Microsoft hat eine neue Beta-Vorschau für Windows 11 (Build 26220.8925) veröffentlicht. Das Update bringt eine ganze Reihe von Verbesserungen an altbekannten Stellen des Betriebssystems mit, vom Startmenü über den Datei-Explorer bis hin zu neuen Gesten für das Touchpad.
Bei den Einstellungen für Präzisionstouchpads legt Microsoft ordentlich nach. Nutzer können künftig die Grundgeschwindigkeit für Scroll- und Zoom-Gesten feiner justieren. Außerdem zieht ein sogenanntes beschleunigtes Scrollen ein: Wer wiederholt wischt, erhöht das Scrolltempo, um schneller durch lange Dokumente zu navigieren. Auch Optionen für automatisches Scrollen und optionales Scrollen mit nur einem Finger sind mit an Bord.
Ordentlich umgebaut wird auch das Startmenü, das sich nun deutlich flexibler anpassen lässt:
Änderungen
– Der Bereich „Empfohlen“ wurde in „Zuletzt verwendet“ umbenannt.
– Es gibt neue Schalter, um die Bereiche „Angeheftet“, „Zuletzt verwendet“ und „Alle Apps“ unabhängig voneinander ein- oder auszublenden.
– Neben der automatischen Standardgröße lässt sich das Startmenü nun explizit auf eine kleine oder große Darstellung einstellen.
– Der eigene Name und das Profilbild können im Startmenü auf Wunsch ausgeblendet werden.
– Die dazugehörige Einstellungsseite im System wurde komplett neu gestaltet.
Im Datei-Explorer gibt es ebenfalls ein paar feine Komfort-Updates. In der Detailansicht werden Dateigrößen nun endlich in den jeweils passenden Einheiten (KB, MB oder GB) angezeigt, anstatt alles stur in Kilobyte aufzulisten. Zudem funktioniert der Klick mit der mittleren Maustaste zum Öffnen eines Ordners in einem neuen Tab jetzt auch direkt in der Adressleiste und auf der Startseite, so Microsoft im Changelog.
Zu guter Letzt hat Microsoft das Design der Benutzerkontensteuerung modernisiert. Das dortige Flyout-Menü zeigt nun unter anderem eine deutliche Badge für bestehende Microsoft-Abonnements an, über den sich auch Vorteile und Speicherplatz-Details direkt einsehen lassen. Unter der Haube wurde zudem ein Fehler behoben, der zuvor bei einigen Insider-Updates zum Installationsabbruch mit dem Fehlercode 0xc0000409 geführt hatte.
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