Zorin OS 18.1: Mehr Feinschliff, neue Lite-Version und aktueller Kernel

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Wenn man sich mit Leuten über Linux unterhält, hört man von vielen Neulingen nicht immer nur von Ubuntu oder Mint. Auch CachyOS und das auf Ubuntu basierende Zorin OS (Wikipedia-Eintrag hier) werden häufig erwähnt. Nun ist Zorin OS 18.1 da, knapp ein halbes Jahr nach Version 18. Die Entwickler sprechen von über 3,3 Millionen Downloads seit dem Start der 18er-Reihe, jetzt folgt ein Zwischenupdate mit Fokus auf Feinschliff, App-Auswahl und Hardware-Support.

Beim Umgang mit Windows-Programmen hat sich einiges getan. Das System erkennt nun deutlich mehr Installer von Windows-Software und greift dabei auf eine interne Datenbank mit über 240 Einträgen zu. Wird etwa ein Setup für Plex gestartet, landet statt einer Wine-Orgie ein Hinweis auf die passende Linux-Version im Software-Center auf dem Schirm.

Bei reinen Windows-Tools nennt Zorin OS passende native Alternativen, zum Beispiel Evolution Mail als Ersatz für Microsoft Outlook. Damit fällt der Umstieg von Windows ein Stück entspannter aus, weil der Wechselpfad bei vielen Programmen vorgegeben ist.

Am Desktop selbst tut sich auch etwas. In den Einstellungen unter Zorin Menü – Zorin Erscheinungsbild – Fenster findet sich die Erweiterte Fensterkachelung. Darüber lassen sich Kachel-Layouts anpassen, in der Reihenfolge verschieben und beim Umschalten über Taskleiste oder Dash gemeinsam in den Vordergrund holen.

Fenster können sich an eigene Layouts statt nur an Halb- oder Viertelbereiche des Bildschirms anheften. Tray-Icons von Programmen lassen sich über einen Schalter in den Interface-Optionen steuern, inklusive Anzeigeverhalten. Dazu kommen viele Optimierungen und Bugfixes, die die Oberfläche spürbar flüssiger machen sollen.

Neu ist auch, dass die Lite-Ausgabe in der 18er-Reihe angekommen ist. Zorin OS 18.1 Lite richtet sich an ältere oder schwächere Rechner und setzt auf XFCE 4.20 als Desktop. Dazu kommt ein überarbeitetes Dateimanager-Interface, das kompakter wirkt und besser auf kleineren Displays klarkommt.

Fingerabdrucksensoren werden unterstützt, die Einrichtung läuft über einen eigenen Fingerabdrücke-Bereich in den Systemeinstellungen. Die Themes wurden überarbeitet, wirken runder und setzen auf eine etwas hellere Farbpalette, Hintergründe und Seitenleisten sind stärker getönt.

Im Zorin-Erscheinungsbild stehen neu die Farbakzente Gelb und Braun zur Auswahl. Web-Apps lassen sich direkt in Desktop-Anwendungen mit Eintrag im Startmenü verwandeln, was Dienste wie Mail-Webclients oder Messenger angenehmer in den Desktop einbindet.

Zorin OS 18.1 wird laut Entwicklern bis Juni 2029 mit Updates und Security-Fixes versorgt. Ds Changelog ist natürlich wesentlich dicker, das schaut euch bei Bedarf mal selbst an.

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