöglicht, einen VPN-Server (Virtual Private Network) auf einem Raspberry Pi oder jedem anderen Linux-basierten System zu installieren und zu betreiben. Mit diesem VPN können Nutzer eine sichere Verbindung zu ihrem Heimnetzwerk herstellen, egal wo sie sich gerade befinden. Im April hieß es, dass Schluss sei mit der Entwicklung, da der Entwickler der Ansicht war, dass es genug Werkzeuge geben würde, die PiVPN ersetzen können. Anscheinend ist noch nicht ganz Feierabend, denn ein Mitentwickler hat die Version 4.6.1 veröffentlicht. PiVPN wird demnach von ihm weiterhin nach bestem Wissen gepflegt werden.

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NVIDIA Beta-Treiber 555 für Linux erschienen

Die Nvidia GeForce RTX 4080 Super punktet primär durch die gesunkene Preisempfehlung.

Die Nvidia GeForce RTX 4080 Super punktet primär durch die gesunkene Preisempfehlung.

Nvidia hat heute das lang erwartete Beta-Treiber-Update 555 veröffentlicht. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der verbesserten Unterstützung für Wayland und Explicit Sync. Bei Wayland und NVIDIA bezieht sich Explicit Sync dabei auf die manuelle Steuerung der Synchronisation von Grafikpuffern zwischen dem Compositor und Anwendungen.

NVIDIA will diese explizite Synchronisation, da ihre Treiber nicht mit den impliziten Methoden von Wayland kompatibel sind und NVIDIA das auch nicht ändern will. Bisher äußert sich das Fehlen in starkem Flackern und schlechterer Performance in Linux. Sofort wird sich die Änderung nicht auf die Linux-Nutzer auswirken, da KWin, der Compositor von KDE erst mit Plasma 6.1 Explicit Sync unterstützt. Mutter, der Compositor von Gnome hat aber bereits seit Gnome 46 Support dazu. Wer ArchLinux nutzt, kann den Beta-Treiber und ein gepatchtes KWin über das AUR installieren.

Hier noch die wichtigsten Änderungen:

  • GSP-Firmware: Jetzt standardmäßig auf allen unterstützten GPUs aktiviert. Deaktivieren mit NVreg_EnableGpuFirmware=0.
  • Wayland-Unterstützung: Hinzugefügtes linux-drm-syncobj-v1-Protokoll für explizite Synchronisation in EGL.
  • Base Mosaic: Unterstützung für GeForce-GPUs entfernt.
  • Fehlerbehebungen: Behebung von Problemen, die Systemprotokollfehler, Farbdisplayprobleme und Treiberbuildfehler unter Linux v6.6 verursachten.
  • Mindester Kernel: Erforderliche Linux-Kernel-Version auf 4.15 erhöht.
  • Updates: Sofortiger Präsentationsmodus für Vulkan Wayland hinzugefügt und HDMI 10bpc Unterstützung standardmäßig aktiviert.

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Ventoy: Bootfähige Medien erstellen

Wir haben in der Vergangenheit schon einige Male über Werkzeuge berichtet, die sich dazu eignen, bootfähige USB-Sticks oder generell bootfähige Medien zu erstellen. Neulich erwähnten wir euch unter anderem Rufus, im Laufe der Diskussion wurde dann Ventoy genannt, welches man sich durchaus einmal anschauen oder im Hinterkopf behalten kann. Ventoy ist ein Open-Source-Tool zur Erstellung bootfähiger USB-Laufwerke für ISO/WIM/IMG/VHD(x)/EFI m-Dateien. Mit Ventoy müssen Nutzer den Datenträger nicht immer wieder formatieren, sie müssen nur die ISO/WIM/IMG/VHD(x)/EFI-Dateien auf das USB-Laufwerk kopieren und können direkt booten. Für viele sicher ein Komfortgewinn. Auf der Homepage des Projektes gibt’s eine umfangreiche FAQ, falls ihr euch vorab mal einlesen wollt.

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