Mit den vielfältigen Möglichkeiten der Datensicherung könnte man ein Buch füllen. Hier im Blog hat sich in den letzten 11 Jahren auch der eine oder andere Beitrag zum Thema eingefunden, persönlich berichte ich da auch über Dinge, die ich im Einsatz habe – neulich erst beschrieb ich, wie ich meine Fotos sichere und verwalte. Ich hab seit Jahren ein Synology NAS und auch auf diesem lagere ich Daten. Dennoch ist so ein NAS halt nicht immer passend, wenn man sich eine Backupstrategie überlegt. Manchen Nutzern reicht eine externe Festplatte, andere nutzen halt etwas anderes.

Dass ein Synology NAS das Modul Hyper Backup intus hat, das beschrieb ich bereits am Beispiel einer Sicherung mit Versionsverwaltung auf ein zweites NAS. Neben dieser Möglichkeit gibt es aber auch andere, beispielsweise die Sicherung auf einen S3-Speicher, alternativ standen zum damaligen Zeitpunkt Microsoft Azure, Rsync-Server oder auch Open Stack Swift zur Verfügung. Neu ist die als Beta hinzugekommene Möglichkeit, auf den Google Drive oder in die Dropbox zu sichern. Daten landen in so – auf Wunsch verschlüsselt – in einem Backup in der Cloud. Je nach Speicher in der Cloud kann man die Versionsverwaltung entsprechend aufdrehen.
Beispiel: Man sichert einen Ordner in der Cloud. Dieser Job wird in regelmäßigen Intervallen durchgeführt. Werden zwischenzeitlich Dateien entfernt, so verschwinden diese nicht aus dem Backup, sondern lassen sich über den Hyper Backup Explorer einsehen oder wiederherstellen. Also ein Unterschied zur reinen Synchronisation, die viele als Backup betrachten. Sollte man vielleicht bedenken, wie man sichert und was man sichert. Selbst wenn der Cloudspeicher nicht der größte ist, kann ein Hyper Backup lohnen, da bei relativ starren Verzeichnissen ohne große Änderung nur wenig Zusatzspeicher für eine Versionsverwaltung benötigt wird.
Wer sich das Ganze einmal anschauen möchte, der kann hier das Hyper Backup mit der Einrichtung im Google Drive mal sehen:
Der erste Schritt ist das Auswählen des gewünschten Dienstes:

Tweetbot – für viele der Twitter-Client schlechthin – ist aktuell reduziert erhältlich. Da die App normalerweise recht hochpreisig ist, lässt sich hier auch ordentlich sparen. Beide Varianten gibt es für 4,99 Euro, beide sind empfehlenswert, wobei ich persönlich den mobilen Client gelungener finde als die Mac-Version. Was man allerdings bedenken sollte: Tweetbot 5 wird wohl dieses Jahr noch kommen, bleibt der Entwickler seiner Linie treu, wird man wieder neu kaufen müssen. Bei der Mac-Version war die Neuauflage als kostenloses Update verfügbar, ob dies noch einmal so sein wird, ist allerdings unbekannt. Was Ihr ebenfalls – bei Nutzung jeglicher Drittanbieter-Clients – bedenken solltet, ist der Umstand, dass diese Clients nicht alle Twitter-Funktionen (wie beispielsweise die neuen Sticker) anbieten können.
Xiaomi hat wieder einmal ein neues Produkt vorgestellt. Kein Smartphone, kein Virtual Reality-Headset, dennoch möchte Xiaomi damit hoch hinaus. Wie hoch, das bestimmen allerdings die Nutzer des Gadgets, es handelt sich um eine Drohne, die Ihr durch die Lüfte steuern sollt. Die Mi Drone kommt in zwei Ausführungen, ist einmal in der Lage FullHD-Video aufzunehmen, die teurere Version schraubt die Auflösung auf 4K hoch. Ein 12 Megapixel von Sony kommt zum Einsatz, die Drohne selbst sieht aus wie eine Drohne eben aussieht. Viel Gestaltungsspielraum ist da nicht. 

