Fritzbox-Hersteller FRITZ! macht gemeinsame Sache mit Branchengrößen wie Devolo, Lancom und TDT. Die Unternehmen haben die Sovereignty Alliance for European Network Technology, kurz SAFENet, aus der Taufe gehoben. Das Ziel der Truppe ist recht simpel gestrickt: Europa soll bei der Netzwerktechnik auf eigenen Beinen stehen und weniger von Anbietern aus Übersee oder Asien abhängen. Da über 90 Prozent des Internetverkehrs in Europa durch Router fließen, wird die Hardware als kritische Infrastruktur eingestuft.
Die Allianz fordert von der Politik nun Rahmenbedingungen, die heimische Technik stärken. Geplant ist unter anderem eine Security-Toolbox für Netzwerkgeräte, um die Sicherheit und Transparenz zu erhöhen. Vorbild sollen die gegen chinesische Erzeugnisse gerichteten Sicherheitsvorschriften der EU für den 5G-Mobilfunk sein. Laut FRITZ!-Chef Jan Oetjen geht es vor allem darum, die Kontrolle über die eigenen Netze zu behalten.
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