Mozilla arbeitet am Veröffentlichungsrhythmus von Firefox und zieht das Tempo an. Ab September wird der Open-Source-Browser doppelt so oft aktualisiert wie bisher. Statt des gewohnten Vier-Wochen-Rhythmus soll dann alle zwei Wochen eine neue Hauptversion erscheinen. Den Startschuss für dieses Experiment markiert die Version 155, die am 1. September an den Start gehen wird. Die Umstellung betrifft sowohl die Desktop-Variante als auch die Android-App von Firefox.
Ein Mozilla-Manager erklärte dazu, dass es sich hierbei zunächst um einen Testlauf handelt. Das Ziel der Übung: Fertige Features sollen schlichtweg schneller und direkter bei den Nutzern landen. Außerdem soll der gesamte Release-Prozess dadurch berechenbarer werden und der Druck bei der Fertigstellung einzelner Updates sinken. Für die Entwickler im Hintergrund soll die engere Taktung aber nicht in doppelter Arbeit oder purem Stress ausarten. Unfertige Funktionen sollen weiterhin die Zeit bekommen, die sie für eine saubere Entwicklung benötigen, und werden dann eben im nächsten Rutsch zwei Wochen später ausgespielt.
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