
Die Telekom macht aktuell Werbung in eigener Sache und bezieht sich dabei auf das Gigabit-Grundbuch der Bundesnetzagentur. Mit einer Abdeckung von 89,1 Prozent lässt das Unternehmen die Konkurrenz demnach hinter sich. Zum Vergleich stehen Vodafone mit 75,7 Prozent und Telefónica mit 76,2 Prozent in der Statistik. Bei LTE sieht es mit über 92 Prozent sogar noch besser aus.
Besonders in Regionen, in denen der Ausbau wegen der Topografie schwierig ist, scheint der Anbieter die Nase vorn zu haben. In 324 von 401 Landkreisen und Städten führt die Telekom das Feld an. Massive Unterschiede zeigen sich im ländlichen Raum wie in Mittelhessen oder dem Sauerland. Im Landkreis Miltenberg beträgt der Vorsprung zum nächsten Wettbewerber fast 40 Prozentpunkte. Auch wer viel unterwegs ist, bemerkt den Ausbau. Auf Autobahnen liegt die 5G-Versorgung bei 99,6 Prozent, auf Bundesstraßen bei 94,2 Prozent und an Schienenwegen bei 96,1 Prozent.
In den kommenden vier Jahren sollen noch einmal 16.000 Quadratkilometer dazukommen. Allein im letzten Jahr wurden 1.000 neue Standorte in Betrieb genommen. Seit Anfang 2026 wurden bereits 384 neue Masten aufgestellt und über 2.000 bestehende Anlagen auf den neuesten Stand gebracht. Das Ziel bleibt das Überall-Netz, auch wenn Waldgebiete und Naturschutzzonen die Planung oft zäh machen.
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