Google bringt Neues in die Gemini-App und bohrt die Bildgenerierung auf. Mit der Integration von Nano Banana 2 und dem Zugriff auf die eigene Google-Fotos-Mediathek soll das Erstellen von Bildern deutlich persönlicher ablaufen. Bisher war es oft mühsam, die richtigen Befehle zu formulieren oder Referenzfotos manuell hochzuladen. Das neue System greift auf hinterlegte Interessen und Vorlieben zu, die Gemini aus den verknüpften Google-Diensten zieht. Wenn man also nach dem Traumhaus oder den wichtigsten Dingen für eine einsame Insel fragt, spuckt die KI Ergebnisse aus, die zum eigenen Lebensstil passen, ohne dass man Romane schreiben muss.
Spannender wird es bei der Einbindung von Personen und Haustieren. Da Google Fotos Gesichter und Gruppen bereits erkennt und benennt, nutzt Gemini diese Label direkt. So lassen sich Bilder generieren, auf denen man selbst oder die Familie zu sehen ist. Ein kurzer Befehl reicht aus, um sich etwa als Knetfigur beim Hobby darzustellen oder ein Porträt im Stil eines Ölgemäldes zu erstellen. Das Suchen und Hochladen von Dateien entfällt hierbei komplett. Falls das Ergebnis beim ersten Versuch nicht passt, lässt sich das Bild über den Plus-Button oder per Texteingabe korrigieren. Über eine Quellen-Schaltfläche wird zudem transparent gemacht, welches Foto als Vorlage diente.
In Sachen Datenschutz betont Google, dass die privaten Bilder nicht zum Training der KI-Modelle genutzt werden. Die Verknüpfung der Apps bleibt eine optionale Sache, die jeder Nutzer in den Einstellungen selbst steuern kann. Die Funktion wird zunächst in den USA für Abonnenten von Google AI Plus, Pro und Ultra verteilt. Eine Erweiterung auf Chrome am Desktop und weitere Nutzerkreise ist geplant.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.