Valve ermöglicht inzwischen die Reservierung bzw. Vorbestellung der Steam Machine. Der Komplett-PC kostet allerdings deutlich mehr, als sich das im Vorfeld viele (inkl. des Herstellers selbst) erhofft hatten. Zwar arbeitet Valve mit überfüllten Wartelisten, doch das sagt für sich genommen wenig über den Erfolg des Mini-PCs aus. Denn es ist davon auszugehen, dass es nur geringe Stückzahlen gibt. Wer jedenfalls eine Steam Machine ergattert, erhält einen weiteren Grund zur Freude. So stellt euch Valve DIY-Pläne zur Verfügung, um ein E-Ink-Display als Accessoire zu basteln.
Ein derartiges E-Ink-Display hatte Valve schon im letzten Jahr in Kombination mit der Steam Machine vorgeführt. Der Screen an der Vorderseite, siehe das Artikelbild, zeigte Echtzeitdaten zur Prozessorauslastung, der GPU sowie der Drehgeschwindigkeit der Lüfter. Valve hatte aber keine Pläne, so einen Bildschirm als offizielles Zubehör auf den Markt zu bringen. Dabei ist es zwar geblieben, doch man hat nun alles bereitgestellt, damit ihr euch selbst so eine E-Ink-Front basteln könnt.
Valve bzw. dessen Mitarbeiter NaKyle Wright bietet also eine Bauanleitung, die notwendigen Dateien und Vorschläge für entsprechende Komponenten zum Selbstkauf als Paket an. Dafür könnt ihr bei Bedarf bei Gitlab hereinschauen. „Inkterface“ nennt sich das Ganze – ehemals als „Mango Frunk“ bekannt. Wer also gerne bastelt, wird da sicherlich seinen Spaß haben.
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