Nuki: Neues Smart Lock Ultra vorgestellt – kompakter & schneller

Nachdem Nuki im vergangenen Herbst mit dem Nuki Smart Lock 4 und 4 Pro zwei neue, smarte Türschlösser vorgestellt hat, folgt jetzt (für die meisten sicherlich überraschend) die jüngste Ankündigung: ein Smart Lock Ultra. Der Name verrät es bereits, dass sich die fünfte Generation über den bisherigen Modellen ansiedelt. In Kurzform: Die neue Lösung zum Nachrüsten eines smarten Türschlosses ist schneller und kleiner.

Das Herzstück im Nuki Smart Lock Ultra bildet ein neu entwickelter Motor. Nuki setzt hier auf die Vorzüge eines bürstenlosen Motors, der mitunter Effizienz und Langlebigkeit bieten soll. Nuki hat zum einen die Leistung gesteigert, aber gleichzeitig das smarte Türschloss auch geschrumpft.

rechts: das neue Nuki Smart Lock Ultra im Vergleich zum Smart Lock 4 Pro

So ist nach Aussagen des Herstellers das Ultra dreimal schneller, bei einem Drittel der Größe im Vergleich zur vorigen Generation. Es gibt drei verschiedene, persönlich abstimmbare Geschwindigkeits-Modi zum Aufsperren (bei doppeltem Sperrvorgang). Im Insane-Modus sei ein Auf- oder Zusperren in weniger als eineinhalb Sekunden möglich. Im Standard-Betrieb dauert das Auf- oder Zusperren zwei Sekunden. Im dritten Gentle-Modus setzt man, zugunsten der Geräuschreduzierung, auf eine geringere Geschwindigkeit.

Trotz reduzierter Größe (jene erinnert an die Tedee-Modelle) setzt man, wie bei den bisherigen Pro-Modellen, auf einen integrierten Akku (Lithium-Polymer-Akku) sowie den LED-Kreis von Nuki. Bei der Optik setzt man auf einen Edelstahl-Look, der Basisring ist wahlweise Schwarz oder Weiß. Dieser lässt sich allerdings jederzeit wechseln und man muss die Farbe somit nicht beim Kauf festlegen. Der Akku lässt sich binnen zwei Stunden vollständig aufladen und soll einen monatelangen Betrieb gewährleisten. Man setzt auf einen extra entwickelten, magnetischen Ladeanschluss. In Kombination mit einem zwei Meter langen Kabel soll das Aufladen auch an der Türe ermöglicht werden.

Ihr habt bereits ein Smart Lock von Nuki, dann lassen sich Daten, wie Gerätekonfiguration sowie Zutrittsberechtigungen von einem älteren Modell migrieren. Diese Funktion ist ebenfalls neu. Nuki erhofft sich nämlich, dass eine Vielzahl an Kunden in den kommenden Jahren auf neue Geräte-Generationen umstellen.

Wichtig zu wissen: Nuki hat auch seinen Universal Cylinder überarbeitet. Dieser sei kompatibel mit allen gängigen Türbreiten. Für die Nutzung des neuen Ultra-Locks ist der Zylinder-Tausch obligatorisch. Der Universalzylinder liegt jedoch dem Lieferumfang bei. Man sei sich bewusst, dass nicht jeder Kunde gewillt ist, einen solchen Tausch, wenngleich der recht flott und einfach ist, durchzuführen. Man arbeitet an einer Lösung, die Nuki-Technologie aus dem Ultra-Modell auch ohne Zylindertausch auf die Beine zu stellen.

Weitere Infos? Ansonsten gibt es die von Nuki bewährten Funktionen, wie Auto Unlock, sowie die App. So ist das Smart Lock Ultra wie die vierte Generation Smart Locks zudem mit dem Smart-Home-Standard Matter kompatibel. Dies erlaubt eine Integration des Türschlosses in diverse Systeme, wie Google Home, Apple Home oder auch Alexa. Wie beim Pro-Modell ist WiFi, nebst Thread (für Matter over Thread) integiert. Das Ultra-Lock arbeitet zudem mit dem von Nuki erhältlichen Zubehör, wie dem Keypad und der Möglichkeit per Code oder Fingerabdruck die Türe zu öffnen.

Das Nuki Smart Lock Ultra hat mit 349 Euro seinen Preis. Da ist der Premium-Universalzylinder (sowie drei physische Schlüssel) mit dabei.  Letztgenannter Zylinder kann für alle Smart Locks ab der zweiten Generation verwendet werden und er ist auch separat erhältlich.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Matter 1.4 vorgestellt: Verbesserungen für Multi-Admin & Thread-Netzwerke sowie neue Gerätetypen

Die Connectivity Standard Alliance (CSA) hat, knapp zwei Jahre nach dem offiziellen Startschuss, die Matter-Version 1.4 für den Interoperabilitäts-Standard vorgestellt. Bislang hält man die Versprechen der halbjährlichen Neuerungen, es ist eher an der Umsetzung auf den Endgeräten so, dass sich dort die Umsetzung des Matter-Standards hinzieht. So ist bei den meisten Matter-Controllern noch nicht mal Matter in Version 1.2 verfügbar. Wir wollen dennoch einen Blick auf die neuen Funktionen und Verbesserungen werfen, welche der Smart-Home-Überstandard in seiner vierten Iteration mitbringt. Matter 1.4 hat einige Verbesserungen bekannter Funktionen sowie neue Gerätetypen inne.

Enhanced Multi-Admin erlaubt Synchronisierungen über Ökosysteme hinweg

Wir hatten euch die Umsetzung des bisherigen Multi-Admin-Features in Matter bereits gezeigt. Jenes erlaubt es euch, (Matter-) Gerätschaften in mehreren Ökosystemen zu nutzen. So kann man parallel zu Apple Home beispielsweise im Haushalt auch Alexa, Google Home, Home Assistant oder Samsung SmartThings  – oder gar alle gleichzeitig – einsetzen. Nachdem das Smart-Home-Gerät in einem Ökosystem angelernt ist, kann es über den Kopplungsmodus in weitere Ökosysteme hinzugefügt werden.

Flaschenhals hieran ist bisher, dass man das für jedes Gerät separat tun muss und auch neue Gerätschaften erst wieder in die anderen Ökosysteme bringen muss. Die verbesserte Multi-Admin-Funktionalität erlaubt es schlicht mehrere Smart-Home-Systeme zu verbinden und die Nutzung mehrerer Systeme zu vereinfachen. So erlaubt die Implementierung von Matter 1.4, dass bestehende und neue Geräte automatisch in mehreren Ökosystemen landen. Details hierzu können wir hoffentlich bald vermelden.

Matter unterstützt jetzt Home Router und Access Points

Ein Problem von Matter ist derzeit die Nutzung eines gemeinsamen Thread-Netzwerks. Für den Betrieb eines Thread-Netzwerkes sind sogenannte Border Router notwendig, welche die Thread-Komponenten übers Netzwerk (auf IP-Basis) ansprechbar machen. Ein zertifizierter Thread-Border-Router reicht Thread-Geräte weiter und erlaubt es, dass mit diesen Geräten außerhalb des Thread-Netzwerks kommuniziert wird. Border Router sind beispielsweise die HomePods oder Apple-TV-Geräte, ausgewählte Echo-Smart-Speaker sowie auch Googles Nest Hub der zweiten Generation.

Problem ist es derzeit, dass jeder Border Router ein eigenes Thread-Netzwerk aufspannt, weshalb man herstellerübergreifend nicht von der Mesh-Funktionalität profitiert und diese Netzwerke konkurrieren. Das Problem adressiert man bereits seit längerem im Thread-Standard. Derzeit ist es so, dass verschiedene Hersteller untereinander die entsprechenden Netzwerk-Anmeldedaten („Credentials“) austauschen müssen. Dies funktioniert über eine API auf Android- und iOS-Geräten und läuft derzeit mehr schlecht als recht (nur zwischen kooperierenden Herstellern) und wird auch (mindestens Thread 1.3.0 notwendig) noch nicht von allen Herstellern so genutzt.

Mit Thread 1.4 ist die Möglichkeit eingezogen, dass neue Geräte unabhängig von Marke und Plattform in bestehende Thread-Netzwerke integriert werden können. Es ist übrigens reiner Zufall, dass Matter nun ebenfalls Version 1.4 vorgestellt hat – die Versionierung des Funkstandards Thread und des Kommunikationsprotokolls Matter hängen nicht zusammen.

In Matter 1.4 lassen sich jetzt Home Router und Access Points zertifizieren. Angedacht ist, dass die genannten Gerätschaften neben einem WiFi-Netzwerk auch als Thread-Border-Router dienen und somit ebenfalls ein Thread-Netzwerk aufspannen. Mit diesen beiden Funkstandards hat man (zumindest die in Matter vorgesehenen Funktechnologien, es gibt mit Z-Wave, EnOcean etc. bekanntlich diverse weitere) abgedeckt. Die Router und Access Points sollen zudem über ein sicheres Verzeichnis zum Speichern und Teilen von Thread-Credentials dienen. Über diesen standardisierten Ansatz soll es erleichtert werden, Thread-Hardware einem bestehenden Thread-Netzwerk hinzuzufügen und oben beschriebene Fragmentierung zu vermeiden.

Sprich: Es könnte künftig Access Points geben, die sowohl ein WiFi-Netzwerk, als auch eines für Thread ausstrahlen. Schauen wir mal, ob Thread-Netzwerke langfristig wie WiFi in jedem Zuhause landen werden.

Batterien, Wärmepumpen und Solar: Matter 1.4 baut das Thema Energiemanagement aus

In Matter 1.4 sind zudem diverse Erweiterungen rund um das Thema Energiemanagement vorgesehen. Die Grundsteine hierfür hatte bereits Matter 1.3, mit dem Energiebericht und der Möglichkeiten Verbräuche zu kommunizieren, gelegt. Zudem sind Wallboxen für elektrische Fahrzeuge bereits im Matter-Standard vorgesehen.

Mit Matter 1.4 werden die Möglichkeiten ausgebaut und es werden auch neue Gerätetypen wie Solarzellen, Batterien und Wärmepumpen unterstützt. Man möchte langfristig mit Routinen und Automatisierungen andocken, um Energiekosten und den Strombedarf (sowie auch Wasserbedarf) zu senken.

Die folgenden Gerätetypen spielen hierbei mit Matter 1.4 eine Rolle:

  • Solarenergie (darunter Wechselrichter, Einzel- und Panel-Arrays und hybride Solar-/Batteriesysteme)
  • Batterien (u.a Batteriewände, Speichereinheiten und Batterie-Energiespeicher-Systeme Energiespeichersysteme (BESS) zum Lastenausgleich)
  • Wärmepumpen
  • Warmwasserbereiter

So lassen sich Wärmepumpen mit dem Energiemanagement von Matter kombinieren, um den Verbrauch vorherzusagen und bei Bedarfsspitzen anzupassen. Die Zeiten zum Vorheizen des Hauses könnten so etwa verlagert werden. Zudem kann der „Pufferspeicher“ passend befüllt werden. Auch elektrische Warmwasserbereiter sind in der neuen Matter-Version vorgesehen. So ermöglicht etwa ein Boost-Befehl das schnelle Aufheizen zu Zeiten des besonderen Bedarfs. Auch Heizmuster sollen sich durch einfaches ein- und ausschalten bei veränderten Routineabläufen einfacher anpassen lassen.

Verbesserungen beim Heizen gibt es für die Nutzung von Thermostaten. Hier gibt es die Möglichkeit Cluster für Zeitplanung und Modi wie Urlaub, Heim/Abwesenheit durch Bewegungen oder auch andere Geräte sowie auf Basis von Ereignissen auszulösen.

Das Zusammenspiel mit einem elektrischen Fahrzeug wird ebenfalls durch die Einführung von benutzerdefinierten Ladepräferenzen ausgebaut. So kann man angeben, wann ein Auto aufgeladen werden soll und zwischen optimalen Zeiten für Komfort bzw. Kosten wählen.

Das Energiemanagement erlaubt es dank Matter 1.4 auch Geräten, die Startzeiten anhand von Vorhersagen des Energieverbrauchs und Anforderungen anhand das Energiemanagement zu legen. Hierdurch soll der Verbrauch besser optimiert werden. Das Management lässt sich gerätespezifisch, lokal, aber auch netzweit optimieren.

Matter 1.4 bringt zudem zwei weitere Gerätetypen neu mit. Diese sind speziell für (fest verdrahtete) Unterputzlösungen gedacht. Diese Geräte wurden bisher als Leuchten modelliert, das schränkt aber die Flexibilität und Automatisierungsmöglichkeiten ein.

Matter 1.4 führt zwei neue Gerätetypen ein, die speziell für fest installierte Smart Home


Geräte, die verdrahtete Geräte mit Strom versorgen, wie z. B. Unterputzschalter zur Steuerung von


Lichter, Ventilatoren und andere nicht intelligente Geräte. Bisher wurden diese Geräte typischerweise als Leuchten modelliert, was die Flexibilität der Benutzeroberfläche oder der Automatisierung einschränken konnte. Hier unterscheidet man jetzt einfache Relais (An/Aus) sowie Dimmschalter.

Erweitert werden bestehende Sensorcluster um Erfassungsfunktionen wie Radar, Vision und Umgebungserkennung. In dem Zuge ziehen Einstellungsmöglichkeiten für Empfindlichkeitseinstellungen für eine verbesserte Abstimmung ein. Dies sei Grundlage für die Realisierung einer künftigen Personenerkennung und Aktivitätsklassifizierung.

Verbesserungen gibt es zudem für batteriebetriebene Geräte. Die sollen durch ein neues Protokoll (Long Idle Time (LIT)) mit geringerem Stromverbrauch auskommen. Zudem sei ein neues Check-In-Protokoll mit zuverlässigerer Kommunikation und geringerem Stromverbrauch vorgesehen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Shelly Plug S MTR Gen 3: Zwischenstecker mit Matter mittlerweile verfügbar

Im Sommer ist ein neuer, kompakter Zwischenstecker für das Shelly-Portfolio aufgetaucht. Dieser schaut optisch dem alten Modell recht ähnlich, lässt sich aber eben mit Matter anbinden. Auch Funk-technisch setzt man auf WiFi und hat bisher auch keine Thread-Hardware (offiziell) in der Mache.

Der Zwischenstecker unterstützt eine Leistung von bis zu 2500 Watt (12A). Die LED-Anzeige ist anpassbar. Durch den Chipsatz der dritten Generation sind 8 MB Flash-Speicher vorhanden. Über die Shelly-App gibt es diverse Kontrollmöglichkeiten und Anbindungsmöglichkeiten, auch abseits von Matter, an Drittanbieter-Plattformen. Matter gibt es in Version 1.2, die beschriebene Strommessfunktionalität ist also nicht Matter-kompatibel und bedürfte einer Rezertifizierung. Das steht in den Sternen, ob die künftig kommt.

Darüber hinaus agiert der Stecker als Wi-Fi-Range-Extender sowie als BLE-Gateway.

Kostenpunkt sind knapp 24 Euro zuzüglich Versandkosten. Mittlerweile ist der Plug S der dritten Generation auch bei Amazon gelistet. Shelly setzt auch bei seinen anderen Komponenten auf WiFi. Die dritte Gerätegeneration soll in Kürze ein Update für den Überstandard Matter erhalten. Shelly-CEO Dimitar Dimitrov äußerte sich recht kritisch zum Intereropabilitätsstandard. Die Aussage, dass man nicht daran glaubt, dass Matter lange überlebt, entschärfte man dahingehend, dass der Standard den eigenen Kunden wohl kaum (langfristige) Vorteile bietet. So erlaubt Shelly bereits die Integration in diverse Smart-Home-Systeme auch ohne Matter, so auch beim Shelly-Plug. Dieser wandert dadurch in Apple Home, Google Home, Alexa oder auch SmartThings.

Könnte aber auch das Eigeninteresse von Shelly mitschwingen, denn man setzt inzwischen neben WiFi verstärkt auch auf Z-Wave und man ist interessiert daran, Kunden an die eigene Plattform zu binden. Man erlaubt mit Shelly X inzwischen auch Fremdherstellern Hardware für das Cloud-Ökosystem zu entwickeln.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

TP-Link KE100: Heizkörperthermostat erhält Matter via Bridge per Update

Das Heizkörperthermostat KE100 von TP-Link ist bereits auf dem Markt erhältlich. Mit einem Firmware-Update und in Verbindung eines Tapo-Hubs kann jenes fortan über den Smart-Home-Überstandard Matter an diverse Smart-Home-Plattformen angebunden und verzahnt werden.

Der Smart-Home-Standard Matter erlaubt neben Matter-kompatiblen Gerätschaften (per Thread oder Wi-Fi bzw. Netzwerk) auch das Anlernen einer sogenannten Matter-Bridge. Kennen wir beispielsweise bereits von Philips Hue, die ihre Hue Bridge als Matter-Bridge fungieren lassen, um Zigbee-Leuchtmittel an Matter durchzureichen.

Ein solches Update verpasst der Hersteller TP-Link jetzt auch per Firmware-Update seinen Tapo-Hubs. Ihr müsst dazu über die Kasa-App sowohl den Tapo-Hub, als auch den KE100 aktualisieren. Anschließend lässt sich die Matter-Unterstützung aktivieren. Jene erlaubt die Anbindung an diverse Smart-Home-Systeme wie Apple Home, Google Home oder auch Samsung SmartThings. Hierbei muss man sich nicht für eines festlegen, sondern kann per Multi-Admin-Funktionalität auch auf diverse Systeme simultan setzen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Samsung SmartThings: Mit Matter 1.3 und Aliro-Standard in Planung

Samsungs Smart-Home-Plattform SmartThings nimmt inzwischen auch hierzulande etwas an Fahrt auf. Und durch Samsungs Bestrebungen beim Smart-Home-Standard Matter könnte man das durchaus auch ausbauen.

So ist Samsung mit SmartThings einer der ersten Plattformen, welche die Matter-Integration auf Version 1.3 hieven. Mir ist lediglich Home Assistant bekannt, die unter der Haube und mit dem jüngsten Release wohl kurz vor der Zertifizierung ebenfalls auf Matter 1.3 setzen. Bisher ist gar iOS 18 noch nicht bereit für den jüngsten Matter-Standards mit der Integration von Saugrobotern und mehr. Ich vermute mal, dass wir uns da noch einige Wochen für eine Integration bis iOS 18.1 gedulden müssen.

Samsung gibt bekannt, dass SmartThings um neue (KI-)Funktionen erweitert werden soll. So sei eine Analyse von Nutzerdaten in der Mache, welche in Echtzeit Vorschläge liefern soll. Hierzu könnte ein Galaxy Tab der S10-Reihe dienen, welches unter der Haube dann als Schaltzentrale dient. Thema ist etwa auch das smarte Wassermanagement, um unter anderem das Bewusstsein für den Wasserverbrauch zu sensibilisieren. Übrigens: Samsung hat mit seinen Fernsehern und Kühlschränken ja diverse Hardware im Umlauf, hier soll im kommenden Jahr eine Unterstützung für Passkey kommen.

Alle Geräte mit Bildschirm sollen zudem Zugriff auf SmartThings Hub bekommen, sprich auch Partnergeräte, um das Steuern des smarten Zuhauses zu erleichtern. Außerdem sollen SmartThings und Samsung Health enger verzahnt werden, schauen wir mal was diese Integration dann an Früchten trägt.

Etwas spannender wiederum dürfte sein, dass Samsung neben Matter auch auf den Aliro-Standard setzen möchte. Hierbei handelt es sich um eine Standardisierung des digitalen Haustürschlüssels. Samsung arbeitet da wohl unter anderem mit Aqara zusammen und möchte 2025 auf Aliro-Basis die SmartThings-Door-Lock-Funktion ins Samsung Wallet bringen. Auch der Aliro-Standard, der wie Matter ebenfalls von der Connectivity Standard Alliance (CSA) kommt, soll im kommenden Jahr starten.

Aliro erlaubt das handfreie Entriegeln kompatibler Türschlösser. Setzt da unter der Haube nicht wie die Produkte derzeit auf dem Markt auf Bluetooth, sondern vielmehr auf Ultrabreitband-Technologie (UWB). Jene Funktionalität soll auch für den Digital Home Key in die Samsung Wallet wandern. Neben UWB setzt Aliro zudem auf NFC, um, wie bei beispielsweise bei Apples Home Key, ein Türschloss auch per Antippen aufzusperren. Aliro-kompatible Türschlösser sind bisher noch keine auf dem Markt und auch nicht jedes Smartphone ist derzeit mit Ultrabreitband-Technologie ausgestattet. Übrigens: Auch Apple arbeitet an einer freihändigen Entsperrung des Türschlosses per UWB und einer Integration von Aliro.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies