Instagram: Kontrolle für sensible Inhalte überarbeitet und ausgeweitet

Neuerungen für Meta-Tochter Instagram: Hier will man neue Steuerelemente für die Anzeige von sensiblen Inhalten anbieten. Soll dann ganz zu eurem Nutzerempfinden passen, denn ihr habt die Möglichkeit, dies zu personalisieren. Jeder Nutzer hat also die Möglichkeit darüber zu entscheiden, wie viele sensible Inhalte von Konten, denen er nicht folgt, ausgespielt werden. Für den Explore-Tab zeigt man da bekanntlich auch Inhalte von anderen Nutzern an, da hat man schon seit letztem Jahr die Möglichkeit zur Steuerung gegeben.

Fortan hat man die Steuerungsmöglichkeiten aber dahingehend überarbeitet, dass sie alle Oberflächen mit Empfehlungen abdecken. Das wären neben Explore eben auch die Suche, Reels oder auch Konten, die Hashtag-Seite sowie In-Feed-Empfehlungen. Hier kann man, sensible Inhalte und Konten ebenfalls in ihrer Sichtbarkeit einschränken. Instagram verwendet für das Update die Technologie, die man auch zur Durchsetzung der Empfehlungsrichtlinien heranzieht.

Bereits in den kommenden Wochen soll es so weit sein und die neuen Steuerelemente stehen für sämtliche Nutzer zur Verfügung. Drei Optionen bietet man da an: „Mehr“, „Standard“ oder „Weniger“. „Standard“ ist eben die Voreinstellung. „Mehr“ bedeutet, man bekommt mehr sensible Inhalte sowie Konten zu Gesicht, bei „Weniger“ entsprechend weniger. Für Nutzer unter 18 Jahren steht die Option „Mehr“ nicht zur Verfügung.

Ihr findet die neuen Einstellungen für sensible Inhalte in den Einstellungen (Profil > Einstellungen > Konto > Kontrolle sensibler Inhalte).

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Signal: Messenger mit kleinen Verbesserungen

Die neue Version 5.45 der Desktop-App des verschlüsselten Messengers Signal kommt mit zahlreichen kleinen Verbesserungen für Windows, Mac und Linux. Eine dynamische Audioanzeige hilft Nutzern nun während Gruppenanrufen festzustellen, ob sie in der richtigen Lautstärke sprechen. Das ist insbesondere hilfreich, weil Signal mittlerweile Gruppenanrufe mit bis zu 40 Teilnehmern unterstützt. Ebenso wie alle Nachrichten sind auch diese Anrufe bei Signal voll verschlüsselt.

Als weitere Neuerung werden inzwischen Gruppen, für die Nutzer eine Beitrittsanfrage von ihrem Telefon aus gestellt haben, auch auf dem PC angezeigt. Ebenfalls neu in Version 5.45: Wird bei einer lückenhaften WLAN-Verbindung das Herunterladen einer größeren Datei – zum Beispiel eines Videos – abgebrochen, so kann der Download nun einfach erneut gestartet werden.

Die Desktop-Version muss lediglich mit einer bestehenden Signal-Installation auf einem Android- oder iOS-Smartphone gekoppelt werden. Danach können Nutzer ihre Signal-Nachrichten und Anrufe am PC empfangen und entgegennehmen.

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Telegram Premium rückt offenbar näher

Schon 2020 hieß es seitens Telegram, dass es kostenpflichtige Zusatzangebote für den Messenger geben würde. Damals blieb man jedoch recht vage, was die Inhalte betrifft. Nun weisen zwei Quellen darauf hin, dass „Telegram Premium“ näher rückt.

So hat etwa der Entwickler Alessandro Paluzzi entdeckt, dass das Abonnement hinter den Kulissen vorbereitet wird. Telegram Premium soll zahlenden Kunden dann erlauben, exklusive Sticker freizuschalten, mehr Reactions zu nutzen und mehr.

#Telegram is working on a subscription plan called “Telegram Premium” ?

?? With “Telegram Premium” you can unlock premium stickers, additional reactions and more. pic.twitter.com/8X9YL89p3B

— Alessandro Paluzzi (@alex193a) May 1, 2022

Im inoffiziellen Channel zur Telegram Beta, ist zudem ein Video verlinkt worden, das schon die Funktionen von Telegram Premium zeigt. Dort sieht man einige der exklusiven Sticker und Reactions aus erster Hand.

Tja, würdet ihr dafür Geld in die Hand nehmen oder verzichtet ihr da gerne? Mal sehen, wann Telegram etwas Offizielles dazu preisgibt.

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Signal: iOS-Version bekommt kleine Verbesserungen

Die Entwickler des Messengers Signal haben Version 5.36.1 für iOS veröffentlicht. Hiermit betreibt man Bugfixing, denn beim letzten Updates hatten sich ein paar Fehler eingeschlichen, aber es gab auch neue Funktionen.

Nutzer, die ein Video versenden, sehen die Dauer, bevor sie auf Senden klicken. Nutzer können jetzt auch Steuerquittungen für ihre Signal Sustainer- und Boost-Spenden einsehen. Die Quittungen werden lokal erstellt, um die Privatsphäre zu schützen, und sind daher nur für zukünftige Spenden verfügbar, so die Entwickler.

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EU mahnt Musk zur Einhaltung der Moderationsregeln für Twitter

Mastodon abzuwandern, äußerte sich zwischenzeitlich auch EU-Kommissar Thierry Breton mit mahnenden Worten.

Er verwarnt Musk zur Einhaltung der neuen „digitalen Regeln der EU“, andernfalls drohten Geldstrafen oder ein Verbot. Breton spielt hierbei auf Musks Pläne zur Moderation der Inhalte an. So müsse Twitter illegale und schädliche Online-Inhalte entsprechend moderieren – erst vorige Woche hat sich die EU auf ein Digital-Gesetz („Digital Services Act“) geeinigt. Logisch, wenn Twitter hierzulande agieren will, dann muss man sich auch an hiesige Regeln halten. Musk hatte seine Übernahme der Plattform bekanntlich mit der „freien Meinungsäußerung“ als Grundpfeiler der Demokratie begründet. In diesem Zuge legte er Pläne zur Lockerung der Richtlinien zur Moderation von Inhalten der Social-Media-Plattform vor.

Gemäß dem Digital Services Act ist Twitter dazu verpflichtet, gegenüber den Aufsichtsbehörden konkret offenzulegen, wie man gegen Desinformation oder gar Kriegspropaganda vorgeht. Andernfalls drohen Sanktionen oder gar ein Betriebsverbot für Europa.

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