Windows 11 24H2 Build 26052 erscheint für Canary- und Dev-Channel

Microsoft hat gestern Abend die Windows 11 Insider Preview Build 26052 für die Canary- und Dev-Kanäle veröffentlicht, womit das Windows 11 24H2 Update ab sofort offiziell getestet wird.

Die neue Versionierung wird bereits nach Installation von Windows 11 Build 26052 in winver sowie in den Einstellungen angezeigt. Die Bezeichnung der Builds als “ge_release” bestätigt ebenfalls, dass sie sich in einer fortgeschrittenen Phase der Vorbereitung befinden. “ge” steht dabei für Germanium, den Codenamen des Unterbaus für das kommende Windows 11 24H2, das im Herbst erscheinen wird.

Microsoft macht sauber: WMR, WordPad, Support für ätere CPUs entfernt

Der neue Kern war ursprünglich für Windows 12 vorgesehen und sollte eigentlich die KI-PC-Ära einläuten, allerdings haben sich Microsofts Pläne geändert. Nachdem nun Germanium als 24H2 und nicht Windows 12 kommt, sind die vorgesehenen Änderungen an der Plattform auch für Windows 11 übernommen worden. Daher werden sich zahlreiche Änderungen unter der Haube wohl auch auf Nutzer auswirken.

Windows 11 24H2 wird folgende Funktionen entfernen:

  • Windows Mixed Reality Headsets funktionieren nicht mehr
  • WordPad wird aus dem System entfernt
  • Tipps-App wird entfernt
  • Support für CPUs vor 2010 ist nicht mehr vorhanden (Core 2 Duo, etc.)

Microsoft hatte die Headsets als veraltet angekündigt und Nutzern damals kommuniziert, dass sie unter Windows 11 bleiben werden müssen, um die Headsets nutzen zu können. Windows 12 hätte nämlich die Unterstützung dafür entfernt. Stattdessen wird es nun so sein, dass Windows Mixed Reality Headsets nur bis Windows 11 Version 23H2 benutzbar sein werden.

WordPad und die Tipps-App gehören ebenfalls zu dieser Kategorie. Beide Apps hätten mit der nächsten großen Windows-Version entfernt werden sollen, was dank der Änderungen im Unterbau des Systems für 24H2 nun doch vorher eintritt.

Windows 11 24H2: Neue Funktionen und Verbesserungen

Sudo für Windows

Eine der spannendsten Neuerungen ist die Einführung von Sudo für Windows. Diese Funktion ermöglicht es Benutzern, Prozesse direkt von der Kommandozeile aus zu erhöhen. Es gibt drei verschiedene Modi, in denen der Sudo-Befehl konfiguriert werden kann, um eine flexible und sichere Verwendung zu gewährleisten.

Verbesserungen bei der Hörgeräteunterstützung

Windows hat die Unterstützung für Bluetooth Low Energy Audio (LE Audio) unterstützte Hörgeräte verbessert. Benutzer können nun Audiovoreinstellungen und Umgebungsgeräusche direkt über die Einstellungen oder das Schnelleinstellungsmenü in Windows anpassen.

Audio-Mikrofontest-Tool

Ein neues Utility ermöglicht es Benutzern, den Unterschied zwischen dem Standard- und dem Kommunikationsmodus-Audio zu testen. Dieses Tool befindet sich in den Mikrofoneigenschaften und hilft dabei, die Audioverarbeitungsmodi für Anwendungen im Windows-Ökosystem zu vergleichen.

Copilot in Windows

Der Copilot wandert in den Canary-Builds nach rechts unten, wo er das “Desktop anzeigen”-Symbol ersetzen wird. Ab sofort bietet das Copilot-Icon dort auch ein Kontextmenü, das beim Rechtsklick die Optionen “an Chat senden”, “erklären” und “zusammenfassen” enthüllt.

Damit können Nutzer basierend auf dem aktuellen Kontext einige Informationen direkt an den Copiloten senden. Microsoft hatte eine sehr tiefe Integration des Copiloten in das System vorgesehen für Windows 12 bzw. Hudson Valley und diese Verbesserungen dürften nur erste Schritte in diese Richtung sein.

Microsoft Build 2024 könnte zwischen 21. und 23. Mai stattfinden

Microsofts alljährliche Entwicklerkonferenz Build wird im Jahr 2024 mit Spannung erwartet, und nun ist ein mögliches Datum durchgesickert: Laut dem zuverlässigen Leaker Walking Cat (@h0x0d) plant der Konzern seine Build 2024 Konferenz Ende Mai 2024 abzuhalten, genauer gesagt zwischen 21. und 23. Mai. Die genannten Daten stimmen fast mit der letztjährigen Konferenz überein, die vom 23. bis zum 25. Mai 2023 stattfand. Microsoft hat dieses Datum bislang nicht offiziell bestätigt.

Die Konferenz selbst dürfte wieder eine Reihe von Ankündigungen enthalten, die sich vor allem an Entwickler richten werden. In den letzten Jahren hat Microsoft große Ankündigungen vornehmlich für eigene Events vorbehalten, allerdings könnten sich auch diese Gewohnheiten mit dem Führungswechsel in der Windows-Sparte geändert haben. Dennoch könnten auch aus Windows-Sicht einige interessante Enthüllungen dabei sein. So wurden im Vorjahr der Copilot in Windows 11, RAR-Unterstützung, Taskleistenverbesserungen und native RGB-Steuerung angekündigt.

Für 2024 wird erwartet, dass Microsoft seinen KI-Fokus fortführen wird: Das große Buzzword dürfte die “KI-PC Ära” werden, und die Build 2024 scheint der perfekte Ort zu sein, um die kommenden Neuerungen im Windows-Ökosystem hervorzuheben. Es ist anzunehmen, dass Microsoft auf der Konferenz mehrere KI-Funktionen und Neuerungen für Entwickler und Endkunden vorstellen wird, die in der zweiten Jahreshälfte in Windows erscheinen sollen.

Microsoft könnte dann auch erste, konkretere Informationen zum Windows 11 24H2 Update nennen, das für Herbst 2024 erwartet wird. Ursprünglich war für Jahresende der Release von Windows 12 bzw. Hudson Valley vorgesehen, allerdings haben sich hier die Pläne deutlich geändert. Daher wird spannend, ob und wie viele Hudson Valley-Funktionen auf Microsofts großer Entwicklerkonferenz präsentiert werden.


via neowin

Rechtliche Grenzen des Humors? Opera GX löscht gefälschten Tweet von Microsoft Edge

Vor etwa einem Monat sorgte ein vermeintlicher Tweet des offiziellen Microsoft Edge Twitter-Accounts für Wirbel im Internet. Der Tweet forderte die Nutzer auf, ihre “unvergesslichen Edges” zu zeigen (orig. “show us your most memorable edges”). NSFW direkt im vierten Satz des Artikels: Edging ist eine Sexualpraktik, sodass der Tweet weitestgehend mit Verwunderung und als kurios aufgenommen wurde, und von einer weit kleineren Gruppe mit Humor.

Geteilt hat diesen vermeintlichen Tweet von Team Edge ursprünglich der Twitter-Account von Opera GX, mit der Überschrift: “Was hat Edge damit gemeint?” Opera GX, bekannt für seinen gleichnamigen Gaming-Browser des chinesisch-norwegischen Softwareherstellers, fiel schon zuvor mit spielerischen Social Media Posts auf, erreichte allerdings mit diesem Seitenhieb gegen Microsoft stolze 70.000 Likes, 3.000 Retweets und über 500 Antworten. Der Post erreichte mindestens zwei Millionen Twitter-Nutzer.

Das Problem? Microsoft hat einen solchen Edging-Tweet nie veröffentlicht.

Die Wahrheit hinter dem Tweet

Es stellt sich heraus, dass der Tweet ein Fake war, eine Erfindung des Opera GX-Teams. Die Admins hinter dem Account sind bekannt für derartige Witze, welche von der Community gut aufgenommen werden. Microsoft selbst hatte dazu keine Erklärung abgegeben und antwortete weder auf die Tweets vom Konkurrenten, noch reagierte man auf die zahlreichen Antworten, die es darauf gab. Ob man die Unbeliebtheit des eigenen Standardbrowsers auch bei Microsoft mit derart viel Humor sah, gilt es daher zu bezweifeln.

Rechtliche Bedenken

Dass Microsofts Edge-Browser allerdings schon jetzt ein derart unpopuläres Image bei großen Teilen des Internets besitzt, das hat man natürlich nicht nur der Internetkultur zu verdanken. Es ist allerdings wahr, dass Edge weiterhin von Nutzern als schlechtere Alternative zu Google Chrome empfunden wird. Ich persönlich mache dafür die nervige Ersteinrichtung verantwortlich, die in mehreren Schritten einen Microsoft-Account, danach einen Import von Browserdaten und mehrere Datenschutz-Fenster anzeigt. Gleichzeitig drangsaliert Microsoft Edge seine Nutzer regelmäßig mit Bannern, Popups und sogar Umfragen. Dass dies natürlich dann in der heutigen Internetkultur auf sozialen Netzwerk auch humoristisch kommentiert wird, dies erlebt Microsoft nun mit seinem Edge-Browser erneut.

In diesem Fall hätte Microsoft tatsächlich berechtigte Gründe, sich diesen Scherz nicht gefallen zu lassen, erklärt Twitter-Anwalt Robert Freund aus Los Angeles. Der Markenrechtsanwalt erklärt, dass eine Marke, der solche Aussagen zugeschrieben werden, durchaus Ansprüche wegen irreführender Werbung nach dem Lanham Act haben könnte. Gleichzeitig erschien genau dieser “gelöschte Tweet” von Microsoft unheimlich glaubwürdig, da Microsoft selbst einigermaßen bekannt ist für seine oftmals humoristischen Tweets, die allerdings oftmals nicht die richtigen Töne treffen. Opera GX hat jedenfalls den Tweet mit dem gefälschten Screenshot jedenfalls in der Zwischenzeit gelöscht.

Der Vorfall mit dem angeblichen, gelöschten Tweet von Microsoft Edge war lediglich ein Scherz, aber er wirft Fragen über die rechtlichen Grenzen von Humor im digitalen Raum auf, insbesondere bei der öffentlichen “Kommunikation” zweier Unternehmen.

Unterschätzte Funktion: Microsoft Edge Arbeitsbereiche

Microsoft hat einige sehr praktische Funktionen in seinen Browser integriert. Die Arbeitsbereiche, Tab-Gruppen, die Seitenleiste und sogar die KI-Integration kann, wenn man sie richtig nutzt, im Alltag sehr praktisch sein. Leider macht Microsoft den Fehler, zu viele seiner Dienste auf sehr erzwungene Weise in seinen Browser zu integrieren, was lästig sein kann und zahlreiche Nutzer vom Standardbrowser in Windows vertrieben hat.

Er verfügt aber auch über die eine oder andere praktische Funktion, die oft übersehen wird. Eine davon sind die Microsoft Edge Arbeitsbereiche. Diese Funktion ermöglicht es Benutzern, ganze Browserfenster zu synchronisieren, mit anderen zu teilen und darin zu kollaborieren. Sie sind eine der praktischsten Funktionen in Microsoft Edge und sie sind extrem unterbewertet.

Wie funktionieren die Arbeitsbereiche?

Die Edge-Arbeitsbereiche bieten eine strukturierte Möglichkeit direkt über den eigenen Browser, Links zu organisieren, die man mit anderen teilen möchte. Anstatt einzelne URLs zu senden, können Benutzer einfach ein offenes Browserfenster in einen Arbeitsbereich verwandeln und diesen daraufhin mit anderen Nutzern teilen.

Durch das Umwandeln eines Fensters in einen Arbeitsbereich könnt ihr einen Link dazu generieren und diesen Arbeitsbereich mit Freunden, Familie oder Kollegen teilen. Wird man zu einem Arbeitsbereich eingeladen oder erhält einen Link, können eingeladene Benutzer einfach eurem Arbeitsbereich beitreten und sehen sofort alle darin geöffneten Tabs. Daraufhin könnt ihr gemeinsam in einem Browser-Fenster arbeiten oder zumindest dort alle interessanten Inhalte als Tabs abspeichern. Wenn ihr also für eine Gruppenarbeit recherchiert oder mit anderen an einem Projekt arbeitet, kann Microsoft Edge wirklich nützlich sein.

Ich verwende die Funktion, um beispielsweise alte Workflows wiederherzustellen: Wenn ich die Arbeit an einem Projekt später fortsetzen und die aktuell auf meinem PC geöffneten Tabs schließen möchte, sind die Arbeitsbereiche ein wundervoller Ablageort dafür. Wer geöffnete Browsertabs wie eine Todo-Liste behandelt, der wird die Arbeitsbereiche sehr schnell lieben lernen.

Gleichzeitig ist es toll für Gruppenarbeiten: Meine Freundin und ich richten aktuell ein Badezimmer ein, wofür natürlich nach Produkten und etwas Inspiration online gesucht wird. Die gefundenen Produkte sind dank der Edge-Arbeitsbereiche immer in einem Arbeitsbereich drin und nicht mehr unübersichtlich als Link in einem Chat oder in einer Todo-Liste zu finden. So muss ich keine Instagram Reels gucken, keine Chats durchforsten und nachträglich suchen, um jene Ideen zu finden, die meine Freundin fürs Badezimmer entdeckt hat.

Arbeitsbereiche sind aber nicht nur einfache Browserfenster: Sie bieten zusätzliche Funktionen, darunter einen integrierten Verlauf. Ihr habt somit die Möglichkeit, zu sehen, wer welche Tabs geöffnet oder geschlossen hat. Wenn ihr also eine wundervolle Badezimmer-Idee hattet, die jemand anderes im Arbeitsbereich nicht gefällt, könnt ihr dieser jederzeit wieder zurückholen.

Neugierig? So funktionieren die Arbeitsbereiche

Um die Edge Arbeitsbereiche zu nutzen, müsst ihr den Microsoft Edge Browser benutzen. Das Feature ist allerdings für einzelne Nutzer mindestens genauso praktisch wie die kollaborative Funktionalität, die sie bieten.

Klickt dazu einfach ganz oben links in der Titelleiste des Browsers auf das Icon, welches aussieht wie drei Aero Flip-Fenster. Dort könnt ihr mit einem Klick auf das Plus-Symbol einen neuen Arbeitsbereich öffnen. Vorhandene Arbeitsbereiche werden dort in einer Liste untereinander angezeigt und diese können über das Menü auch mit anderen Nutzern geteilt werden, wahlweise per Link oder Einladung per Email.

Wir haben das Feature auch im oben eingebetteten Video ausführlich vorgezeigt zusammen mit einigen wirklich praktischen anderen Tricks, wie man den Browser entmüllen und zu einem täglich einsetzbaren, praktischen Browser für die alltägliche Nutzung verwandeln kann.

Qualcomm bestätigt neue Windows Version und Snapdragon X Elite für Mitte 2024

Qualcomms CEO Cristiano Amon hat während einer Investorenkonferenz bestätigt, dass der Snapdragon X Elite etwa gegen Mitte 2024 zusammen mit einer neuen Version von Windows ausgeliefert werden soll.

Gleichzeitig bestätigte er, dass die nächste Windows-Version über umfangreiche KI-Fähigkeiten verfügen wird und die Geräte noch vor Beginn des nächsten Wintersemesters auf den Markt kommen sollen. Er geht dabei allerdings nicht näher auf die erhoffte KI-Funktionalität von Windows ein, über die bereits sehr viele Spekulationen laufen.

Microsoft dürfte seinen Partnern noch im Vorjahr kommuniziert haben, dass Windows 12 bis Ende 2024 auf den Markt kommen wird. Ursprünglich erwartet wurde, dass die neue Windows-Version zahlreiche KI-Funktionen und andere Neuerungen mitbringen sollte, welche zugeschnitten wären für die kommende Generation an “KI-PCs”. Hierzu zählt Microsoft sämtliche neuen Geräte mit verbauten NPUs (Neural Processing Units), welche gewisse KI-Aufgaben lokal auf dem Gerät selbst verarbeiten können. Diese Pläne könnten sich jedoch mit Abgang von Panos Panay verändert haben, weshalb nun der Release von Windows 11 24H2 anstelle von Windows 12 deutlich realistischer zu werden scheint. Wir hatten dazu ausführlich in unserem Video gesprochen:

Es bleibt abzuwarten, ob Microsoft alle Funktionen implementieren wird, die ursprünglich unter dem Codenamen “Hudson Valley” für Windows 12 geplant waren. Dazu gehört ein Advanced Copilot, eine neue Timeline mit KI-Integration und zahlreiche kleinere Verbesserungen, die das Benutzererlebnis hätten in eine neue “KI-Ära” bringen sollen. Diese Funktionen dürfte Microsoft nämlich seinen Hersteller-Partnern für ein potenzielles “Windows 12” versprochen haben. Mit geänderten Plänen zum Namen könnten es auch einige geplante Funktionen nicht ins finale Windows 11 24H2 Update schaffen. Daher wird spannend, was wir im Laufe der kommenden Monate noch im Dev- und Canary-Channel sehen werden.

Die Partnerschaft zwischen Qualcomm und Microsoft soll eine neue Ära der KI-Technologie am PC einzuläuten. Mit dem Snapdragon X Elite will Qualcomm zudem auch endlich mit Apples Silicon-Prozessoren konkurrieren können, bringt die ARM-Architektur insbesondere auf mobiler Hardware zahlreiche Vorteile in Sachen Effizienz und Leistung mit.


Quelle: Qualcomm

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