Shokz OpenRun im Test: Aufpolierte Revision der Aeropex

Ich hatte Mitte 2021 hier im Blog die Aftershokz Aeropex getestet: Knochenschall-Kopfhörer für den Sport. Mittlerweile hat sich einiges getan: Aftershokz hat sich selbst zu Shokz umgetauft und zudem ein neues Modell veröffentlicht, die OpenRun. Letztere habe ich mir im Test für euch angehört.

Zunächst will ich kurz diejenigen ins Boot holen, denen „Knochenschall“ oder eben „Bone Conduction“ nichts sagt. Denn dieses Prinzip nutzen die Shokz OpenRun. Dabei setzt ihr die Kopfhörer nicht ins Ohr ein, sondern sozusagen direkt daneben. Der Schall wird nämlich nicht über die Luft, sondern über eure Knochen übertragen – daher auch der Name. Der Vorteil liegt darin, dass euer Ohr frei bleibt. Dadurch könnt ihr eure Umgebung unbeeinträchtigt wahrnehmen. Dies kann in vielen Situationen, insbesondere beim Sport, wünschenswert sein.

Ein Bekannter von mir etwa nutzt die Aeropex beim Radfahren, um sicher den Straßenverkehr wahrnehmen zu können, aber gleichzeitig auf langen Touren etwas Berieselung zu genießen. Doch auch andere Menschen gehören zur Zielgruppe: Wer etwa mit einem chronischen Ekzem im Gehörgang zu tun hat – das sind mehr Menschen, als man vielleicht spontan annimmt – sollte das dauerhafte Tragen von In-Ears vermeiden. Auch hier bieten sich Knochenschall-Kopfhörer an.

Technische Eckdaten der Shokz OpenRun

  • Bone-Conducting-Kopfhörer mit 20 Hz bis 20 KHz
  • Offen anliegend
  • Resistent gegen Staub und Wasser nach IP67
  • Bluetooth 5.1
  • Codec: SBC
  • Laufzeit: ca. 8 Stunden
  • Schnelladung: 10 Minuten aufladen für 1,5 Stunden Wiedergabe
  • Dual-Noise-Cancelling-Mikrofone für Anrufe
  • Bedientasten für Lautstärke und Multifunktionstaste an den Kopfhörern
  • Gewicht: ca. 26 g
  • Lieferumfang: Kopfhörer, Tragetasche, Ohropax, Ladekabel, Anleitung
  • Preis: ca. 139,95 Euro

Die OpenRun sind dabei ein etwas verwirrendes Modell: Shokz selbst bewirbt sie nämlich auch als „Areopex mit Quick Charge“. Ist dies denn die einzige Veränderung? Nein, denn man hat auch noch ein anderes Upgrade vorgenommen – von Bluetooth 5.0 auf Bluetooth 5.1.

Ausstattung und Verarbeitung

Auch die Verpackung der Shokz OpenRun weicht natürlich von den Aeropex ab. Sonst werdet ihr aber im direkten Vergleich kaum Unterschiede feststellen. Der Lieferumfang etwa ist identisch. Wer sich beim Training doch etwas abschirmen möchte, kann dafür die beiliegenden Ohropax nutzen. Auch die etwas „glitschige“ Tasche hat man beibehalten.

Ansonsten könnte ich hier alles wiederholen, was ich schon im Test der Aeropex beschrieb. Also erwähne ich lieber, dass ich die Schnellladung als kleinen Bonus schnell schätzen gelernt habe. So passiert es mir durchaus manchmal, dass ich Kopfhörer mehrfach zum Laufen in meiner Arbeitspause nutze, sie dann beiseite räume und das Laden verpenne. Ist bei den OpenRun kein Ding, denn in der Tat kann man sie ca. 10 Minuten aufladen und dann wieder über eine Stunde nutzen. Das reicht mir aus, um meine Runden zu drehen.

Praxistest

Bluetooth 5.1 ist also nun an Bord. Theoretisch könnte das die Stabilität der kabellosen Verbindung zwischen kompatiblem Zuspieler und den OpenRun gegenüber einer Bluetooth-5.0-Verbindung verbessern. Ich hatte aber schon mit den Aeropex und einem Mi 11 beim Testen keinerlei Probleme und so erfuhr ich hier ein identisches Erlebnis. Eine Begleit-App für die OpenRun gibt es weiterhin nicht und technisch sind die neuen Kopfhörer eben bis auf den Sprung von Bluetooth 5.0 zu 5.1 und die Schnellladung identisch.

Daher gab es dann auch beim Klang keine Überraschungen: Hier möchte ich nichts schönreden, denn klassische In-Ear-Kopfhörer erreichen nun einmal einen deutlich volleren und differenzierteren Klang. Die OpenRun hören sich eher so an, als ob ihr neben euch ein Radio aufstellt, das im Bassbereich schwach auf der Brust ist. Wer die volle Klangimmersion sucht, ist hier also ganz sicher falsch. Doch die OpenRun werden auch nicht als Klangwunder für Audiophile vermarktet.

Vielmehr soll dieses Modell eben mit dem lockeren Tragekomfort, und der Chance locken, dass ihre eure Umgebung trotz Beschallung weiterhin voll wahrnehmt. Und das klappt identisch zu den Aeropex super. Auch sickern nur wenige Geräusche der Kopfhörer selbst durch, sodass ihr z. B. in Bus oder Bahn eure Mitfahrenden nicht belästigt.

Ansonsten gibt es weiterhin die gleichen Kritikpunkte wie bei den Aeropex: Etwa würde ich eine andere Positionierung der Lautstärketasten präferieren, da man sie beim Tragen von unten antippt und so leicht den Sitz der Kopfhörer verschiebt. Ganz cool sind die OpenRun auch, falls ihr mit einem Laufpartner auf Tour geht, aber im Hintergrund etwas Beschallung haben wollt. Es ist kein Problem, auf niedriger Lautstärke Musik zu hören und sich dennoch zu unterhalten.

Telefonate? Ja, das geht auch mit den OpenRun. Auch hier sehe ich jedoch traditionelle In-Ear-Modelle, wie z. B. die zuletzt von mir getesteten Jabra Elite 4 Active, deutlich vorne. Für ein kurzes Gespräch beim Joggen reicht die Qualität aber aus.

Fazit

Die Shokz OpenRun sind im Wesentlichen eine minimal aufgepeppte Version der AfterShokz Aeropex. Wer also ein größeres Upgrade wünscht, der sollte sich eher einmal die OpenRun Pro ansehen bzw. anhören, die ich hier im Blog auch noch genauer testen werde. Immerhin bieten die OpenRun aber nun Bluetooth 5.1 sowie die Möglichkeit zur Schnellladung.

Im Zweifelsfall sind die OpenRun also wegen der dezenten Verbesserungen den Aeropex vorzuziehen. Ansonsten bleibt es bei meinem damaligen Testurteil: Die Aeropex OpenRun sitzen angenehm und überzeugen in der Verarbeitung. Allerdings solltet ihr hier keinen zu konventionellen In-Ears vergleichbaren Sound erwarten. Da sind Kompromisse notwendig, dank derer ihr aber eure Umgebung perfekt wahrnehmen könnt.

Bei mir saßen die OpenRun einwandfrei und ich hatte keinerlei Schwierigkeiten mit Druckgefühl oder einem Verrutschen. Lediglich die Bedientasten könnte man gerne anders platzieren. Ansonsten: Wie den Aeropex, so gebe ich auch den OpenRun weiterhin einen Daumen nach oben.

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Saturn startet Super-Bowl-Aktion am 13. Februar 2022

Im Rahmen des Super Bowls der NFL lockt Saturn im Onlineshop wieder mit einer Sonderaktion. Wie schon im Vorjahr hat man da wieder eine Mehrwertsteuer-Geschenkt-Aktion am Start. Wer mit den Mehrwertsteuer-Aktionen von Saturn bereits vertraut ist, der weiß, dass man da effektiv keine 19 Prozent Rabatt bekommt. Saturn streicht da die Mehrwertsteuer auch nicht einfach zusammen, sondern gibt vielmehr Rabatt in Höhe des Mehrwertsteueranteils. Jener beträgt knapp 16 Prozent (15,966).

Der Rabatt gilt für zahlreiche Produkte aus den Warengruppen „PCs, Notebooks & Monitore“, „Foto & Zubehör“, „Smartphone-Zubehör“, „Audio & Hifi“, „Fitness & Gesundheit“, „TV & Zubehör“, „Küchenkleingeräte, Haushalt & Körperpflege“, „Bürozubehör & Speicher“ sowie „Film, Musik & Gaming“. Von der Aktion ausgenommen sind alle Produkte der Hersteller Apple, Sonos und Dyson. Zudem ist sie nicht kombinierbar mit anderen Aktionen. Wie immer gilt bei so einer Aktion: Augen auf und Preise vergleichen. Ich bin mir sicher, dass sich im Rahmen der Aktion einige gute Schnäppchen machen lassen. Blind „drauflos kaufen“ sollte man dennoch vermeiden. Saturn mahnt zudem an, dass man Artikel lediglich in haushaltsüblichen Mengen abgebe.

Solltet ihr CARD-Kunden bei Saturn sein, dann könnt ihr bei der Aktion schon etwas früher zugreifen – nämlich schon am Sonntag, dem 13. Februar 2022 ab 8 Uhr statt 10 Uhr wie die restliche Kundschaft. Offline gilt die Aktion bundesweit am Montag, dem 14. Februar, und am verkaufsoffenen Sonntag, dem 13. Februar.

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Aqara G2H Pro HomeKit Camera Hub startet in Deutschland

Aqara startet mit einer neuen Kamera in Deutschland. Dabei handelt es sich um den Aqara G2H Pro HomeKit Camera Hub. 76 Euro kostet die Kamera derzeit (z. B. im Apple Shop direkt) und das ist durchaus fair für das Gebotene, denn die Kamera ist nicht nur in gängigen Systemen nutzbar, sie ist ein kompletter Hub für Zigbee-Geräte. Hier lassen sich dann die Sensoren von Aqara einbinden, Bewegungsmelder, Tür- und Fenstersensoren und natürlich Leckageerkennung und Temperatursensoren.

Zigbee 3.0 wird unterstützt und bis zu 128 Geräte können angeschlossen werden. Wer nicht auf HomeKit setzt, der kann Speicherkarten bis zu 512 GB Größe zur Aufzeichnung nutzen. Ferner unterstützt die Aqara G2H Pro NAS-Speicher, die das Samba-Protokoll verwenden, aber Anwender müssen dennoch eine SD-Karte in die Kamera eingelegt haben. Der Aqara Camera Hub G2H Pro hat eine HD-Kamera, die eine Auflösung von 1080p und 146° Weitwinkel unterstützt. Natürlich auch mit automatischer Nachtsicht und 2-Wege-Audio.

Abstriche muss man aber auch machen. Weiterhin unterstützt die Cam nur das 2,4-GHz-WLAN und mit Strom wird die Aqara G2H Pro über Micro-USB versorgt. Dieser Anschluss wirkt auf mich 2022 immer fremder.

Besondere Stärke spielt sie natürlich durch die vollständige Unterstützung des HomeKit-Security-Systems aus. Es gibt also Privacy Area Masking, KI Gesichts- und Paketerkennung, personalisierte Mitteilungstönen und die Unterstützung des HomeKit-Alarm-Systems basierend auf den gekoppelten Sensoren und auch HomeKit Secure Video.

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Sony Walkman Signature: Neue Modelle NW-WM1ZM2 und NW-WM1AM2

Sony hat zwei neue Premium-Musikplayer aus der Walkman-Signature-Serie vorgestellt: die NW-WM1ZM2 und NW-WM1AM2. Sie nutzen Android 11 als Betriebssystem und verfügen über eigene Wi-Fi-Verbindungsmöglichkeiten. Beide Modelle sollen laut den Japanern hochwertigen Klang bieten und selbst Inhalte herunterladen bzw. streamen können.

Das Gehäuse des NW-WM1ZM2 bestehe laut Sony aus vergoldetem, sauerstofffreiem Kupfer mit einer Reinheit von 99,99 % (4N). Dies bewirke laut dem Unternehmen eine stabilere digitale Masseverbindung. Der NW-WM1AM2 verfügt über einen Rahmen aus Aluminiumlegierung. Dank der S-Master-HX-Digitalverstärkertechnologie solle eine hohe Klangtreue erreicht werden. Zudem seien die NW-WM1ZM2 und NW-WM1AM2 mit optimierten Kondensatoren ausgestattet – mehreren FT-CAP3-Kondensatoren (Hochpolymer-Kondensator) und einem Hochpolymer-Kondensator.

In jedem Walkman wurden ein doppelter Taktgeber und ein Klangregister integriert, um die Klangqualität zu steigern. Sowohl der NW-WM1ZM2 als auch der NW-WM1AM2 sind mit einer DSD Remastering Engine ausgestattet, die PCM-Audio in 11,2 MHz DSD (Direct Stream Digital) umwandelt. Der NW-WM1ZM2 und der NW-WM1AM2 ermöglichen es zudem, mit DSEE Ultimate komprimierte Musikdateien in Echtzeit zu optimieren. Der Algorithmus wurde verbessert, um verlustfreies Audio in CD-Qualität (16 Bit 44,1/48 kHz) auszugeben. Im Wesentlichen versucht man die Musik quasi hochzuskalieren.

Darüber hinaus verfügen beide Walkman-Modelle über einen symmetrischen Kopfhörerausgang und sind kompatibel mit High-Resolution Audio. Das Display wurde bei beiden Musikplayern auf 5,0 Zoll (12,7 cm) vergrößert und die Auflösung auf HD angehoben. Als Akkulaufzeit der beiden Player nennt Sony bis zu 40 Stunden für kontinuierliche Musikwiedergabe bei High-Resolution Audio (FLAC 96 kHz). Beide Modelle sind mit einem USB-Type-C-Anschluss ausgerüstet.

Der NW-WM1ZM2 bietet 256 GB internen Speicher und einen microSD-Steckplatz. Der NW-WM1AM2 verfügt über 128 GB internen Speicher und abermals einen microSD-Steckplatz. In beiden Fällen sind die Preise jedoch nicht von schlechten Eltern, sodass Sony sich mit den beiden Walkman der Signature-Serie an absolute Audio-Enthusiasten wendet.

Unverbindliche Preisempfehlungen und Verfügbarkeit

  • Sony NW-WM1ZM2: ca. 3.699 Euro (April 2022)
  • Sony NW-WM1AM2: ca. 1.399 Euro (April 2022)

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Offiziell geplatzt: Nvidia übernimmt ARM nun doch nicht

Heute Morgen war es noch mit einem „angeblich“ versehen, nun ist es offiziell: Nvidia übernimmt den Chip-Entwickler ARM doch nicht. Gemeinsam mit dem aktuellen Eigentümer, der japanischen SoftBank Group, hat man mitgeteilt, dass der Deal geplatzt ist. Die Japaner werden indessen stattdessen die Möglichkeit prüfen, ARM eigenständig an die Börse zu schicken.

Dass die Übernahme scheitern könnte, zeichnete sich schon länger ab. So ergaben sich in vielen Ländern kartellrechtliche Bedenken, die zu verlängerten bzw. erweiterten Prüfungsverfahren führten. Außerdem sprachen sich aktuelle Partner ARMs bzw. direkte Konkurrenten Nvidias, wie z. B. Apple, Qualcomm und Samsung, gegen den Deal aus. Die Befürchtung lautete, dass Nvidia die Entwicklungen ARMs in Zukunft so beeinflussen könnte, dass kommende Chip-Generationen besonders stark auf Nvidias Bedürfnisse zugeschnitten werden.

Nvidia versuchte, diese Bedenken zu entkräften, blieb aber weitgehend erfolglos. So geben Nvidia und SoftBank auch an, dass man die Übernahme abgesagt habe, weil es zu viele Hürden gegeben habe. Der Nvidia-CEO Jensen Huang bescheinigt ARM dennoch eine große Zukunft. Man werde natürlich ein Partner bleiben. Die SoftBank Group will ARM nun im Fiskaljahr, das am 31. März 2023 enden wird, an die Börse schicken.

Die SoftBank Group kann jetzt Nvidias Vorauszahlung von 1,25 Mrd. US-Dollar einstreichen Ansonsten ist bei der geplatzten Übernahme im Endeffekt aber für beide Parteien wenig herausgekommen.

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