Sony Xperia Z3 Tablet Compact: Erstes Bild und Specs gesichtet, neue Smartwatch ebenfalls

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Da hat jemand in der Marketing-Abteilung von Sony Mobile wohl nicht aufgepasst. In der Facebook-App zur SmartBand Summer School-Aktion wurde Bildmaterial verwendet, das eigentlich noch nicht hätte veröffentlicht werden dürfen. Auf diesem war sowohl das Xperia Z3 Tablet Compact als auch eine neue Smartwatch zu sehen, sind mittlerweile aber gelöscht. Kurze Zeit später tauchten sogar erste Spezifikationen des kommenden kleineren Tablets aufgetaucht, die dem Gerät eine ansehnliche Ausstattung attestieren.

Sony Xperia Z3 Tablet Compact: Handliches Oberklasse-Tablet

Am Mittwoch kommender Woche wird Sony im Vorfeld der IFA eine Pressekonferenz in Berlin veranstalten, auf der die neuesten Geräte für das letzte Quartal 2014 enthüllt werden. Außer den beiden Smartphones Xperia Z3 und Z3 Compact haben die Japaner offenbar noch ein neues Tablet im Gepäck, das handlicher ist als die bisherigen Modelle in Form der 10-Zoller  Xperia Tablet Z (Test) und Xperia Z2 Tablet. Das Xperia Z3 Tablet Compact wird dem versehentlich veröffentlichten Bild zufolge ein etwa 8 Zoll in der Diagonale messendes Display im Bildschirmverhältnis von 4:3 und recht schmale Ränder besitzen. Das Tablet wirkt zudem auch, passend zur Tablet-Serie des Herstellers, durchaus schlank. Positiv hervorzuheben sind außerdem die abgerundeten Gehäuse-Kanten.

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Was die Ausstattung anbelangt, so sind Arjit Singh von AndroidOrigins erste Spezifikationen zugespielt worden, die einen glaubhaften Eindruck hinterlassen. Demzufolge hat Sony seinem Tablet mit neuem Formfaktor ein 8 Zoll-Full HD-IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und 275 ppi verabreicht. Wie für Sony-Geräte üblich, sind sowohl Triluminos-Display-Technologie und die X-Reality Bildverarbeitungs-Engine sowie eine Antireflektionsbeschichtung an Bord. Als Prozessor haben wir es mit einem alten Bekannten zu tun, denn anstelle des im zweiten Halbjahr 2014 angesagten Snapdragon 805 wird weiterhin auf einen Snapdragon 801-SoC (MSM8974AC) gesetzt, der auf maxumal 2,5 GHz getaktet ist und so beispielsweise auch im Samsung Galaxy S5 zum Einsatz kommt. Unterstützend zur Seite stehen 3 GB RAM, der interne Speicher beläuft sich auf 16 GB.

Kameraseitig verfügt das Xperia Z3 Tablet Compact über eine 8 MP-Knipse auf der Rückseite, über die Frontkamera gibt es noch keine Informationen. Ferner sind NFC, Bluetooth 4.0 und ein Akku, der zwischen 4.500 bis 5.000 mAh groß sein soll, integriert. Optional wird es neben einer reinen WLAN-Variante auch ein Model mit LTE geben. Den aktuellen Xperia-Modellen entsprechend, wird das Xperia Z3 Tablet Compact auch resistent gegen Wasser und Staub sein – einer Internet-Surfpartie am Strand oder Swimming-Pool steht also nichts im Wege.

Sony Smartwatch 3 zur IFA 2014 erwartet

Außer dem kompakten Tablet ist auch eine Smartwatch auf dem Bild von Sony zu erkennen. Bei diesem dürfte es sich um die Smartwatch 3 handeln. Abgesehen vom recht ansprechenden, sportlichen Erscheinungsbild gibt es jedoch kaum Informationen über das nächste Sony-Accessoire fürs Handgelenk. Bisher heißt es lediglich, dass die smarte Uhr ohne Googles Android Wear, sondern wieder mit einer eigenen Software-Lösung erscheinen wird. Zudem soll sie kabellos aufladbar sein und ein WLAN-Modul verbaut haben.

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Sony hat also für die IFA 2014 einiges im Gepäck – vor allem das kompakte Tablet dürfte ein sehr interessantes Gadget sein, mit dem der Hersteller vermutlich gegen Apples iPad mini, Samsungs Galaxy S Tab 8.4 und das kolportierte Nexus 8 antreten möchte. Wir werden auf der Sony-Veranstaltung zugegen sein und zeitnah berichten.

Quellen: Sony Mobile @Facebook (Bild wurde entfernt), AndroidOrigin via Tabtech, PhoneArena

Weiterführende Artikel:

  • Samsung Galaxy Note 4: Neue Gerüchte zur Kamera – kapazitiver Auslöser, Sony-Sensor und OIS
  • Sony Xperia Z3: Zwei weitere Bilder geleakt
  • Sony: 2015 mehr als fünf Xperia-Geräte mit Chips von MediaTek Gerücht


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Smartphone-Markt: Sony zieht in Deutschland an Nokia vorbei – Samsung weiterhin an der Spitze

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Eine aktuelle Statistik zum Smartphone-Markt in Deutschland ist veröffentlicht worden, in der ein Positionswechsel im Hersteller-Ranking zu beobachten ist. Samsung befindet sich zwar weiterhin unangefochten an der Spitze, doch konnte Sony hierzulande an den Konkurrenten Nokia vorbeiziehen und steigt somit auf Platz 3 auf. Platz 2 wird weiterhin von Apple gehalten, gemessen wurde die Anzahl der Nutzer der jeweiligen Marke.

Als vor wenigen Wochen Hiobsbotschaften über zurückgehende Gewinne und enttäuschende Quartalszahlen aus dem Hause Samsung berichtet wurde, hätte man leicht das Gefühl bekommen können, dass es mit dem südkoreanischen Unternehmen steil bergab geht. Dass dies keineswegs der Fall ist – insbesondere nicht in Deutschland –, verdeutlicht eine neue Statistik des Marktforschungsunternehmens Comscore im Auftrag von FOCUS.

So befindet sich Samsung in Deutschland mit einem Marktanteil von 43 Prozent und 17,8 Millionen Nutzern weiterhin unangefochten an der Spitze, gefolgt von Apple mit immerhin 20 Prozent und 8,2 Millionen Nutzern. Bei den vorderen Plätzen hat sich in den letzten Jahren nicht viel getan, vielmehr konnten sowohl Apple als auch Samsung sogar bei den Nutzerzahlen in Deutschland zulegen. Zu berücksichtigen ist aber, dass Samsung primär in Asien Probleme mit aufstrebenden chinesischen Herstellern wie Xiaomi, Lenovo und Huawei hat, welche in Deutschland noch kaum eine Bedrohung für das südkoreanische Unternehmen darstellen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass von den wirtschaftlichen Rückgängen des Unternehmens in Deutschland nicht viel zu bemerken ist.

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Einige Veränderungen gibt es dann doch auf den restlichen Platzierungen, denn hier konnte Sony in Deutschland am Konkurrenten Nokia vorbeiziehen – gewissermaßen auch ein Sieg für Android, da Nokia bekanntlich nahezu ausschließlich Windows Phone-Geräte verkauft und aus der Sicht so mancher Nutzer ohnehin auf das falsche OS setzt. Mit 3,4 zu 3,36 Millionen Nutzern ist der Vorsprung allerdings relativ klein. Schon mit der nächsten statistischen Erhebung könnte die Lage schon wieder ganz anders aussehen – zum Beispiel, sobald ein neues Smartphone-Flaggschiff von den Finnen respektive Redmondern auf den Markt kommt.

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Die restlichen Hersteller teilen sich mit 21 Prozent ein Fünftel der deutschen Kundschaft, darunter befinden sich auch Huawei mit 1,2 Prozent und LG mit 4,4 Prozent. Vor allen Dingen LG befindet sich auf einem guten Weg, in die oberen Ränge vorzustoßen und konnte zumindest in Testberichten immer wieder mit Geräten wie dem LG G3 gute Kritiken einheimsen. Ungeachtet allen Konkurrenzdenkens kann sich die Gemeinschaft der Android-Smartphone-Hersteller daran erfreuen, dass das OS mit 68,2 Prozent eine starke Dominanz auf dem deutschen Markt vorweisen kann und im Vergleich im Vorjahr sogar gewachsen ist. Apples iOS kommt hingegen lediglich auf 20 Prozent, Microsofts Betriebssystem auf 5,2 Prozent – Tendenz fallend.

Welche Smartphone-Marke verwendet ihr? Sagt es uns unten in den Kommentaren.

Quelle: Netzökonom

Weiterführende Artikel:

  • Microsoft vs. Samsung: Klage wegen ausgesetzter Android-Lizenzzahlungen
  • Android: Marktanteil von 85 Prozent bei Smartphones, Xiaomi erstmals unter den Top 5-Herstellern
  • Samsung: Globaler Smartphone-Marktanteil schrumpft


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Sony Xperia Z2: Großes Update bringt Verbesserungen bei Performance, Akku und Sprachqualität

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Gute Nachrichten für alle Besitzer eines Sony Xperia Z2: Der japanische Hersteller verteilt ab sofort ein neues Update, das vor allem die Sprachqualität des High End-Smartphones weiter verbessern soll. Außerdem wurde an der Geschwindigkeit geschraubt, und auch der Akku soll sich nun rascher laden lassen.

Das neueste Android 4.4-Update für das Xperia Z2 trägt die Versionsnummer 17.1.2.A.0.314 und kommt auf alle Geräte weltweit. Obwohl die Basis-Version Android 4.4.2 KitKat bleibt, stellt Sony einige Verbesserungen in Aussicht: Neben der Verbesserung der Sprachqualität soll auch die Touch-Funktionalität und –Performance verbessert werden, außerdem lässt sich das Z2 künftig bei leerem Akku schneller laden. Zudem wurde an der generellen Performance und Stabilität der Firmware geschraubt, Sony hat zusätzlich einige Bugs behoben.

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Spannende Verbesserungen also, vor allem die Verbesserung der Ladezeit und das generelle Performance-Upgrade dürften Nutzern ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Auf reddit wird bereits fleißig über das neue Update diskutiert, Nutzer geben der Firmware-Version 17.1.2.A.0.314 durchwegs positives Feedback.

Firmware 17.1.2.A.0.314 auf dem Xperia Z2 installieren

Das Update wird in Wellen verteilt, unter anderem abhängig davon, ob man ein freies Gerät oder eines mit Branding verwendet. Ob das Update schon bereit steht, können Xperia Z2-Besitzer einfach in den Einstellungen des Gerätes überprüfen. Dazu navigiert man in die Einstellungen, danach auf Über dieses Telefon -⇒ SoftwareupdateSystemupdates prüfen. Falls keine OTA-Meldung erfolgt, könnte hilfreich sein, das Gerät per USB mit einem Rechner zu verbinden, auf dem der Sony PC Companion (Windows) bzw. Sony Bridge (Mac) installiert ist und in dem Programm nach Updates zu suchen.

Bastler können die Firmware auch als FTF-Files per Flashtool auf das Gerät bringen – wir empfehlen die aufmerksame Lektüre dieses Threads im Android-Hilfe-Forum, dort findet man auch die Downloads.

Hat das Update schon jemand von unseren Lesern auf seinem Sony Xperia Z2? Falls ja, seid ihr mit der neuen Version zufrieden?

Quelle: Sony via Android Community

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Sony: Gekrümmte Bildsensoren versprechen dünnere Kameramodule mit besserer Fotoqualität

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Sony gilt nach wie vor als Experte für Fotografie – ein Ruf, dem die Japaner bei mobilen Endgeräten bislang nicht immer gerecht werden konnten. Doch ein neuer Bildsensor aus der eigenen Entwicklungsabteilung verspricht weniger verrauschte und akkuratere Aufnahmen für zukünftige Kameras und sogar Smartphones. Dabei hat man sich vom menschlichen Auge inspirieren lassen und den Sensor gekrümmt – ähnlich wie die menschliche Netzhaut.

Mit einer Kamera will man oftmals einen Augenblick festhalten – warum also nicht versuchen, ein Auge nachzubauen? Das haben sich findige Ingenieure bei Sony auch gedacht und versucht einen Bildsensor ähnlich wie die Netzhaut des Menschen zu krümmen. Das Experiment ist gelungen und verspricht zukünftig in zunehmend kompakten Geräten die Bildqualität spürbar zu steigern. Denn durch die Krümmung treffen innen 1,4 mal und im äußeren Bereich doppelt so viel Licht auf den Sensor. Darüber hinaus können so in einem Kameramodul flachere Linsen mit einer höheren Blendenzahl verbaut werden – das Ergebnis ist noch mehr eintreffendes Licht für den Sensor. Der offensichtliche Vorteil an dem gekrümmten Sensor ist natürlich, dass Licht somit direkter und somit mit einer höheren Intensität auf die „Netzhaut“ fällt, anstatt schräg aufzutreffen. Ebenso wird damit der physikalische Effekt des Dunkelstroms abgeschwächt, der zu verrauschten Bildern führt.

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Die Herstellung ist dabei weniger kompliziert als man zunächst denken möchte: Der Sensor wird in eine „Bending“-Maschine eingespannt und dort solange gebogen, bis er eine ähnliche Krümmung wie die menschliche Netzhaut aufweist. Danach wird zur Stabilität noch eine Keramik-Beschichtung aufgetragen. Mit diesem Verfahren ist es Sony bereits gelungen zwei unterschiedliche Sensorgrößen zu biegen. Da wäre zum einen ein Vollformatsensor mit 43 Millimetern Durchmesser für Oberklasse-Kameras und ein 11 Millimeter-Sensor (2/3 Zoll) für kompaktere Geräte, wie etwa Smartphones – das Nokia Lumia 1020 verfügt beispielsweise über einen Bildsensor dieser Größe.

Solche „Retina-Sensoren“ sind jedoch keine Machbarkeitsstudie, geschweige denn ein simples Patent – Sony hat bereits ungefähr 100 gekrümmte Sensoren erfolgreich hergestellt, deren erste Testbilder dem Vernehmen nach einen überzeugenden Eindruck machen. Es könnte also durchaus sein, dass ein zukünftiger Ableger der Xperia Z-Reihe einen solchen Bildsensor aufweisen wird. Continue reading “Sony: Gekrümmte Bildsensoren versprechen dünnere Kameramodule mit besserer Fotoqualität”

Investition: HTC möchte Nokias Fabrik in Chennai kaufen

Der taiwanesische Smartphone-Hersteller HTC möchte die sorgenschwere Nokia-Fabrik in Chennai, Indien übernehmen, falls sie für einen Dritten zum Verkauf steht. Damit möchte HTC schneller an den indischen Konsumenten herankommen, als bisher.

„Ich freue mich auf die Prüfung und gesamte Vorbereitung: Wenn wir durch das Werk unsere Konsumenten schneller erreichen können, dann würden wir uns gerne darum kümmern.“ — sagte Chialin Chang, Chief Financial Officer der HTC Corporation gegenüber der indischen Zeitung The Times of India.

Nokia Chennai wurde 2006 gegründet und hatte in der Initialphase knapp 7.000 Mitarbeiter. Davon waren 3.700 Festangestellte und 2.000 Hochschulabsolventen — der Rest waren Akkordarbeiter. 70% der ganzen Belegschaft waren weiblich. An Spitzentagen wurden 500.000 Geräte pro Tag produziert. Heute sind etwa 8.000 Mitarbeiter im Werk.

Die Fabrik kann aus steuerlichen Gründen nicht rechtzeitig an Microsoft Mobile übergeben werden. Das Indian Revenue Service (IRS) ist der Meinung, dass Nokia Indien dem Land eine große Summe Geld schuldet.

„Es ist keine Schande oder Unehrlichkeit; die Fabrik geht entweder an Microsoft oder den Bach runter“ — soll ein Nokia-Anwalt gegenüber dem Business Standard gesagt haben.

Der indische Smartphone-Markt…

Genau wie in China ist auch der Markt in Indien ein aufstrebender und hart umkämpfter. Die aktuellen Top 5-Hersteller sind:

  • Samsung Electronics (38%)
  • Micromax (16%)
  • Karbonn Mobile (10%)
  • Sony Mobile Communications (5%)
  • Lava International (4,7%)

HTC brachte vor kurzem das Desire 210 auf den indischen Markt. Mit einem Preis von 8.700₹, knapp 100€, ist es das bisher günstigste Smartphone, das HTC jemals angeboten hat.

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