Windows 11 Insider Build 25905 bringt Dev-Funktionen und Zune-Unterstützung zurück

Nachdem es letzte Woche keine neuen Windows Insider Builds gab, hat Microsoft diese Woche die Windows 11 Insider Build 25905 für den ohnehin Feature-armen Canary-Channel ausgerollt. Die neueste Insider Build bringt einige Funktionen aus dem Dev-Channel für Canary-Tester, darunter die Dev Drive, die Windows Backup-App, die neuen Einstellungen sowie den neuen Windows Explorer. Alle Neuerungen des Windows 11 23H2 hatten wir bereits in unserem Video zusammengefasst.

Zwei wichtige Neuerungen gibt es jedoch für Windows Insider im Canary-Channel, welche die langsameren Test-Kanäle wohl vorerst nicht erhalten dürften: Einerseits beginnt Microsoft nun seine Arbeit am Windows Kernel, den man in Teilen in der Programmiersprache Rust entwickeln will. Erster Rust-Code wurde Anfang 2023 in Windows Insider Builds integriert.

Arm32 UWP-Apps werden nicht länger unterstützt

Die zweite wichtige Neuerung der Canary Build 25905 betrifft Arm32-basierte UWP-Apps unter Windows 11 ARM. Diese werden nämlich ab dieser Windows Insider-Build nicht mehr unterstützt. Unterstützung für Arm32-Programme und Apps wurde erstmals mit Windows RT ins System integriert und hiervon betroffen sind hauptsächlich alte Windows 8 UWP-Apps. Die Anwendungen werden somit nicht mehr starten und das System wird Nutzer während der Installation auf die nicht länger unterstützten Arm32-basierten Anwendungen hinweisen. Eine Neuinstallation aus dem Microsoft Store könnte jedoch ausreichen, wenn eine neu kompilierte Version davon vorhanden ist.

3D Emoji

Ebenfalls interessant ist, dass Microsoft seine Emoji-Sammlung aktualisiert hat. Diese verfügen nun über ein dreidimensionales Design, wie das Nutzer schon aus Microsoft Teams kennen könnten.

Außerdem wird das Post Authentication Actions Feature (PAA) verbessert in der nativen version von Windows LAPS. Eine neue Option zum Zurücksetzen des Passworts, Abmeldung des verwalteten Accounts und dem Schließen geöffneter Prozesse ist nun in der PostAuthenticationActions Gruppenrichtlinie integriert.

Treiber für Zune wieder funktional

Außerdem hat Microsoft interessanterweise das Zune wieder funktional gemacht, nachdem es unter Windows 11 einige Schwierigkeiten gegeben hatte, Treiber für die ehemaligen Musikplayer zu installieren. Microsoft ist sich dessen bewusst, dass die Geräte nicht mehr unterstützt werden, allerdings feiert man die Veröffentlichung von Guardians of the Galaxy Volume 3, wo einer der Hauptcharaktere einen Zune benutzt.

Bekannte Fehler

Microsoft warnt in seinem Blogpost mehrmals klar, dass die Canary-Builds „druckfrisch“ ausgeliefert werden und somit undokumentierte Fehler enthalten könnten. Außerdem stellte der Konzern erneut klar, dass man die Canary-Builds nicht allzu genau dokumentieren wird und es nicht für jeden Release einen eigenen Beitrag geben wird.

Nutzer dürfen mit einer hohen Instabilität rechnen, welche wir auch schon auf der eigenen Haut erleben konnten. Der Canary-Kanal ist wirklich nicht empfehlenswert, wenn es sich bei eurem Gerät um Hardware handelt, die ihr regelmäßig aktiv nutzen wollt. Ganz zu schweigen von produktiv.

Es dürfte somit nicht überraschen, dass es zwei bekannte Probleme gibt: Ein schwerwiegendes Problem verhindert die Installation von Build 25905 auf ASUS-Geräten oder ASUS-Mainboards, sodass diese Nutzer das Update nicht erhalten werden. Außerdem gibt es ein Problem mit der Ethernet-Konnektivität und es könnte zu Verbindungsabbrüchen kommen. Laut Microsoft soll eine Lösung dafür allerdings sein, einfach das Kabel wieder anzustecken.

Windows 11 mit 176 MB RAM: Tiny11 macht es möglich

Tiny11 ist ein kleines Werkzeug, das Windows 11 von zahlreichen Funktionen befreit und davon eine installierbare ISO-Datei bereitstellt. Der Entwickler dieses Tools hat das System nun so weit modifiziert, dass das System sogar mit nur 176 MB Arbeitsspeicher lauffähig ist.

Tiny11: ISO erstellen und Vorführung

Microsofts offizielle Systemanforderungen legen fest, dass Windows 11 mindestens 4 Gigabyte Arbeitsspeicher benötigt, um auf einer Maschine zu laufen. Diesen Wert unterbietet die neueste Tiny11-ISO von NTDev deutlich, wie der Entwickler per Twitter mitteilte. Mit nur 176 MB im Leerlauf braucht Tiny11 stolze 23 Mal weniger RAM als die offizielle Mindestanforderung.

Hierfür wurde allerdings die standardmäßig bereits sehr „entmüllte“ Tiny11-Installation noch um weitere Funktionen beschnitten. Somit dürfte daraus keine wirklich nutzbare Windows-Version resultieren, welche Tiny11 standardmäßig jedoch zweifellos ist. Die Standard-Version, die wir im Video vorgestellt hatten, entfernt jedoch nur viele vorinstallierte Apps sowie einige optionale Features von Windows 11, beispielsweise die Widgets oder Microsoft Teams, während andere, wichtige Teile des Systems nicht angefasst werden. Somit ist Tiny11 im Alltag sehr gut nutzbar und fehlende Funktionen wie das Media Feature Pack können optional jederzeit nachinstalliert werden.


Quelle: NTDev

Microsoft Deals: Hier sind die besten Office, Surface und Microsoft Angebote vom Prime Day

Wir haben für euch heute die besten Microsoft-Angebote des finalen Prime Day-Tags zusammengefasst. Sei es der leistungsstarke Surface Laptop Studio, das Surface Pro 9 oder das Microsoft 365 Family-Abonnement – es gibt eine Reihe hochwertiger Produkte zu unschlagbaren Preisen. Wenn ihr auf einen guten Preis für die Surface-Geräte gewartet habt oder nur eure Office 365-Abos günstig verlängern wollt, dann solltet ihr bei diesen Deals nicht warten.

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Windows 11: Bildschirmhelligkeit ändern für interne und externe Monitore

Windows 11 bietet mehrere Möglichkeiten zur Änderung der Bildschirmhelligkeit, darunter direkt über das Action Center in der Taskleiste oder über die Bildschirmeinstellungen. Dies funktioniert im Regelfall allerdings nur für integrierte Displays, beispielsweise bei Laptops. In dieser Anleitung zeigen wir euch diese Möglichkeiten sowie eine weitere Option, welche für Desktop-Nutzer sehr praktisch sein könnte.

Externe Monitor Helligkeit einstellen in Windows 11

Wenn diese Optionen in den Einstellungen oder im Action Center (Windows A) nicht findet, da ihr beispielsweise einen externen Monitor besitzt, könnt ihr diese Optionen mit einer App aktivieren. Die App Twinkle Tray erlaubt nämlich die Änderung der Helligkeit externer Monitore direkt über die Windows Taskleiste. Die App ist kostenlos über den Microsoft Store erhältlich.

Twinkle Tray: Brightness Slider

Twinkle Tray: Brightness Slider

  1. Ladet euch die App Twinkle Tray über den Microsoft Store herunter.
  2. Startet nun die App.
  3. Fügt die App unten rechts in der Symbolleiste auf die Taskleiste hinzu.
  4. Klickt auf das Twinkle Tray Icon, um die Helligkeit eures Monitors zu ändern.

Anleitung zum Ändern der Bildschirmhelligkeit in Windows 11

Anpassung der Bildschirmhelligkeit über Einstellungen

  1. Öffnen Sie die Einstellungen-App, indem Sie die Tastenkombination Win I drücken, oder klicken Sie auf das Zahnrad-Symbol im Start-Menü.
  2. Navigiert zu System > Bildschirm.
  3. Auf der rechten Seite könnt ihr die Helligkeit des Bildschirms anpassen, indem ihr den Helligkeitsregler an die gewünschte Position verschiebt.

Anpassung der Bildschirmhelligkeit über die Schnelleinstellungen

  1. Öffnet die Schnelleinstellungen unten rechts per Klick auf die Symbole für Netzwerk und Sound oder direkt mit der Tastenkombination Windows A.
  2. Passt die Helligkeit an, indem ihr den Helligkeitsregler auf den gewünschten Wert verschiebt.

Nokia Lumia 1020: Legendäres Kamera-Smartphone ist heute 10 Jahre alt

Das Nokia Lumia 1020 war eines der Vorzeige-Smartphones der Kooperation zwischen Nokia und Microsoft. Es sollte beweisen, dass auch Windows Phones mit Innovationen glänzen können. Heute vor genau 10 Jahren wurde das Smartphone im Rahmen einer Pressekonferenz des finnischen Herstellers präsentiert vom damaligen Nokia-CEO und Ex-Microsoft-Manager Stephen Elop. 

Das Nokia Lumia 1020 hatte vor allem mit seinem innovativen Kamera-System punkten sollen: Rein die Zahl der Megapixel wird dem damaligen Windows Phone-Flaggschiff allerdings nicht gerecht, insbesondere nicht im Vergleich mit heutigen Smartphones, welche diese Zahl längst übertroffen haben. Im Jahr 2013 sorgte allerdings die Zahl 41 Megapixel schon für schiere Begeisterung unter Kamera-Fans, aber natürlich auch unter Windows Phone-Enthusiasten. Basierend auf der Arbeit, die Nokia vorher mit seinem Nokia 808 PureView geleistet hatte, brachte man die Kamera-Technologie in ein kompaktes 4,5 Zoll Windows Phone, das auf dem Rücken eine berühmte schwarze „Beule“ hatte. Darunter befand sich der nun berühmte 1/1,5″ große, 41 Megapixel auflösende Kamera-Sensor mit Carl Zeiss-Optik, welche über eine Blende von f/2.2 verfügte. Der große Sensor ermöglichte eine Technologie namens Oversampling, wobei mehrere Sensorpixel zu einem Bildpixel verarbeitet wurden. Dies sollte der PureView-Technologie ermöglichen, hochqualitative Bilder mit einer Auflösung von 7136 × 5360 (4:3, 38,2 MP) bei schwachem Licht zu machen und gleichzeitig verlustfreien Zoom zu ermöglichen. Der digitale Zoom mit der hochauflösenden Kamera war für 2013 außerordentlich beeindruckend.

Nicht weniger beeindruckend war allerdings die Software-Arbeit, die Nokia aufgrund der vielen Einschränkungen des Windows Phone-Betriebssystems leisten musste. Der finnische Hersteller lieferte eine eigene Nokia Pro Camera-App mit den Geräten aus, welche mit einem innovativen, simplen Interface ermöglichte, unterschiedliche Kamera-Einstellungen zu verändern, darunter die Belichtungszeit, den Weißabgleich, ISO sowie die Aufnahme im RAW-Format. Zum Vergleich: Apple ermöglichte RAW-Aufnahmen erst mit seinem iPhone 12 im Jahr 2020. Nokia wollte die Tools zur professionellen Fotografie für eine breitere Masse an Kunden bereitstellen, indem man eine innovative Kamera mit spielerischen Software-Tools verknüpft, die zum Experimentieren einluden. Apps wie Nokia-Refocus ermöglichten neue Spielereien mit einer Smartphone-Kamera, die bis dahin nicht in Smartphones integriert waren.

Das Nokia Lumia 1020 wurde am 11. Juli 2013 vorgestellt und kam im darauffolgenden September in Deutschland auf den Markt. In vielen Ländern war es binnen Tagen bereits ausverkauft, insbesondere in der sehr beliebten gelben Variante mit der schwarzen Beule hintendran. Dass es seiner Zeit deutlich voraus war, davon zeugt allein schon die Tatsache, dass man es heute problemlos noch als Digitalkamera nutzen könnte. Etwas, das man von einem iPhone 5s oder Galaxy S4 kaum mehr behaupten kann.

Aber damals wie heute fehlen dafür einfach die Apps…

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