Umfrage: Wollt ihr die neue WebView-basierte Outlook-App für Windows 11?

Microsoft hat letzte Woche angekündigt, dass man die aktuelle Mail- und Kalender-App auf UWP-Basis durch die WebView 2-basierte Outlook-App ersetzen will. Schon jetzt können Nutzer optional die neue App testen, indem sie den Kippschalter oben rechts auf das „neue Outlook“ umstellen. Was hält unsere Community von der neuen Outlook-App in Windows 11?

Gefällt euch die neue Outlook-App für Windows 11?

Ich hab eine recht klare Meinung dazu, aber ich weiß nicht, wie steht eigentlich unsere Community zu der Sache? Findet ihr die neue WebView2-basierte App besser als die UWP?

— WindowsArea.de (@WindowsArea) June 21, 2023

Ende 2024 soll die aktuelle Mail-App auf UWP-Basis durch das neue Mail-Programm von Microsoft ersetzt werden. Die neue App ist nicht nativ für Windows 11 entwickelt worden, sondern hat die Microsoft Edge WebView2-Engine als Basis, ist somit im Grunde eine Webseite. Im Gegensatz zur Outlook.com-Webseite werden immerhin auch andere Mail-Konten unterstützt, allerdings ist beispielsweise keine Offline-Nutzung möglich. Insbesondere im Vergleich zu Microsofts kostenlosem Angebot von Outlook unter macOS wirkt die Web-App sehr einfach.

Das Feedback von Nutzern ist sehr unterschiedlich und die neue App scheint tatsächlich in der Windows-Community zu polarisieren. Microsoft hat bereits angekündigt, dass man diese Pläne nun neu evaluieren möchte, allerdings dürfte sich daran nichts ändern, dass die UWP-App ab Ende 2024 nicht mehr die Standard-Mail-App sein wird. Sie trifft somit ein ähnliches Schicksal wie die OneNote UWP, welche von vielen Nutzern weiterhin aktiv verwendet und gesucht wird.

Daher meine Frage direkt an die Community: Wie findet ihr eigentlich die neue Outlook-App für Windows? Ist es ein guter Ersatz für die UWP oder erwartet ihr mehr von Microsoft? An der Umfrage könnt ihr gerne per Twitter, alternativ auch auf Mastodon teilnehmen oder uns eure Meinung einfach als Kommentar dalassen. Ich bin gespannt auf eure Meinungen zum Thema.

Windows 11 Build 23481 im Dev-Channel bringt AI-Copilot ein Stückchen näher

Windows 11 wird in Kürze mit dem Windows Copilot ausgestattet werden, einem KI-basierten Assistenzsystem, das Nutzer dabei unterstützen soll, Texte zu verfassen und Einstellungen auf ihrem System zu ändern. Wir haben die Funktionalität des Windows Copilot in unserem Video bereits ausführlich erklärt.

Erste Hinweise auf seine Implementierung finden sich bereits in der aktuellen Windows 11 Insider Preview Build 23481 im Dev-Channel. Über versteckte Einstellungen kann in der Taskleiste bereits ein Copilot-Knopf aktiviert werden, welcher jedoch aktuell nicht einsetzbar ist. Es zeugt allerdings davon, dass Microsoft damit begonnen hat, diese Funktion tatsächlich ins Betriebssystem zu implementieren.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass in der neuesten Version des Microsoft Edge Canary-Browsers die Bing Chat-Seitenleiste nicht im Browser, sondern als Seitenleiste am Desktop dargestellt wird. Diese „Copilot“-Seitenleiste bleibt auch geöffnet, wenn der Browser minimiert wird.

Windows Explorer Optionen werden aufgeräumt

Mit Windows 11 Build 23481 hat Microsoft allerdings auch weitere Verbesserungen für sein Betriebssystem implementiert. Dazu gehört, dass der Konzern damit begonnen hat, die Optionen im Windows Explorer aufzuräumen. Viele der Darstellungsoptionen im Dateimanager werden von Nutzern ohnehin nicht verwendet oder haben mittlerweile kaum eine Funktionalität. Daher hat Microsoft die folgenden Einträge aus den Optionen entfernt:

  • Konflikt beim Zusammenführen von Ordnern ausblenden
  • Immer Symbol anzeigen, niemals Vorschaubild
  • Dateisymbol auf Miniaturansichten anzeigen
  • Informationen zum Dateityp in den Ordnertipps anzeigen
  • Geschützte Betriebssystemdateien ausblenden
  • Laufwerksbuchstaben anzeigen.
  • Popup-Beschreibung für Ordner- und Desktop-Elemente anzeigen.
  • Verschlüsselte oder komprimierte NTFS-Dateien in Farbe anzeigen
  • Freigabeassistenten verwenden

Widget aktiviert Fokus-Sitzung

Wer in Windows 11 ungestört arbeiten möchte, hat nun eine weitere Möglichkeit, eine Fokus-Sitzung zu aktivieren. Nutzer können dafür ein Widget im Widget-Board von Windows 11 platzieren, wenn die Uhr-App installiert ist.

Das Fokus-Feature kann auch direkt über die Benachrichtigungszentrale (Windows N) aktiviert werden, wodurch das Betriebssystem keine Benachrichtigungen am System mehr anzeigen wird. Dies funktioniert übrigens auch dann, wenn die Uhr-App nicht installiert ist. Für das Widget ist die App notwendig.

Mit Stift direkt im Eingabefeld schreiben

Ebenfalls neu ist in Windows 11 Build 23481 die Funktionalität, dass Nutzer neuerdings mit ihrem Eingabestift direkt in Textfelder schreiben können. Der handschriftlich geschriebene Text

Diese Verbesserungen funktionieren allerdings nur mit der Spracheinstellung Englisch (USA), sodass diese hierzulande noch nicht genutzt werden können.

Microsoft Teams Chat wird eingestellt

Eine etwas überraschende Neuerung von Windows 11 Build 23481 betrifft die enge Teams-Integration in die Taskleiste. Die Chat-Version von Teams für Privatkunden wird eingestellt, wohl auch, weil diese Version von Microsoft Teams niemand benutzt. Stattdessen wird künftig die kostenlose Version von Microsoft Teams angeheftet sein und sich wie jede andere App an der Taskleiste abheften und deinstallieren lassen. Das kleine Teams-Flyout auf der Taskleiste ist damit Geschichte.


Bildquelle: Twitter

Microsoft präsentiert mattschwarze Xbox Series S mit 1TB Speicher

Microsoft hat seine Xbox Games Showcase mit einer kleinen Hardware-Ankündigung beendet: Der Konzern hat eine mattschwarze Version seiner Xbox Series S Konsole vorgestellt, welche ab 1. September erhältlich sein wird und 349,99 Euro kostet.

Allzu viele Veränderungen gibt es zur Mitte des Lebenszyklus der aktuellen Konsolen nicht: Die Veränderungen betreffen lediglich die Farbe des Gehäuses sowie den internen Speicher der Spielekonsole. Die Series S kommt nicht mehr nur in Weiß daher, sondern neuerdings damit auch in „Carbon Black“. Zudem wurde der Speicher von 512 Gigabyte auf ein Terabyte aufgerüstet, womit deutlich mehr Platz geboten wird für die mittlerweile dutzende Gigabyte großen Triple-A-Titel.

Dafür steigt allerdings auch der Preis der Konsole, für die Microsoft nun immerhin 349,99 Euro verlangt. Die weiße Xbox Series S bleibt weiter erhältlich und ist mittlerweile preislich bei etwa 250 Euro angelangt.

Microsoft bietet eine proprietäre Lösung zur Speichererweiterung an, wodurch externe SSDs über einen speziellen Anschluss mit der Konsole verbunden werden können. Seagate und Western Digital bieten Speichersticks mit 1 TB für rund 150 Euro an, während es für die Modelle mit 512 Gigabyte bei knapp unter 100 Euro losgeht.

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Windows 11 Build 25381 im Canary-Channel bringt SMB-Signierung als Standard

Microsoft hat kürzlich die Windows Insider Build 25381 im Canary Channel veröffentlicht. Diese Version wurde am 2. Juni 2023 veröffentlicht und enthält einige neue Funktionen und Änderungen, die wir in diesem Artikel zusammenfassen werden.

SMB-Signierung wird Standard für Enterprise-Editionen

Eine der wichtigsten Neuerungen der Windows 11 Insider Preview Build 25381 ist die Änderung der Anforderung für SMB-Signierung. Diese ist ist ein Sicherheitsmechanismus, der die Integrität und Authentizität der Daten gewährleistet, die zwischen SMB-Clients und -Servern ausgetauscht werden. Dadurch sollen Angriffe wie Man-in-the-Middle- oder Replay-Attacken verhindert werden, bei denen ein Angreifer die Daten manipulieren oder weiterleiten können.

Ab der Windows 11 Insider Preview Build 25381 ist die SMB-Signierung nun standardmäßig für alle Verbindungen erforderlich, zumindest für Nutzer der Enterprise-Editionen. Dies ändert das bisherige Verhalten, bei dem Windows 10 und 11 SMB-Signierung standardmäßig nur dann erforderten, wenn eine Verbindung zu Freigaben mit den Namen SYSVOL und NETLOGON hergestellt wurde, und bei diesem ein Active Directory-Domänencontroller die SMB-Signierung erforderte.

Drittanbieter könnten jedoch die SMB-Signierung deaktivieren oder nicht unterstützen. Wenn also versucht wird, eine Verbindung zu einer Remote-Freigabe auf einem SMB-Server eines Drittanbieters herzustellen, der SMB-Signierung nicht zulässt, wird Windows 11 künftig eine der folgenden Fehlermeldungen anzeigen:

  • 0xc000a000 -1073700864 STATUS_INVALID_SIGNATURE
  • Die kryptografische Signatur ist ungültig.

Falls es dazu kommt, empfiehlt Microsoft, den Server so zu konfigurieren, dass er Signierung unterstützt. Der Konzern empfiehlt Kunden nicht, die SMB-Signierung in Windows zu deaktivieren oder SMB1 als Workaround zu verwenden. Die SMB-Signierung kann die Leistung von Kopieroperationen verringern, was mit mehr physischen CPU-Kernen oder virtuellen CPUs sowie neueren, schnelleren CPUs ausgeglichen kann, schreibt Microsoft in seinem offiziellen Blogpost.

Mit den folgenden PowerShell Befehlen können die aktuellen SMB-Signatureinstellungen angezeigt werden:

  • Get-SmbServerConfiguration | fl requiresecuritysignature
  • Get-SmbClientConfiguration | fl requiresecuritysignature

Um die Anforderung für SMB-Signierung in Client-Verbindungen zu deaktivieren, gibt es den folgenden PowerShell-Admin-Befehl:

  • Set-SmbClientConfiguration -RequireSecuritySignature $false

Um die Anforderung für SMB-Signierung in Server-Verbindungen (auf Windows 11 Insider Preview Build 25381 und höher mit Enterprise Edition-Geräten) zu deaktivieren,  gibt es den folgenden PowerShell-Befehl als Administrator:

  • Set-SmbServerConfiguration -RequireSecuritySignature $false

Ein Neustart ist nicht erforderlich, aber bestehende SMB-Verbindungen verwenden weiterhin Signierung, bis sie geschlossen werden.

Das Ende einer Ära: Microsoft verabschiedet sich von Cortana

Cortana war einst Microsofts Antwort auf Siri, Alexa und den Google Assistant. Die digitale Assistentin sollte Nutzern helfen, Informationen abzufragen, Termine zu erstellen, Anrufe zu tätigen und vieles mehr. Doch nach Jahren des Experimentierens und Umstrukturierens hat Microsoft nun beschlossen, Cortana den Stecker zu ziehen.

Wie das Unternehmen still und heimlich per Support-Beitrag mitteilte, werden die Windows 10 und Windows 11 Apps von Cortana Ende 2023 eingestellt. Das bedeutet, dass Nutzer nicht mehr auf die Sprachassistentin zugreifen können, um Fragen zu stellen oder Befehle auszuführen. Stattdessen sollen sie andere Dienste wie Bing nutzen oder zur Konkurrenz ausweichen.

Die Entscheidung kommt nicht überraschend, denn Microsoft hatte bereits in den letzten Jahren die Funktionen und Verfügbarkeit von Cortana reduziert. So wurde die Assistentin aus der Taskleiste entfernt, in ein optionales Feature ausgelagert und aus den mobilen Versionen für Android und iOS gestrichen. Auch die geplanten Cortana-Lautsprecher wie der Harman Kardon Invoke wurden nie richtig populär und erhielten nur wenig Unterstützung.

Cortana hatte ihren Ursprung im Jahr 2014, als Microsoft sie als Teil von Windows Phone 8.1 vorstellte. Der Name war eine Anspielung auf die künstliche Intelligenz aus der Halo-Spieleserie. Cortana sollte sich durch ihre Persönlichkeit und ihren Humor von anderen Sprachassistenten abheben. Mit Windows 10 wurde Cortana dann auch auf dem PC verfügbar und sollte eine zentrale Rolle im Ökosystem von Microsoft spielen.

Doch trotz aller Ambitionen konnte Cortana nie mit der Konkurrenz mithalten, die mehr Funktionen und mehr Geräte anbot. Microsoft erkannte schließlich, dass Cortana keine Chance hatte, sich als universeller Sprachassistent zu etablieren. Stattdessen konzentrierte sich das Unternehmen auf die Integration von Cortana in seine Office-365-Produkte, wo sie als persönlicher Produktivitätshelfer dienen sollte. Wirklich umgesetzt hat der Konzern diese Strategieänderung allerdings nicht und man könnte argumentieren, dass der Microsoft 365 Copilot mittlerweile dieses Vorhaben auch besser umsetzt.

Hey … Bing?

Microsoft empfiehlt Nutzern, die Cortana unter Windows 10 oder 11 noch verwenden, sich im Grunde bei der Konkurrenz umzusehen. Angesichts dessen, dass Satya Nadella die aktuelle Generation an Sprachassistenten als „stockdumm“ bezeichnet hatte, könnte es durch die Integration von Bing AI durchaus Verbesserungen geben in naher Zukunft. Eventuell bekommt Bing die Funktionalität aktueller Sprachassistenten mit den Fähigkeiten, welche moderne Sprachmodelle nun bieten.

AI in Windows 11: Erster Blick auf den Windows Copilot


Quelle: Microsoft Support

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