Telefónica Deutschland hat den Ausbau seines Mobilfunknetzes im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben deutlich beschleunigt. Bundesweit wurden rund 4.500 Ausbaumaßnahmen umgesetzt, das sind etwa 25 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Fokus liegt dabei sowohl auf neuen Mobilfunkstandorten als auch auf einer höheren Netzkapazität an stark frequentierten Orten.
Mehr als 500 neue Mobilfunkstandorte mit 4G- und 5G-Technik gingen in Betrieb. Sie sollen insbesondere entlang von Verbindungsstraßen sowie in ländlichen Regionen die Netzversorgung verbessern. Als Beispiele nennt Telefónica unter anderem Kirchhundem, Bramsche, Flossenbürg und Mühlental sowie Orte wie Pfeffenhausen, St. Georgen im Schwarzwald oder Waldeck.
Parallel hat das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 2.500 Kapazitätsupgrades im bestehenden Netz vorgenommen – rund ein Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum. Diese Maßnahmen sollen vor allem dort für mehr Leistung sorgen, wo viele Menschen gleichzeitig online sind, etwa in Innenstädten, an Verkehrsknotenpunkten, in Gewerbegebieten oder bei Veranstaltungen. Hinzu kommen rund 1.300 Maßnahmen zum weiteren Ausbau des 5G-Netzes.
Laut Telefónica erreicht das Mobilfunknetz inzwischen nahezu die gesamte Bevölkerung. Das Unternehmen spricht von einer Versorgung von rund 100 Prozent der Menschen mit Mobilfunk sowie einer 5G-Abdeckung von 99 Prozent der Bevölkerung.
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