Tint Müller-Licht: Smarte Aldi-Leuchte im Test

Bunt, hell, kompatibel mit Philips Hue und Echo Plus: Aldi hat die smarten Leuchten Tint von Müller-Licht im Angebot. Wir habe sie getestet.

Philips Hue ist toll, aber auch teuer. So kostet das Starterset mit drei Leuchten, Bridge und Dimmer 135 Euro, jede weitere Lampe 40 Euro. Wer sparen will, kauft zu seinem bestehenden Hue-System Einzelleuchten anderer Anbieter, die ebenfalls auf Zigbee 3.0 setzen und sich so nahtlos integrieren.

Tint von Müller-Licht ist so eine kompatible Leuchte und im Januar im Aldi im Angebot. Dabei will Aldi den Smart-Home-Einstieg besonders einfach gestalten. Deswegen liegt dem Starter-Set neben den beiden farbigen Leuchtmitteln auch eine Funkfernbedienung bei. Diese ist mit den beiden Leuchten gekoppelt und entsprechend direkt nach dem Einschrauben der Birnen in eine Lampe einsatzbereit. Dimmbaren Lampen gilt es jedoch zu meiden.

Die Fernbedienung kommt zusammen mit einer magnetischen Schale zur Befestigung zum Beispiel an einer Wand. Die Fernbedienung schaltet die Leuchtmittel an und aus, bestimmt ihre Helligkeit und Lichtfarbe. Ein Druck auf den Farbring steuert direkt die gewünschte Farbe an. Außerdem stehen auf Knopfdruck sechs verschiedene Lichtszenen zur Verfügung.

Die einzelnen Leuchten können auf der Fernbedienung einer von drei Gruppen zugeordnet werden, um mit ihr zum Beispiel einzelne Räume zu steuern. Wie das funktioniert ist in der Anleitung genau dokumentiert, allerdings nicht ganz einfach. Auch der Wechsel einer Leuchte in eine andere Gruppe ist kompliziert. Jede Fernbedienung soll bis zu 50 Tint-Leuchtmittel steuern können. Wer jedoch auch nur annähernd so viele Leuchten mit der Fernbedienung unterschiedlichen Gruppen zuordnen will, braucht jede Menge Zeit und Geduld.

Die Fernbedienung ist jedoch nur eine Art, die Tint-Leuchten zu steuern. Dank Zigbee 3.0 integrieren sie sich einfach in bestehende Systeme. Wir probierten das mit Philips Hue und der aktuellen Hue-Bridge sowie dem Amazon Echo Plus (Testbericht) und seiner integrierten Zigbee-Bridge aus. Theoretisch geht das auch mit dem aktuellen Amazon Echo Show (Testbericht), der ebenfalls eine Zigbee-Bridge hat. Dafür werden die Leuchten aus den Starter-Set zunächst durch fünfmaliges an- und wieder ausschalten von der Fernbedienung getrennt und in den Kopplungsmodus versetzt. Die Erweiterungslampen befinden sich von Haus aus im Kopplungsmodus.

Nun sucht man mit dem Echo Plus über die Alexa-App oder beim Hue-System über die Hue App nach neuen Geräten beziehungsweise neuen Leuchten. Wichtig: Die Leuchtmittel werden erst angeschaltet, wenn der Suchvorgang bereits läuft. Die Integration funktioniert einwandfrei. Direkt danach werden die Leuchten via Hue-App und Sprachbefehl angesteuert. Alexa, schalten das Licht im Wohnzimmer auf Rot – das funktioniert auf Anhieb. Die Fernbedienung ist im Zigbee-Betrieb jedoch ohne Funktion.

Wer Tint über Siri oder den Google Assistant steuern will, benötigt ein kompatibles Drittanbietersystem mit eigener Zigbee-3.0-Bridge. Bei Hue müssen Nutzer auf die HomeKit-Integration und Hue Entertainment verzichten.

Egal ob man die Leuchten via Fernbedienung oder über Zigbee steuert: Sie merken sich nach dem Trennen vom Strom beim Wiedereinschalten ihr letztes Farbprofil. Erst nach dem dreimaligen Aus- und wieder Einschalten leuchten sie Hellweiß. Eine sehr praktische Funktion, auf die Hue-Besitzer lange warten mussten. Dort wurde sie erst Ende 2018 per Software-Update nachgereicht.

Die Farbdarstellung ist eine echte Stärke der Tint. Denn Müller-Licht spendiert ihnen nicht nur 2200K bis 6500K für warmes oder kühles Licht, sondern auch 16 Millionen Farben. Zum Vergleich: Die Ikea Tradfi stellen nur 9 bis 20 Farben dar. Sogar das häufig so kritische Grün stellen die Tint genauso sauber und hell dar wie die fast doppelt so teuren Philips Hue Leuchtmittel. Andere günstige Hue-Alternativen haben hier häufig Probleme.

Auch die Helligkeit der E27-Lampen ist mit 800 Lumen vergleichbar mit der Helligkeit der entsprechenden Hue-Leuchtmittel. Die Leuchten mit E14- und GU10 sind jedoch mit 470, beziehungsweise 350 Lumen deutlich dunkler und weniger zum Ausleuchten ganzer Räume geeignet. Laut Müller-Licht haben die Tint-Leuchten eine Lebensdauer von 25.000 Stunden, beziehungsweise 100.000-Mal Ein- und Ausschalten.

Das Starter-Set Tint von Müller-Licht mit einem farbigen Leuchtmittel und Fernbedienung kostet wahlweise mit GU10- oder E27-Sockel im Aldi 30 Euro. Jede weitere Leuchte mit E27-, GU10- oder E14-Sockel kostet in Weiß 15 Euro und in Farbe 20 Euro. Bei anderen Händlern kostet Tint im Starter-Set etwa 60 Euro. Dafür schnürt Müller-Licht dort zwei farbige Leuchtmittel und die Fernbedienung. Bei Aldi würde man dafür 50 Euro zahlen. Zum Vergleich: Für eine Einzelne farbige Hue-Leuchte zahlen Kunden normalerweise um die 40 Euro.

Die Tint von Müller-Licht sind dank ihrer Fernbedienung ein einfacher Einstieg in die Smart-Home-Lichterwelt. Dabei lassen sie sich dank Zibgee-3.0-Unterstützung zum vollwertigen Smart Home System ausbauen. Dafür ist jedoch zwingend eine Zigbee-3.0-Bridge eines Drittanbieters nötig. Müller-Licht selbst bietet keines an. Jedoch gestaltet sich sowohl die nahtlose Einbindung in bestehende Philips-Hue-System, als auch die Integration in Echo Plus (Testbericht) als unkompliziert. Farbdarstellung und Helligkeit sind auf ähnlich hohem Niveau wie bei Philips Hue. Dabei kosten sie nur etwa die Hälfte. Auch deswegen erhalten die Tint von Müller-Licht unsere Kaufempfehlung.

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Angebote am Sonntag: Apple iPhone und Apple Watch bis zu 200 Euro günstiger und vieles mehr!

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Ein paar Informationen zur Galaxy Watch Active, Galaxy Fit, Galaxy Fit mini und Galaxy Buds

Nach ein paar Bildern zu Galaxy S10 und dem Galaxy S10+ nun auch ein paar neue Informationen zu einigen neuen Wearables Samsungs.

Dieses mal geht es um die Galaxy Watch Active, Galaxy Fit, Galaxy Fit mini und die Galaxy Buds.

Laut unseren Informationen wird es eine Neuauflage der Gear Fit von Samsung geben, die aber auf einen anderen Namen und wohl auch auf ein neues Design setzen wird. Heißen soll sie nämlich Galaxy Fit und soll zudem auch in einer mini-Version (Galaxy Fit mini) auf den Markt kommen.

Auch zu einem Leak von Steve Hmmerstorfer alias @OnLeaks haben wir neue Informationen. Hier handelt es sich allerdings nur um den Namen der Smartwatch. Bislang wusste man nur das die Uhr auf den Codenamen „Pulse“ hören soll. Vermutet wurde, das sie als Galaxy Sport auf den Markt kommen soll. Laut unseren Informationen soll die Smartwatch aber eine Art Nachfolger der Galaxy Watch sein, und den Zusatz „Active“ im Namen tragen.

Mehr Informationen haben wir zu den Galaxy Buds, den Nachfolgern der Gear IconX. Hier soll die Transportbox, mit der man auch die Kopfhörer laden kann, ein neues Design verpasst bekommen. Des Weiteren wird die „Hülle“ der Galaxy Buds Wireless Charging kompatibel sein – keine große Überraschung, ist bei Apple ja auch der Fall. Beim Sound der Bluetooth-Kopfhörer soll Samsung sich gesteigert haben, denn die Galaxy Buds sind nun auch Tuned by AKG, um dem Nutzer einen noch klangreicheren Sound bieten zu können.

„tuned by AKG“ kennen wir bereits von den im Lieferumfang enthaltenen Kopfhörern des Galaxy S8 und Galaxy S8+ und den Lautsprechern des Galaxy Tab S3.

Thx to our Tipster

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„Magic: The Gathering Arena“ erhält umfangreiches Update


Ich habe euch ja schon die öffentliche Beta zum Sammelkartenspiel „Magic: The Gathering Arena“ vorgestellt. Die Entwickler versorgen das Spiel regelmäßig mit Updates. Zum Start der neuen, physischen Edition Ravnica Allegiance bastelt man nun auch am digitalen Game herum. Das Update ist seit dem 17. Januar online und hilft euch vor allem dabei unnütze Duplikate sinnvoll zu verwerten.

Erhaltet ihr über einen Booster eine Mythic Rare oder Rare, die ihr ohnehin bereits viermal besitzt, dann teilt man stattdessen eine andere gleichwertige Karte aus dem selben Set an euch aus. Habt ihr es tatsächlich vollbracht und aber schon alle Mythics / Rares aus dem Set zusammen gerafft, dann erhaltet ihr Juwelen, die In-Game-Währung des Spiels. 40 Juwelen gibt es als Ersatz für eine Mythic und 20 für eine normale Rare. Sonst bleibt es dabei: Erhaltet ihr eine Rare- oder Mythic-Rare-Karte, die ihr noch nicht viermal besitzt, dann wandert sie folgerichtig in eure Sammlung.

Das oben genannte Verfahren entfällt bei Limited Events, denn sonst könnten sich eure Chancen schließlich dramatisch verschlechtern. Hier könnt ihr also mit den Karten dennoch Decks zur Teilnahme basteln. Erst nachdem ihr ein Deck erstellt bzw. alle Packungen dafür geöffnet habt, kann das System Duplikate umwandeln. Was Common- und Uncommon-Karten betrifft, so landen Duplikate hier weiterhin im Vault, sie werden also so oder so nicht zu Juwelen umgewandelt.

Außerdem wollen die Entwickler an den Algorithmen für das Matchmaking gebastelt haben, damit euch passendere Gegner zugeschustert werden. Freilich halten aber auch die Karten der neuen Edition Ravnica Allegiance alias Ravnicas Treue Einzug in „Magic: The Gathering Arena“. 273 neue Karten stehen dadurch zur Verfügung. Zudem gibt es dadurch fünf neue Gilden: Azorius, Simic, Gruul, Rakdos und Orzhov. Im Ranked Draft steht Ravnica Allegiance ab dem 1. Februar zur Verfügung.

Zusätzlich soll das neue Update der Beta viele kleinere Bugs beheben und natürlich an der Stabilität und Leistung schrauben. Falls ihr also in die Beta zu „Magic: The Gathering Arena“ länger nicht reingeschaut habt, so bietet sich euch nun die optimale Gelegenheit für einen Wiedereinstieg.

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