ASUS ROG Ally erhält neues Z1‑Extreme‑Treiberupdate – und warum

ASUS hat für den ROG Ally ein neues Grafiktreiber‑Update veröffentlicht. Es handelt sich nur um eine kleine technische Revision, die aber eine große symbolische Bedeutung trägt. AMD hat kürzlich die Unterstützung für den Z1-Chip zurückgefahren, was Fragen zur Zukunftssicherheit dieser Gaming-Handhelds aufgeworfen hatte.

Der Treiber basiert weiterhin auf der bestehenden 22029‑Branch, die bereits Ende 2025 eine verbesserte Call of Duty Black Ops 7-Unterstptzung mitbrachte. ASUS liefert keine detaillierten Patchnotes und dementsprechend bringt auch dieses Update nicht die erhoffte, verlängerte Unterstützung durch AMD mit.

ASUS scheint immerhin an seinen Geräten zu arbeiten, allerdings wird man, ohne die laufende Unterstützung von AMD, nicht mehr allzu lange viel Material haben, um für die Ausführung neuer Games zu optimieren.

Dieses Update zeigt jedoch sehr deutlich, warum Windows‑Handhelds noch nicht die Langlebigkeit klassischer Konsolen erreichen können. Hier hätte ein Hersteller mit stärkerer Kontrolle über die Treiber bessere Karten. Wie auch im Kontext der Bedienung merkt man bei Windows-Handhelds noch zu oft, dass es sich weiterhin um einen klassischen PC handelt.

Microsoft löscht Blogpost über KI‑Training mit „raubkopierten“ Harry‑Potter‑Büchern

Es ist längst kein Geheimnis, dass praktisch sämtliche KI-Produkte unerlaubt mit urheberrechtlich geschütztem Material trainiert wurden. Insbesondere Blogs- und News-Beiträge, Forum-Einträge und andere „kostenfrei“ im Netz verfügbare Informationen wurden meist ohne Zustimmung der Rechteinhaber von ChatGPT, Copilot und Co. aufgesogen. Immerhin nahmen die Konzerne hinter der KI etwas Rücksicht auf bekannte Rechteinhaber und mussten widerwillig Deals mit großen Verlagshäusern und Filmstudios unterschreiben.

Dass die Branche allerdings den Wert jenes Materials nicht zu schätzen weiß, zeigt der Fall eines alten, nun von Microsoft gelöschten Blogposts über KI-Training. In dem Beitrag vom November 2024 zeigte das Unternehmen Entwicklern, wie man KI‑Modelle mit Textdateien trainiert. Das genutzte „Textbeispiel“ waren allerdings J.K. Rowlings Harry Potter-Bücher. Den Kaggle-Datensatz, welchen der Konzern als „Public Domain“-Quelle angab, enthielt nämlich alle sieben Harry Potter-Bücher zur Gänze.

Der Blogpost sollte eigentlich nur demonstrieren, wie man Azure‑Funktionen nutzt, um KI‑Features in Apps einzubauen. Microsoft animierte allerdings direkt dazu, urheberrechtlich geschützte Werke für KI-Training zu verwenden. Dazu brach erst kürzlich eine Diskussion auf Hacker News aus, die Microsoft nicht ignorieren konnte. Der Blogpost wurde daraufhin stillschweigend vom Konzern gelöscht. In der Zwischenzeit wurde allerdings der Datensatz über 10.000 Mal heruntergeladen.

Der Fall zeigt allerdings ein viel tieferes Problem der Branche auf: Hochwertige Trainingsdaten sind schwer zu bekommen und die KI-Konzerne sehen sämtliche Werke offenbar als frei zugänglich und für sie kostenlos an, sobald sie im Internet verfügbar sind. Sie argumentieren damit, dass KI‑Training unter „Fair Use“ falle und OpenAI-Chef Sam Altman erklärte, dass KI ohne geschützte Inhalte praktisch unmöglich sei. Dies ist allerdings offenbar nicht das Problem der KI-Konzerne, sondern der Rechteinhaber, denn keiner der KI-Hersteller gibt an, mit welchen Daten konkret trainiert wurde und somit können auch Betroffene nicht wissen, ob ihre Inhalte dafür verwendet wurden. Während sich Microsoft versucht, als verantwortungsbewusster KI-Akteur zu positionieren, wirft ein solcher Blogpost und das eklatante Legitimieren von Piraterie ein sehr negatives Licht auf den Konzern.


via hackernews

Surface Pro 11 mit Snapdragon erhält großes Firmware-Update

Microsoft hat ein neues Firmware‑Update für das Surface Pro 11 mit Snapdragon‑Prozessoren veröffentlicht: Das Februar‑Update 2026 bringt eine Reihe wichtiger Verbesserungen für Sicherheit, Zuverlässigkeit und Konnektivität. Unter anderem behebt Microsoft ein Problem, bei dem Geräte keine Mobilfunkverbindung bei aktiver VPN‑Verbindung herstellen konnten. Ebenfalls korrigiert wurde ein Fehler, der die eSIM‑Auswahl automatisch auf die physische SIM‑Karte zurücksetzte.

Auch bei der Stabilität legt Microsoft nach: Ein Bug, der zu unerwarteten Shutdowns während Microsoft‑Teams‑Anrufen führte, wurde beseitigt. Zudem verbessert das Update die Kompatibilität mit dem Surface Dock 2 und behebt einen Fehler, bei dem Dolby‑Vision‑Videos fälschlicherweise mit einem schwarzen Bildschirm und der Meldung „Playback isn’t authorized“ blockiert wurden.

Das Update steht für alle Varianten des Surface Pro 11 mit Snapdragon‑Chip unter Windows 11 24H2 oder neuer bereit und kann wie gewohnt über Windows Update oder manuell über die Surface‑Supportseite installiert werden. Da Surface‑Firmware‑Updates nicht deinstallierbar sind, empfiehlt sich vor der Installation ein Backup wichtiger Daten.

> Surface Pro 11 im Preisvergleich

Der offizielle Changelog:

Sicherheit: Stärke die Sicherheit deines Geräts. Wir haben potenzielle Sicherheitslücken behoben, die zu unerwarteten Shutdowns oder Privilegien‑Eskationen führen konnten.

Zuverlässigkeit:

  • Wir haben ein Problem behoben, bei dem Geräte keine Mobilfunkverbindung herstellen konnten, wenn ein VPN aktiv war.
  • Wir haben einen Fehler korrigiert, bei dem die Mobilfunkeinstellung automatisch auf die SIM‑Karte wechselte und damit die zuvor ausgewählte eSIM überschrieben wurde.
  • Wir haben ein Problem behoben, das zu unerwarteten Shutdowns während Microsoft‑Teams‑Anrufen führte.
  • Wir haben Kompatibilitätsprobleme mit dem Surface Dock 2 behoben.
  • Wir haben einen Fehler behoben, bei dem Dolby‑Vision‑Videos einen schwarzen Bildschirm mit der Meldung „Playback isn’t authorized“ anzeigten.

China-Surface im Test:


Quelle: Microsoft

Windows Media Player ruft keine CD Albuminfos mehr ab – Microsoft stellt Server ein

Seit Dezember können der klassische Windows Media Player unter Windows 11 (Windows Media Player Legacy) sowie die Windows Medien-wiedergabe keine Album und Titelinformationen von Audio-CDs mehr online abrufen. Grund dafür ist die Abschaltung der entsprechenden Microsoft-Server.

Das Problem fiel vielen Nutzern erst in den letzten Wochen auf und wurde unter anderem auf Reddit sowie in der Microsoft Q&A-Community thematisiert. Dort berichten Anwender übereinstimmend, dass beim Einlegen oder Rippen einer Audio-CD keine Metadaten mehr angezeigt werden.

Keine Albuminformationen beim Abspielen oder Rippen

Konkret bedeutet das:

  • Beim Einlegen einer Audio-CD werden keine Album-, Interpreten- oder Titelinformationen mehr automatisch geladen
  • Beim Rippen von CDs bleiben die Metadaten leer
  • Die Funktion Albuminformationen online suchen in der Windows Medien-wiedergabe liefert eine Fehlermeldung, da keine Verbindung zum Server hergestellt werden kann
  • Auch im Windows Media Player Legacy bleibt die Suche nach Albuminformationen ohne Ergebnis

Die betroffenen Programme scheinen weiterhin zu funktionieren, jedoch ohne Online-Metadatenabgleich.

Auch YouTuber BrenTech greift das Thema auf

Neben den Community-Berichten wurde das Thema inzwischen auch von YouTuber BrenTech aufgegriffen. In einem aktuellen Video thematisiert er, dass die Windows Medien-wiedergabe keine CD-Albuminformationen mehr abrufen kann, und verweist ebenfalls auf die offenbar abgeschalteten Microsoft-Server.

Durch die Berichterstattung auf YouTube wird deutlich, dass es sich nicht um ein Einzelfall-Problem, sondern um eine flächendeckende Änderung handelt, die alle Nutzer gleichermaßen betrifft.

Kaum noch Nachfrage nach Audio-CDs?

Offiziell hat Microsoft die Abschaltung bislang nicht groß kommuniziert. Betrachtet man jedoch den aktuellen Medienkonsum, überrascht dieser Schritt kaum:

Die meisten Nutzer streamen Musik über Dienste wie Spotify, Apple Music oder YouTube Music. Audio-CDs und CD-Laufwerke spielen im Alltag vieler Anwender kaum noch eine Rolle.

Aus Microsofts Sicht ist die Abschaltung der Server daher ein logischer, wenn auch stiller Schritt. Für Nutzer, die weiterhin ihre CD-Sammlung abspielen oder archivieren möchten, ist das jedoch ein deutlicher Einschnitt.

Metadaten müssen nun manuell gepflegt werden

Wer weiterhin Audio-CDs rippen oder korrekt benennen möchte, muss die Tags nun manuell eintragen oder auf Drittanbieter-Software ausweichen, die eigene Online-Datenbanken nutzt.

Gerade für Nutzer, die ihre CDs digital archivieren, bedeutet das zusätzlichen Aufwand.

Auch Xbox betroffen

Interessant: Auch die Xbox One sowie die Xbox Series X sind betroffen.

Dort wird ebenfalls die Windows Medien-wiedergabe (UWP-basiert) als Standard-CD-Player verwendet, sobald eine Audio-CD eingelegt wird. Da dieselbe Infrastruktur genutzt wird, stehen auch auf der Xbox keine Online-Albuminformationen mehr zur Verfügung.

Fazit

Die Abschaltung der CD-Metadaten-Server zeigt deutlich, dass physische Medien bei Microsoft kaum noch Priorität haben. Für die Mehrheit der Nutzer dürfte das keine Rolle spielen – für Sammler, Archivare und CD-Fans jedoch schon.

Wer weiterhin auf Audio-CDs setzt, kommt künftig nicht mehr um manuelle Pflege oder alternative Softwarelösungen herum.


Quellen:

WhatsApp testet Unterstützung für „Resume“-Funktion von Windows 11

Microsoft arbeitet weiter daran, Windows 11 enger mit Android zu verzahnen und hat hierfür vor einiger Zeit bereits die sogenannte „Resume-Funktion eingeführt. Bisher unterstützen kaum Entwickler die neue Funktion, welche man sich als Apples Hand-Off-Funktion zwischen iPhone und macOS vorstellen darf.

Ein Konzern soll die bisher extrem kurze Liste an unterstützten Anwendungen bald erweitern: Meta-Tochter WhatsApp plant offenbar, diese „Fortsetzen“-Funktion zu unterstützen. Hinweise wurden zuletzt in aktuellen Insider-Builds entdeckt, allerdings sind diese momentan nicht funktional.

Was ist Resume?

Resume ist Microsofts Antwort auf Apples Handoff‑System. Die Idee: Eine Aktivität auf einem Gerät beginnen und nahtlos auf einem anderen fortsetzen. Windows 11 zeigt dafür kleine Hinweise in der Taskleiste an, wenn eine kompatible App auf dem Smartphone zuletzt genutzt wurde.

Bisher funktioniert das Feature nur in wenigen Fällen zuverlässig. Unterstützt werden unter anderem:

  • Spotify – Musik vom Smartphone am PC weiterhören
  • Vivo Browser – Browser‑Tabs vom Handy am PC öffnen
  • Microsoft 365 Copilot – KI‑gestützte Aktivitäten fortsetzen

WhatsApp‑Integration: sinnvoll oder überflüssig?

Dass WhatsApp nun ebenfalls auftaucht, überrascht zunächst, denn die App synchronisiert Chats ohnehin in Echtzeit auf die Desktop-Version der App. Resume wird in diesem Fall zu jenem bestimmten Chat springen, den man am Smartphone geöffnet hatte, das Fortsetzen von Entwürfen erlauben und eventuell sogar Call-Handover anbieten, was allerdings technisch komplex wäre und somit womöglich ein unrealistisches Investment für den Konzern. Immerhin hat man zuletzt erst die native UWP-App durch eine Web-App ersetzt.

Video-Tipp: Soundmixer per Taskleiste in Windows 11


via WindowsLatest

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