Video: Hier ist der verlorene Prototyp des Surface Neo

Das Surface Neo wurde im Jahr 2020 zeitgleich mit dem Surface Duo vorgestellt. Es sollte ein Dual-Display-Tablet von Microsoft werden, welches mit Windows 10X ausgeliefert werden sollte. Das Neo sowie auch das dazugehörige Betriebssystem wurden allerdings Mitte 2021 still und heimlich eingestellt. Seitdem hat niemand wirklich etwas vom System oder vom Neo gehört. Zu sehen war es jedoch im Film Red Notice, wo das Dual-Display-Tablet mit einer Art ausgedachtem Android-System von Ryan Reynords verwendet wurde. Das war allerdings ebenfalls noch 2021. Angesichts dessen, dass Microsoft das Gerät nie auf den Markt gebracht hat, könnte man das als sehr voreilige Marketing-Aktion bezeichnen.

Nun erreichen uns erste inoffizielle Bilder zum Surface Neo, selbstverständlich aus China. Ein Nutzer aus China war in der Lage, einen Prototyp des Surface Neo zu ergattern und versucht diesen nun fleißig in unterschiedlichen Chatrooms und Gruppen im Internet gewinnbringend loszuwerden. Es soll demnach noch mehrere Surface Neos im Umlauf geben, von denen allerdings viele Geräte gar nicht mehr funktional sind. Mit ein Grund dafür ist die interessante Tatsache, dass das linke Display als Haupt-Display verwendet wird, während sich im rechten Panel das Mainboard befindet. Wird das linke Display zerstört, ist auch das Gerät dysfunktional und Ersatzteile sind laut unseren Informationen ziemlich schwer zu ergattern. Die Bilder selbst wurden bereits in zahlreichen Foren im Internet geteilt und waren dementsprechend nicht unbedingt schwer zu finden.

Wir haben einige der Leaks für euch im folgenden Video zusammengefasst. Darin zu sehen ist das Surface Neo sowie ein Bild vom Task Manager, worin die interne GPU des verbauten Intel Lakefield-Prozessors aufgelistet wird. Schade, dass es das nie auf den Markt geschafft hat. Das ist wohl der beste Blick, den wir für einige Zeit darauf bekommen werden, sofern es nicht jemand abkauft, der etwas mehr am Sparkonto hab als ich momentan. Näher kommen wir wohl nicht ran als Surface Neo:

Adobe Express: Neue Version will es mit dem Microsoft Designer aufnehmen

Heute hat Adobe die allgemeine Verfügbarkeit von Adobe Express für den Desktop bekannt gegeben. Dieser Schritt kommt wenige Monate nachdem Microsoft seinen eigenen Designer mit umfassenden AI-Funktionen anbietet.

Was ist neu bei Adobe Express?

Adobe Express kommt nun in der neuesten Version mit der Beta-Version von Firefly an Bord, der generativen AI von Adobe, welche bereits Teil von Photoshop ist. Nutzer können damit erstmals in Express auch eigene Medien für ihre Designs generieren mithilfe einfacher Sprachbefehle. Hier sind die Neuerungen der aktuellsten Adobe Express-Version für euch zusammengefasst:

  1. Integration von Firefly: Ermöglicht das schnelle Generieren von benutzerdefinierten Bildern und Texteffekten aus Textaufforderungen in über 100 Sprachen.
  2. All-in-One-Editor: Benutzer können Designelemente, Videos, Bilder und PDFs erstellen und bearbeiten. Es gibt auch Unterstützung für Animationen und Inhalte für soziale Medien.
  3. Tiefe Integration mit Creative Cloud: Direkter Zugriff und Bearbeitung von Assets aus Photoshop und Illustrator.
  4. PDF-Unterstützung: Einfaches Importieren, Bearbeiten und Verschönern von PDF-Dokumenten.
  5. AI-Unterstützung: Hilft bei der Designauswahl und bietet personalisierte Vorlagenvorschläge.
  6. Schnelle Aktionen: Hintergrundentfernung, Animation von Charakteren mit Audio, GIF-Konvertierung und PDF-Bearbeitung.
  7. Echtzeit-Koeditierung: Beschleunigt den Erstellungsprozess durch nahtlose Überprüfung und Kommentierung.

Adobe betont, dass Express für eine breite Palette von Benutzern geeignet ist, von Studenten bis zu Kreativprofis. Es wird bereits von Millionen von Benutzern weltweit genutzt, um eine Vielzahl von Inhalten zu erstellen, von sozialen Medien bis zu digitalen Karten und Flugblättern. Für Creative Cloud-Mitglieder ist die Premium-Version von Express enthalten. Unternehmen können von den Integrationen in Creative Cloud-Anwendungen und dem Experience Manager profitieren, Adobes CMS-Lösung in der Adobe Experience Cloud.

Mit dieser Ankündigung positioniert sich Adobe in direkter Konkurrenz zu anderen Akteuren auf dem Markt, wie Microsoft. Während Microsofts Designer bereits AI-Funktionen bietet, hebt Adobe die Integration von Firefly und die umfangreichen Funktionen von Express hervor. Adobe Express mit Firefly markiert einen bedeutenden Schritt in Adobes Bestreben, Kreativität und AI-Technologie zu kombinieren. Es bleibt abzuwarten, wie es sich gegenüber anderen Tools auf dem Markt behaupten wird, insbesondere angesichts der bereits vorhandenen Angebote von Konkurrenten wie Microsoft.

Lenovo Legion Go: Gaming Handheld mit Nintendo Switch-Formfaktor, Ryzen APU und Windows 11 kommt

Vor etwas mehr als 6 Jahren habe ich mich in einem Editorial für WindowsArea.de starkgemacht für eine „Nintendo Switch von Microsoft“, eine portable Xbox-Konsole mit PlayAnywhere-Unterstützung, einem dafür angepassten Windows 8-/Xbox-Interface und eine Erweiterung der UWP-Strategie auf die kleinen, neuen Tablets mit Windows.

Der Markt mit kleinen Handheld-Geräten fürs Gaming boomt insbesondere seit der Vorstellung des Steam Deck, welches im Grunde moderne Ultrabook-Hardware benutzt, um mobiles PC-Gaming anbieten zu können. Demnächst möchte wohl auch Lenovo in diesen Bereich einsteigen mit einem neuen Windows 11-Tablet, das eher einer Nintendo Switch ähnelt als einem Gaming-PC. Der Lenovo Legion Go verfügt laut Gerüchten über ein 8 Zoll Display, welches von zwei „Joy-Cons“ umgeben ist. Wie bei der Nintendo-Konsole lassen sich die beiden Controller auch separat verwenden und das Lenovo Legion Go verfügt sogar über einen Kickstand, sodass man es auf einem Tisch aufstellen kann.

Allzu viele Details zum Gaming-Handheld sind nicht bekannt, aber es soll über zwei USB-C-Anschlüsse verfügen, mit Windows 11 ausgeliefert werden und von einem AMD Phoenix-Chip der 7040-er Serie betrieben werden. Welches CPU-Modell konkret darin verwendet wird, ist momentan jedoch nicht bekannt. Sollte das Lenovo Legion Go allerdings einen guten Kompromiss finden aus Preis, Performance und Akkulaufzeit, könnte der Formfaktor für viele PC-Gamer durchaus interessant sein. Selbstverständlich wären hierfür größere Optimierungen am System notwendig, da Windows 11 für die Bedienung auf 8-Zoll Geräten überhaupt nicht geeignet ist. Vielleicht sollte Microsoft einfach Windows 8 dafür erneut rausbringen mit ein paar Patches und es Windows 12 nennen.

Würdet ihr einen Handheld mit Windows 11 kaufen


via Windows Report

YouTube zwingt Nutzer zur Aktivierung des Wiedergabeverlaufes

Google koppelt bekanntlich gerne unterschiedliche Funktionen an Datensammelei: So können in der Google Maps-App keine Adressen für „Zuhause“ und „Arbeit“ festgelegt werden, wenn man keinen Account besitzt. Ohne Account nicht, aber offline mit Account und Datenfreigabe sehr wohl. Der Google Assistant, aber auch die erwähnte Adressen-Funktion, will der Konzern auch jenen Nutzern nicht anbieten, welche Google das Speichern von „Web- und App-Aktivitäten“ nicht gestatten.

Nun will der Konzern auch bei YouTube die Datenschraube anziehen und forciert seit Kurzem die Aktivierung des Wiedergabeverlaufs. Wer dies nicht tut, bekommt auf der YouTube-Startseite künftig keine Videos zu sehen. Gar keine. Laut YouTube basieren die Empfehlungen für Inhalte auf dem Verlauf, sodass keine weiteren Empfehlungen auf der Startseite angeboten werden können. Damit bleibt für viele Nutzer ab sofort die YouTube Startseite leer und selbst bereits aktive Abonnements werden dort nicht mehr dargestellt. Diese hat Google nämlich schon vor längerer Zeit im Interface seiner Apps ausgelagert.

Dass Google nun einen Zwang ausübt, um mehr Nutzerdaten sammeln zu können, war vom Konzern angesichts vieler Entwicklungen in der Vergangenheit durchaus zu erwarten. Der Verlauf ermöglicht Google nämlich nicht nur, die Empfehlungen zu präzisieren, sondern dürfte für den Konzern vor allem nützlich sein, um die Interessen seiner Nutzer besser analysieren und dementsprechend Werbung basierend darauf schalten zu können. Dass davon selbst zahlende Premium-Kunden nicht verschont bleiben, ist dennoch eine Enttäuschung. Immerhin dürfte es einige Nutzer freuen, eine vollkommen leere YouTube-Startseite vorzufinden, wo nur bereits aktive Abonnements vorhanden sind.

Microsoft Loop bekommt Jira- und Trello-Integration

Microsoft Loop ist die neue Online-Kollaborationsplattform von Microsoft, welche vor einigen Monaten als offene Beta an den Start ging. Das noch relativ simple Tool wird immerhin stetig um neue Funktionen erweitert und bekommt mit der Integration von Jira- und Trello-Boards sogar ein neues Feature.

Dabei können Nutzer künftig die beiden Plattformen verknüpfen, um Boards direkt in Microsoft Loop anzuzeigen, zu bearbeiten und in Echtzeit zu verwalten. Beide Produkte sind Systeme fürs Projektmanagement, die zu Atlassian gehören. Trello ist insbesondere für die Nutzung von Kanban-Boards bekannt, welche dadurch erstmals auch ihren Weg in Microsoft Loop finden.

Aktuell ist Loop jedoch ein sehr begrenztes kleines Tool, das im Web sowie als App für Android, iOS und Windows verfügbar ist. Wir haben Microsoft Loop kürzlich in einem eigenen Video genau unter die Lupe genommen und einige seiner Funktionen hergezeigt.

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